Die fünfte Generation des Volkswagen Caddy basiert auf der MQB-evo-Plattform und bietet eine modernisierte Palette aufgeladener Vierzylindermotoren. Das Angebot umfasst Benziner, Diesel und einen Plug-in-Hybrid, wahlweise mit Front- oder Allradantrieb.
Stadtverkehr und Kurzstrecken
Wer überwiegend im Stadtverkehr oder auf kurzen täglichen Strecken unterwegs ist, greift am besten zum Volkswagen Caddy mit Benzinmotor und 1.5 TSI. Er kommt schnell auf Betriebstemperatur, sodass verstopfte Partikelfilter – ein typisches Problem von Dieseln im Kurzstreckenbetrieb – kein Thema sind. Wer zu Hause regelmäßig laden kann, für den kommt auch der Volkswagen Caddy als Plug-in-Hybrid eHybrid infrage: Er absolviert die täglichen Pendelwege rein elektrisch, bietet aber dank des Benzinmotors volle Flexibilität für gelegentliche Fernfahrten. Die seltene Erdgasvariante 1.5 TGI stellt auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine sparsame Alternative dar – vorausgesetzt, die lokale Tankinfrastruktur lässt es zu.
Gemischter Pendelalltag
Für den typischen Mix aus Vorort- und Überlandfahrten erweisen sich der mittlere 2.0 TDI sowie der aktualisierte 1.5 TSI als ausgewogene Begleiter. Die schwächste Version des 2.0 TDI ist nur noch als Gebrauchtwagen erhältlich und wirkt mit Passagieren an Bord spürbar angestrengt. Die mittlere Dieselstufe bietet dagegen ausreichend Durchzug für den Familienalltag, lässt sich allerdings ausschließlich mit Handschaltgetriebe kombinieren.
Autobahn und hohe Zuladung
Wer regelmäßig zügig auf der Autobahn fährt oder das Fahrzeug gewerblich schwer belädt, ist mit dem stärksten 2.0 TDI am besten bedient. Er überzeugt mit kräftigem Drehmoment im niedrigen Drehzahlbereich sowie einem entspannten Drehzahlniveau auf langen Strecken. Zudem lässt er sich mit dem 7-Gang-Doppelkupplungsgetriebe kombinieren, was lange Fahrten deutlich komfortabler macht.
Anhängerbetrieb und schwieriger Untergrund
Im Gespannbetrieb oder bei regelmäßig hoher Zuladung liefert der stärkere Volkswagen Caddy als Diesel den nötigen Durchzug im Drehzahlkeller, um auch an steilen Steigungen souverän voranzukommen. Wer in bergigen Regionen lebt oder häufig auf matschigen Wegen, Baustellen oder rutschigen Rampen rangieren muss, sollte zum Volkswagen Caddy 4x4 mit 4MOTION greifen. Zu beachten ist dabei, dass der Allradantrieb ausschließlich an ein 6-Gang-Schaltgetriebe gekoppelt ist.
Ausführliche Informationen zur mechanischen Haltbarkeit, zu Problemen mit der Abgasnachbehandlung und zu bekannten Werkstattaktionen der einzelnen Motorisierungen finden Sie im Abschnitt über Praxiserfahrungen.