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Test Opel Insignia: Was sagen Besitzer und Experten wirklich?

Opel Insignia B (2017–2022) im Gebrauchtwagentest: Echte Erfahrungen von Besitzern, typische Schwachstellen, Motorenempfehlungen und Gebrauchtwagenpreise – alles, was Sie vor dem Kauf wissen müssen.

30. Oktober 2026

Opel Insignia

Einleitung

Die zweite Generation des Opel Insignia, intern als Insignia B bezeichnet, markiert das letzte klassische Mittelklasse-Flaggschiff der Marke. Die Auslieferungen an europäische Kunden begannen im Juni 2017, ehe die Fertigung im Dezember 2022 ohne direkten Nachfolger eingestellt wurde. Im europäischen D-Segment angesiedelt, war er von Grund auf als souveräner Langstreckengleiter mit stattlichen Abmessungen zu einem erschwinglichen Großserienpreis konzipiert.

Opel bot das Modell im Wesentlichen in zwei Karosserieformen an: als fünftürige Schräghecklimousine Grand Sport und als Kombi Opel Insignia Sports Tourer. Bis Ende 2019 stand zudem die robuste, höhergelegte Variante Country Tourer zur Wahl, begleitet von den sportlich ausgelegten GSi-Versionen für beide Karosserievarianten.

Ein Facelift debütierte im Januar 2020; die Bestellungen öffneten im März 2020, und nach dem Beginn der Serienproduktion im September starteten die Kundenauslieferungen im Herbst 2020. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt spricht diese Generation vor allem Flottenfahrer, Autobahn-Vielfahrer und Familien an, die viel Ladevolumen suchen, ohne dafür den typischen SUV-Aufpreis zahlen zu müssen.

Erfahrungen der Besitzer: häufige Mängel und Rückrufe

Langzeiterfahrungen und Werkstattdaten zur zweiten Generation des Opel Insignia zeichnen ein klares Bild: Die solide mechanische Basis wird durch wiederkehrende Undichtigkeiten, eine empfindliche Abgassensorik bei den Dieseln und spannungsbedingte Elektronikprobleme getrübt.

Typische Mängel aus Tests und Erfahrungsberichten

Hauptuntersuchungsdaten zeigen, dass Flüssigkeitsverluste im Bereich des Antriebsstrangs zu den häufigsten mechanischen Schwachstellen dieser Baureihe gehören. Schon bei frühen Hauptuntersuchungen fällt Ölverlust an Motor und Getriebe deutlich häufiger auf als im Klassendurchschnitt. Meist sind dafür Kurbelwellensimmerringe, die Dichtflächen der Ölwanne sowie die Vor- und Rücklaufleitungen des Turboladers verantwortlich. Ein Abdichten schafft zwar vorerst Abhilfe, doch bei höheren Laufleistungen stellt sich an den unteren Gehäusedichtungen oft erneut ein leichter Ölfilm ein.

Bei den Dieselmotoren gilt es, einige Besonderheiten zu beachten. Beim 1.6-Liter-Diesel berichten Testberichte und Fachwerkstätten von Steuerkettenrasseln beim Kaltstart. Ursache sind die hydraulischen Kettenspanner, aus denen bei längeren Standzeiten das Motoröl zurückfließt. Wird hier nicht eingegriffen, kann das Schlagen der Kette gegen die Kunststoff-Gleitschienen mit der Zeit zu vorzeitigem Verschleiß oder gar zum Bruch der Schienen führen. Bei früheren Varianten des 2.0-Liter-Diesels wiederum kann die Kette zwischen den beiden Nockenwellen bei höheren Laufleistungen nachlängen, was sich im Leerlauf durch ein metallisches Rasseln bemerkbar macht.

Bei Modellen des Opel Insignia Diesel, die neuere Euro-6-Normen erfüllen, schlägt nicht selten das SCR-System Alarm. Häufigste Ursachen sind kristallisierter Harnstoff an der Einspritzdüse, defekte Heizelemente im AdBlue-Tank sowie Signalabweichungen der NOx-Sensoren vor oder nach dem Katalysator. Diese Fehler führen meist zu einer Abgas-Warnmeldung, oft verbunden mit einem Countdown für verbleibende Motorstarts.

In den Pannenstatistiken ragt die 12-Volt-Starterbatterie als häufigste Fehlerquelle über alle Baujahre hinweg heraus. Das Zusammenspiel aus zahlreichen aktiven Assistenzsystemen, Keyless-Go und Infotainment sorgt für einen spürbaren Ruhestromverbrauch. Sinkt die Batteriespannung, wirft die Bordelektronik oft Geisterfehlermeldungen ins Cockpit – etwa angebliche Störungen der Parkbremse oder der Radarsensorik –, lange bevor der Anlasser merklich schwächelt. Bei Versionen des Opel Insignia 4x4 berichten Besitzer zudem, dass versäumte Ölwechsel an Differenzial und Allradkupplung bei engen Rangiermanövern zu spürbaren Verspannungen, Ruckeln oder Poltergeräuschen führen können.

Amtliche Rückrufaktionen

In den offiziellen europäischen Sicherheitsregistern sind für die zweite Modellgeneration mehrere Rückrufe verzeichnet:

  • Hydraulischer Bremsdruckregler (März 2023): Weltweit 194.032 Fahrzeuge aus dem Bauzeitraum 13. Dezember 2016 bis 5. Oktober 2020 betroffen. In der behördlichen Bekanntmachung hieß es: „Aufgrund eines Unterdruckverlusts im hydraulischen Bremsdruckregler wird der Notbremsassistent möglicherweise nicht aktiviert, was die Unfallgefahr erhöht.“ Zur Behebung spielt eine Vertragswerkstatt ein Software-Update für das elektronische Bremsensteuergerät ein.
  • Abgasemissionen (August 2023): Weltweit 25.639 Fahrzeuge aus konzernweit geteilten Modellreihen der Baujahre 2017 bis 2019 betroffen. Anlass war ein „erhöhter Lambdawert“, der die vorgeschriebenen Abgasnormen überstieg. Behoben wurde das Problem über eine Software-Kalibrierung des Motorsteuergeräts.
  • Anzugsdrehmoment der Radschrauben (Februar 2021): Betrifft weltweit 3.561 Fahrzeuge, die zwischen dem 23. Juni 2019 und dem 10. Juli 2020 gebaut wurden. Laut offizieller Warnung „sind die Radschrauben nicht mit dem erforderlichen Drehmoment angezogen. Dies kann während der Fahrt zum Verlust eines Rades führen und die Unfallgefahr erhöhen.“ Werkstätten prüfen und ziehen alle Radschrauben nach Vorgabe nach.
  • Scheuernde Kraftstoffleitung (Januar 2020): Betrifft Fahrzeuge aus dem Produktionszeitraum Juli 2016 bis November 2018 (überwiegend mit 2.0-Liter-Diesel). Im Mängelbericht hieß es: „Die Kraftstoffleitung kann durch den Kontakt mit einem Halter beschädigt werden. In der Folge kann Kraftstoff austreten, was die Brandgefahr erhöht.“ Die Vertragswerkstätten kontrollieren die Leitung, tauschen sie bei Scheuerspuren aus und bringen eine Schutzhülle mit korrigiertem Abstand an.
  • Ölrücklaufleitung des Turboladers (Januar 2020): Betrifft Fahrzeuge aus dem Zeitraum 2. Mai 2017 bis 21. Februar 2019. Laut Sicherheitswarnung „kann die Ölrücklaufleitung des Turboladers Risse bekommen, was zu Ölleckagen führen kann“ und eine Brandgefahr darstellt. In der Werkstatt wird eine modifizierte Rücklaufleitung verbaut.
  • Dichtung des Hauptbremszylinders (Juni 2019): Beschränkt auf Modelle mit 1.6-Liter-Diesel und Schaltgetriebe, die zwischen dem 3. Januar 2017 und dem 29. Juni 2017 vom Band liefen. Die Mitteilung warnte: „Eine fehlerhafte Abdichtung kann zu einer internen Leckage am Hauptbremszylinder führen“, wodurch sich der Bremsweg verlängern kann. Vertragswerkstätten tauschen den Hauptbremszylinder mitsamt Nehmerzylindereinheit der Kupplung aus.

🔍 Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Eine Ankaufsüberprüfung oder einen CarAudit mit demontiertem Unterbodenschutz vereinbaren, um Kurbelwellensimmerringe, Ölwannendichtung und die Ölleitungen des Turboladers gezielt auf Ölaustritt zu prüfen.
  • Bei Dieselmotoren beim absoluten Kaltstart genau hinhören: Ein metallisches Rasseln oder Schaben aus dem Bereich des Kettentriebs darf nicht länger als die ersten zwei Sekunden anhalten.
  • Den Zustand der 12-Volt-Batterie testen und sicherstellen, dass keine sporadischen Warnmeldungen zur Parkbremse oder den Kollisionssensoren im Bordcomputer hinterlegt sind.
  • Bei Allradmodellen mit voll eingeschlagener Lenkung bei niedrigem Tempo rangieren, um auszuschließen, dass Verspannungen, Vibrationen oder dumpfe Schläge von der Hinterachseinheit ausgehen.
  • Die Fahrgestellnummer (FIN) bei einer Vertragswerkstatt abgleichen lassen, um zu prüfen, ob alle offiziellen Rückrufaktionen – insbesondere das Software-Update für das Bremsensteuergerät und der Schutz der Kraftstoffleitung – ordnungsgemäß durchgeführt wurden.

Motoren: welcher passt

Die zweite Generation des Opel Insignia bot eine breite Palette an aufgeladenen Vierzylinder-Benzinern und -Dieseln sowie einen sparsamen Dreizylinder-Diesel, der mit der Modellpflege Einzug hielt. Während der Allradantrieb den Spitzenmotorisierungen vorbehalten blieb, rollten die Volumenmodelle serienmäßig mit Frontantrieb vom Band.

MotorKraftstoffLeistungGetriebeAntriebModelljahre
1.5 DI TurboBenzin103 kW (140 PS)6-Gang-SchaltgetriebeFrontantrieb2017–2020
1.5 DI TurboBenzin121 kW (165 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Stufen-AutomatikFrontantrieb2017–2020
1.6 DI TurboBenzin147 kW (200 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Stufen-AutomatikFrontantrieb2018–2020
2.0 DI TurboBenzin191 kW (260 PS)8-Stufen-AutomatikAllradantrieb2017–2018
2.0 DI TurboBenzin125 kW (170 PS)9-Stufen-AutomatikFrontantrieb2020–2022
2.0 DI TurboBenzin147 kW (200 PS)9-Stufen-AutomatikFrontantrieb2020–2022
GSi 2.0 DI TurboBenzin169 kW (230 PS)9-Stufen-AutomatikAllradantrieb2020–2022
1.6 CDTIDiesel81 kW (110 PS)6-Gang-SchaltgetriebeFrontantrieb2017–2018
1.6 CDTIDiesel100 kW (136 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Stufen-AutomatikFrontantrieb2017–2020
2.0 CDTIDiesel125 kW (170 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 8-Stufen-AutomatikFrontantrieb, Allradantrieb2017–2020
2.0 BiTurbo CDTIDiesel154 kW (210 PS)8-Stufen-AutomatikAllradantrieb2017–2020
1.5 DieselDiesel90 kW (122 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 8-Stufen-AutomatikFrontantrieb2020–2022
2.0 DieselDiesel128 kW (174 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 8-Stufen-AutomatikFrontantrieb, Allradantrieb2020–2022

Stadtverkehr und Kurzstrecke

Wer überwiegend im urbanen Umfeld unterwegs ist und eine geringe Jahresfahrleistung hat, trifft mit einem Opel Insignia mit Benzinmotor die vernünftigste Wahl. Schon der Basis-1.5-DI-Turbo erreicht zügig seine Betriebstemperatur und erspart Fahrern die typischen Probleme moderner Dieselmotoren mit der komplexen Abgasreinigung auf Kurzstrecken. In Kombination mit dem Schaltgetriebe oder der 6-Stufen-Automatik überzeugt er durch ein unaufgeregtes und leises Fahrverhalten im Stadtverkehr.

Gemischte Streckenprofile und Alltag

Für den Wechsel zwischen Vorortpendeln und gelegentlichen Autobahnetappen erweisen sich der stärkere 1.5 DI Turbo sowie der spätere 1.6 DI Turbo als durchdachte Gebrauchtwagenkäufe. Beide bieten souveräne Überholreserven, ohne das Mehrgewicht eines Allradstrangs mitschleppen zu müssen. Unter den Benzinern der Facelift-Generation empfiehlt sich der frontgetriebene 2.0 DI Turbo mit 9-Stufen-Automatik: Er glänzt mit weichen Schaltvorgängen und einer unmerklich arbeitenden Zylinderabschaltung beim gleichmäßigen Dahingleiten.

Langstrecke und Autobahn

Vielfahrer greifen am besten zu einem Opel Insignia mit Dieselmotor. Der 2.0 CDTI vor dem Facelift und der überarbeitete 2.0 Diesel empfehlen sich als optimale Reisewagen für hohes Dauertempo: Sie liefern kräftigen Durchzug im mittleren Drehzahlbereich und halten die Motordrehzahl im höchsten Gang angenehm niedrig. Der kleinere Dreizylinder-1.5-Diesel punktet im Flotteneinsatz zwar mit niedrigem Kraftstoffverbrauch, wird in Fachtests jedoch wegen seines kernigen Dröhnens unter Last und zäher Beschleunigung beim Auffahren auf schnelle Autobahnen kritisiert.

Anhängerbetrieb und anspruchsvolle Bedingungen

Müssen schwere Anhänger gezogen werden oder herrschen widrige Winterbedingungen, spielen die Opel Insignia 4x4-Modelle ihre Trümpfe aus. Der durchzugsstarke 2.0 BiTurbo CDTI und der allradgetriebene 2.0 Diesel bieten bereits knapp über Leerlaufdrehzahl reichlich Drehmoment, während ihr Twinster-Allradsystem mit Doppelkupplung an der Hinterachse bei jedem Wetter für verlässliche Traktion sorgt.

Ausführliche Informationen zur mechanischen Haltbarkeit, einschließlich des Verschleißes am Steuertrieb und auftretender Flüssigkeitsundichtigkeiten, finden Sie im Abschnitt über die Erfahrungen von Besitzern.

Platz & Praktikabilität

Abmessungen / LadevolumenGrand SportSports Tourer
Länge (mm)4.8974.986
Breite ohne Außenspiegel (mm)1.8631.863
Höhe (mm)1.4551.500
Radstand (mm)2.8292.829
Kofferraumvolumen (aufgestellt / umgeklappt, l)490 / 1.450560 / 1.665

Die Angaben beziehen sich auf die serienmäßigen Versionen mit Frontantrieb und gelten nicht für die GSi-Varianten oder den Country Tourer.

Im Alltag überzeugt der Opel Insignia im Fond mit üppiger Kniefreiheit, sodass auch groß gewachsene Erwachsene auf langen Strecken viel Reisekomfort genießen. Durch die coupéhaft abfallende Dachlinie schränkt das Opel Insignia Fließheck die Kopffreiheit für überdurchschnittlich große Insassen allerdings spürbar ein, während die gerade geführte Dachlinie beim Opel Insignia Kombi für ein luftiges Raumgefühl sorgt. Auf dem mittleren Sitzplatz geht es hingegen beengter zu: Der wuchtige Mitteltunnel und die straffere, leicht erhöhte Sitzfläche beeinträchtigen hier den Sitzkomfort. Dank der breiten Ladeöffnungen und niedrigen Ladekanten lässt sich das Gepäck bei beiden Karosserievarianten mühelos verstauen. Wer sich jedoch für das optionale Reserverad entscheidet, muss mit einem höheren Ladeboden und weniger Stauraum im Unterboden vorliebnehmen. Noch mehr Variabilität bieten die höheren Ausstattungslinien: Sie ersetzen die standardmäßig geteilte Rückbank durch eine dreiteilig umlegbare Lehne samt Fernentriegelung aus dem Kofferraum und integrierter Durchlademöglichkeit in der Mitte.

Was die Tests sagen

In professionellen Testberichten wird der Opel Insignia als gelassener Langstreckengleiter beschrieben. Sein Fahrwerk schluckt Fahrbahnunebenheiten souverän und sorgt selbst mit größeren Rädern für eine stabile Straßenlage auf der Autobahn. Die Lenkung spricht direkt an und überzeugt mit sicherem Geradeauslauf, wenngleich Tester außerhalb der Mittellage eine mangelnde Rückmeldung sowie künstlich hohe Lenkkräfte in den Modi des optionalen adaptiven Fahrwerks bemängelten. Im engen Stadtverkehr erweisen sich die stattliche Fahrzeuglänge und der große Wendekreis dagegen als sperrig. Kritik gab es in mehreren Tests für die Geräusch- und Schwingungsisolierung: Während Windgeräusche wirksam gedämpft bleiben, drängen sich die Dieselmotoren unter Last mit vernehmbarem Nageln und beim Kaltstart mit rauen Vibrationen in den Vordergrund.

Im Innenraum ernten die optionalen, AGR-zertifizierten Vordersitze durchweg Lob für ihre vorbildliche Ergonomie auf langen Strecken. Bei der Klimabedienung setzt das Cockpit auf unkomplizierte physische Tasten und Drehregler, was den Fahrer vor ablenkenden Touchscreen-Untermenüs bewahrt. Die Materialanmutung hinterlässt hingegen ein gemischtes Bild: Im unteren Bereich der Mittelkonsole dominiert harter, kratzempfindlicher Kunststoff, und die Benutzeroberfläche des Infotainments wirkte im Vergleich zu Konkurrenten der gehobenen Mittelklasse schnell überholt.

Beim stabilen Fahrverhalten bei hohem Tempo sind sich die Tester einig, beim Thema Fahrspaß gehen die Meinungen jedoch auseinander: Während die leichteren Modelle mit Frontantrieb agil einlenken, wirken die schwereren Allradvarianten merklich entkoppelt. Das Facelift im Herbst 2020 brachte eine aktualisierte Lichttechnik und dezente Retuschen an der Karosserie, ließ das in die Jahre gekommene Bildschirmlayout und die kernige Geräuschkulisse der Dieselmotoren jedoch im Wesentlichen unverändert.

Preise und Marktangebot

Alle Grafiken in diesem Abschnitt beziehen sich auf das aktuelle Carvago-Angebot über die gesamte Modellfamilie des Opel Insignia hinweg. Sie schließen somit auch andere in den Marktdaten vertretene Generationen ein und beschränken sich nicht allein auf die hier vorgestellte Modellreihe. Dementsprechend weist dieser Datensatz kein gesondertes Preisniveau für einen einzelnen Produktionszyklus aus. Im aktuellen Angebot liegt der mittlere Angebotspreis für Fahrzeuge aus dem Jahr 2016 bei 12.000 Euro, während Autos des Modelljahrs 2020 einen Medianpreis von 19.000 Euro verzeichnen. Die jüngsten in den Inseraten vertretenen Exemplare erreichen 23.400 Euro für Fahrzeuge aus dem Jahr 2022 und 23.500 Euro für Zulassungen aus 2023.

Zwischen April 2026 und September 2026 schwankte die Zahl der monatlichen Inserate für den Opel Insignia zwischen einem Höchststand von 1.705 im Juni und einem Tiefstwert von 1.446 im August. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der aktiven Inserate über diese Monate hinweg.

Opel Insignia - Verfügbarkeit über Zeit

Anzahl aktiver Inserate im Zeitverlauf

MonatOpel Insignia
2026-041 697
2026-051 691
2026-061 705
2026-071 540
2026-081 446
2026-091 465

Quelle Carvago

Mit insgesamt 1.465 Inseraten im September 2026 steht Kaufinteressenten nach wie vor eine breite Auswahl zur Verfügung, auch wenn das Angebot im Vergleich zum früheren Niveau des Betrachtungszeitraums gesunken ist.

Der mittlere Angebotspreis für aktuell inserierte Fahrzeuge des Baujahrs 2016 liegt bei 12.000 Euro, während Modelle mit Erstzulassung im Jahr 2023 im Median 23.500 Euro erreichen. Die nachfolgende Grafik zeigt, wie sich diese mittleren Angebotspreise über die einzelnen Modelljahre hinweg entwickeln.

Opel Insignia - Medianpreis nach Baujahr

Medianpreis der Inserate nach Baujahr

BaujahrOpel Insignia
201612 000
201715 400
201816 400
201917 600
202019 000
202121 900
202223 400
202323 500

Quelle Carvago

Wer Modelle des Baujahrs 2018 ins Auge fasst, sieht in den aktuellen Inseraten einen mittleren Angebotspreis von 16.400 Euro, während für Fahrzeuge aus dem Jahr 2021 im Median 21.900 Euro verlangt werden. Zwischen den Modellen von 2022 und Zulassungen aus dem Jahr 2023 bewegen sich die Angebotspreise auf nahezu gleichem Niveau: Mit 23.400 Euro gegenüber 23.500 Euro liegt der Unterschied bei unter einem Prozent.

Zwischen April und September 2026 konzentrierte sich das Inserateangebot auf Diesel und Benzin – den Auftakt machte der April mit 1179 angebotenen Diesel- und 515 Benziner-Modellen. Die nachstehende Grafik veranschaulicht, wie die einzelnen Kraftstoffarten von Monat zu Monat vertreten waren.

Opel Insignia - Angebot nach Kraftstoff

Angebotszusammensetzung nach Kraftstoff

  • Benzin

  • Diesel

  • LPG

MonatBenzinDieselLPG
2026-045151 1792
2026-055261 1650
2026-065231 1820
2026-074951 0450
2026-084739730
2026-094591 0060

Quelle Carvago

Den Großteil der verfügbaren Fahrzeuge stellen dabei die Dieselmodelle: Im September 2026 standen 1006 Diesel-Inseraten lediglich 459 Benziner gegenüber. Wer auf der Suche nach einem passenden Fahrzeug ist, sieht seine realistische Auswahl praktisch vollständig auf diese beiden Optionen beschränkt, da alternative Antriebe in den Inseraten so gut wie gar nicht vertreten sind.

Die Grafik zeigt die Entwicklung des durchschnittlichen Angebotspreises für den Opel Insignia über einen Zeitraum von sechs Monaten, ausgehend von 19.000 EUR im April 2026.

Opel Insignia - Preisentwicklung

Entwicklung des Durchschnittspreises

MonatOpel Insignia
2026-0419 000
2026-0518 400
2026-0618 300
2026-0717 900
2026-0817 800
2026-0917 800

Quelle Carvago

Von diesem Ausgangswert sank der Durchschnitt bis August auf 17.800 EUR und verharrte bis September 2026 auf diesem Niveau – ein Rückgang von insgesamt rund 6 %.

Vor- und Nachteile

Opel Insignia

Vorteile

Ausgewogener Fahrkomfort und souveräne Hochgeschwindigkeitsstabilität auf langen Autobahnetappen

Großzügige Beinfreiheit im Fond und praktischer Zugang zum Laderaum

Intuitive Innenraumergonomie mit weiterhin physischen Bedienelementen für die Klimatisierung

Nachteile

Häufige Flüssigkeitsaustritte (Schwitzen) an Motor und Getriebe, die kontrolliert werden müssen

Aufdringliches Dieselnageln unter Last und Vibrationen beim Kaltstart

Sperrige Außenabmessungen und großer Wendekreis im Stadtverkehr

Häufig gestellte Fragen

Die mechanische Basis gilt als solide, allerdings treten über alle Modelljahre hinweg immer wieder Undichtigkeiten an Motordichtungen sowie an den Zuleitungen des Turboladers auf. Schwächelnde 12-Volt-Batterien und Sensoren der Abgasreinigung sorgen bei Modellen des Opel Insignia Diesel zudem häufig für irreführende Fehlermeldungen im Cockpit.

Die 2,0-Liter-Vierzylinder-Diesel sind hier die beste Wahl: Sie ermöglichen entspanntes Reisen bei hohem Tempo und überzeugen mit kräftigem Durchzug im mittleren Drehzahlbereich. Der kleinere 1,5-Liter-Dreizylinder-Diesel wirkt dagegen beim Einfädeln in den schnelleren Verkehr schnell untermotorisiert.

Kontrollieren Sie die untere Motorabdeckung auf Flüssigkeitsverluste und achten Sie bei den Dieselmodellen beim Kaltstart genau auf ein mögliches Rasseln der Steuerkette. Zudem sollten Kaufinteressenten anhand der Fahrgestellnummer (FIN) prüfen, ob die offiziellen Sicherheitsrückrufe bezüglich der Software des Bremsmoduls und des Schutzes der Kraftstoffleitungen durchgeführt wurden.

Der Kombi Opel Insignia Sports Tourer bietet dank seines größeren Ladevolumens und der besseren Kopffreiheit im Fond den höheren praktischen Nutzwert. Das Fließheck Grand Sport lässt sich zwar ebenfalls bequem beladen, die abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit für groß gewachsene Fondpassagiere jedoch spürbar ein.

Quellen: media.stellantis.com, adac.de, autobild.de, autocar.co.uk, whatcar.com

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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