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Peugeot 3008 vs Renault Austral: Vollständiger Vergleich 2025

Peugeot 3008 vs. Renault Austral. Welches SUV ist besser? Detaillierter Vergleich, echte Daten und ein Fazit helfen Ihnen bei der Auswahl.

13. April 2026

VS
Peugeot 3008

Peugeot 3008

Renault Austral

Renault Austral

Einführung

Der Peugeot 3008 ist eine feste Größe auf dem Markt für Kompakt-SUVs und hat die Fahrer mit seinem kühnen Design und dem innovativen i-Cockpit-Innenraum überzeugt. Ihm gegenüber steht ein neuerer Herausforderer, der Renault Austral, der den Kadjar ersetzt hat und mit modernen Technologien und elegantem Stil frischen Wind in das Segment bringt. Schauen wir uns an, wie sich diese beiden französischen Rivalen im direkten Vergleich schlagen und welcher von ihnen die richtige Wahl für Sie sein könnte.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Außenabmessungen: Ein Millimeter-Duell mit praktischen Auswirkungen

Obwohl beide Fahrzeuge in die gleiche Kategorie der Kompakt-SUVs fallen, offenbaren ihre Außenabmessungen leicht unterschiedliche Philosophien. Der Renault Austral ist insgesamt länger, während der Peugeot 3008 der zweiten Generation (2016–2023) mit etwas mehr Breite und Höhe kontert. Diese Unterschiede, auch wenn sie nur wenige Zentimeter betragen, können bei der Entscheidung über das Parken, den Innenraum oder das Gesamtgefühl des Fahrzeugs eine Rolle spielen.

Der deutlichste Unterschied findet sich in der Gesamtlänge, wo der Renault Austral den Peugeot 3008 um beachtliche 63 mm überragt. Das verleiht dem Austral auf der Straße ein etwas erwachseneres und gestreckteres Aussehen. Für den Fahrer kann dies geringfügig mehr Platz im Kofferraum oder auf den Rücksitzen bedeuten, aber auch eine etwas schwierigere Parkplatzsuche in überfüllten Innenstädten. Der kompaktere Peugeot 3008 passt dank seiner kürzeren Karosserie hingegen leichter in enge Lücken.

In den anderen Abmessungen sind sich die Fahrzeuge sehr ähnlich. Der Peugeot 3008 ist 16 mm breiter und 6 mm höher, was ihm eine robustere und muskulösere Statur verleiht. Der um 8 mm längere Radstand zugunsten des Peugeot verspricht theoretisch einen Hauch mehr Beinfreiheit für die Fondpassagiere. In der Praxis sind diese Unterschiede jedoch minimal, und die Wahrnehmung des Innenraums hängt mehr von der spezifischen Innenraumgestaltung als von diesen geringfügigen Abweichungen ab.

ParameterPeugeot 3008 SUV (2. Gen.)Renault Austral SUV (1. Gen.)
Länge (mm)44474510
Breite (mm)18411825
Höhe (mm)16241618
Radstand (mm)26752667

Kofferraumvolumen

Kofferraumvolumen: Der Kampf um jeden Liter

Praktikabilität und Gepäckraum sind bei Familien-SUVs entscheidende Parameter. In dieser Disziplin liefern sich der Peugeot 3008 und der Renault Austral ein ausgeglichenes Duell, bei dem Details und die Vorlieben des jeweiligen Besitzers über den Sieg entscheiden. Während das eine Modell auf ein großzügiges Grundvolumen setzt, kontert das andere mit cleverer Variabilität. Die Unterschiede zeigen sich zudem deutlich bei den Hybridversionen, bei denen die Batterien wertvolle Liter beanspruchen.

Der Peugeot 3008 der zweiten Generation (gebaut von 2016–2023) rühmt sich in seinen Standard-Benzin- und Dieselversionen mit einem der größten Kofferräume seiner Klasse. Er bietet hervorragende 520 Liter, was für den Familienurlaub oder den Transport sperrigerer Gegenstände bequem ausreicht. Nach dem Umklappen der Rücksitze entsteht eine fast ebene Ladefläche und das Volumen wächst auf solide 1482 Liter. Eine wesentliche Änderung tritt jedoch bei den Plug-in-Hybrid-Varianten ein, wo die Batterien ihren Tribut fordern. Das Kofferraumvolumen schrumpft hier auf 395 Liter (1357 Liter nach dem Umklappen), was ein spürbarer Unterschied ist, der für einige Interessenten an der elektrifizierten Version entscheidend sein kann.

Der Renault Austral, der 2022 auf den Markt kam, geht das Thema Raum etwas anders an. Seine Mild-Hybrid-Versionen bieten standardmäßig ein etwas kleineres Volumen von 500 Litern. Diesen leichten Nachteil macht der Austral jedoch mit seiner größten Waffe wett und übertrifft ihn – der verschiebbaren Rückbank. Dank ihr kann das Kofferraumvolumen ohne Umklappen der Sitze auf bis zu 575 Liter erhöht werden, zu Lasten der Beinfreiheit der Fondpassagiere. Nach dem Umklappen der Sitze bietet der Austral sogar etwas mehr als der 3008, nämlich 1525 Liter. Bei der E-Tech Full Hybrid-Version ist der Kofferraum aufgrund der Batterie kleiner, beginnt bei 430 Litern (mit verschobener Bank bis zu 555 l) und bietet nach dem Umklappen maximal 1455 Liter. Auch in der Hybridvariante bietet der Austral somit etwas mehr Platz und Variabilität als sein französischer Rivale.

Vergleich des Kofferraumvolumens

ParameterPeugeot 3008 SUV (2. Gen.)Renault Austral SUV (1. Gen.)
Grundvolumen (Liter)520 (395 beim Plug-in Hybrid)500 (430 beim Full Hybrid)
Maximales Volumen (Liter)1482 (1357 beim Plug-in Hybrid)1525 (1455 beim Full Hybrid)

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Anhängelasten

Anhängelast: Diesel-Arbeitstier gegen modernen Allrounder

Die Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, ist für viele SUV-Besitzer ein entscheidender Parameter. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die beiden Modelle erheblich, und die Wahl hängt von Ihren spezifischen Bedürfnissen und der bevorzugten Motorisierung ab. Der Renault Austral bietet eine konstantere und insgesamt höhere Anhängelast bei seinen modernen Hybridantrieben, während der Peugeot 3008 der zweiten Generation ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten bietet, bei dem vor allem die älteren Dieselmotoren dominieren.

Der Peugeot 3008 der zweiten Generation (2016-2023) kann ein echtes Arbeitstier, aber auch ein durchschnittlicher Zugwagen sein. Die absolute Spitze bildet der Zweiliter-Dieselmotor 2.0 BlueHDi, der einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 2000 kg ziehen kann. Das ist ein Wert, den der Austral bei weitem nicht erreicht und der den Diesel-3008 zur klaren Wahl für Besitzer großer Wohnwagen oder Bootsanhänger macht. Die anderen Motorisierungen sind jedoch bescheidener. Der 1.2 PureTech-Benzinmotor bewältigt 1150 bis 1400 kg, und die Plug-in-Hybrid-Versionen sind aufgrund des Gewichts der Batterien auf nur 1250 kg begrenzt.

Der Renault Austral (ab 2022) setzt auf Elektrifizierung und bietet durchweg sehr solide Werte in seinem gesamten Angebot. Schon die Basis-Mild-Hybrid-Version mit 140 PS kann bis zu 1800 kg ziehen, ebenso wie die stärkere Variante mit 160 PS. Die Vollhybrid-Version E-Tech mit 200 PS bewältigt einen Anhänger mit einem Gewicht von 1500 kg. Für den normalen Gebrauch, wie das Ziehen eines kleineren Wohnwagens oder Anhängers, bietet der Austral somit eine höhere Standard-Anhängelast als die meisten Versionen des Peugeot 3008.

Wenn Sie also maximale Zugkraft benötigen, suchen Sie auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach einem Peugeot 3008 mit dem 2.0 BlueHDi-Motor. Wenn Sie jedoch ein moderneres Fahrzeug suchen und Ihnen eine solide Kapazität für die meisten Situationen ausreicht, ist der Renault Austral die zuverlässigere und vielseitigere Wahl.

Modell und MotorisierungAnhängelast gebremst (kg)Anhängelast ungebremst (kg)
Peugeot 3008 (2. Gen)
1.2 PureTech 1301150 - 1400680 - 750
1.5 BlueHDi 1301300 - 1500750
1.6 PureTech 1801500 - 1550750
2.0 BlueHDi 150/1801640 - 2000750
1.6 Plug-In Hybrid 225/3001250750
Renault Austral (1. Gen)
Mild Hybrid 140/1601800750
E-Tech Full Hybrid 2001500750

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Motorvergleich: Traditionelle Auswahl gegen moderne Hybridisierung

Bei der Wahl der Motorisierung gehen der Peugeot 3008 und der Renault Austral völlig unterschiedliche Wege, was ein entscheidender Unterschied für potenzielle Käufer ist. Während der Peugeot 3008 der zweiten Generation, der für den Gebrauchtwagenmarkt relevant ist, eine breite und traditionelle Palette von Benzin-, Diesel- und leistungsstarken Plug-in-Hybrid-Antrieben bietet, setzt der Renault Austral ausschließlich auf moderne elektrifizierte Einheiten. Die Wahl ist also klar: Möchten Sie einen bewährten Klassiker mit Auswahlmöglichkeiten oder tauchen Sie direkt in die Welt der Mild-Hybride und Voll-Hybride ein?

Peugeot 3008: Die Stärke der Auswahl

Die zweite Generation des Peugeot 3008 (2016–2023) punktet mit einer Vielfalt, die fast jeden Fahrer zufriedenstellen kann. Die Basis bildet der preisgekrönte Dreizylinder-Turbomotor 1.2 PureTech, der ausreichend Leistung für den Alltagsbetrieb bietet. Für Fahrer mit hoher Jahreskilometerleistung ist der sparsame Dieselmotor 1.5 BlueHDi die ideale Wahl. An der Spitze des Angebots stehen die leistungsstarken Plug-in-Hybrid-Versionen, die einen 1.6 PureTech-Benzinmotor mit einem oder zwei Elektromotoren kombinieren. Die Top-Variante HYBRID4 bietet nicht nur eine beeindruckende Leistung, sondern auch Allradantrieb, den Sie beim Austral nicht finden werden.

  • Für wen ist der Peugeot 3008? Für Fahrer, die eine Auswahl haben möchten. Ob Sie sparsamen Diesel für lange Strecken, einen Basis-Benziner für die Stadt oder einen leistungsstarken Plug-in-Hybrid mit der Möglichkeit zum rein elektrischen Fahren und Allradantrieb bevorzugen, der 3008 hat etwas zu bieten.
MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
1.2 PureTech 130Benzin962306-Gang-Schaltgetriebe / 8-Gang-Automatik
1.5 BlueHDi 130Diesel963006-Gang-Schaltgetriebe / 8-Gang-Automatik
1.6 PureTech 180Benzin1332508-Gang-Automatik
Plug-in Hybrid 225Benzin/Elektro1653608-Gang-Automatik
Plug-in Hybrid4 300Benzin/Elektro2205208-Gang-Automatik

Hinweis: Ältere Modelle konnten mit den Motoren 1.6 THP (Benzin) oder 1.6/2.0 BlueHDi (Diesel) ausgestattet sein, die schrittweise durch die oben genannten Einheiten ersetzt wurden.

Renault Austral: Eine Wette auf die Hybrid-Zukunft

Der Renault Austral (ab 2022) hat den Weg der vollständigen Elektrifizierung seines Angebots eingeschlagen. Sie werden hier weder einen reinen Benzin- noch einen Dieselmotor finden. Die Basis bilden Mild-Hybrid-Einheiten, die auf dem 1.3 TCe Vierzylinder-Turbomotor aufbauen und helfen, den Kraftstoffverbrauch insbesondere in der Stadt zu senken. Der wahre Star ist jedoch das Vollhybrid-System E-Tech Full Hybrid 200. Dieses kombiniert einen innovativen 1,2-Liter-Dreizylinder-Turbomotor mit zwei Elektromotoren und einem intelligenten Multi-Mode-Getriebe. Das Ergebnis ist ein äußerst sparsamer Betrieb in der Stadt, wo das Fahrzeug oft rein elektrisch fährt, und gleichzeitig ausreichend Leistung für eine dynamische Fahrweise.

  • Für wen ist der Renault Austral? Für den modernen Fahrer, der maximale Effizienz ohne externes Aufladen sucht. Er ist die ideale Wahl für diejenigen, die oft in der Stadt fahren und den leisen und sparsamen Hybridantrieb zu schätzen wissen.
MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
Mild Hybrid 140Benzin1032606-Gang-Schaltgetriebe
Mild Hybrid 160Benzin118270Automatik X-Tronic
E-Tech Full Hybrid 200Benzin/Elektro147410 (Systemleistung)Multi-Mode-Automatik

Hinweis: Die schwächste Motorisierung Mild Hybrid 140 war nur in den ersten Produktionsjahren im Angebot und ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt seltener anzutreffen.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl des richtigen Motors ist für die langfristige Zufriedenheit mit dem Fahrzeug absolut entscheidend. Unsere Empfehlungen basieren auf einer Kombination aus Leistung, realem Kraftstoffverbrauch, Rückmeldungen von Besitzern und mechanischer Zuverlässigkeit. Während der Peugeot 3008 der zweiten Generation eine traditionelle Palette von Benzin- und Dieselmotoren anbot, setzte der neuere Renault Austral ausschließlich auf elektrifizierte Benzinantriebe, was deutlich die unterschiedliche Philosophie beider Hersteller und einen Generationswechsel im Ansatz bei den Antriebseinheiten zeigt.

Für den Peugeot 3008 empfehlen wir: den Dieselmotor 1.5 BlueHDi (96 kW)

Obwohl der 1.2 PureTech-Benzinmotor eine häufige Wahl ist, wird sein Ruf durch das Risiko im Zusammenhang mit dem in Öl laufenden Zahnriemen getrübt, der sich zersetzen und schwere Motorschäden verursachen kann. Daher empfehlen wir als zuverlässigere und im Betrieb sparsamere Wahl den Vierzylinder-Diesel 1.5 BlueHDi mit einer Leistung von 96 kW (130 PS).

  • Warum ist das die beste Wahl: Dieser Motor stellt die ideale Balance zwischen ausreichender Dynamik für ein Familien-SUV und hervorragendem Verbrauch dar. Er gilt als einer der besten kleinen Diesel seiner Zeit und ist wie für den Peugeot 3008 geschaffen.
  • Technische Vorzüge: Der Motor liefert ein solides Drehmoment von 300 Nm bereits bei niedrigen Drehzahlen (1750 U/min), was für Elastizität im normalen Fahrbetrieb und auf der Autobahn sorgt. Der reale Verbrauch lässt sich leicht zwischen 5 und 6 Litern Diesel auf 100 km halten, was niedrige Betriebskosten und eine große Reichweite garantiert. Er harmoniert auch gut mit dem Achtgang-Automatikgetriebe von Aisin, das sanft und logisch schaltet.
  • Bekannte Risiken und Schwachstellen: Wie jeder moderne Diesel benötigt er Pflege. Bei häufigen kurzen Fahrten in der Stadt besteht die Gefahr, dass der Dieselpartikelfilter (DPF) verstopft. Gelegentlich können Probleme mit dem AdBlue-Einspritzsystem auftreten. Vor dem Kauf ist es entscheidend zu prüfen, ob das Auto keine Fehler im Zusammenhang mit dem Abgassystem meldet.
  • Für wen ist er ideal: Er ist die perfekte Wahl für Fahrer, die jährlich eine hohe Kilometerleistung zurücklegen und oft außerhalb der Stadt oder auf der Autobahn unterwegs sind. Seine Sparsamkeit und Zuverlässigkeit machen ihn zu einem großartigen Partner für Familienreisen.

Für den Renault Austral empfehlen wir: Mild-Hybrid 1.3 TCe 160 (116 kW)

Der Renault Austral hat Dieselmotoren komplett vermieden. Die Basiswahl ist ein Mild-Hybrid-Motor, die Spitze bildet ein komplexerer Vollhybrid. Hinsichtlich Einfachheit, Zuverlässigkeit und Betriebskosten bei einem Gebrauchtwagen empfehlen wir den bewährten Mild-Hybrid.

  • Warum es die beste Wahl ist: Der Vierzylinder-Turbomotor 1.3 TCe, der in Zusammenarbeit mit Mercedes-Benz entwickelt wurde, ist ein bewährter und zuverlässiger Motor. Die Version mit 116 kW (158 PS) in Verbindung mit dem Automatikgetriebe X-Tronic bietet das beste Verhältnis von Preis, Leistung und technologischer Einfachheit im Austral-Angebot.
  • Technische Vorzüge: Der Motor ist sehr kultiviert und hervorragend schallgedämmt. Das Mild-Hybrid-System senkt zwar nicht primär den Verbrauch, hilft aber bei sanfteren Anfahrten und sorgt für ein insgesamt geschmeidigeres Fahrverhalten. Das CVT-Automatikgetriebe ist überraschend gut abgestimmt, versucht nicht, den Motor unnötig in hohen Drehzahlen zu halten, und simuliert das Schalten klassischer Gänge. Der reale Verbrauch liegt im kombinierten Betrieb bei etwa 7 bis 7,5 l/100 km.
  • Bekannte Risiken und Schwachstellen: Der Motor selbst gilt als sehr zuverlässig. Das CVT-Getriebe mag Fahrern, die eine sportliche Reaktion erwarten, nicht zusagen, passt aber zum komfortablen Charakter des Autos. Im Vergleich zur Vollhybrid-Version E-Tech, die in den ersten Jahren unter Softwareproblemen leiden kann und deren Komplexität langfristig ein Risiko darstellt, ist der Mild-Hybrid eine sichere Wette.
  • Für wen ist er ideal: Für den typischen Nutzer eines Familien-SUVs, der gemischte Strecken fährt und eine komfortable und ruhige Fahrt bevorzugt. Es ist der ideale "goldene Mittelweg" für diejenigen, die einen modernen Benzinmotor ohne unnötige Komplexität und potenziell teure Reparaturen zukünftiger Hybridsysteme wünschen.

Realer Kraftstoffverbrauch

Verbrauch in der realen Welt: Sparsamer Diesel gegen moderne Hybride

Die offiziellen Angaben zum Kraftstoffverbrauch, gemessen unter Laborbedingungen des WLTP-Zyklus, sind eine Sache, aber der tägliche Betrieb zeigt ganz andere Zahlen. Um ein möglichst genaues Bild von den tatsächlichen Anforderungen beider SUVs zu erhalten, haben wir auf die Daten von Fahrern selbst vom europäischen Portal Spritmonitor.de zurückgegriffen. Dieses sammelt reale Daten von Tausenden von Nutzern und bietet so einen wertvollen Einblick, mit welchen Werten die Besitzer tatsächlich rechnen können. In unserem Vergleich konzentrieren wir uns auf die relevanten Motorisierungen der zweiten Generation des Peugeot 3008 (nach dem Facelift, ca. ab 2021) und der ersten Generation des Renault Austral (ab 2022).

Modell und MotorisierungDurchschnittlicher realer Verbrauch (l/100 km)
Peugeot 3008 1.2 PureTech 130 (Benzin)7,1
Peugeot 3008 1.5 BlueHDi 130 (Diesel)5,8
Peugeot 3008 1.6 Hybrid 225 (Plug-in-Hybrid)2,5 - 6,5*
Renault Austral Mild Hybrid 160 (Benzin)6,8
Renault Austral E-Tech Full Hybrid 200 (Benzin)5,4

*Der Verbrauch von Plug-in-Hybriden hängt extrem von der Häufigkeit des Ladens ab. Der niedrige Wert gilt bei regelmäßigem Aufladen, der hohe bei Fahrten mit leerer Batterie.

Aus der Tabelle lassen sich mehrere wichtige Trends ablesen. Im direkten Duell der Basis-Benzinmotorisierungen schneidet der Renault Austral Mild Hybrid 160 etwas besser ab, der im realen Betrieb etwa 0,3 Liter auf 100 km sparsamer ist als der Peugeot 3008 1.2 PureTech. Das ist kein gewaltiger Unterschied, aber die Mild-Hybrid-Unterstützung des Renault Austral hilft hier nachweislich, insbesondere in der Stadt.

Der größte Kampf findet jedoch zwischen den sparsamsten Varianten statt. Hier stehen sich ein traditioneller Dieselmotor und ein modernes Vollhybridsystem gegenüber. Der Peugeot 3008 mit dem 1.5 BlueHDi-Motor verbraucht im Durchschnitt 5,8 l/100 km, was für Fahrer, die viel Zeit auf Autobahnen verbringen, immer noch ein ausgezeichneter Wert ist. Ihm gegenüber steht jedoch der Renault Austral E-Tech Full Hybrid, dessen realer Verbrauch von 5,4 l/100 km die Stärke eines modernen Hybriden zeigt. Er kann sparsamer sein als ein Diesel, insbesondere im Stadt- und Vorstadtverkehr, wo er oft rein elektrisch fährt.

Ein eigenes Kapitel ist der Plug-in-Hybrid Peugeot 3008. Sein Verbrauch kann märchenhaft niedrig sein, aber nur unter der Voraussetzung, dass der Besitzer fleißig lädt und seine täglichen Strecken in die elektrische Reichweite (ca. 50 km) passen. Sobald die Batterie leer ist, steigt der Benzinverbrauch aufgrund des höheren Fahrzeuggewichts hingegen an.

Für den typischen deutschen Nutzer bedeutet das: Wer oft lange Strecken auf der Autobahn fährt, für den ist der Diesel-Peugeot 3008 immer noch eine sehr rationale Wahl. Für diejenigen, die sich hauptsächlich in der Stadt und Umgebung bewegen, ist der Renault Austral in der E-Tech Full Hybrid-Version aus Sicht der Betriebskosten der klare Sieger. Der Verbrauch spielt in diesem Duell also eine wichtige Rolle und kann für viele Käufer der entscheidende Faktor sein, wobei die Wahl rein vom bevorzugten Fahrstil und den häufigsten Strecken abhängt.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Preisvergleich: Etablierter Wert gegen einen Neuling auf dem Markt

Beim Vergleich der Preise für Gebrauchtwagen von Peugeot 3008 und Renault Austral spielen zwei Schlüsselfaktoren eine Rolle: Alter und Marktposition. Während der 3008 ein etablierter Spieler mit einem breiten Angebot an älteren Jahrgängen ist, ist der Austral ein Neuling, was sich deutlich in ihren Preisen auf dem deutschen Markt widerspiegelt.

Peugeot 3008: Günstiger und mit größerer Auswahl

Der Peugeot 3008 der zweiten Generation nach dem Facelift, also Fahrzeuge aus den Jahren 2021 und 2022, stellt für Käufer eine verlockende Wahl dar. Die Preise dieser Modelle bewegen sich in einer relativ breiten Spanne, die ihre Ausstattung, Motorisierung und Kilometerleistung widerspiegelt.

  • Die günstigsten Modelle: Die preiswertesten Exemplare mit dem 1.2 PureTech Benzinmotor oder dem 1.5 BlueHDi Dieselmotor und in den Basisausstattungen (Active Pack) sind bereits ab 16.000 € zu haben.
  • Der goldene Mittelweg: Besser ausgestattete Versionen wie Allure oder GT Line mit stärkeren Motoren bewegen sich am häufigsten im Bereich von 18.000 € bis 23.000 €.
  • Spitzenmodelle: Die Top-Versionen GT oder die Plug-in-Hybrid-Varianten halten auch nach mehreren Jahren ihren Wert und können die Marke von 25.000 € überschreiten.

Renault Austral: Neuwertiges Fahrzeug mit höherem Preis

Der Renault Austral kam erst 2022 auf den Markt, weshalb Sie auf dem Gebrauchtwagenmarkt noch keine älteren und günstigeren Exemplare finden werden. Das Angebot besteht hauptsächlich aus neuwertigen Fahrzeugen, Vorführmodellen oder Jahreswagen mit geringer Laufleistung.

  • Einstiegspreise: Die günstigsten gebrauchten Austral-Modelle, typischerweise mit Mild-Hybrid-Antrieb und in der Techno-Ausstattung, beginnen bei Preisen um 27.000 €.
  • Besser ausgestattete Versionen: Wenn Sie eine höhere Ausstattung wie Iconic oder den Vollhybrid-Antrieb E-Tech wünschen, überschreitet der Preis leicht die Marke von 31.000 €. Die Spitzenversionen, wie zum Beispiel Esprit Alpine, nähern sich dann den Preisen von Neufahrzeugen.

Fazit: Ein Generationsunterschied und zehntausende Euro

Preislich ist der Unterschied zwischen den beiden Modellen erheblich. Für den Preis des günstigsten gebrauchten Renault Austral erhalten Sie einen top ausgestatteten Peugeot 3008 derselben Kategorie, der nur zwei bis drei Jahre älter sein wird. Die Wahl hängt also von den Vorlieben des Käufers ab – ob er den moderneren, aber deutlich teureren Austral bevorzugt oder auf das bewährte und preisgünstigere Modell 3008 mit einer breiteren Palette an verfügbaren Motorisierungen und Ausstattungen auf dem Gebrauchtwagenmarkt setzt.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Sicherheit und Euro NCAP-Ergebnisse: Neuere Tests sprechen für den Austral

Obwohl beide Fahrzeuge zu ihrer Zeit die volle Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP erhielten, ist es entscheidend, den Kontext der Zeit zu verstehen, in der die Tests durchgeführt wurden. Die Methodik wird nämlich ständig verschärft, sodass ein direkter Vergleich der prozentualen Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht vollständig aussagekräftig ist. Neuere Tests legen einen viel größeren Wert auf aktive Sicherheitsassistenten, die eine entscheidende Rolle bei der Unfallverhütung spielen.

Peugeot 3008 (getestet 2016)

Die zweite Generation des Peugeot 3008 durchlief die Euro NCAP-Crashtests bereits im Jahr 2016. Er erhielt zwar fünf Sterne, aber nach den damaligen, milderen Regeln. Beim Schutz erwachsener Insassen schnitt das Fahrzeug mit 86 % gut ab, und der Kinderschutz war sogar hervorragend (85 %). Was jedoch das Alter des Tests offenbart, ist die Punktzahl in den Kategorien Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern (67 %) und vor allem bei der Bewertung der Sicherheitsassistenzsysteme, wo er nur 58 % erhielt. Diese Bewertung ist inzwischen abgelaufen, was bedeutet, dass das Fahrzeug nach den heutigen strengeren Kriterien wahrscheinlich nicht die volle Punktzahl erreichen würde, hauptsächlich aufgrund des Fehlens modernerer Assistenten.

Renault Austral (getestet 2022)

Der Renault Austral ist ein deutlich jüngeres Modell, und seine Tests fanden 2022 nach einer viel anspruchsvolleren und moderneren Methodik statt. Auch er erhielt fünf Sterne, aber mit Ergebnissen, die die aktuellen Standards besser widerspiegeln. Der Schutz von Erwachsenen erreichte hervorragende 88 % und der Kinderschutz immer noch sehr gute 83 %. Der entscheidende Unterschied zeigt sich jedoch in der Kategorie der Assistenzsysteme, wo der Austral 87 % erreichte. Dies zeugt von der Anwesenheit fortschrittlicher Technologien wie einem ausgefeilteren autonomen Notbremssystem oder Spurhalteassistenten, die 2016 beim Peugeot noch in den Kinderschuhen steckten.

Fazit: Der Sieg der modernen Technologie

Obwohl beide Modelle ein hohes Maß an passiver Sicherheit bieten, hat der Renault Austral dank eines moderneren und umfassenderen Pakets an Sicherheitsmerkmalen klar die Nase vorn. Seine Bewertung aus dem Jahr 2022 bestätigt, dass er die strengsten aktuellen Anforderungen nicht nur an den Insassenschutz bei einem Unfall erfüllt, sondern auch an Technologien, die Unfällen aktiv vorbeugen. Für Käufer, für die Sicherheit oberste Priorität hat, ist der Austral somit die klare Wahl.

ParameterPeugeot 3008Renault Austral
Testjahr20162022
Insassenschutz Erwachsene86 %88 %
Insassenschutz Kinder85 %83 %
Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer67 %69 %
Sicherheitsassistenzsysteme58 %87 %

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Interessante Merkmale und Gadgets

Neben der Standardausstattung bietet jedes der Modelle einige einzigartige Merkmale, die für den Kunden entscheidend sein können. Während Peugeot auf ein futuristisches und fahrerorientiertes Cockpit setzt, kontert Renault mit einem fortschrittlichen Infotainmentsystem und praktischen Lösungen für die Insassen.

Peugeot 3008: Futuristisches i-Cockpit® und technologische Reife

Der Peugeot 3008 der zweiten Generation (produziert ab 2016 und modernisiert 2020) zeichnet sich vor allem durch sein innovatives Innenraumkonzept und eine Reihe fortschrittlicher Technologien aus.

  • Peugeot i-Cockpit®: Dies ist das dominante und für die Marke ikonische Merkmal. Es kombiniert ein kompaktes, tief sitzendes Lenkrad, ein erhöhtes digitales Kombiinstrument (12,3 Zoll) und einen großen, zum Fahrer geneigten Touchscreen (nach der Modernisierung bis zu 10 Zoll). Diese Anordnung soll eine bessere Sicht auf die Instrumente und ein agileres Fahrgefühl vermitteln, da man über das Lenkrad auf die Anzeigen blickt und nicht durch es hindurch.
  • Klaviertasten-Schalter „Toggle Switches“: Unter dem zentralen Display befindet sich eine elegante Reihe physischer Tasten, die an Klaviertasten erinnern. Sie bieten einen schnellen und intuitiven Zugriff auf Hauptfunktionen wie Klimaanlage, Navigation oder Radio, was die Sicherheit und den Bedienkomfort während der Fahrt erhöht.
  • Nachtsichtsystem (Night Vision): In höheren Ausstattungsvarianten nach dem Facelift ist eine Technologie verfügbar, die in diesem Segment immer noch selten ist. Eine Infrarotkamera erkennt Fußgänger und Tiere vor dem Fahrzeug bei Dunkelheit oder schlechter Sicht in einer Entfernung von bis zu 250 Metern und warnt den Fahrer auf dem digitalen Kombiinstrument.
  • Fortschrittliche Assistenzsysteme: Die modernisierte Version bietet beispielsweise einen adaptiven Tempomat mit Stop & Go-Funktion oder eine verbesserte Verkehrszeichenerkennung, die nun auch Stoppschilder, Einbahnstraßen oder Überholverbote identifiziert.
  • Plug-in-Hybridversion mit Allradantrieb: Der Peugeot 3008 bot eine leistungsstarke HYBRID4-Variante, die einen Benzinmotor mit zwei Elektromotoren (einer an jeder Achse) kombiniert und so einen Allradantrieb erzeugt. Dies ist eine Lösung, die der Austral nicht anbietet.

Renault Austral: Google-Infotainment und praktische Modularität

Der Renault Austral, der 2022 als Nachfolger des Kadjar auf den Markt kam, bringt frischen Wind in Form modernster Technologien und intelligenter, auf Praktikabilität ausgerichteter Lösungen.

  • Multimediasystem OpenR Link mit Google: Der Haupttrumpf des Austral ist das in Zusammenarbeit mit Google entwickelte Bordsystem. Das bedeutet volle Integration von Diensten wie Google Maps für Echtzeit-Navigation, Google Assistant als Sprachassistent und Zugang zum Google Play Store, um Apps direkt ins Auto herunterzuladen. Das System ist schnell, intuitiv und grafisch ansprechend.
  • Allradlenkung 4Control Advanced: Der Austral kann mit einer Hinterradlenkung ausgestattet werden. Bei niedrigen Geschwindigkeiten lenken die Hinterräder entgegen der Vorderräder, was den Wendekreis erheblich verkleinert (auf das Niveau eines kleinen Stadtautos von 10,1 m) und das Manövrieren erleichtert. Bei höheren Geschwindigkeiten lenken sie hingegen in die gleiche Richtung, was die Stabilität in Kurven verbessert.
  • Verschiebbare Rücksitzbank: Die Rücksitze lassen sich um bis zu 16 cm verschieben. Dies ermöglicht es den Besitzern, flexibel zwischen maximaler Beinfreiheit für die Fondpassagiere oder einer Vergrößerung des Kofferraumvolumens von 430 auf bis zu 555 Liter (bei der Hybridversion) zu wählen.
  • Designpaket Esprit Alpine: Der Austral ist das erste Renault-Modell, das die sportlich-elegante Ausstattungslinie Esprit Alpine anbietet. Diese zeichnet sich durch spezifische Designelemente wie 20-Zoll-Räder, mattgraue Karosseriedetails und ein Interieur mit Alcantara-Polsterung und blauen Ziernähten aus.
  • Intelligenter Vollhybridantrieb E-Tech: Im Gegensatz zu Peugeot, das auf Plug-in-Hybride setzt, bietet der Austral ein "selbstladendes" Vollhybridsystem, das kein externes Aufladen erfordert. Mit einer Leistung von bis zu 200 PS kombiniert es niedrigen Kraftstoffverbrauch mit einer sanften und leisen Fahrt, insbesondere in der Stadt, wo es bis zu 80 % der Zeit elektrisch fahren kann.

Wichtige Vor- und Nachteile

Peugeot 3008

Vorteile:

  • Originelles und hochwertig anmutendes Interieur: Das i-Cockpit®-Konzept mit kleinem Lenkrad und hochgesetztem Kombiinstrument verleiht dem Innenraum eine futuristische und hochwertige Anmutung.
  • Hoher Fahrkomfort: Das Fahrwerk ist auf Komfort ausgelegt, filtert die meisten Unebenheiten effektiv und sorgt für eine geschmeidige Fahrt, was besonders auf längeren Strecken geschätzt wird.
  • Attraktives und zeitloses Design: Die zweite Generation des 3008 wirkt auch nach Jahren auf dem Markt modern und elegant, wodurch sie ihren Wert und ihre optische Attraktivität behält.
  • Sparsame und zuverlässige Dieselmotoren: Insbesondere der 2.0 BlueHDI-Motor gilt als robuste und sparsame Wahl mit ausreichender Leistung für Autobahnfahrten.
  • Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Als Gebrauchtwagen bietet er eine reichhaltige Ausstattung und moderne Technologien zu einem wettbewerbsfähigen Preis in seinem Segment.

Nachteile:

  • Umstrittene Ergonomie des i-Cockpits: Das kleine Lenkrad kann bei manchen Fahrern die Sicht auf die Instrumente verdecken, und die Gesamtanordnung passt möglicherweise nicht zu jeder Körpergröße.
  • Langsamere Reaktion des Infotainmentsystems: Ältere Versionen des Multimediasystems können unter langsameren Reaktionen und einer weniger intuitiven Bedienung leiden, insbesondere bei der Einstellung der Klimaanlage über den Bildschirm.
  • Potenzielle Zuverlässigkeit des 1.2 PureTech Benzinmotors: Bei diesem Dreizylindermotor ist eine sorgfältige Wartung erforderlich, da das Risiko von Problemen mit dem in Öl laufenden Zahnriemen besteht.
  • Fehlender Allradantrieb (außer Hybrid4): Die meisten Versionen bieten nur Frontantrieb, was für Fahrer in Bergregionen ein Nachteil sein kann.

Renault Austral

Vorteile:

  • Spitzen-Infotainment OpenR Link mit Google: Das System ist schnell, intuitiv und gehört dank der Integration von Google Maps und Google Assistant zur absoluten Spitze auf dem Markt.
  • Hervorragende Manövrierfähigkeit mit dem optionalen 4Control-System: Die Hinterradlenkung verkleinert den Wendekreis erheblich und verbessert die Agilität in Kurven, was in dieser Klasse einzigartig ist.
  • Modernes und hochwertig verarbeitetes Interieur: Das Armaturenbrett mit großen Displays und hochwertigen Materialien wirkt sehr modern und übertrifft in vielerlei Hinsicht die Konkurrenz.
  • Variabilität des Innenraums: Die verschiebbare Rücksitzbank ermöglicht eine flexible Anpassung des Verhältnisses zwischen Beinfreiheit für die Passagiere und der Größe des Kofferraums.
  • Kultivierter und sparsamer Vollhybridantrieb: Das E-Tech Full Hybrid-System ermöglicht häufiges elektrisches Fahren, was sich in niedrigem Kraftstoffverbrauch und leisem Betrieb, insbesondere in der Stadt, bemerkbar macht.

Nachteile:

  • Nur Hybridmotorisierungen: Im Angebot fehlen reine Benzin- oder Dieselmotoren, was die Auswahl für einige konservativere Kunden einschränken kann.
  • Komplexeres Hybridsystem mit Ausfallrisiko: Bei einigen Fahrzeugen traten Probleme mit dem Hybridantriebsstrang oder ruckeligen Schaltvorgängen bei frühen Versionen auf (spätere Versionen wurden verbessert).
  • Fehlender Allradantrieb: Wie beim 3008 fehlt auch dem Austral ein klassischer Allradantrieb, was für einen Teil der Käufer ein entscheidender Nachteil sein kann.
  • Schlechtere Sicht aus dem Fahrzeug: Massive Karosseriesäulen und ein spezifisches Design können die Sicht des Fahrers in einigen Winkeln einschränken.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Worauf zu achten ist: Die häufigsten Probleme und Rückrufaktionen

Basierend auf unseren eigenen CarAudit-Inspektionen, Pannenstatistiken und Serviceberichten haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Käufer von Gebrauchtwagen der Modelle Peugeot 3008 und Renault Austral achten sollten. Eine gründliche technische Überprüfung des Fahrzeugs vor dem Kauf ist immer entscheidend.

Peugeot 3008 (2. Generation, 2016–2023)

Der Peugeot 3008 der zweiten Generation ist ein stilvolles und beliebtes SUV, aber einige wiederkehrende Probleme erfordern Aufmerksamkeit, insbesondere bei den Motorisierungen.

Motor und Getriebe

  • Benzinmotor 1.2 PureTech: Das am meisten diskutierte Thema ist der im Öl laufende Zahnriemen. Bei Verwendung von ungeeignetem Öl oder häufigen Kurzstreckenfahrten kann es zu dessen Degradation kommen. Gelöste Gummipartikel können die Schmierkanäle oder den Ansaugkorb der Ölpumpe verstopfen, was im Extremfall zum Ausfall der Schmierung und zu einem Motorschaden führt. Peugeot hat im Laufe der Produktion die Spezifikation des Riemens und des Öls geändert. Entscheidend ist daher eine sorgfältige Prüfung der Servicehistorie und die Einhaltung der vorgeschriebenen Ölwechselintervalle (idealerweise verkürzt) sowie die Verwendung der korrekten Spezifikation.
  • Dieselmotor 1.5 BlueHDi: Dieser Motor ist für Probleme mit dem AdBlue-System bekannt. Die Störungen betreffen am häufigsten den Sensor im Tank, die Harnstoffeinspritzdüse selbst oder die Pumpe. Dies äußert sich durch eine Warnmeldung über einen Fehler im Abgassystem und einen Countdown der Kilometer bis zur Startsperre. Die Reparatur erfordert oft den Austausch des gesamten Tanks mit dem Modul, was eine kostspielige Angelegenheit ist.
  • Automatikgetriebe (EAT6/EAT8): Die Getriebe von Aisin gelten allgemein als zuverlässig. Gelegentlich können jedoch Beschwerden über ruckartiges Schalten auftreten, was oft durch ein Software-Update behoben wird. Wichtig ist ein regelmäßiger Getriebeölwechsel, der vom Hersteller zwar nicht strikt vorgeschrieben, aber von Experten empfohlen wird.

Elektronik und Fahrwerk

  • Elektronik: Meist handelt es sich um kleinere Mängel, wie gelegentliches Einfrieren des Infotainmentsystems oder Fehlermeldungen des Bordcomputers. Diese Probleme sind oft durch ein Software-Update in einer autorisierten Werkstatt behebbar.
  • Fahrwerk: Bei Fahrzeugen mit höherer Laufleistung kann ein Klappern von der Vorderachse auftreten. Ursache sind in der Regel verschlissene Querlenkerbuchsen oder defekte Domlager.

Rückrufaktionen

Der Peugeot 3008 hat mehrere Rückrufaktionen durchlaufen. Zu den bedeutenderen gehörten Überprüfungen bezüglich des Risikos einer Motorüberhitzung, eines möglichen Bruchs der Querlenkerschrauben an der Vorderachse oder einer falsch verlegten Starterverkabelung. Vor dem Kauf ist es unerlässlich zu prüfen, ob für das konkrete Fahrzeug eine Aktion galt und ob diese durchgeführt wurde.

Zusammenfassung für den Peugeot 3008: Die Hauptrisiken betreffen den 1.2 PureTech-Motor und das AdBlue-System bei den Dieseln. Eine gründliche Überprüfung des Gebrauchtwagens und seiner Servicehistorie ist hier ein absolutes Muss. Andere Probleme sind eher geringfügiger Natur.

Renault Austral (ab 2022)

Der Renault Austral ist deutlich kürzer auf dem Markt, weshalb die Daten zur Langzeitzuverlässigkeit begrenzter sind. Dennoch sind bereits einige typische Probleme aufgetreten, die oft mit neuen Modellen verbunden sind.

Motor und Getriebe

  • Mild-Hybrid- und Hybridsystem: Bei einigen Fahrzeugen, insbesondere aus der Anfangszeit der Produktion, wurden Störungen des Hybridsystems gemeldet. Diese äußerten sich durch Warnmeldungen auf dem Armaturenbrett und in einigen Fällen durch eine Leistungsreduzierung. Die meisten dieser Probleme hat Renault im Rahmen der Garantie durch Software-Updates der Steuergeräte behoben und behebt sie weiterhin.
  • Getriebe (E-Tech Full Hybrid): Das komplexe multimodale Getriebe kann bei einigen Exemplaren ruckartiges Schalten oder verzögerte Reaktionen aufweisen, vor allem im Stadtverkehr. Auch hier ist die Lösung oft ein Software-Update, das das Verhalten des gesamten Systems optimiert.

Elektronik und Infotainment

  • Infotainment OpenR Link: Das auf Google basierende System wird allgemein für seine Geschwindigkeit und Übersichtlichkeit gelobt. Dennoch berichteten einige Benutzer von gelegentlichem Einfrieren oder Problemen bei der Verbindung des Telefons. Diese Softwarefehler werden in der Regel im Rahmen regelmäßiger Updates behoben.
  • Assistenzsysteme: Es gab Berichte über sporadische Störungen der Sensoren von Assistenzsystemen, wie dem Notbremsassistenten oder dem Spurhalteassistenten. Das Problem kann sowohl durch einen Softwarefehler als auch durch physische Verschmutzung der Sensoren verursacht werden.

Rückrufaktionen

Trotz der kurzen Zeit auf dem Markt ist auch der Austral nicht um einige Rückrufaktionen herumgekommen. Diese betrafen beispielsweise die Überprüfung und das mögliche Anziehen der Radschrauben, Probleme mit der Software, die die elektrische Parkbremse steuert, oder das Risiko eines Kontakts des Sitzes mit der Verkabelung bei automatischer Verstellung. Es ist wichtig, beim Händler oder in den Datenbanken des Herstellers zu überprüfen, ob alle relevanten Aktionen am betreffenden Fahrzeug durchgeführt wurden.

Zusammenfassung für den Renault Austral: Die Probleme scheinen bisher überwiegend softwarebasiert zu sein und hängen mit der Komplexität moderner Technologien zusammen. Mechanische Defekte sind seltener. Da die meisten Fahrzeuge auf dem Markt noch unter die Werksgarantie fallen, ist das Risiko für den Käufer geringer, aber es ist gut, sich über die Historie der Garantiereparaturen zu informieren. Eine umfassende Überprüfung des Fahrzeugs vor dem Kauf wird auch hier empfohlen.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend, und auch bei diesen beiden modernen SUVs sollten Sie sie nicht unterschätzen. Beide Modelle haben ihre Besonderheiten, auf die man sich bei der Auswahl konzentrieren sollte.

Bei der Auswahl eines Peugeot 3008

  • Überprüfen Sie den Zahnriemen bei den 1.2 PureTech-Motoren. Diese Motoren haben einen im Öl laufenden Riemen, der sich zersetzen und schwere Motorschäden verursachen kann. Prüfen Sie die Servicehistorie sorgfältig und stellen Sie sicher, dass das Öl in den vorgeschriebenen Intervallen und mit der richtigen Spezifikation gewechselt wurde. Jeder Hinweis auf vernachlässigte Wartung ist ein Warnsignal.
  • Überprüfen Sie die Funktion des EAT8-Getriebes. Achten Sie während der Probefahrt darauf, ob das Automatikgetriebe sowohl bei ruhiger als auch bei dynamischerer Fahrweise sanft und ohne Ruckeln schaltet. Probieren Sie auch langsames Fahren im Stau aus, was eventuelle Verzögerungen aufdecken kann.
  • Testen Sie das Infotainment und das digitale Kombiinstrument. Klicken Sie sich durch alle Funktionen des Touchscreens und des i-Cockpits. Achten Sie auf die Reaktionsgeschwindigkeit, eventuelles Einfrieren des Systems oder Probleme bei der Verbindung des Telefons über Bluetooth oder Apple CarPlay/Android Auto.
  • Achten Sie auf Geräusche vom Fahrwerk auf unebenen Straßen. Konzentrieren Sie sich während der Fahrt auf einer schlechten Straße auf jegliches Klappern oder Quietschen von den Achsen. Insbesondere die Vorderachse kann anfälliger für den Verschleiß von Silentblöcken und Stabilisatorstangen sein. Eine umfassende Fahrzeugprüfung deckt auch versteckte Probleme auf.
  • Überprüfen Sie bei Plug-in-Hybrid-Versionen den Zustand der Batterie. Laden Sie das Fahrzeug vollständig auf und beobachten Sie, welche elektrische Reichweite der Bordcomputer anzeigt. Vergleichen Sie diese mit den angegebenen Werten eines Neuwagens. Eine kürzere Reichweite kann auf eine Degradation der Batterie hinweisen, deren Austausch kostspielig ist.

Bei der Auswahl eines Renault Austral

  • Achten Sie auf das Verhalten des Hybridsystems. Beobachten Sie während der Probefahrt die Sanftheit der Übergänge zwischen Elektro- und Verbrennungsmotor. Jedes spürbare Ruckeln, Verzögerungen oder ungewöhnliche Geräusche (insbesondere bei der Vollhybrid-Version) können auf ein Problem im komplexen Antriebsstrang hindeuten.
  • Testen Sie das OpenR Link-System gründlich. Das auf einem Google-System basierende Infotainment ist der Stolz des Fahrzeugs, aber seine Stabilität muss überprüft werden. Probieren Sie die Navigation, die Sprachsteuerung, die Verbindung mit dem Telefon und die Reaktionsgeschwindigkeit aus. Stellen Sie sicher, dass das System mit der neuesten verfügbaren Softwareversion läuft.
  • Überprüfen Sie das Allradlenkungssystem 4Control. Wenn Sie eine Version mit diesem optionalen System testen, probieren Sie das Manövrieren bei niedrigen Geschwindigkeiten (z. B. beim Einparken) sowie schnellere Kurvenfahrten aus. Das System sollte die Wendigkeit und Stabilität spürbar verbessern; jede verzögerte oder ruckartige Reaktion der Hinterräder ist unerwünscht.
  • Testen Sie die gesamte elektronische Ausstattung. Moderne Autos wie der Austral sind voller Elektronik. Überprüfen Sie die Funktionalität des Head-up-Displays, des adaptiven Tempomats, aller Assistenzsysteme und der Ambientebeleuchtung. Eine physische Inspektion eines Gebrauchtwagens sollte auch eine vollständige Diagnostik umfassen.
  • Achten Sie auf die Details im Innenraum. Der Austral ist ein relativ neues Modell, daher sollte der Innenraum keine Anzeichen übermäßiger Abnutzung aufweisen. Überprüfen Sie die Passgenauigkeit der Kunststoffe, den Zustand der Polsterung und die Funktionalität der verschiebbaren Rückbank, falls das Fahrzeug damit ausgestattet ist.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Der Renault Austral bietet insgesamt einen geräumigeren Innenraum, insbesondere auf den Rücksitzen, auch dank der verschiebbaren Rückbank. Der Peugeot 3008 hat jedoch ein etwas größeres Grundkofferraumvolumen – 520 Liter gegenüber 500 Litern beim Austral. Bei den Hybridversionen kehrt sich das Verhältnis jedoch um und der Austral bietet mehr.

Der Peugeot 3008 bot eine breitere Palette von Motoren, einschließlich sehr sparsamer Diesel, die der Austral nicht im Angebot hat. Der Renault Austral setzt hingegen auf moderne Hybride, die besonders in der Stadt effizient sind. Leistungsmäßig sind sich die Topversionen beider Modelle (Plug-in-Hybrid beim Peugeot, Vollhybrid beim Renault) ziemlich ähnlich.

Der Peugeot 3008 wird oft für sein komfortables Fahrwerk und seine agile Lenkung mit dem kleinen i-Cockpit-Lenkrad gelobt. Der Renault Austral konzentriert sich auf moderne Technologien und bietet das Allradlenkungssystem 4Control, das die Manövrierfähigkeit in der Stadt und die Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten verbessert. Die Wahl hängt also von den Vorlieben des Fahrers ab.

Beide Marken haben in den letzten Jahren ein ähnliches Zuverlässigkeitsniveau, und spezifische Daten für diese neuen Modelle werden erst noch gesammelt. Einige Nutzerbewertungen erwähnen beim Renault gelegentliche kleinere Probleme mit dem Infotainment. Beim Peugeot ist es ratsam, die Historie der PureTech-Motoren zu überprüfen, obwohl neuere Versionen bereits verbessert wurden.

Der Renault Austral punktet mit seinem modernen Infotainmentsystem OpenR Link, das in Zusammenarbeit mit Google entwickelt wurde und intuitiv und schnell ist. Der Peugeot 3008 kontert mit seinem futuristischen i-Cockpit, das aus einem erhöhten digitalen Instrumentencluster und einem separaten zentralen Display besteht. Beide Innenräume wirken sehr modern, setzen aber auf unterschiedliche Philosophien.

Fazit: Welches Modell wählen?

Unser Urteil

Die Wahl zwischen Peugeot 3008 und Renault Austral ist eine Entscheidung zwischen bewährtem Stil und moderner Technologie, bei der der Gewinner von individuellen Prioritäten abhängt. Der Peugeot 3008 lockt mit attraktivem Design, einer breiten Palette an Motorisierungen, darunter ein sparsamer Diesel und ein leistungsstarker Plug-in-Hybrid, und das alles zu einem deutlich günstigeren Preis, ideal für pragmatische Fahrer mit einem knappen Budget und häufigen Autobahnfahrten. Im Gegensatz dazu bringt der Renault Austral die Zukunft mit modernem OpenR Link Infotainment, ausschließlich elektrifizierten Antrieben wie dem effizienten E-Tech Full Hybrid für den Stadtverkehr und praktischen Innovationen wie 4Control. Es wird der Peugeot 3008 empfohlen, wenn Sie bewährten Stil, Komfort und eine größere Auswahl an Antrieben für weniger Geld suchen, insbesondere für lange Strecken oder den 4x4 PHEV. Wählen Sie den Renault Austral, wenn modernste Technologie, maximale Effizienz im Stadtverkehr mit einem Hybrid ohne Aufladen Priorität haben und Sie bereit sind, für die neuere Technik mehr zu bezahlen.

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Quellen: ADAC, auto-motor-und-sport.de, adac.de, elektroauto-news.net, autozeitung.de, auto-servicepraxis.de

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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