Welcher Antrieb ist die richtige Wahl?
Für das tägliche Pendeln in der Stadt und kürzere Strecken erweist sich der heckgetriebene Single Motor mit Standardbatterie als ausgewogene Lösung. Er bietet verlässliche Traktion, eine saubere Rückmeldung der Lenkung und ausreichend Durchzug, ohne überflüssiges Gewicht mitzuschleppen. Als Gebrauchtwagen eignet sich auch der frühe Single Motor mit Vorderradantrieb für den Nahverkehr, wenngleich an nassen Kreuzungen schnell die Traktionsgrenzen der Vorderachse spürbar werden.
Wer regelmäßig längere Etappen und häufige Autobahnfahrten absolviert, greift am besten zum Single Motor Extended Range. Das Zusammenspiel aus Heckmotor und größerem Akkupaket ermöglicht den höchsten Aktionsradius sowie eine bessere Effizienz bei Reisegeschwindigkeit, da der Mehrverbrauch einer zweiten Antriebseinheit entfällt.
Für den Anhängerbetrieb oder anspruchsvolle winterliche Bedingungen ist der allradgetriebene Volvo C40 Twin Motor die logische Wahl. Sein Antritt ist zwar beeindruckend souverän, im normalen Familienalltag kann die Leistung jedoch schnell überdimensioniert wirken. Die Variante Twin Motor Performance schärft das Ansprechverhalten beim Tritt aufs Pedal nochmals nach, bringt im Berufsverkehr jedoch kaum nennenswerte Vorteile.
Reichweite und Laden im Alltag
Besitzer berichten bei winterlichen Autobahnfahrten von spürbaren Reichweitenverlusten. Um die Reisedistanz zu wahren, ist das Vorklimatisieren von Batterie und Fahrgastzelle vor Fahrtantritt daher unerlässlich. Über das gesamte Jahr hinweg erzielen die Versionen mit Hinterradantrieb eine bessere Effizienz als die zweimotorigen Varianten und die frühen Fronttriebler. An DC-Schnellladern lädt der Speicher bei niedrigem Akkustand sehr zügig nach, bevor die Ladekurve jenseits der 50-Prozent-Marke allmählich stufenweise abfällt.