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Test Kia Stonic: Was sagen Besitzer und Experten wirklich?

Kia Stonic im Test: Echte Erfahrungen von Besitzern, typische Schwachstellen, Platzangebot, Unterhaltskosten und Gebrauchtwagenpreise – alles, was Sie wissen müssen.

2. November 2026

Kia Stonic

Einleitung

Der Kia Stonic ist ein Crossover im Kleinwagensegment für alle, die eine erhöhte Sitzposition und einen robusten Look mit wendigen, stadtfreundlichen Abmessungen schätzen. Ausschließlich als Fünftürer mit Frontantrieb erhältlich, spricht der Kia Stonic Crossover vor allem urbane Pendler, Downsizing-Käufer und kleinere Haushalte an, die kompakte Außenmaße suchen, ohne sich auf einen klassischen Kleinwagen festlegen zu müssen.

Dieser Bericht widmet sich der ersten Modellgeneration, deren Serienfertigung im Juli 2017 anlief; die Auslieferung an europäische Kunden begann im Oktober 2017. Während seiner Bauzeit erhielt das Modell zwei Modellpflegen ab Werk. Die erste folgte im August 2020 und brachte Mildhybrid-Antriebe, ein modernisiertes Infotainment sowie aufgefrischte Karosseriedetails mit sich, gefolgt vom Auslieferungsstart im Oktober 2020.

Eine zweite Überarbeitung wurde im Oktober 2025 angekündigt und stand ab Dezember 2025 in den europäischen Schauräumen. Sie umfasste eine neu gestaltete Front- und Heckpartie sowie eine Armaturentafel mit zwei Displays. Mit einer Produktion, die bis ins Jahr 2026 hineinreicht, ist das Modell eine feste Größe im europäischen Markt der kleinen Crossover.

Erfahrungen der Besitzer: häufige Mängel und Rückrufe

Seit seiner Markteinführung im Jahr 2017 hat sich der Kia Stonic der ersten Generation einen weitgehend soliden Ruf erarbeitet. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt zeigen sich bei genauerem Hinsehen jedoch einige bekannte Schwachstellen. In offiziellen Registern und Besitzerforen drehen sich die Berichte vor allem um das Getriebeverhalten im Stadtverkehr, ein unrundes Ansprechverhalten früher Benziner beim Kaltstart sowie zwei offizielle Sicherheitsrückrufe. Bis einschließlich November 2026 wurden für die Jahre 2025 und 2026 keine weiteren europäischen Sicherheitskampagnen für das Modell gemeldet.

Offizielle Sicherheitsrückrufe

Zwei herstellerseitige Rückrufaktionen betrafen Fahrzeuge auf dem europäischen Markt:

  • Verstopftes Filtersieb der Tandempumpe bei Dieselmotoren: Dieser im September und Oktober 2023 veröffentlichte Rückruf betrifft Modelle des Kia Stonic mit Dieselmotor, die zwischen dem 26. Oktober 2018 und dem 5. Oktober 2020 gebaut wurden. Die weltweite Maßnahme umfasst 105.888 Fahrzeuge. Bei ihnen kann sich das Sieb in der Tandempumpe zusetzen, was zu einer unzureichenden Ölversorgung und im schlimmsten Fall zum Ausfall der Unterdruckpumpe führt. Fällt die Pumpe aus, verliert der Bremskraftverstärker den nötigen Unterdruck – das Pedal verhärtet sich, und der Bremsweg kann sich verlängern. Vertragswerkstätten entfernen das Filtersieb, prüfen die Unterdruckpumpe sowie den Antriebsriemen auf Schäden und tauschen verschlissene Teile aus.
  • Kurzschluss im Abgasrückführungsventil (AGR-Ventil): Dieser im September und Oktober 2024 europa- und weltweit ausgerufene Rückruf gilt für Fahrzeuge mit dem 1,2-Liter-Benzinmotor aus dem Bauzeitraum vom 11. Januar 2024 bis zum 14. Februar 2024. Die Aktion schließt über mehrere Modellreihen hinweg weltweit 7.771 Fahrzeuge ein. Fremdkörper im AGR-Ventil können einen internen Kurzschluss auslösen, wodurch der Motor unvermittelt ausgehen kann – noch bevor eine Warnleuchte im Cockpit aufleuchtet. Die Vertragshändler überprüfen das AGR-Ventil und tauschen die Baugruppe kostenlos aus.

Typische Mängel und technische Schwachstellen

Im städtischen Stop-and-Go-Verkehr bemängeln Besitzer des Kia Stonic mit Automatikgetriebe (7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe mit Trockenkupplung) spürbare Anfahrverzögerungen, ein ruckartiges Einkuppeln sowie Ruckeln beim Anfahren im ersten oder zweiten Gang. Praxistests zufolge ließ sich dieses zögerliche Ansprechverhalten durch Software-Updates des Getriebesteuergeräts und eine Neukalibrierung der Kupplung lindern. Werden die Fahrzeuge jedoch über längere Laufleistungen überwiegend im dichten Stadtverkehr bewegt, neigen die Kupplungsbeläge zum Verglasen und vorzeitigen Verschleiß. In solchen Fällen hilft nur der komplette Austausch des Doppelkupplungspakets samt Ausrücklagern.

Bei Benzinmodellen vor dem Facelift (Baujahre 2017 bis 2019) mit dem 1,4-Liter-Saugmotor und manuellem Schaltgetriebe klagen Besitzer häufig über Drehzahlschwankungen und plötzliche Leistungslöcher beim Kaltstart-Anfahren sowie bei Schaltvorgängen im niedrigen Geschwindigkeitsbereich. Die Werkstätten begegneten diesem Verhalten vor allem mit Software-Updates für die Motorsteuerung; in hartnäckigen Fällen half zudem das Reinigen der Drosselklappe.

Bei den 1.0-T-GDi-Varianten mit Ottopartikelfilter (OPF) führen häufige Kurzstrecken in der Stadt ohne längere Lastphasen mitunter zum Aufleuchten der Partikelfilter-Warnleuchte. Bei zu geringen Abgastemperaturen kann der Ruß nicht passiv abbrennen. Eine längere, zügigere Überlandfahrt bei höheren Drehzahlen reicht meist aus, um den Filter wieder freizubrennen; wird die Warnung ignoriert, ist eine Zwangsregeneration per Diagnosegerät in der Werkstatt unumgänglich.

Im Dauertest des Kia Stonic mit Handschaltung fielen bei den Dreizylinder-Turbobenzinern hakelige Schaltvorgänge zwischen dem ersten und zweiten Gang sowie ein vorzeitiger Kupplungsverschleiß auf. Bei technischen Zerlegungen zeigte sich zudem ein schleichender Kühlmittelverlust an der Dichtung der Wasserpumpe. Da der Ausgleichsbehälter über keinen elektronischen Füllstandssensor verfügt, sollten Besitzer den Kühlmittelstand regelmäßig per Sichtprüfung kontrollieren, um Überhitzungsschäden vorzubeugen. Fahrer früherer Baujahre berichten darüber hinaus gelegentlich von Software-Abstürzen und träge oder gar nicht reagierenden Touchscreens des Infotainmentsystems.

🔍 Worauf Sie vor dem Kauf achten sollten

  • Prüfen Sie anhand der Fahrgestellnummer (VIN) bei einem Vertragshändler, ob der Rückruf zur Tandempumpe (bei Dieseln) und zum AGR-Ventil (bei Benzinern aus Anfang 2024) durchgeführt wurde.
  • Machen Sie mit dem Doppelkupplungsgetriebe eine ausgiebige Probefahrt im Stop-and-Go-Verkehr bei niedriger Geschwindigkeit und achten Sie auf Kupplungsrupfen oder ruckartige Schaltvorgänge.
  • Achten Sie bei Fahrzeugen mit manuellem Getriebe darauf, dass sich der erste und zweite Gang ohne Hakeln, Widerstand oder Kupplungsrutschen einlegen lassen.
  • Werfen Sie einen Blick in den Motorraum: Achten Sie auf Feuchtigkeit oder Undichtigkeiten an der Wasserpumpendichtung und vergewissern Sie sich, dass der Stand im Kühlmittel-Ausgleichsbehälter stimmt.
  • Prüfen Sie, ob der Touchscreen des Infotainmentsystems zügig auf Eingaben reagiert und im Kombiinstrument keine Warnleuchte für den Partikelfilter leuchtet.

Motoren: welcher passt

Im Laufe seiner Bauzeit bot der Kia Stonic eine breite Motorenpalette: vom klassischen Benziner-Sauger über aufgeladene Dreizylinder – wahlweise mit Mildhybrid-Unterstützung – bis hin zu sparsamen Turbodieseln. Der Antrieb erfolgt bei allen Versionen ausnahmslos über die Vorderräder.

MotorKraftstoffLeistungGetriebeModelljahre
1.2 MPIBenzin62 kW (84 PS)5-Gang-Schaltgetriebe2017–2020
1.2 DPiBenzin62 kW (84 PS)5-Gang-Schaltgetriebe2020–2024
1.2 DPiBenzin58 kW (79 PS)5-Gang-Schaltgetriebe2024–2025
1.4 MPIBenzin73 kW (100 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 6-Gang-Automatik2017–2020
1.0 T-GDiBenzin74 kW (100 PS)5-Gang-Schaltgetriebe2018–2020
1.0 T-GDiBenzin74 kW (100 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2020–2025
1.0 T-GDiBenzin74 kW (100 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2025–heute
1.0 T-GDiBenzin88 kW (120 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2017–2020
1.0 T-GDi 48VBenzin MHEV88 kW (120 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2020–2024
1.0 T-GDi 48VBenzin MHEV74 kW (100 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2024–2025
1.0 T-GDi 48VBenzin MHEV85 kW (115 PS)6-Gang-Schaltgetriebe, 7-Gang-Automatik2025–heute
1.6 CRDiDiesel81 kW (110 PS)6-Gang-Schaltgetriebe2017–2018
1.6 CRDiDiesel85 kW (115 PS)6-Gang-Schaltgetriebe2018–2020
1.6 CRDiDiesel100 kW (136 PS)6-Gang-Schaltgetriebe2018–2020

Welcher Motor empfiehlt sich?

Für kurze Wege im Stadtverkehr ist ein Kia Stonic als Benziner mit Saugmotor – also 1.2 MPI, 1.2 DPi oder 1.4 MPI – als Gebrauchtwagen eine vernünftige Wahl. Da diese Saugrohreinspritzer weder Turbolader noch Partikelfilter an Bord haben, droht selbst bei reinem Kurzstreckenbetrieb kein Zusetzen durch Rußablagerungen. Allerdings fehlt es den Saugern spürbar an Drehmoment im mittleren Drehzahlbereich, sodass man außerhalb geschlossener Ortschaften häufig herunterschalten und das Drehzahlniveau hochhalten muss, um zügig mitzuschwimmen.

Wer einen ausgewogenen Alltagsbegleiter für gemischte Streckenprofile sucht, ist mit der schwächeren Variante des 1.0 T-GDi meist besser bedient: Der Dreizylinder-Turbo liefert schon im unteren Drehzahlbereich ausreichend Durchzug, ohne dass hohe Drehzahlen nötig wären. Ein Kia Stonic mit Automatik samt Doppelkupplungsgetriebe bietet beim täglichen Pendeln spürbaren Komfort; wer jedoch einen Großteil der Zeit im zähflüssigen Stop-and-go-Verkehr der Innenstadt verbringt, greift unter Umständen lieber zu einem handgeschalteten Kia Stonic.

Für häufige Autobahnfahrten und längere Überlandstrecken bieten die stärkere Version des 1.0 T-GDi sowie die 48V-Mildhybrid-Varianten willkommene Überholreserven – auch bei voller Beladung. Als Gebrauchter empfiehlt sich ein Kia Stonic als Diesel mit dem 1.6 CRDi vor allem für Vielfahrer, bei denen ein niedriger Langstreckenverbrauch an erster Stelle steht. Allerdings fällt der Selbstzünder beim Kaltstart durch ein vernehmliches Nageln auf, und das höhere Motorgewicht auf der Vorderachse raubt dem Fahrwerk ein wenig seiner Kurvenagilität.

Wer den Einsatz als Zugfahrzeug plant, sollte berücksichtigen, dass für frühere Modelljahre höhere maximale gebremste Anhängelasten typgenehmigt waren als für spätere Modellpflegen.

Platz & Praktikabilität

AbmessungenVorfacelift & 1. Facelift (2017–2025)2. Facelift (ab Ende 2025)
Länge4.140 mm4.165 mm
Breite1.760 mm1.760 mm
Höhe1.485–1.520 mm1.505–1.520 mm
Radstand2.580 mm2.580 mm
Kofferraumvolumen (Sitze aufgestellt / umgeklappt)352 / 1.155 l352 / 1.155 l

Bei Versionen mit dem optionalen Notrad fällt das Kofferraumvolumen geringer aus.

Vorne profitieren Insassen im Kia Stonic von großzügigen Einstellbereichen der Sitze, sodass auch groß gewachsene Fahrer problemlos eine passende Sitzposition finden. In der zweiten Reihe geht es dagegen spürbar enger zu: Hinter einem großen Fahrer schränken Knie- und Kopffreiheit den Komfort für größere Erwachsene deutlich ein, weshalb sich die Rückbank vor allem für Kinder oder kürzere Strecken im Stadtverkehr eignet. Eine Längsverschiebung bietet die Rücksitzbank nicht, dank der serienmäßig geteilt umklappbaren Lehnen lassen sich längere Gegenstände jedoch weit in den Innenraum durchladen.

Im Gepäckraum sorgt ein variabler Ladeboden bei umgeklappten Rücksitzen für eine ebene Ladefläche ohne störende Stufe an den Scharnieren. Bei den Mildhybrid-Varianten belegt die Batterie den Raum unter dem Boden, während reine Benziner dieses verborgene Unterflurfach für lose Gegenstände oder Ladekabel behalten.

Was die Tests sagen

Auf der Straße setzt der Kia Stonic spürbar mehr auf straffe Aufbaukontrolle als auf geschmeidigen Federungskomfort. Tester beschreiben das Fahrverhalten bei niedrigem Tempo übereinstimmend als straff und unruhig: Querfugen, Schlaglöcher und zerfurchter Stadtasphalt leiten harte Stöße unvermittelt in den Innenraum weiter. Auf glatteren Straßen beruhigt sich das Fahrwerk zwar etwas und hält die Seitenneigung in Kurven souverän im Zaum, mit abrupten Fahrbahnunebenheiten tut sich die Hinterachse jedoch sichtlich schwer. Die Lenkung spricht im Stadtverkehr direkt und präzise an, was der Handlichkeit zugutekommt. Manche Testberichte bemängeln allerdings ein etwas taubes Gefühl um die Mittellage sowie überschaubaren Grip bei rollwiderstandsoptimierten Reifen. Breiten Tadel erntet das Geräuschniveau: Auf rauem Asphalt dominieren laute Abrollgeräusche, und der Dreizylinder-Benziner macht sich unter Last mit einem deutlichen Dröhnen bemerkbar.

Im Cockpit steht Langlebigkeit klar vor nobler Haptik. Die Verarbeitung erweist sich auch bei höheren Laufleistungen als solide und klapperfrei, doch bestimmt harter, kratzempfindlicher Kunststoff fast jede Fläche. Ab Ende 2025 modernisierten Modellpflegemaßnahmen die Armaturentafel mit zwei digitalen Displays. Die berührungsempfindliche Leiste mit Doppelfunktion, die zwischen Klima- und Mediensteuerung umschaltet, erweist sich während der Fahrt allerdings als ablenkend.

Bei den Schwächen des Stonic herrscht in der Fachpresse weitgehend Konsens: Ausgeprägte Abrollgeräusche, die im Stadtverkehr stößige Federung und die nüchterne Materialauswahl verleihen ihm auf der Langstrecke einen spürbar zweckmäßigen Charakter. Uneinigkeit besteht vor allem beim dynamischen Auftritt: Während manche Tester das disziplinierte Kurvenverhalten als fahraktiv loben, stufen andere das Fahrwerk schlicht als sicher und berechenbar ein, ohne echten Fahrspaß zu vermitteln.

Preise und Marktangebot

Alle Grafiken in diesem Abschnitt basieren auf Carvago-Inseraten der gesamten Modellfamilie des Kia Stonic, einschließlich weiterer in den Daten erfasster Generationen, und weisen kein eigenständiges Preisniveau allein für die hier behandelte Generation aus. Der mittlere Angebotspreis beginnt bei 14.000 € für Modelle des Baujahrs 2019 und klettert über die nachfolgenden Jahrgänge auf 18.000 € für Fahrzeuge von 2023. Noch jüngere Inserate spiegeln ein höheres Preisniveau wider: Für Exemplare des Jahres 2024 liegt der Median bei 20.300 € und reicht bis zu 23.300 € für Fahrzeuge von 2026.

Zwischen Mai 2026 und Oktober 2026 bewegte sich das Angebot an inserierten Kia Stonic zwischen einem Höchststand von 6.747 Inseraten im Juli und einem Tiefstand von 5.607 Inseraten im Oktober. Die folgende Grafik veranschaulicht die monatlichen Veränderungen der aktiven Angebote in diesem Zeitraum.

Kia Stonic - Verfügbarkeit über Zeit

Anzahl aktiver Inserate im Zeitverlauf

MonatKia Stonic
2026-056 136
2026-066 556
2026-076 747
2026-086 074
2026-096 139
2026-105 607

Quelle Carvago

Kaufinteressenten können insgesamt mit einer breiten Auswahl am Markt rechnen, auch wenn das Fahrzeugangebot über diese sechs Monate hinweg gewissen Schwankungen unterlag, anstatt konstant zu bleiben.

Über alle derzeit inserierten Gebrauchtwagen dieses Modells hinweg liegt der mittlere Angebotspreis für Fahrzeuge des Baujahrs 2019 bei 14.000 €, während der Median für Fahrzeuge aus dem Jahr 2026 23.300 € erreicht. Die nachstehende Grafik veranschaulicht den Vergleich dieser mittleren Angebotspreise über die jüngeren Modelljahre hinweg.

Kia Stonic - Medianpreis nach Baujahr

Medianpreis der Inserate nach Baujahr

BaujahrKia Stonic
201914 000
202015 100
202115 500
202215 800
202318 000
202420 300
202521 200
202623 300

Quelle Carvago

Wer sich auf die Modelljahre 2019 bis 2021 konzentriert, findet mittlere Angebotspreise von 14.000 € bis 15.500 € vor, während neuere Optionen aus den Baujahren 2025 und 2026 mittlere Angebotspreise von 21.200 € bzw. 23.300 € aufweisen.

Diese Wertverlustkurve zeigt, wie der Restwert des Kia Stonic im Laufe der Jahre sinkt: Im ersten Jahr verliert das Modell 11 % an Wert, nach drei Jahren sind es 29 %.

Kia Stonic - Wertverlust nach Alter

Restwert nach Fahrzeugalter

FahrzeugalterKia Stonic
Neu23 700
1 Jahr21 000
2 Jahre19 100
3 Jahre16 900
4 Jahre16 100
5 Jahre14 700
6 Jahre13 200
7 Jahre12 700

Quelle Carvago

Über den dargestellten Zeitraum von sieben Jahren büßt das Modell 46 % seines Restwerts ein. Die stärksten Verluste konzentrieren sich auf die ersten drei Jahre, bevor sich der Wertverlust ab dem vierten Jahr verlangsamt.

Im Sechsmonatszeitraum von Mai bis Oktober 2026 machten Benziner den weitaus größten Teil des Inseratebestands aus. Den Höchststand erreichten sie im Juli 2026 mit 6.225 Inseraten, bevor das Angebot bis Oktober 2026 auf 5.147 Fahrzeuge sank. Die nachstehende Grafik zeigt, wie sich die aktiven Angebote in diesem Zeitraum auf die verschiedenen Kraftstoffarten verteilten.

Kia Stonic - Angebot nach Kraftstoff

Angebotszusammensetzung nach Kraftstoff

  • Benzin

  • Diesel

  • Hybrid

  • CNG

  • LPG

MonatBenzinDieselHybridCNGLPG
2026-055 71624758297
2026-066 088270731109
2026-076 225288821137
2026-085 541310870126
2026-095 606302821136
2026-105 14728267196

Quelle Carvago

Benziner dominieren das Angebot bei Weitem, während alternative Antriebe weit abgeschlagen folgen: Im Oktober 2026 standen lediglich 282 Diesel-Inserate, 96 Fahrzeuge mit Flüssiggas (LPG) und 67 Hybride zur Wahl. Entsprechend leicht fällt die Suche nach einem Benzinermodell, wohingegen Kaufinteressenten bei Diesel- oder Hybridfahrzeugen aus einem wesentlich kleineren Bestand wählen müssen.

Zwischen Mai 2026 und Oktober 2026 lag der durchschnittliche Angebotspreis für den Kia Stonic anfangs bei 18.100 € und entwickelte sich in der Folge leicht rückläufig, wie die nachstehende Grafik zeigt.

Kia Stonic - Preisentwicklung

Entwicklung des Durchschnittspreises

MonatKia Stonic
2026-0518 100
2026-0618 000
2026-0717 700
2026-0817 700
2026-0917 600
2026-1017 600

Quelle Carvago

Im Verlauf der sechs Monate sank der Durchschnittswert von 18.100 € auf 17.600 €, wobei er unter anderem im Juli und August mit jeweils 17.700 € auf gleichem Niveau verharrte. Mit einer geringfügigen Gesamtbewegung von weniger als 3 % blieben die Inseratspreise über diesen Zeitraum hinweg weitgehend stabil.

Vor- und Nachteile

Kia Stonic

Vorteile

Direkte Lenkung und disziplinierte Karosseriekontrolle in Kurven

Solide Innenraumverarbeitung, die auch bei hohen Laufleistungen klapperfrei bleibt

Praktischer, ebener Ladeboden bei umgeklappter Rückbank

Nachteile

Straffe, unruhige Federung bei niedrigem Tempo auf unebenen Stadtstraßen

Deutliche Reifen- und Motorgeräusche beim Beschleunigen

Knappe Knie- und Kopffreiheit im Fond für größere Passagiere

Häufig gestellte Fragen

Der Kia Stonic genießt insgesamt einen weitgehend soliden Ruf. Allerdings neigen die Doppelkupplungsgetriebe bei überwiegendem Stadtverkehr häufig zu Kupplungsrupfen und vorzeitigem Verschleiß. Kaufinteressenten sollten zudem anhand der Fahrgestellnummer (VIN) prüfen lassen, ob alle herstellerseitigen Sicherheitsaktionen durchgeführt wurden.

Die schwächere Leistungsstufe des 1.0 T-GDi bietet für den gemischten Pendleralltag die beste Balance aus gutem Durchzug von unten heraus und solider Effizienz. Für reine Kurzstrecken in der Stadt sind die einfacher konstruierten Saugbenziner die unkompliziertere Wahl, während sich der Diesel vor allem für Langstreckenfahrer auf der Autobahn eignet.

Bei einer Gebrauchtwagenprüfung mit CarAudit sollte das Doppelkupplungsgetriebe bei niedrigem Tempo gezielt auf Ruckeln getestet und im Motorraum nach Kühlmittelspuren an der Dichtung der Wasserpumpe gesucht werden. Zudem sollte man sich bei einem Vertragshändler anhand der Fahrgestellnummer (VIN) bestätigen lassen, dass alle sicherheitsrelevanten Rückrufe durchgeführt wurden.

Für kleinere Haushalte und für den Stadtverkehr reicht das Platzangebot aus, doch das eingeschränkte Bein- und Kopffreiheitsangebot im Fond macht die Rückbank für größere Erwachsene hinter einem groß gewachsenen Fahrer unbequem. Da die Rücksitze fest montiert sind und sich nicht verschieben lassen, eignet sich der Stonic weitaus besser als Pendler- oder Zweitwagen denn als vollwertiges Familienfahrzeug.

Quellen: kia.com, adac.de, kba.de, autobild.de, autocar.co.uk

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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