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13. Apr. 2026
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Auto Vergleichstest
Detaillierter Vergleich Peugeot 208 vs. Renault Clio. Finden Sie heraus, welches französische Fließheck die bessere Ausstattung, den geringeren Verbrauch und die höhere Zuverlässigkeit bietet. Lesen Sie unser Fazit!
8. April 2026


Der Peugeot 208 ist ein äußerst stilvolles City-Schrägheck, das auf dem Gebrauchtwagenmarkt vor allem durch sein mutiges Design und sein innovatives Innenraumkonzept besticht. Sein direkter französischer Rivale ist der beliebte Renault Clio, der auf dem japanischen Markt auch unter dem alternativen Namen Renault Lutecia verkauft wird und seit langem mit einem hervorragenden Verhältnis von Anschaffungspreis, erwachsenem Fahrkomfort und Alltagstauglichkeit punktet. Schauen wir uns im Detail an, welches dieser beiden beliebten Modelle in unserem direkten Vergleich besser abschneidet und für Sie die beste Wahl auf dem Markt der etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen darstellt.
Betrachtet man die äußeren Proportionen der beiden Rivalen, wird deutlich, dass beide Fahrzeuge die traditionellen Grenzen des B-Segments respektieren, auch wenn jeder von ihnen etwas anders an sie herangeht. In der Länge unterscheiden sich die beiden Vertreter kaum – der Peugeot 208 der zweiten Generation misst exakt 4055 mm, während sich der Renault Clio der fünften Generation je nach spezifischer Version im Bereich von 4050 bis 4053 mm bewegt. Einen wesentlichen Unterschied entdecken wir jedoch beim Blick auf die Karosseriebreite. Der Renault ist mit seinen 1798 mm um nicht zu vernachlässigende 53 mm breiter als der Konkurrent mit dem Löwen-Logo, der in der Breite 1745 mm einnimmt. Diese Tatsache hat einen direkten Einfluss auf das tägliche Zusammenleben mit dem Auto, egal ob Sie sich in Parkhäusern oder auf der Autobahn bewegen. Die breitere Bauweise des Clio bietet den Insassen deutlich mehr Platz im Schulterbereich, mit dem schmaleren Peugeot treffen Sie hingegen etwas komfortabler in enge Parklücken in der Stadt.
Ein weiterer wichtiger Parameter ist der Radstand, der oft bestimmt, wie viel realer Platz für die Passagiere auf den Rücksitzen bleibt. In dieser Disziplin hat der Renault Clio die Nase vorn, dessen Achsen 2583 mm voneinander entfernt sind, was 43 mm mehr ist als beim Peugeot 208 (2540 mm). Der Peugeot kontert auf der anderen Seite mit einer um 10 mm niedrigeren Dachkonstruktion (1430 mm gegenüber 1440 mm beim Clio), was dem Löwen-Modell eine optisch sportlichere, geducktere Haltung verleiht. Der längere Radstand des Clio macht sich in der Praxis durch ein ruhigeres und geschmeidigeres Überwinden von Unebenheiten auf der Autobahn bemerkbar und gibt Erwachsenen auf den Rücksitzen wertvolle zusätzliche Zentimeter für die Beine. Die niedrigere Silhouette des Peugeot erfreut jedoch Fahrer, die nach athletischeren Proportionen mit einem leicht besseren Schwerpunkt für eine wendige Fahrt auf kurvigen Landstraßen suchen.
| Parameter | Peugeot 208 Schrägheck | Renault Clio Schrägheck |
|---|---|---|
| Breite (mm) | 1745 | 1798 |
| Länge (mm) | 4055 | 4050 - 4053 |
| Höhe (mm) | 1430 | 1440 |
| Radstand (mm) | 2540 | 2583 |
Bei der Auswahl eines praktischen Stadtautos, das oft auch die Rolle des einzigen Familienautos übernehmen muss, spielt das Kofferraumvolumen eine entscheidende Rolle. Der Unterschied zwischen den Modellen Peugeot 208 und Renault Clio ist in dieser Disziplin recht deutlich und zeigt den unterschiedlichen Ansatz der beiden französischen Marken in Bezug auf die Familientauglichkeit. Während Peugeot vor allem auf einen unverwechselbaren Stil und einen Premium-Eindruck im Innenraum setzt, hat sich Renault bei der aktuellen fünften Generation des Clio (der idealen und häufigsten Wahl auf dem Markt der vierjährigen Gebrauchtwagen) auf maximale Alltagstauglichkeit und eine hervorragende Raumausnutzung konzentriert.
Betrachtet man die nackten Zahlen, ist der Renault Clio im direkten Vergleich der Schrägheckmodelle der klare Sieger. Seine fünfte Generation bietet bei den Verbrennerversionen standardmäßig hervorragende 391 Liter und nach dem Umklappen der Rücksitze bis zu 1.176 Liter. Der Peugeot 208 der zweiten Generation kontert bei den konventionellen Motorisierungen mit einem Basisvolumen von 309 bis 352 Litern und einer maximalen Kapazität von 1.106 Litern. Bei modernen Gebrauchtwagen müssen wir jedoch auch sparsame Alternativen berücksichtigen, bei denen Batterien oder Gastanks wertvolle Liter abknapsen. Beim Hybrid-Clio E-Tech schrumpft das Basisvolumen so auf etwa 301 Liter und die LPG-Variante verfügt über 318 Liter. Der rein elektrische Peugeot e-208 behält dagegen mit 309 Litern einen sehr ähnlichen Wert wie einige Verbrennermodelle bei. Wenn Sie noch mehr Platz suchen und es Ihnen nichts ausmacht, zu einem etwas älteren Fahrzeug (etwa sechs Jahre) zu greifen, wurde die vorherige vierte Generation des Clio auch als praktischer Kombi Grandtour verkauft, der 443 Liter als Basis und großzügige 1.380 Liter nach dem Umklappen der Sitze bot (Peugeot hat in diesem Segment komplett auf Kombi-Versionen verzichtet).
In der Praxis bedeuten diese Unterschiede, dass der Standard-Renault Clio wertvollen Platz für einige zusätzliche Koffer bietet. Sein Kofferraum ist tiefer und insgesamt besser geformt, was ihn zu einem Auto macht, das problemlos für den Wochenendeinkauf sowie für einen längeren Urlaub zu zweit oder mit einem kleineren Kind ausreicht. Der Kofferraum des Peugeot 208 wird zwar dem normalen Stadtbetrieb oder dem Transport von Sporttaschen spielend gerecht, aber beim Packen für einen Familienausflug müssen Sie bereits Kompromisse eingehen. In der Gesamtbewertung siegt der Renault Clio somit eindeutig bei pragmatisch denkenden Käufern, die im Kleinwagensegment eine überdurchschnittliche Transportkapazität suchen. Der Peugeot 208 spricht hingegen Interessenten an, denen ein solides Standardvolumen ausreicht und die lieber ein attraktives Design bevorzugen.
| Parameter | Peugeot 208 Schrägheck | Renault Clio Schrägheck | Renault Clio Kombi |
|---|---|---|---|
| Basisvolumen (Liter) | 309 - 352 l | 301 - 391 l | 443 l |
| Maximales Volumen mit umgeklappten Sitzen (Liter) | 1.106 l | 1.069 - 1.176 l | 1.380 l |
Die Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, steht bei kleinen City-Schrägheckmodellen nicht immer an erster Stelle, für viele Käufer kann dies jedoch ein entscheidender Faktor sein. Unterschiede in der Zugkraft entscheiden oft über die allgemeine Praktikabilität des Fahrzeugs und bestimmen, ob es nur für den Weg zur Arbeit dient oder auch anspruchsvollere Wochenendaufgaben bewältigt. Betrachtet man etwa vier Jahre alte Modelle (die aktuelle Generation beider Fahrzeuge), stoßen wir auf dem Gebrauchtwagenmarkt auf interessante Unterschiede bei den maximal zulässigen Gewichten.
Bei den meisten Motorisierungen der zweiten Generation des Peugeot 208 (ab 2019) beträgt die standardmäßige und zugleich maximale Anhängelast (gebremst) beachtliche 1200 kg. Dies gilt für die beliebten Benzinmotoren 1.2 PureTech (sowohl 100 als auch 130 PS) sowie für die Dieselversionen 1.5 BlueHDi. Der Renault Clio der fünften Generation ist hingegen deutlich konservativer und hält über fast die gesamte Motorenpalette hinweg einen einheitlichen Wert von maximal 900 kg für gebremste Anhänger.
Bei der Auswahl muss man beim Peugeot jedoch auf die Basisversionen achten. Die schwächste Motorisierung 208 1.2 PureTech 75 (55 kW) hat eine deutlich reduzierte Anhängelast von nur 500 kg. Im Gegensatz dazu ist der Renault Clio viel konsistenter – selbst die Basismotorisierung SCe 65 oder die LPG-Version (Eco-G 100) können die standardmäßigen 900 kg ziehen. Bei den elektrifizierten Varianten behält Peugeot bei den 1.2 Hybrid-Modellen weiterhin selbstbewusst die Kapazität von 1200 kg bei, während Renault bei seinem beliebten Vollhybrid-Antrieb Clio E-Tech das Limit von 900 kg beibehält. (Anm.: Die Werte für ungebremste Anhänger sind in den offiziellen Daten für diese Generationen nicht verfügbar. In der Regel bewegen sie sich bei Fahrzeugen dieser Größenklasse jedoch zwischen 500 und 600 kg, abhängig vom Leergewicht des Autos.)
In der Praxis bedeuten diese Werte einen wesentlichen Unterschied darin, wie Sie das Auto nutzen können. Die Kapazität von 1200 kg beim Peugeot 208 ist sehr großzügig – sie ist absolut ausreichend für den wochenendlichen Einkauf von Baumaterial auf einem schwereren Anhänger oder auch für einen längeren Urlaub mit einem kleineren Wohnwagen. Demgegenüber bietet der Wert von 900 kg beim Clio oder die begrenzten 500 kg beim schwächeren Peugeot eher Spielraum für ein paar zusätzliche Koffer, einen leichten Lastenanhänger für den Abtransport von Gartenabfällen oder den Transport üblicher Freizeitutensilien.
Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn Sie von einem kleinen Fließheck die Fähigkeiten eines Zugpferdes erwarten, ist der Peugeot 208 (mit Ausnahme des schwächsten Motors) mit seinem Limit von 1200 kg die bessere Wahl. Der Renault Clio ist hingegen die sicherere Wahl für diejenigen, die keine Wohnwagen ziehen müssen und eher den vorhersehbaren Standard von 900 kg bei der überwiegenden Mehrheit der verkauften Motorisierungen schätzen.
| Modell und Motorisierung | Gebremster Anhänger (kg) | Ungebremster Anhänger (kg) |
|---|---|---|
| Peugeot 208 1.2 PureTech 75 (55 kW) | 500 | - |
| Peugeot 208 1.2 PureTech 100/130 (74-96 kW) | 1200 | - |
| Peugeot 208 1.5 BlueHDi 100 (75 kW) | 1200 | - |
| Peugeot 208 1.2 Hybrid 100/136 | 1200 | - |
| Renault Clio SCe 65 (48-49 kW) | 900 | - |
| Renault Clio TCe 90/100/130/140 | 900 | - |
| Renault Clio Eco-G 100 (LPG) | 900 | - |
| Renault Clio E-Tech Hybrid 140/145 | 900 | - |
| Renault Clio BLUE dCi 85/100/115 | 900 | - |
Beide französischen Modelle, der Peugeot 208 und der Renault Clio, bieten aus der Perspektive von etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen einen sehr unterschiedlichen, aber umso interessanteren Ansatz bei den Motorisierungen. Dieser Unterschied ist absolut entscheidend, denn während beide Autos den Stadtverkehr und Autobahnfahrten hervorragend meistern, zielen ihre technischen Lösungen auf etwas unterschiedliche Fahrertypen ab. Peugeot verlässt sich bei seiner zweiten Generation vor allem auf die bewährten 1.2 PureTech Benzin-Dreizylinder und fügt als einer der wenigen in seiner Klasse auch die rein elektrische Version e-208 hinzu, die Interessenten an lokal emissionsfreiem Fahren mit sofortiger Gasannahme anspricht. Der Renault Clio der fünften Generation lockt hingegen mit einem unglaublich komplexen und breiten Angebot, in dem traditionelle Benzin-Vierzylinder, Dieselmotoren, eine einzigartige Werksversion mit LPG und das sehr innovative Vollhybrid-System E-Tech nicht fehlen. Die Wahl hängt also letztendlich davon ab, ob Sie den leisen und eleganten Übergang zur reinen Elektromobilität bei Peugeot bevorzugen oder auf den genialen Kompromiss aus Reichweite und Sparsamkeit in Form von Hybrid oder LPG bei Renault setzen.
Das Motorenangebot für den Peugeot 208 der zweiten Generation ist logisch strukturiert und für den durchschnittlichen Käufer leicht verständlich. Die Basis bildet der 1.2 PureTech Saug-Dreizylinder mit 55 kW Leistung, der sich fast ausschließlich für die Stadt und ruhigere Vorstadtgebiete eignet. Der goldene Mittelweg und die mit Abstand häufigste Wahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist die aufgeladene Version 1.2 PureTech mit 74 kW, die mit der angenehmen Achtgang-Automatik EAT8 oder wahlweise mit einem Sechsgang-Schaltgetriebe erhältlich ist. Für dynamischer orientierte Fahrer gab es auch eine stärkere Variante mit 96 kW im Angebot, die immer mit einem Automatikgetriebe kombiniert ist. Dieselmotoren spielen bei heutigen Kleinwagen eher eine Nebenrolle, dennoch hat Peugeot das zuverlässige Aggregat 1.5 BlueHDi nicht vergessen, das Autobahn-Vielfahrer mit seinem außergewöhnlich niedrigen Verbrauch erfreut. Der eigentliche Verkaufsschlager der Marke ist jedoch das rein elektrische Modell e-208, das flotte 100 kW bietet. Es sei angemerkt, dass die neueren Mild-Hybrid-Einheiten (bezeichnet als Hybrid 100 und 136) erst um den Jahreswechsel 2023/2024 auf den Markt kamen, sodass Sie diese auf dem Markt für etwa vierjährige Gebrauchtwagen noch nicht antreffen werden.
| Motortyp | Kraftstoff | Leistung (kW) | Drehmoment (Nm) | Getriebe |
|---|---|---|---|---|
| 1.2 PureTech 75 | Benzin | 55 | 118 | 5-Gang-Schaltgetriebe |
| 1.2 PureTech 100 | Benzin | 74 | 205 | 6-Gang-Schaltgetriebe / 8-Gang-Automatik (EAT8) |
| 1.2 PureTech 130 | Benzin | 96 | 230 | 8-Gang-Automatik (EAT8) |
| 1.5 BlueHDi 100 | Diesel | 74 | 250 | 6-Gang-Schaltgetriebe |
| e-208 136 | Elektro | 100 | 260 | 1-Gang-Automatik |
Die fünfte Generation des Renault Clio punktet im Bereich der Motorisierungen mit ihrer erstaunlichen Vielfalt. Das Angebot beginnt beim anspruchslosen Saugmotor SCe 65, aber für den täglichen Einsatz ist der turbogeladene Einliter-Dreizylinder TCe 90 viel sinnvoller. Ein tolles Ass im Ärmel von Renault ist die Motorisierung TCe 100, die ab Werk unter anderem mit einer Anpassung für die LPG-Verbrennung ausgeliefert wurde. Sie bietet so nicht nur etwas mehr Leistung und Drehmoment (dank der höheren Oktanzahl des Gases), sondern vor allem unschlagbar niedrige Betriebskosten ohne große Einbußen beim Kofferraumvolumen. Die dynamischen Benzin-Spitzenmotorisierungen werden durch die sehr kultivierten Vierzylinder TCe 130 und TCe 140 vertreten. Eine äußerst beliebte technologische Perle ist jedoch das Modell E-Tech Hybrid (mit Leistungen von 103 oder 105 kW), das einen Saug-Vierzylinder clever mit zwei Elektromotoren und einem kupplungslosen Multi-Mode-Getriebe verbindet. Dadurch kann der Clio im städtischen und vorstädtischen Verkehr einen Großteil der Zeit rein elektrisch fahren. Erwähnenswert ist, dass Renault im Gegensatz zu Peugeot beim Clio anfangs noch eine breite Palette sparsamer Blue dCi-Dieselmotoren (Leistungen von 63 bis 85 kW) beibehielt, diese aber um das Jahr 2022 nach und nach aus dem Angebot verschwanden.
| Motortyp | Kraftstoff | Leistung (kW) | Drehmoment (Nm) | Getriebe |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 SCe 65 | Benzin | 48 | 95 | 5-Gang-Schaltgetriebe |
| 1.0 TCe 90 | Benzin | 66 | 160 | 6-Gang-Schaltgetriebe / Automatik CVT (X-tronic) |
| 1.0 TCe 100 LPG | Benzin / LPG | 74 | 160 / 170 | 5-Gang- / 6-Gang-Schaltgetriebe |
| 1.3 TCe 130 | Benzin | 96 | 240 | 7-Gang-Automatik (EDC) |
| 1.3 TCe 140 | Benzin | 103 | 260 | 6-Gang-Schaltgetriebe |
| 1.5 Blue dCi 85 / 100 / 115 | Diesel | 63 / 74 / 85 | 220 / 260 / 260 | 6-Gang-Schaltgetriebe |
| E-Tech Hybrid 140 / 145 | Benzin + HEV | 103 / 105 | 144 (Motor) + 205 (Elektro) | Multi-Mode-Automatik |
Die Wahl der richtigen Motorisierung ist absolut entscheidend für Ihre langfristige Zufriedenheit, denn gerade das Antriebsaggregat bestimmt den realen Verbrauch, die alltägliche Dynamik und die zukünftigen Servicekosten. Beide Automobilhersteller verfolgten bei ihren Modellen der zweiten (Peugeot 208) bzw. fünften (Renault Clio) Generation eine leicht unterschiedliche Philosophie. Während Peugeot auf Leichtbau und das satte Drehmoment aufgeladener Dreizylinder setzt, punktet Renault mit extrem robusten Einliter-Motoren und Technologien, die der Gebrauchtwagenmarkt regelrecht liebt. Unsere Empfehlungen für etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen berücksichtigen das Feedback der Besitzer, den realen Verbrauch und die Widerstandsfähigkeit gegenüber normalem Verschleiß.
Dieser aufgeladene Benzin-Dreizylinder stellt in der Modellreihe der zweiten Generation (verfügbar in den Jahren 2019–2023) den absolut idealen Kompromiss zwischen Anschaffungspreis, Betriebskosten und Leistung dar. Während sich die Basis-Saugversion (75 PS) auf der Autobahn quält und stärkere Varianten (130 PS) den Gebrauchtwagen unnötig verteuern, verleiht die 100-PS-Version dem leichten Auto eine sehr angenehme Dynamik. Der Motor profitiert von einem starken Durchzug aus niedrigen Drehzahlen (Drehmoment 205 Nm), wodurch er sich mühelos und flüssig fahren lässt. Der reale kombinierte Verbrauch liegt langfristig bei etwa 5,5 l/100 km. Zudem harmoniert er hervorragend sowohl mit dem präzisen Schaltgetriebe als auch mit der ausgezeichneten Achtgang-Automatik EAT8.
Worauf Sie achten sollten:
Das schwächste Glied dieses Motors ist der im Motoröl laufende Zahnriemen. Bei unregelmäßigem Service oder wenn das Auto nur auf Kurzstrecken im kalten Zustand genutzt wird (wobei unverbranntes Benzin ins Öl gelangt), kommt es zur Zersetzung und zum Zerbröckeln des Riemens. Abgelöste Gummistücke verstopfen anschließend das Ansaugsieb der Ölpumpe, was bis zu einem fatalen Motorschaden führen kann.
Diese Motorisierung eignet sich am besten für Fahrer mit einem vielfältigen Streckenprofil, die Stadtverkehr mit Landstraßen und Autobahnen kombinieren. Für diejenigen, die ausschließlich 2-km-Strecken zum Einkaufen und zurück fahren, stellt das Risiko der Ölverdünnung durch Benzin ein unnötiges Schreckgespenst dar.
Bei der fünften Generation des Clio (verfügbar ab 2019) ist der aufgeladene Dreizylinder 1.0 TCe der klare Favorit. Obwohl die auf dem Papier stehende Leistung von 90 PS nicht besonders blendend klingt, bietet er in der realen Welt eine unerwartet selbstbewusste Dynamik und perfekte Elastizität. Sein größter Trumpf ist jedoch die Zuverlässigkeit und Langlebigkeit, dank derer er als einer der besten kleinen Motoren auf dem Gebrauchtwagenmarkt gilt. Der Motor zeichnet sich durch einen leisen Lauf bei niedrigen Drehzahlen und einen realen Verbrauch sicher unter der Grenze von 6 Litern auf 100 Kilometern aus. Wenn Sie auf die Version TCe 100 LPG (mit werkseitiger Gasanlage) stoßen, erhalten Sie zudem den konkurrenzlos günstigsten Betrieb in dieser Klasse.
Worauf Sie achten sollten:
Der 1.0 TCe-Motor nutzt eine indirekte Kraftstoffeinspritzung in den Ansaugtrakt. Aus Sicht eines Mechanikers ist das eher ein Vorteil als eine Schwäche – der Motor leidet dadurch überhaupt nicht unter Verkokung der Einlassventile. Eine Schwäche bei den ersten Modelljahren konnte ein gelegentliches Knarzen des Kupplungspedals oder ein etwas rauerer Lauf im kalten Zustand sein, was jedoch eher kosmetische Mängel als teure Defekte sind. Da dem Motor ein Ottopartikelfilter (OPF) fehlt, entfällt ein weiterer potenziell teurer Serviceeingriff in der Zukunft.
Wir empfehlen diesen Motor absolut allen Nutzertypen, aber er glänzt besonders bei Fahrern mit einem hohen Anteil an kurzen Stadtstrecken. Dank der indirekten Einspritzung schadet ihm das Stop-and-Go in Staus mit kaltem Motor nicht, und Sie müssen sich weder um die Reinigung von Ventilen noch um das komplizierte Freibrennen von Partikelfiltern kümmern.
Die von den Herstellern angegebenen Papierwerte für den Verbrauch sind oft sehr optimistisch und im realen Betrieb werden Sie diese im Bordcomputer nur selten antreffen. Der tatsächliche Appetit von Autos wird nämlich von einer ganzen Reihe von Faktoren beeinflusst, von Ihrem Fahrstil bis hin zum täglichen Streckenprofil. Für einen möglichst genauen Vergleich gehen wir daher von realen Daten aus, die direkt von den Fahrern selbst auf dem Community-Portal Spritmonitor gesammelt wurden. Angesichts des Angebots an etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen auf dem Markt konzentrieren wir uns auf die Modelle Peugeot 208 der zweiten Generation und Renault Clio der fünften Generation, bei denen der reale Verbrauch im Vergleich zu den Laborversprechen in der Regel um einen halben bis einen Liter höher liegt.
| Modell und Motorisierung | Durchschnittsverbrauch (l/100 km) |
|---|---|
| Peugeot 208 1.2 PureTech 75 (Benzin) | 5,5 |
| Peugeot 208 1.2 PureTech 100 (Benzin) | 5,8 |
| Renault Clio SCe 65 (Benzin) | 5,4 |
| Renault Clio TCe 90 (Benzin) | 5,7 |
| Peugeot 208 1.5 BlueHDi 100 (Diesel) | 4,4 |
| Renault Clio Blue dCi 100 (Diesel) | 4,2 |
| Renault Clio E-Tech Hybrid 140 (Hybrid) | 4,8 |
Bei einem detaillierteren Blick auf die gemessenen Daten stoßen wir auf einige interessante Trends. Kleine aufgeladene Benzin-Dreizylinder (PureTech bei Peugeot und TCe bei Renault) sehen auf dem Papier zwar äußerst effizient aus, aber ihr realer Verbrauch ist sehr empfindlich gegenüber der Fahrweise. Während sie auf ruhigen Landstraßen deutlich unter sechs Litern gefahren werden können, sparen diese kleinen Turbomotoren in der Stadt oder bei Autobahngeschwindigkeiten nicht viel Kraftstoff und ihr Verbrauch steigt schnell an. Dieselaggregate beweisen hingegen deutlich, warum sie auf längeren Strecken auch in Kleinwagen noch Sinn machen. Beide Dieselmotorisierungen halten sich ohne große Mühe leicht über der Vier-Liter-Marke und sind zudem nicht so anfällig für Belastungen. Besondere Aufmerksamkeit verdient dann der Clio mit dem Vollhybrid-System E-Tech, das vor allem im Stadtverkehr hervorragend funktioniert und beim Verbrauch sogar mit dem Diesel konkurrieren kann, obwohl sich sein elektrischer Vorteil auf der Autobahn allmählich verliert.
Für typische Interessenten an diesen Fahrzeugen ergibt sich daraus eine klare Empfehlung. Wenn Sie die meiste Zeit in der Stadt und auf kürzeren Vorortstrecken verbringen, greifen Sie zu den Benzinversionen – ihr Verbrauch wird Ihren Geldbeutel nicht ruinieren und Sie vermeiden die technischen Risiken, die ein untertourig gefahrener Diesel mit sich bringt. Stadtfahrer und budgetorientierte Fahrer, die täglich im Stau stehen, sollten auf jeden Fall den Hybrid-Clio ausprobieren. Für eingefleischte Autobahnreisende und Pendler mit langen Arbeitswegen lohnt es sich hingegen nach wie vor sehr, zu den Dieselvarianten 1.5 BlueHDi oder Blue dCi zu greifen. In der Gesamtabrechnung wird der Kraftstoffverbrauch aber wahrscheinlich nicht das Zünglein an der Waage sein. Beide Modelle sind nämlich in Bezug auf die Gesamtkraftstoffkosten sehr ausgeglichene Konkurrenten, und bei der endgültigen Entscheidung werden daher Sympathien für das Design, die Ergonomie des Innenraums oder der aktuelle Zustand und die Ausstattung des konkreten Gebrauchtwagens eine größere Rolle spielen.
Auf der Suche nach dem idealen, etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen (Baujahre 2020 bis 2022) treffen auf dem Sekundärmarkt die aktuellen Generationen beider Modelle aufeinander. Bei Peugeot handelt es sich um die zweite Generation mit der Codebezeichnung P21, während Renault die fünfte Generation des beliebten Clio anbietet. Beide Fahrzeuge bilden das Rückgrat des Angebots an kleinen Gebrauchtwagen in Europa, ihre Preisschilder unterscheiden sich jedoch merklich. Der Renault Clio lockt traditionell mit einem insgesamt erschwinglicheren Preis, während der Peugeot 208 dank seines sehr mutigen Designs und seines gefühlt hochwertigeren Konzepts seinen Restwert etwas besser hält.
Der Peugeot 208 ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine sehr gefragte Ware, was sich direkt in seinem durchschnittlich höheren Verkaufspreis widerspiegelt. In der überwiegenden Mehrheit der Fälle werden Sie auf Fahrzeuge stoßen, die mit dem beliebten Benzin-Dreizylinder 1.2 PureTech ausgestattet sind.
Die fünfte Generation des Clio hat im Vergleich zu ihrem Vorgänger einen riesigen Sprung nach vorn gemacht, insbesondere was die Verarbeitung und die Qualität des Innenraums betrifft. Dennoch bleibt er als Gebrauchtwagen für den Geldbeutel des Käufers viel freundlicher. Die typischste zuverlässige Motorisierung ist hier der aufgeladene Einliter-Dreizylinder 1.0 TCe.
| Kategorie | Peugeot 208 (2020–2022) | Renault Clio (2020–2022) |
|---|---|---|
| Startpreis (höhere Laufleistung) | ab 9.000 € | ab 7.000 € |
| Idealer Gebrauchtwagen (goldener Mittelweg) | 11.000 – 14.000 € | 10.000 – 12.000 € |
| Top-Ausstattungen und alternative Antriebe | ab 16.000 € (e-208) | ab 13.000 € (E-Tech Hybrid) |
Preisurteil:
Aus Sicht des reinen Preis-Leistungs-Verhältnisses und des Nutzwerts stellt ein gebrauchter Renault Clio eine äußerst pragmatische und vorteilhafte Wahl dar. Er ist deutlich günstiger in der Anschaffung und bietet dabei unerwartet ausgereifte Fahreigenschaften sowie ein hochwertiges Interieur. Der Peugeot 208 hingegen erfordert eine höhere Anfangsinvestition. Diese kann er jedoch vor allem bei Fahrern rechtfertigen, die ein deutlich emotionaleres und hochwertigeres Design sowie eine futuristische Innenraumgestaltung (i-Cockpit) suchen und für die die Tatsache eine Rolle spielt, dass das Fahrzeug in den kommenden Jahren etwas langsamer an Wert verlieren wird.
Obwohl bei modernen Fahrzeugen in dieser Klasse häufig eine Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP zu finden ist (die der Renault Clio serienmäßig und der Peugeot 208 mit einem aufpreispflichtigen Paket erreichte, obwohl er in der Basisversion vier Sterne hat), ist es immer notwendig, den Kontext und das Testjahr zu berücksichtigen. Die Euro NCAP-Protokolle entwickeln sich im Laufe der Zeit ständig weiter und werden strenger, was bedeutet, dass prozentuale Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht fair und direkt verglichen werden können. Die aktuelle Generation des Peugeot 208 durchlief die Crashtests im Jahr 2019. Dieses Testjahr umfasste zwar neuere Regeln für die Erkennung von Radfahrern, enthielt aber noch keine Krisenszenarien an Kreuzungen oder Simulationen eines Frontalaufpralls mit einer beweglichen Barriere, die erst 2020 zum Standard wurden. Der Peugeot 208 verzeichnete mit der Serienausstattung ein sehr gutes Niveau an passiver Sicherheit mit 91 % beim Insassenschutz für Erwachsene und 86 % für Kinder. Eine deutlichere Schwäche waren jedoch 56 % für den Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern und 71 % für die Sicherheitsassistenzsysteme. Das grundlegende Kamerasystem des Fahrzeugs konnte nämlich nicht rechtzeitig und effektiv auf sich schneller bewegende Radfahrer reagieren, was ein aufpreispflichtiges Radarsystem erforderte. Es ist auch wichtig zu wissen, dass aus Sicht der heutigen strengen Regeln und nach Ablauf der entsprechenden Gültigkeitsdauer die offizielle Zertifizierung aus diesem Jahr bereits abgelaufen ist.
Der Renault Clio absolvierte im selben Jahr (2019) das gleiche Euro NCAP-Prüfprotokoll, jedoch mit einem überzeugenderen Ergebnis, dank dem er bereits in der absoluten Basisversion volle fünf Sterne erhielt. Seine fortschrittliche Karosseriestruktur bot erwachsenen Insassen einen hervorragenden Schutz, der mit 96 % bewertet wurde, während er bei Kindern 89 % erreichte. Ein wesentlicher Vorteil des Clio gegenüber seinem französischen Rivalen war das Vorhandensein modernerer aktiver Sicherheitselemente direkt in der Serienausstattung. Das Fahrzeug konnte nicht nur Fußgänger, sondern auch Radfahrer viel zuverlässiger erkennen, was zu hervorragenden 72 % beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer und zu insgesamt 75 % in der Kategorie der Assistenzsysteme führte. Auch wenn in diesem Fall die ursprüngliche Euro NCAP-Zertifizierung aufgrund der zeitlichen Begrenzung abgelaufen ist, belegen historische Daten eindeutig, dass der Clio zu seiner Zeit an der absoluten Spitze des Segments stand. Für Interessenten an einem etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen bietet dieses Fahrzeug somit eine äußerst robuste Konstruktion, die durch sorgfältig und zuverlässig funktionierende Assistenzsysteme bereichert wird.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Modelle im Bereich der Gebrauchtwagen eine sehr sichere Wahl darstellen, der Renault Clio jedoch ein umfassenderes und insgesamt moderneres Sicherheitspaket bietet. Seine ausgefeiltere Serienausstattung, deutlich bessere Ergebnisse beim Fußgänger- und Radfahrerschutz sowie der hervorragende Schutz für erwachsene Insassen machen ihn zum klaren Sieger dieses Vergleichs. Der Peugeot 208 ist zwar objektiv ein sehr sicheres Auto mit einer steifen Karosserie, aber für ein vergleichbares Maß an Assistenz und Sicherheit für seine Umgebung muss man in den Inseraten sorgfältiger nach besser ausgestatteten Exemplaren mit aufpreispflichtigen Radaren suchen.
| Parameter | Peugeot 208 | Renault Clio |
|---|---|---|
| Testjahr | 2019 | 2019 |
| Insassenschutz für Erwachsene | 91 % | 96 % |
| Insassenschutz für Kinder | 86 % | 89 % |
| Schutz von ungeschützten Verkehrsteilnehmern | 56 % | 72 % |
| Sicherheitsassistenzsysteme | 71 % | 75 % |
Neben der Serienausstattung bietet jedes der Modelle einige einzigartige Elemente und technologische Lösungen, die den unterschiedlichen Ansatz der beiden französischen Marken in Bezug auf den Mehrwert und das allgemeine Fahrerlebnis zeigen.
Vorteile:
Nachteile:
Vorteile:
Nachteile:
Basierend auf unseren eigenen Inspektionsdaten, Pannenstatistiken und langjährigen Nutzererfahrungen haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Käufer von Gebrauchtwagen achten sollten. Beim Kauf eines etwa vier Jahre alten Autos ist es immer entscheidend, sich nicht nur auf das Scheckheft zu verlassen, sondern den tatsächlichen technischen Zustand des jeweiligen Fahrzeugs zu überprüfen. Dafür eignet sich idealerweise eine unabhängige umfassende Fahrzeuginspektion.
Die zweite Generation des Peugeot 208 ist vom Design her äußerst attraktiv, erfordert aber in technischer Hinsicht beim Gebrauchtwagenkauf erhöhte Vorsicht. Dies gilt insbesondere für die beliebtesten Benzinmotoren, die ihre ganz spezifischen Tücken haben.
Zusammenfassung für den Peugeot 208: Dieses Modell kann ein angenehmer Begleiter sein, erfordert jedoch eine absolut pedantische Wartung und eine sorgfältige Auswahl. Die 1.2 PureTech Benzinversionen sind überhaupt nicht für Personen geeignet, die ausschließlich sehr kurze Stadtstrecken fahren. Erhöhte Aufmerksamkeit für den Zustand des Zahnriemens und des Öls ist vor der Unterzeichnung des Kaufvertrags unerlässlich.
Die fünfte Generation des Renault Clio profiliert sich als ehrlich verarbeitetes und motorisch sehr zuverlässiges Auto. Es blieb jedoch nicht völlig von kleinen Macken verschont, die hauptsächlich mit moderner Elektronik und Software zusammenhängen.
Zusammenfassung für den Renault Clio: Hinsichtlich der grundlegenden Mechanik und der Antriebseinheiten gehört der Clio der fünften Generation zu den weit überdurchschnittlichen und zuverlässigen Fahrzeugen, die langfristig keine überhöhten Servicekosten verursachen. Eventuelle Sorgen beschränken sich meist nur auf die Softwareabstimmung des Infotainments oder den Austausch einer schwachen Autobatterie aufgrund des variablen Ladeverhaltens.
Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend, und ein professioneller umfassender Auto-Check kann Ihnen viele zukünftige Sorgen ersparen. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die Sie bei der Besichtigung und Probefahrt von etwa vier Jahre alten Vertretern dieser beiden beliebten Stadtmodelle achten sollten.
Der Renault Clio bietet einen in seiner Klasse überdurchschnittlichen Kofferraum, in den Sie hervorragende 391 Liter Gepäck laden können. Der Peugeot verfügt über einen bescheideneren Kofferraum mit einem Volumen von 311 Litern, was für den alltäglichen Einkauf ausreicht, aber beim Packen für die Familie deutlich das Nachsehen hat. Im Hinblick auf die allgemeine Praktikabilität und Nutzbarkeit des Kofferraums ist der Renault daher die viel bessere Wahl.
Das Modell 208 besticht durch das extravagante i-Cockpit-Layout mit einem kleinen Lenkrad und hochgesetzten 3D-Instrumenten, was sehr futuristisch und modern wirkt. Der Clio hingegen setzt auf eine traditionellere Ergonomie und bringt für das Kleinwagensegment unerwartet luxuriöse, weiche Materialien am Armaturenbrett und an den Türverkleidungen mit. Die Wahl hängt also vor allem davon ab, ob Sie ein originelles Designexperiment oder eher klassische Übersichtlichkeit mit einer ausgereifteren Verarbeitung bevorzugen.
Der Renault bietet einen viel ausgewogeneren Kompromiss zwischen Komfort und Sicherheit in Kurven, wodurch er Unebenheiten auch auf schlechten Stadtstraßen hervorragend und leise dämpft. Dank des spezifischen kleinen Lenkrads wirkt der Peugeot zwar agiler und sportlicher, sein Fahrwerk ist jedoch spürbar härter und kann bei größeren Schlaglöchern leicht springen. Für das normale tägliche Pendeln ist der Clio daher das ausgereiftere und kultiviertere Auto.
Der wesentliche Unterschied liegt in der unterschiedlichen Herangehensweise an moderne Technologien bei diesen Gebrauchtwagen. Den Peugeot gibt es in der vollelektrischen Version e-208 mit einer realen Reichweite von etwas über 300 km zu kaufen, während Renault auf die fortschrittliche Vollhybrid-Motorisierung E-Tech setzt, die einen Benzinmotor mit Strom kombiniert, ohne dass ein Aufladen am Stromnetz erforderlich ist. Wenn Sie ein reines Elektroauto für die Stadt suchen, werden Sie mit dem Modell 208 fündig, aber für sorgenfreie Langstrecken mit niedrigem Verbrauch ist das Hybridsystem des Clio sinnvoller.
Die zuverlässigen Basis-Benzin-Dreizylinder beider Fahrzeuge (1.2 PureTech und 1.0 TCe) sind sehr sparsam und ihr realer Durchschnittsverbrauch liegt gleichermaßen bei etwa 5 bis 5,5 Litern auf 100 Kilometer. Die erwähnte Hybridversion von Renault kann den Appetit im reinen Stadtverkehr sogar unter die Grenze von 4,5 Litern Benzin drücken. Die üblichen Kosten für regelmäßigen Service, Wartung und Ersatzteile sind bei beiden Rivalen sehr ähnlich und angenehm niedrig.
Quellen: ADAC, auto-motor-und-sport.de, adac.de, chip.de, autohaus.de, auto-servicepraxis.de
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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