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Test Mercedes-AMG C 63 Coupé: Was sagen Besitzer und Experten wirklich?

Mercedes-AMG C 63 Coupé im Gebrauchtwagentest: Echte Erfahrungen von Besitzern, Unterhaltskosten, typische Schwachstellen und Gebrauchtwagenpreise der Baureihe C 205 (2015–2023).

1. November 2026

Mercedes-AMG C 63 Coupé

Einleitung

Das Mercedes-AMG C 63 Coupé besetzt die High-Performance-Spitze im Segment der zweitürigen Premium-Mittelklasse. Dieser Bericht konzentriert sich auf die Generation C 205, deren Produktion Ende 2015 anlief, deren erste Auslieferungen an europäische Kunden im März 2016 begannen und deren Fertigung im April 2023 endete. Da Mercedes-Benz für die nachfolgende C-Klasse-Generation keinen Zweitürer mehr auflegte, war der C 205 das letzte eigenständige Coupé dieser Modellreihe, bevor die zweitürigen Modellreihen unter einer neuen Modellbezeichnung zusammengeführt wurden.

Das viersitzige Coupé war sowohl als Standardmodell als auch in der leistungsstärkeren S-Version erhältlich. Im März 2018 feierte eine Modellpflege Premiere; die europäischen Bestellbücher öffneten im Juni 2018, die Produktion startete im Juli 2018. Mit dieser Überarbeitung zogen eine nachgeschärfte Optik, überarbeitete digitale Cockpit-Bedienelemente und ein modernisiertes Automatikgetriebe ein. Im April 2021 wurde die Basisvariante aus mehreren europäischen Katalogen gestrichen, sodass bis zum Auslaufen der Produktion ausschließlich die S-Version im Programm blieb.

Das Mercedes-AMG C 63 Coupé spricht vor allem Interessenten an, die ein klassisches Performance-Fahrzeug mit Hinterradantrieb suchen, das ausgeprägte Sportcoupé-Dynamik mit souveräner Langstreckentauglichkeit verbindet.

Erfahrungen der Besitzer: häufige Mängel und Rückrufe

Erfahrungsberichte europäischer Besitzer und Daten spezialisierter Fachwerkstätten belegen, dass das Mercedes-AMG C 63 Coupé bei gewissenhafter Wartung als mechanisch überaus robust gilt. Die aufwendige Performance-Technik verlangt allerdings nach regelmäßiger, vorbeugender Pflege. Zwar genießt der V8-Biturbo einen ausgezeichneten Ruf in Sachen Standfestigkeit, doch elektronische Anbauteile und das Kühlsystem sorgen in einschlägigen Foren immer wieder für Gesprächsstoff.

Typische mechanische und elektronische Schwachstellen

Offizielle Service-Bulletins und Berichte von Fahrzeughaltern weisen darauf hin, dass das elektronisch geregelte Kühlmittelthermostat in geöffneter Position klemmen oder die vordefinierten Temperaturschwellen nicht einhalten kann. Tritt dieser Defekt auf, leuchtet die Motorkontrollleuchte auf, der Kühlerlüfter schaltet vorsorglich auf maximale Drehzahl und die Motorsteuerung wechselt in ein Notlaufprogramm mit reduzierter Leistung. Zur Behebung muss das komplette Thermostatgehäuse gegen eine überarbeitete Version ausgetauscht und die Dichtungen erneuert werden.

In der leistungsstärkeren S-Variante gehören aktive, magnetorheologische Motorlager zur Serienausstattung. Fahrzeughalter berichten, dass diese dynamischen Lager infolge thermischer Zyklen interne Stromkreisunterbrechungen oder Sensorsignalfehler aufweisen können, was zu einer Warnmeldung im Kombiinstrument führt. Das Fahrzeug bleibt zwar fahrbereit, doch die Lager fallen in ihre härteste mechanische Kennlinie zurück – die Folge sind spürbare Vibrationen im Innenraum im Leerlauf und beim Rangieren mit niedriger Geschwindigkeit. Abhilfe schafft hier nur der Austausch der betroffenen Motorlager-Einheiten.

Fachwerkstätten und Besitzer berichten zudem von Fehlermeldungen über eine außer Funktion gesetzte elektronische Hinterachs-Differenzialsperre bei damit ausgestatteten Fahrzeugen (Serie bei den S-Modellen sowie bei allen Exemplaren nach dem Facelift). Häufig liegen die Ursachen in Problemen mit dem externen Kabelbaum oder einem Defekt des elektrischen Stellmotors am Differenzialgehäuse. Die Warnung kann jedoch auch auf mechanischen Verschleiß der internen Lager und Reiblamellen hinweisen, falls ein Vorbesitzer den vorgeschriebenen Einfahr-Ölwechsel zu Beginn des Fahrzeuglebens versäumt hat. Darüber hinaus erwähnen Testberichte und Halter wiederholt knarzende oder knackende Geräusche des optionalen Panorama-Glasschiebedachs beim Befahren von Rampen oder Unebenheiten unter Karosserietorsion. Dies erfordert meist eine Reinigung, spezielle Schmierung oder das Nachziehen der Führungsschienen mit dem vorgeschriebenen Drehmoment.

Bekannte Sicherheitsrückrufe

Für die Modellreihe des Mercedes-AMG C 63 wurden auf den europäischen Märkten mehrere offizielle Rückrufaktionen veranlasst. Kaufinteressenten sollten daher sicherstellen, dass alle relevanten Nachbesserungen von einer Vertragswerkstatt ordnungsgemäß dokumentiert wurden.

Betroffener BauzeitraumUmfang & ReichweiteOffizielle FehlerbeschreibungMaßnahme der Werkstatt
02. März 2022 – 23. Juli 2025 (über die gesamte C-Klasse-Baureihe hinweg)Europäische Union / Mehrere MärkteDie Verschraubung der Lenkungskupplung zwischen Lenkrad und Lenkgetriebe kann sich lockern, was das Unfallrisiko erhöht.Verschraubung der Lenkungskupplung prüfen; Verbindungselemente vorschriftsmäßig nachziehen oder austauschen.
2021 – 2023Weltweit (589.799 Fahrzeuge über mehrere Baureihen)Das Laufrad der Kraftstoffpumpe kann sich verformen und am Gehäuse schleifen, was zum Ausfall der Kraftstofffördereinheit und zum Vortriebsverlust führen kann.Austausch des Niederdruck-Kraftstofffördermoduls im Tank gegen eine modifizierte Ausführung.
02. Juli 2012 – 21. Oktober 2020 (über verschiedene Mercedes-Benz-Modelle hinweg)Weltweit / Europäische UnionDie Polycarbonat-Dachblende zwischen Windschutzscheibe und Panoramadach kann sich lösen, wenn sie bei einer früheren Reparatur fehlerhaft verklebt wurde.Klebeverbindung prüfen; Blende demontieren und mit zugelassenem Klebstoff neu verkleben oder ersetzen.
01. Februar 2015 – 31. Juli 2016Weltweit / Europäische UnionPlötzliche Drehmomentspitzen auf Fahrbahnen mit geringer Haftung könnten zu einem Bruch der hinteren Antriebswelle und zum Vortriebsverlust führen.Software-Update für das Steuergerät des elektronischen Stabilitätsprogramms (ESP).

Vor dem Kauf eines gebrauchten Performance-Fahrzeugs empfiehlt sich eine unabhängige technische Begutachtung durch CarAudit. So lässt sich verlässlich prüfen, ob sämtliche Rückrufaktionen durchgeführt wurden, und der Zustand stark beanspruchter Fahrwerkskomponenten sicherstellen.

🔍 Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf

  • Rückrufe anhand der FIN prüfen: Lassen Sie sich anhand der Fahrzeug-Identifizierungsnummer einen offiziellen Werkstattauszug vorlegen, um zu bestätigen, dass sämtliche Maßnahmen – einschließlich der Überprüfung der Lenkungskupplung, des Austauschs des Kraftstofffördermoduls und der ESP-Software-Updates – erledigt wurden.
  • Einfahrservice für das Differenzial: Kontrollieren Sie im digitalen Serviceheft, ob der obligatorische erste Differenzialölwechsel bei rund 3.000 km durchgeführt wurde. Ein Versäumnis beschleunigt den Verschleiß der internen Kupplungslamellen und Lager erheblich.
  • Wärmetauscher an der Fahrzeugfront: Prüfen Sie die tief sitzenden Ladeluftkühler und den Ölkühler durch die Lufteinlässe der Frontschürze auf Beschädigungen durch Steinschlag, verbogene Lamellen oder eingetrocknete Flüssigkeitsrückstände.
  • Kraftschluss bei kaltem Getriebe: Achten Sie bei einer Probefahrt nach dem Kaltstart im standardmäßigen Comfort-Modus darauf, dass die nasse Mehrscheiben-Anfahrkupplung ruckfrei und ohne Verzögerung anfährt.
  • Fehlermeldungen zu den Motorlagern: Stellen Sie beim S-Modell sicher, dass das Display im Cockpit keine Fehlermeldungen zu den aktiven Motorlagern anzeigt und der Innenraum im Leerlauf frei von übermäßigen Vibrationen bleibt.

Motoren: welcher passt

Unter der Haube des Mercedes-AMG C 63 Coupé arbeitet ausnahmslos ein Biturbo-V8-Benziner, der seine Kraft an die Hinterräder überträgt. Während der gesamten Bauzeit standen zwei Leistungsstufen zur Wahl; im Zuge der Modellpflege löste zudem eine Neungang-Automatik das bisherige Siebengang-Getriebe ab.

MotorKraftstoffLeistungGetriebeBaujahre
4.0 V8 (C 63)Benzin350 kW (476 PS)7-Gang-Automatik2015–2018
4.0 V8 (C 63 S)Benzin375 kW (510 PS)7-Gang-Automatik2016–2018
4.0 V8 (C 63)Benzin350 kW (476 PS)9-Gang-Automatik2018–2021
4.0 V8 (C 63 S)Benzin375 kW (510 PS)9-Gang-Automatik2018–2023

Der passende Motor für Ihr Fahrprofil

Kurzstrecken in der StadtFür häufige Fahrten im urbanen Stop-and-go ist der Achtzylinder denkbar ungeeignet. Durch die hohe thermische Komplexität des Biturbo-Konzepts vergeht geraume Zeit, bis das Triebwerk seine stabile Betriebstemperatur erreicht. Zudem neigt die nasse Anfahrkupplung sowohl bei der Siebengang- als auch bei der Neungang-Automatik im Schritttempo oder bei Rangiermanövern in Parklücken gelegentlich zu Ruckeln, rupfendem Einkuppeln oder verzögertem Ansprechen.

Gemischter AlltagsbetriebWer das tägliche Pendeln mit regelmäßigen Überlandfahrten verbindet, findet bereits im Basismodell einen Gebrauchtwagen mit mehr als ausreichenden Fahrleistungen für die Praxis. Für ein solches Mischprofil ist das Facelift-Modell mit Neungang-Automatik die empfehlenswertere Wahl: Die enger abgestuften Zwischengänge ermöglichen beim Einfädeln oder beim Beschleunigen aus Kreisverkehren spürbar harmonischere Kraftübergänge.

Langstrecke auf der AutobahnAls schnelle Reisewagen brillieren beide Versionen, doch auf der Autobahn spielen die Facelift-Modelle einen entscheidenden Vorteil aus. Durch die länger übersetzte höchste Fahrstufe der Neungang-Automatik sinkt das Drehzahlniveau bei Reisegeschwindigkeit deutlich, was den Geräuschpegel im Innenraum auf langen Etappen angenehm niedrig hält. Das stärkere Mercedes-AMG C 63 S Coupé bietet darüber hinaus aktive dynamische Motorlager, die sich bei schnellen Richtungswechseln im hohen Geschwindigkeitsbereich verhärten.

AnhängerbetriebEin Anhängerbetrieb ist unter keinen Umständen zulässig. Mercedes-AMG hat das Coupé aufgrund der Konstruktion des Heckdiffusors und der fehlenden Fahrwerkszulassung ohne Anhängelast homologiert, weshalb sich auch keine Anhängerkupplung nachrüsten lässt.

Ausführliche Informationen zu typischen mechanischen und thermischen Problemen, von denen Besitzer im Laufe der Zeit berichten, finden Sie im Abschnitt zu den Fahrerfahrungen.

Platz & Praktikabilität

KarosserieformAbmessungen (L × B × H, mm)*Radstand (mm)Kofferraumvolumen (normal / umgeklappt, l)
Coupé4.750–4.751 × 1.877 × 1.400–1.4022.840355 / 1.280
Limousine4.756–4.757 × 1.839 × 1.4262.840480 / —
T-Modell4.771–4.772 × 1.839 × 1.4412.840490 / 1.510
Cabriolet4.750–4.751 × 1.877 × 1.400–1.4042.840355 / —

*Außenbreite ohne Außenspiegel gemessen.

Als reiner Viersitzer setzt das Mercedes-AMG C 63 Coupé klare Prioritäten: Raumangebot vorn und Karosseriesteifigkeit gehen eindeutig vor Fondkomfort. Schon der Einstieg in die zweite Reihe erfordert etwas Geduld, da die stark konturierten Performance-Schalensitze nur langsam nach vorne fahren und einen recht schmalen Durchstieg freigeben. Hat man sich erst einmal hineingefädelt, reicht die Beinfreiheit auf kurzen Strecken zwar aus, doch die flach abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit für mittelgroße Erwachsene spürbar ein. Auf den beiden ausgeformten Einzelsitzen im Fond sind daher vor allem Kinder gut aufgehoben. Im Alltag punktet der Gepäckraum mit einer serienmäßig dreiteilig umklappbaren Fondsitzlehne, dank der sich langes Ladegut durchschieben lässt, ohne gleich beide äußeren Plätze opfern zu müssen. Die hohe Ladekante und der sich nach unten verjüngende Heckdeckelausschnitt schränken die Ladeöffnung zwar etwas ein, und unter dem Kofferraumboden beanspruchen die Sportabgasanlage sowie das Hinterachsdifferenzial wertvollen Platz. Dennoch schluckt die ebene Ladefläche Reisegepäck und Wocheneinkäufe ohne nennenswerte Kompromisse.

Was die Tests sagen

In Testberichten wird das Mercedes-AMG C 63 Coupé durchweg als kompromisslos straffer Sportwagen beschrieben. Während sich die Vertikalbewegungen der Karosserie bei Reisetempo auf glattem Asphalt beruhigen, federt der Wagen bei niedrigem Tempo auf schlechten Straßen hölzern an – selbst im Comfort-Modus ist kaum echte Dämpfung zu spüren. In Kurven sorgen die breitere Spur und eine eigenständige Hinterachse für ein zackiges Einlenkverhalten und souveräne Stabilität bei hohem Tempo. Die Lenkung vermittelt ein angenehm natürliches Gegengewicht, während das Differenzial für ein progressives, leicht abzufangendes Ausbrechen des Hecks sorgt. Auf rauem Asphalt dringen zwar deutliche Abrollgeräusche durch, doch akustisch dominiert im Innenraum stets der markante V8-Klang.

Im Interieur bieten die stark konturierten Sportsitze festen Seitenhalt, werden von Testern auf langen Fahrten allerdings als unnachgiebig hart beschrieben. Die Cockpit-Architektur wirkt dramatisch gezeichnet, doch die Kunststoffe im unteren Bereich der Mittelkonsole fühlen sich etwas spröde an und können bei Karosserieverwindungen knarzen. Die Ergonomie hinterließ gemischte Eindrücke: Die digitalen Anzeigen überzeugen mit gestochen scharfen Grafiken, die berührungsempfindlichen Touch-Flächen am Lenkrad erwiesen sich während der Fahrt jedoch als fummelig in der Bedienung.

Einhelliges Lob erhält das Fahrwerk dafür, wie feinfühlig sich der Wagen mit dem Gaspedal dirigieren lässt, sowie für seine Souveränität auf der Rennstrecke. Beim Fahrkomfort scheiden sich hingegen die Geister: Manche Tester halten die kompromisslose Dämpfung für ein rennstreckentaugliches Flaggschiff für absolut angemessen, andere empfinden sie auf vernarbten Straßen schlicht als zu hart. Das Update vom Juli 2018 brachte eine Neungang-Automatik, die bei niedrigem Tempo spürbar weniger zögerlich schaltet als das bisherige Siebengang-Getriebe, sowie überarbeitete Dichtungen, die die Windgeräusche an den A-Säulen bei hohen Geschwindigkeiten wirksam dämpfen.

Preise und Marktangebot

Alle Marktdaten und Diagramme in diesem Abschnitt basieren auf Carvago-Inseraten für das gesamte Mercedes-AMG C 63 Coupé sowie die erweiterte C-63-Modellfamilie – einschließlich weiterer in der Datenbasis vertretener Generationen – und bilden somit nicht ausschließlich die hier besprochene Generation ab. Da die zugrunde liegende Stichprobe diese unterschiedlichen Modelle zusammenfasst, weisen diese Daten kein separates Preisniveau rein für die getestete Generation aus. In einer aktuellen Marktmomentaufnahme liegt der Median der Angebotspreise bei 60.000 € für Modelle des Baujahrs 2019, bei 84.600 € für Fahrzeuge aus dem Jahr 2023 und bei 103.900 € für Modelle mit Baujahr 2026.

Zwischen April und September 2026 entwickelte sich das Angebot an inserierten Modellen des Mercedes-AMG C 63 Coupé von 948 Fahrzeugen über einen Tiefstand von 795 im August wieder auf 856, wie die nachfolgende Grafik im Detail zeigt.

Mercedes-AMG C 63 Coupé - Verfügbarkeit über Zeit

Anzahl aktiver Inserate im Zeitverlauf

MonatMercedes-AMG C 63 Coupé
2026-04948
2026-05888
2026-06848
2026-07811
2026-08795
2026-09856

Quelle Carvago

Kaufinteressenten stand über diesen Zeitraum von sechs Monaten hinweg durchweg eine Auswahl von mehreren hundert Fahrzeugen zur Verfügung; die Zahl der aktiven Inserate bewegte sich stets zwischen 795 und 948.

Der Median-Angebotspreis für aktuell inserierte Fahrzeuge des Baujahrs 2019 liegt bei 60.000 €, während er für Exemplare des Baujahrs 2026 bei 103.900 € liegt. Insgesamt steigen die Angebotspreise bei jüngeren Produktionsjahren tendenziell an, auch wenn Inserate des Baujahrs 2025 im Vergleich zu 2024 einen leichten Rückgang aufweisen, wie die nachstehende Grafik im Detail zeigt.

Mercedes-AMG C 63 Coupé - Medianpreis nach Baujahr

Medianpreis der Inserate nach Baujahr

BaujahrMercedes-AMG C 63 Coupé
201960 000
202064 000
202170 000
202281 500
202384 600
202488 600
202587 000
2026103 900

Quelle Carvago

Käufer, die ältere Modelljahre in Betracht ziehen, sehen sich bei aktuell inserierten Fahrzeugen des Baujahrs 2019 mit einem Median-Angebotspreis von 60.000 € konfrontiert, während der Schritt zu einem Modell des Baujahrs 2022 einem Median-Angebotspreis von 81.500 € entspricht. Bei den neuesten Modellen erreicht der Median-Angebotspreis der heute inserierten Fahrzeuge 103.900 € für das Baujahr 2026, während Fahrzeuge des Jahrgangs 2025 bei 87.000 € liegen – verglichen mit 88.600 € für 2024.

In den sechs Monaten von April bis September 2026 machten Benzinmodelle den Großteil des Marktes aus, beginnend im April mit 776 Benzin-Inseraten und 171 Hybridfahrzeugen. Die nachstehende Grafik veranschaulicht, wie sich die inserierten Fahrzeuge über diesen Zeitraum nach Kraftstoffart verteilten.

Mercedes-AMG C 63 Coupé - Angebot nach Kraftstoff

Angebotszusammensetzung nach Kraftstoff

  • Benzin

  • Diesel

  • Hybrid

MonatBenzinDieselHybrid
2026-047761171
2026-057360152
2026-066810167
2026-076480163
2026-086130182
2026-096460210

Quelle Carvago

Im September 2026 blieben Benziner mit 646 Inseraten weiterhin die dominierende Option, neben 210 Hybrid-Angeboten und null Diesel- oder Elektrooptionen. Für Kaufinteressenten beschränkt sich die reale Auswahl damit voll und ganz auf Benzin- und Hybridantriebe, während andere Kraftstoffarten unter den aktiven Inseraten praktisch nicht existent sind.

Die Grafik zeigt den durchschnittlichen Angebotspreis von April 2026 bis September 2026, der zu Beginn bei 61.400 € lag.

Mercedes-AMG C 63 Coupé - Preisentwicklung

Entwicklung des Durchschnittspreises

MonatMercedes-AMG C 63 Coupé
2026-0461 400
2026-0560 200
2026-0659 100
2026-0759 100
2026-0860 200
2026-0960 100

Quelle Carvago

Über den sechsmonatigen Zeitraum hinweg bewegten sich die Preise in einer engen Spanne: Nach einem Tiefststand von 59.100 € lag das Niveau am Ende bei 60.100 €, was einer Gesamtveränderung von gut zwei Prozent entspricht.

Vor- und Nachteile

Mercedes-AMG C 63 Coupé

Vorteile

Mechanisch robuster V8-Biturbo-Antrieb, ideal für zügige Langstreckenfahrten

Souveräne Fahrwerksbalance mit natürlichem Lenkgefühl und leicht über das Gaspedal modulierbarer Linie

Sanftere Schaltvorgänge und leiseres Reisen auf der Autobahn bei Facelift-Modellen mit Neungang-Getriebe

Nachteile

Sehr straffer Federungskomfort bei niedrigem Tempo, der Unebenheiten auf schlechtem Asphalt kaum filtert

Stark eingeschränkte Kopffreiheit im Fond und zeitraubender Zustieg zur zweiten Sitzreihe über die Vordersitze

Zögerlicher Kraftschluss der Kupplung im zähflüssigen Stadtverkehr und bei Rangiermanövern

Häufig gestellte Fragen

Bei gewissenhafter Wartung gilt der V8-Antriebsstrang als mechanisch äußerst robust, auch wenn Nebenaggregate, Elektronik und Kühlkomponenten vorbeugende Aufmerksamkeit verlangen. Kaufinteressenten sollten anhand der Fahrgestellnummer zudem prüfen lassen, ob alle sicherheitsrelevanten Rückrufaktionen in einer Vertragswerkstatt erledigt wurden.

Facelift-Modelle ab Juli 2018 sind die beste Wahl, da die Neungang-Automatik das Fahrverhalten bei niedrigem Tempo spürbar harmonischer gestaltet und das Drehzahlniveau auf Autobahnetappen senkt. Ältere Modelle mit Siebengang-Getriebe sind zwar weiterhin souverän, agieren im Stadtverkehr jedoch deutlich ruppiger.

Im digitalen Serviceheft sollte unbedingt nachvollziehbar sein, dass der obligatorische Einfahr-Ölwechsel am Hinterachsdifferenzial durchgeführt wurde, da ein Versäumnis zu vorzeitigem Verschleiß führt. Bei einem Vorab-Check empfiehlt es sich zudem, die tief montierten vorderen Wärmetauscher auf Steinschlagschäden zu prüfen und sicherzustellen, dass das Getriebe auch in kaltem Zustand ruckfrei einkuppelt.

Für zwei Personen lässt sich das Mercedes-AMG C 63 Coupé dank umklappbarer Rücksitzlehnen und eines praktischen Kofferraums problemlos im Alltag bewegen – für Familienzwecke taugt es allerdings kaum. Die abfallende Dachlinie schränkt die Kopffreiheit im Fond spürbar ein, und der Einstieg an den vorderen Schalensitzen vorbei fällt recht eng aus.

Quellen: mercedes-benz-media.co.uk, media.mercedes-benz.it, adac.de, ec.europa.eu, autocar.co.uk

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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