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Mercedes-Benz EQE vs. Tesla Model S: Vollständiger Vergleich 2026

Mercedes-Benz EQE vs. Tesla Model S: Detaillierter Vergleich von Reichweite, Technologie und Komfort. Unser abschließendes Urteil hilft Ihnen bei der Wahl des besten Elektroautos.

13. April 2026

VS
Mercedes-Benz EQE

Mercedes-Benz EQE

Tesla Model S

Tesla Model S

Einführung

Der Mercedes-Benz EQE verkörpert traditionellen deutschen Luxus, übertragen in eine moderne, vollelektrische Form mit Fokus auf maximalen Komfort und erstklassige Innenraumverarbeitung. Ihm gegenüber steht das innovative Tesla Model S, ein amerikanischer Pionier, der dank seiner beeindruckenden Leistung, unübertroffenen Reichweite und seinem minimalistischen Technologieansatz seit langem die Standards in diesem Segment definiert. Schauen wir uns gemeinsam im Detail an, welche dieser fortschrittlichen Elektro-Limousinen aus unserem direkten Vergleich als die attraktivere Wahl für Ihre Garage hervorgeht.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Beim Vergleich der Außenmaße des Mercedes-Benz EQE und des Tesla Model S wird schnell deutlich, dass beide Automobilhersteller bei der Gestaltung eines luxuriösen Elektrofahrzeugs recht unterschiedliche Wege gegangen sind. Während Tesla auf die gestrecktere und aerodynamischere Silhouette eines fünftürigen Liftbacks setzt, nutzt Mercedes-Benz die Vorteile seiner dedizierten Elektroplattform (EVA2) voll aus, die es ermöglicht, den Innenraum bei einer etwas kürzeren Gesamtlänge der Limousinen-Karosserie zu maximieren.

Betrachtet man die konkreten Zahlen moderner Versionen auf dem Gebrauchtwagenmarkt, ist das Tesla Model S in Bezug auf die Gesamtaußenlänge und -breite ein deutlich größeres Fahrzeug. Mit einer Länge von 5021 mm übertrifft der amerikanische Vertreter den deutschen Konkurrenten (4946–4964 mm) um 57 bis 75 mm und ist mit seinen 1987 mm zudem um 26 mm breiter. Dies verleiht dem Tesla einen dynamischeren und gedrungeneren Auftritt, der durch seine extrem niedrige Bauweise mit einer Höhe von nur 1431 mm noch verstärkt wird. Der Mercedes-Benz EQE ist hingegen spürbar höher (1492–1510 mm), was nicht nur das Einsteigen erleichtert, sondern auch für ausreichend Kopffreiheit der Passagiere sorgt.

Der wesentlichste Unterschied, den man im Alltag positiv bemerkt, ist jedoch der Radstand. Der Mercedes-Benz EQE glänzt mit einem beeindruckenden Wert von 3120 mm und übertrifft damit das Tesla Model S (2960 mm) um beachtliche 160 mm. In der Praxis bedeutet dies, dass der EQE trotz geringerer Gesamtlänge eine großzügigere Beinfreiheit für die Passagiere bietet, insbesondere auf den Rücksitzen. Kürzere Karosserieüberhänge versprechen zudem ein etwas sichereres Manövrieren in engen europäischen Garagen. Das Model S hingegen profitiert von seiner großzügigeren Länge im Kofferraum, der dank der weit öffnenden Heckklappe einen unvergleichlich besseren Zugang bietet als der klassische kleine Kofferraumdeckel des EQE.

ParameterMercedes-Benz EQE LimousineTesla Model S Liftback
Breite (mm)19611987
Länge (mm)4946 - 49645021
Höhe (mm)1492 - 15101431
Radstand (mm)31202960

Kofferraumvolumen

Bei der Wahl eines gebrauchten Elektroautos, insbesondere wenn das Fahrzeug als primäres Familienauto dienen soll, spielt das Kofferraumvolumen eine absolut entscheidende Rolle. In dieser Hinsicht unterscheiden sich der Mercedes-Benz EQE und das Tesla Model S diametral, was vor allem an ihrem unterschiedlichen Karosseriekonzept liegt. Während der deutsche Vertreter auf die traditionelle Limousinen-Silhouette mit fest abgetrenntem Kofferraum setzt, nutzt der amerikanische Pionier eine maximal praktische Liftback-Karosserie mit einer riesigen Heckklappe. Dieser Unterschied hat einen wesentlichen Einfluss auf die Alltagstauglichkeit – vom Komfort beim Beladen des Wochenendeinkaufs bis hin zum Transport von sperrigerem Gepäck für einen längeren Urlaub.

Der Mercedes-Benz EQE, der seit 2022 als typischer Vertreter klassischer Limousinen auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten ist, bietet ein Basis-Kofferraumvolumen von 430 Litern. Obwohl dieser Raum für den täglichen Bedarf ausreicht und problemlos Gepäck für ein verlängertes Wochenende aufnimmt, schränkt die schmalere Ladeöffnung den Transport größerer oder sperriger Gegenstände ein. Nach dem Umklappen der Rücksitzlehnen lässt sich die Kapazität auf etwa 895 Liter erhöhen, allerdings sind die Proportionen des Fahrzeugs nicht für anspruchsvollere Umzüge ausgelegt. Ein wesentlicher Vorteil dieser Konstruktion bleibt jedoch die bessere Geräuschisolierung der Kabine vom Heckbereich, was perfekt zum Premium-Charakter des Fahrzeugs passt, der auf Ruhe ausgelegt ist.

Das Tesla Model S (insbesondere nach der umfassenden Modernisierung der Jahre 2021/2022) ist hingegen ein Maßstab für Transportkapazität und familiäre Vielseitigkeit. Sein hinterer Kofferraum bietet souveräne 793 Liter Basisvolumen, was Platz für mehrere zusätzliche Koffer bietet und spielend eine vierköpfige Familie bedient. Dank der weit öffnenden Heckklappe, die samt Heckscheibe nach oben schwingt, ist der Zugang zum Gepäck absolut barrierefrei. Nach dem Umklappen der Rücksitze verwandelt sich der Raum in eine riesige Ladefläche mit einem Gesamtvolumen von 1645 Litern. Tesla hat zudem unter der Fronthaube einen weiteren Trumpf in Form eines vorderen Kofferraums (sog. „Frunk“), der zusätzliche 89 Liter bietet – ein idealer und sauberer Ort zur Aufbewahrung von Ladekabeln.

ParameterMercedes-Benz EQE LimousineTesla Model S Liftback
Basisvolumen (Liter)430793
Maximalvolumen bei umgeklappten Sitzen (Liter)8951645

📦 Tesla schlägt Mercedes in Sachen Praktikabilität

Während der Mercedes-Benz EQE mit einem Volumen von 430 Litern hervorragend für das tägliche Pendeln und Managementzwecke geeignet ist, stellt das Tesla Model S dank souveräner 793 Liter und dem barrierefreien Zugang der Liftback-Karosserie ein ungleich vielseitigeres und vollwertiges Familienauto dar.

Anhängelasten

Wenn es um die Anhängelast geht, bieten die elektrischen Limousinen Mercedes-Benz EQE und Tesla Model S unterschiedliche Möglichkeiten, auf die man beim Kauf eines Gebrauchtwagens genau achten sollte. Die Anhängelast ist für viele Fahrer entscheidend, da sie bestimmt, ob man das Fahrzeug nur für den Transport von Fahrrädern nutzt oder damit unbesorgt mit dem Wohnwagen in den Familienurlaub fährt.

Bei älteren Jahrgängen des Mercedes EQE (2022–2023) ist die maximale gebremste Anhängelast unabhängig von der Motorisierung auf nur 750 kg begrenzt. Diese Kapazität reicht höchstens für einen kleinen Lastenanhänger für den Wochenendeinkauf im Baumarkt oder für die Montage eines Fahrradträgers aus, was in puncto Praktikabilität einschränkend sein kann. Erst ab dem Modelljahr 2024 wurde dieser Wert bei den stärkeren Versionen (zum Beispiel EQE 350, 500 und den sportlichen AMG-Modellen) auf deutlich nützlichere 1700 kg erhöht. Mit diesem Wert bewältigt das Fahrzeug problemlos auch einen mittelgroßen Wohnwagen oder den Transport schwererer Lasten. Schwächere Versionen mit größerer Reichweite, wie der EQE 300 oder EQE 350+, bleiben jedoch auch bei neueren Jahrgängen weiterhin bei der reduzierten Kapazität von 750 kg.

Das Konkurrenzmodell Tesla Model S hat eine deutlich kompliziertere Geschichte in Bezug auf die Nutzung einer Anhängerkupplung. Bei älteren Generationen, die bis 2021 produziert wurden, war das Ziehen eines Anhängers ab Werk überhaupt nicht homologiert. Die Situation änderte sich jedoch radikal mit der Einführung der modernisierten Versionen (einschließlich der extrem leistungsstarken Plaid-Variante), die seit 2022 produziert werden. Diese neueren Modelle bieten konstant eine solide gebremste Anhängelast von 1600 kg. Die ungebremste Anhängelast ist bei beiden Fahrzeugen – sofern die Homologation dies zulässt – durch den gängigen europäischen gesetzlichen Standard auf 750 kg begrenzt.

Im Ergebnis gilt: Wenn das Ziehen eines Wohnwagens bei einem gebrauchten Elektroauto für Sie Priorität hat, stellt das modernisierte Tesla Model S (ab 2022) mit seinen 1600 kg eine sehr ordentliche und nachvollziehbare Wahl dar. Beim Mercedes EQE hingegen ist es notwendig, das Baujahr und die konkrete Motorisierung genau zu prüfen – ältere Jahrgänge beschränken Sie auf die Basis-750 kg, und für vollwertige 1700 kg müssen Sie zu den stärkeren Spezifikationen greifen, die erst ab 2024 produziert wurden.

Modell und MotorisierungGebremste Anhängelast (kg)Ungebremste Anhängelast (kg)
Mercedes-Benz EQE 300 / 350+ (2022+)750750
Mercedes-Benz EQE 350 / 500 / AMG (2022–2023)750750
Mercedes-Benz EQE 350 / 500 / AMG (2024+)1700750
Tesla Model S (bis 2021)00
Tesla Model S / Plaid (ab 2022)1600750

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Beim Vergleich der Motorisierungen (beziehungsweise der elektrischen Antriebseinheiten) der Modelle Mercedes-Benz EQE und Tesla Model S stoßen wir auf zwei diametral unterschiedliche Ansätze zur Elektromobilität. Beide Fahrzeuge gehören zum Segment der Premium-Batterieelektrofahrzeuge (BEV), doch ihre Strategien für die Zielgruppe unterscheiden sich erheblich. Während Mercedes-Benz auf eine traditionelle, breit gefächerte Palette von Versionen setzt, die die Wahl zwischen sparsamen Modellen mit einem Elektromotor (ideal für Autobahn-Kilometerfresser) und leistungsstarken Allradlern lässt, verfolgt Tesla die Philosophie, massive Leistung bereits in der Basisversion anzubieten. Bei etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen verfügt das kleinste Tesla-Modell somit über eine Leistung, die beim EQE einen Aufpreis für die AMG-Topversion erfordern würde. Für Gebrauchtwagenkäufer bedeutet dies eine grundlegende Entscheidung basierend auf folgenden Prioritäten:

  • Antriebsarchitektur: Während die Einstiegs- und Mittelklassemodelle des EQE einen hocheffizienten Hinterradantrieb (RWD) nutzen, wird das Model S auf dem aktuellen Markt für neuwertige und junge Gebrauchtwagen bereits ausschließlich mit Allradantrieb (AWD) angeboten.
  • Leistungsskalierbarkeit: Mercedes bietet einen fließenden Übergang von bescheidenen 180 kW für ruhiges und sparsames Reisen bis hin zu 505 kW. Tesla hingegen startet bei beeindruckenden 500 kW.
  • Zugang zu den Top-Versionen: Der EQE profitiert von der Tuning-Erfahrung der AMG-Sparte, die die Elektromotoren für ein besseres Thermomanagement und längere Ausdauer unter Last modifiziert. Tesla präsentierte als seinen Höhepunkt das dreimotorige Monster „Plaid“, das für extreme Leistungen Motoren mit kohlenstoffummantelten Rotoren nutzt.

Aus Sicht der Empfehlung gilt eine klare Regel: Ein budgetorientierter Kunde oder ein Fahrer, der eine ruhige, unendlich gleitende Fahrt mit möglichst geringem Verbrauch bevorzugt, wird die EQE-Modelle mit einem Motor zu schätzen wissen. Kunden, die von technischen Daten und einer konkurrenzlosen Autobahnbeschleunigung besessen sind, finden dagegen im amerikanischen Model S die eindeutige Antwort.

Mercedes-Benz EQE

Die elektrische Limousine Mercedes-Benz EQE (Generation V295, Markteinführung ab Mitte 2022) erfreut Interessenten an etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen mit einem sehr logisch konzipierten Angebot. Das Einstiegsmodell ist die Version EQE 300, die über einen Synchron-Elektromotor an der Hinterachse mit 180 kW verfügt – völlig ausreichend für zügiges Fahren, jedoch mit primärem Fokus auf Effizienz. Die bei Langstreckenfahrern beliebteste Motorisierung ist die effiziente Ausführung EQE 350+ mit 215 kW, die dank des fehlenden Frontmotors die höchste Normreichweite aufweist. Für Nutzer, die oft unter schwierigen Witterungsbedingungen unterwegs sind, wie etwa bei Fahrten in die Berge, bietet der Hersteller zweimotorige Versionen mit permanentem Allradantrieb 4MATIC an (zum Beispiel den starken EQE 500 mit glatten 300 kW). Die Spitze der Nahrungskette besetzt die Sportabteilung AMG. Das Angebot beginnt beim EQE 43 4MATIC und gipfelt im puristischen Derivat EQE 53 4MATIC+, dessen kombinierte Leistung mit dem aktiven AMG Dynamic Plus Paket auf bis zu 505 kW mit einem brachialen Drehmoment von bis zu 1.000 Nm steigen kann. Wie verfügbare Produktionsdaten zeigen, wurden einige frühe und reichhaltig ausgestattete Serien mit der Bezeichnung Edition 1 bereits im April 2023 aus der Produktion genommen, was sie aus heutiger Sicht zu selteneren limitierten Gebrauchtwagen macht, während die Standardversionen weiterhin auf dem Markt angeboten werden. Alle Modelle werden serienmäßig über ein Ein-Gang-Reduktionsgetriebe gesteuert.

MotortypKraftstoffartLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
1x Elektromotor (EQE 300)Strom1805501-Gang-Automatik
1x Elektromotor (EQE 350 / 350+)Strom2155651-Gang-Automatik
2x Elektromotor (EQE 350 4MATIC)Strom2157651-Gang-Automatik
2x Elektromotor (EQE 500 4MATIC)Strom3008581-Gang-Automatik
2x Elektromotor (EQE 43 AMG 4MATIC)Strom3508581-Gang-Automatik
2x Elektromotor (EQE 53 AMG 4MATIC+)Strom460 / 505950 / 10001-Gang-Automatik

Tesla Model S

Die Geschichte des Tesla Model S ist außerordentlich reichhaltig, doch ein Blick in die Datenbank der Generationenverfügbarkeit zeigt eine sehr spezifische Verschiebung gerade auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Legendäre ältere Motorisierungen, die die Marke nach der Batteriekapazität benannte (z. B. Varianten wie 60, 70, 75, 85 oder das Spitzenmodell P100D), wurden lange vor dem betrachteten Zeitraum der vierjährigen Gebrauchtwagen aus der Produktion genommen (Produktionsende schrittweise von 2014 bis 2019) und tauchen auf dem Markt für jüngere Fahrzeuge praktisch nicht mehr auf. Wer heute ein etwa vier Jahre altes Model S sucht, stößt auf Modelle, die von 2020 bis heute produziert wurden, wobei extrem starke Doppelaggregate (AWD) dominierten. Modelle aus den Jahren 2019 bis 2021 boten die Ausführung Maximale Reichweite (Long Range) mit einer Leistung nahe der 400-kW-Grenze und die Performance-Ausführung, die unglaubliche 580 kW erreichte. Der radikalste Meilenstein war das Facelift, das für den europäischen Markt überwiegend ab dem Jahreswechsel 2022/2023 produziert wurde. Hier schrumpfte das Angebot auf nur noch zwei Hauptversionen: die „Basisversion“, die nur als Model S (Dual Motor All-Wheel Drive) bezeichnet wird und etwa 500 kW an alle Räder liefert, und die völlig beispiellose Version Plaid. Diese nutzt eine völlig neue Architektur aus drei innovativen Elektromotoren mit Kohlenstoff-Hülsen, die dem Wagen eine absurde Leistung von 760 kW und ein gigantisches Drehmoment von über 1.400 Nm verleiht. Ein solcher Schub ermöglicht dem Wagen eine Beschleunigung von null auf hundert Kilometer pro Stunde in einer Zeit, die nur geringfügig über zwei Sekunden liegt, womit alle Sorgen um mangelnde Dynamik auf der linken Spur für immer zerstreut sind.

MotortypKraftstoffartLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
2x Elektromotor (Maximale Reichweite, '19-'21)Strom3987551-Gang-Automatik
2x Elektromotor (Performance, '19-'21)Strom58011401-Gang-Automatik
2x Elektromotor (Model S Dual Motor, ab '22)Strom5007551-Gang-Automatik
3x Elektromotor (Model S Plaid, ab '22)Strom76014201-Gang-Automatik

⚡ Zwei Perspektiven auf elektrisierende Dynamik

Während der Mercedes-Benz EQE rational die Wahl aus einer fein abgestuften Palette effizienter Hecktriebler und sportlicher AMG-Modelle lässt, hat sich das Tesla Model S für Käufer eines vierjährigen Gebrauchtwagens ausschließlich in eine Maschine verwandelt, die in jeder Spezifikation brutale und völlig kompromisslose Leistung liefert.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl der richtigen Motorisierung ist bei Elektroautos nicht nur für die tägliche Dynamik und den Komfort entscheidend, sondern vor allem für die Gesamteffizienz, die reale Reichweite und die langfristige Zuverlässigkeit. Während der Mercedes-Benz EQE auf eine breite Palette an Leistungsversionen setzt (von sparsamen Hecktrieblern bis hin zu extremen AMG-Modellen) mit Schwerpunkt auf geschmeidigem Fahrverhalten und erstklassigem Batteriemanagement, hat Tesla beim Model S nach dem jüngsten Facelift das Angebot auf zwei brachial starke Allradversionen reduziert, bei denen enorme Leistung Standard ist. Beim Kauf von etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen trifft auf dem Markt somit der traditionelle deutsche Ansatz der schrittweisen Leistungsabstufung auf die amerikanische Philosophie des „Alles oder Nichts“, was nicht nur den realen Verbrauch, sondern auch den Verschleiß der Fahrwerksteile maßgeblich beeinflusst.

Für den Mercedes-Benz EQE empfehlen wir: EQE 350 (215 kW / 292 PS)

Aus dem umfangreichen Angebot an Motorisierungen, das für die Generation 295 auf dem Gebrauchtwagenmarkt verfügbar ist, kristallisiert sich die Version EQE 350 mit Hinterradantrieb als vernünftigste Wahl für ein etwa vier Jahre altes Fahrzeug (Jahrgänge 2022–2023) heraus. Dieses Modell bietet den idealen Kompromiss zwischen Anschaffungspreis, Dynamik und maximaler Reichweite. Der Elektromotor mit einer Leistung von 215 kW liefert absolut ausreichende Kraft (Drehmoment 565 Nm) für flüssiges und sicheres Überholen, wobei der Verzicht auf den vorderen Elektromotor – den wir bei der komplexeren 4MATIC-Version finden – das Fahrzeuggewicht leicht reduziert und den realen Verbrauch verbessert. Dieser liegt im kombinierten Betrieb bei sympathischen 17–19 kWh/100 km. Der Vorteil dieser heckgetriebenen Konfiguration ist die langfristige mechanische Zuverlässigkeit und die geringere Belastung der Vorderachse. Achten Sie beim Kauf eines Gebrauchten dennoch genau auf den Zustand der Bremsbeläge und Reifen; das hohe Leergewicht (über 2,3 Tonnen) führt zu deren schnellerem Verschleiß, insbesondere wenn das Auto häufig im Stadtverkehr mit abruptem Anfahren bewegt wurde. Überprüfen Sie auch die Software-Historie des MBUX-Infotainments – frühe Jahrgänge litten gelegentlich unter einfrierenden Bildschirmen, was durch drahtlose OTA-Updates (Over-The-Air) behoben wird, die bei einem gepflegten Fahrzeug installiert sein sollten. Diese Motorisierung ist der perfekte Begleiter für ruhigere Fahrer und Autobahn-Kilometerfresser, die erstklassige Stille, Luxus und die maximale Nutzung der Batteriekapazität für eine hohe Reichweite mit einer Ladung schätzen.

Für das Tesla Model S empfehlen wir: Dual Motor AWD (500 kW / 670 PS)

Beim modernisierten Tesla Model S aus den Jahren 2022 und 2023 ist die Wahl wesentlich direkter, und trotz der Existenz der absurd schnellen Plaid-Version empfehlen wir eindeutig den Griff zur standardmäßigen zweimotorigen Version mit Allradantrieb (Dual Motor AWD) mit einer Leistung von imposanten 500 kW. Diese Spezifikation stellt die absolute technologische Spitze in der Effizienz des Elektroantriebs dar. Die Beschleunigung von null auf hundert erfolgt in etwas mehr als 3 Sekunden, was die überwiegende Mehrheit der Benzin-Supersportwagen hinter sich lässt, und dennoch behält es dank der 100-kWh-Batterie und der erstklassigen Aerodynamik eine der besten realen Reichweiten auf dem Markt bei. Der wichtigste technische Vorteil ist das durch Software-Updates ständig optimierte Thermomanagement, das die Degradation des Akkumulators auch bei häufiger Nutzung von Schnellladern erheblich begrenzt. Das enorme Drehmoment und die Leistung bringen jedoch versteckte Risiken in Form einer enormen Belastung der Fahrwerkskomponenten mit sich. Konzentrieren Sie sich daher bei der Probefahrt eines Gebrauchtwagens unbedingt auf Vibrationen der Vorderachse unter Vollgas – häufiges starkes Beschleunigen kann beim Model S sehr schnell die Antriebswellengelenke zerstören, was eine recht kostspielige Reparatur darstellt. Achten Sie auch auf die Luftfederung und prüfen Sie bei den Jahrgängen 2022/2023 den Zustand des optionalen „Yoke“-Lenkrads, dessen Kunstlederoberfläche sich bei den ersten Serien nach ein paar zehntausend Kilometern gerne ablöste. Das Model S Dual Motor AWD ist absolut ideal für Technologie-Enthusiasten und anspruchsvolle Fahrer, die ultimative Leistung in Verbindung mit einem riesigen Innenraum und Unabhängigkeit durch das Supercharger-Ladenetzwerk verlangen.

Realer Kraftstoffverbrauch

Die offiziellen Verbrauchsangaben der Hersteller weichen im realen Betrieb oft ab, was bei Elektroautos doppelt gilt. Die reale Reichweite und der Stromverbrauch hängen vom Streckenprofil, den Wetterbedingungen und dem Fahrstil ab. Während die Werte auf dem Papier nach der aktuellen WLTP-Methodik sehr optimistisch aussehen, liegt der tatsächliche Verbrauch in der Regel um 10 bis 20 % höher. Um ein genaueres Bild zu erhalten, haben wir Daten von realen Nutzern der beliebten Crowdsourcing-Plattform Spritmonitor.de herangezogen, die die Alltagserfahrungen der Fahrer mit diesen etwa vier Jahre alten Fahrzeugen auf dem Gebrauchtwagenmarkt widerspiegeln.

news_site: Spritmonitor.de

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (kWh/100 km)
Mercedes-Benz EQE 300 (180 kW)18,5
Mercedes-Benz EQE 350+ (215 kW)19,2
Mercedes-Benz EQE 500 4MATIC (300 kW)21,0
Mercedes-Benz AMG EQE 43 4MATIC (350 kW)23,4
Tesla Model S Long Range / Dual Motor (2021+)18,8
Tesla Model S 100D / Maximum Range (2019–2021)19,5
Tesla Model S Plaid (760 kW)22,1

Aus den gesammelten Daten geht klar hervor, dass der Mercedes-Benz EQE (Generation V295, seit 2022 auf dem Markt) zwar die Verkörperung extremer aerodynamischer Effizienz ist, sein massives Leergewicht jedoch schlichtweg seinen Tribut fordert. Die Basis- und sparsamsten Versionen EQE 300 und 350+ liegen im realen Betrieb im Durchschnitt bei etwa 18,5 bis 19,2 kWh pro 100 km, was für eine so schwere und komfortable Business-Limousine immer noch ein sehr solides Ergebnis ist. Besonders überraschend ist jedoch, wie unglaublich effizient das Tesla Model S sein kann. Die etwa vier Jahre alten Long-Range-Varianten (bzw. die modernisierten Dual-Motor-Versionen ab dem Jahreswechsel 2021/2022) profitieren von der jahrelangen Erfahrung der Marke bei der Softwareoptimierung und dem Batterietemperaturmanagement, wodurch sie weniger als 19 kWh/100 km verbrauchen. Extrem leistungsstarke Versionen beider Marken – wie der drei Tonnen schwere Mercedes-AMG EQE 43 oder das brachiale dreimotorige Tesla Model S Plaid – benötigen deutlich mehr Energie. Selbst bei normaler Fahrweise müssen Sie hier in der Realität mit einem Durchschnitt von über 22 kWh/100 km rechnen, auf der Autobahn sogar mit noch mehr.

Für einen typischen Interessenten an einem Luxus-Elektroauto auf dem Gebrauchtwagenmarkt, sei es ein Geschäftsmann, der sein Leben auf Autobahnen verbringt, oder eine Familie, die fortschrittliche Technologien bevorzugt, ergibt sich daraus ein klarer Schluss. Beide Fahrzeuge liegen in puncto Energiemanagement an der absoluten Spitze der oberen Mittelklasse. Wenn die Reichweite bei hohen Autobahngeschwindigkeiten für Sie oberste Priorität hat, behält das Tesla Model S auch nach Jahren einen leichten technischen Vorsprung. Der Mercedes-Benz EQE hingegen kompensiert den Verlust von einigen Zehntel Kilowattstunden unfehlbar durch allgemeinen akustischen Komfort und eine perfekte Filterung von Unebenheiten. Der reine Energieverbrauch sollte daher in diesem Luxusvergleich kein entscheidender Faktor sein – die realen finanziellen Unterschiede bei den jährlichen Ladekosten sind bei diesem Fahrzeugpreis völlig vernachlässigbar.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Marktsituation bei Gebrauchtwagen und Wertverlust

Der Markt für gebrauchte Premium-Elektroautos bietet nach etwa vier Jahren Betrieb sehr interessante Kaufgelegenheiten. Das Alter von vier Jahren ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein Wendepunkt – die Erstbesitzer, bei denen es sich oft um Unternehmen handelt, verkaufen die Fahrzeuge, und die steilste Welle des Wertverlusts liegt bereits in der Vergangenheit. Beim Vergleich von Gebrauchtwagen in diesem Alter stoßen wir auf die ersten Produktionsjahrgänge des Mercedes EQE (hergestellt seit 2022) und auf das grundlegend modernisierte Tesla Model S (Facelift-Version namens Palladium, verfügbar ab Ende 2021). Beide Fahrzeuge hatten als Neuwagen einen Preis, der deutlich über 82.000 € lag, doch die heutige Realität auf dem Sekundärmarkt ist für den Geldbeutel der Interessenten wesentlich freundlicher.

Mercedes-Benz EQE (ab 2022)

Die deutsche Elektro-Limousine ist ein Paradebeispiel für ein Premiumfahrzeug mit einem schnellen anfänglichen Wertverlust. Während die Erstbesitzer für das EQE als Marktneuheit einen Premiumpreis bezahlten, werden diese vierjährigen Fahrzeuge heute zu einer äußerst rationalen Wahl.

  • Standardversionen: Modelle wie der EQE 300 oder EQE 350 mit einer Laufleistung von bis zu 80.000 km sind heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt in einer sehr attraktiven Preisspanne erhältlich, die nicht selten die Hälfte ihres ursprünglichen Neupreises erreicht.
  • Sportversionen: Bei den dynamischen Varianten der AMG-Sparte (EQE 43 und 53) ist der absolute finanzielle Wertverlust in Euro noch deutlicher. Diese Fahrzeuge behalten zwar aufgrund ihrer außergewöhnlichen Ausstattung und enormen Leistung einen höheren absoluten Listenpreis, stellen aber aus Sicht des Preis-Leistungs-Verhältnisses eine enorme Verlockung auf dem Gebrauchtwagenmarkt dar.

Tesla Model S (Generation nach Facelift)

Während ältere Jahrgänge des Model S sehr günstig zu erwerben sind, sprechen wir bei vierjährigen Gebrauchten bereits von der innovativen Generation mit horizontalem Display, neuem Antriebsstrang und oft dem kontroversen Yoke-Lenkrad.

  • Einfluss von Preisschwankungen: Die Preise für gebrauchte Modelle des US-Automobilherstellers wurden in den vergangenen Jahren stark von dessen eigener aggressiver Politik beeinflusst. Unerwartete und flächendeckende Rabatte auf Neuwagen direkt vom Hersteller drückten logischerweise auch die Preise für junge Gebrauchte.
  • Unterschiede in den Versionen: Die gängigere Spezifikation Long Range (Dual Motor) stellt die begehrteste Wahl in Bezug auf Reichweite und Preis dar. Im Gegensatz dazu verlangt die extreme Plaid-Version mit über 1.000 PS auch nach vier Jahren einen spürbaren Aufpreis, obwohl ihr ursprünglicher Wertverlust zu den größten auf dem Elektroautomarkt gehörte.

Vergleich der Orientierungspreise für vierjährige Gebrauchtwagen

Die folgende Tabelle zeigt die geschätzte Preisspanne für Fahrzeuge im Alter von etwa 4 Jahren mit einer durchschnittlichen Laufleistung von etwa 60.000 bis 90.000 Kilometern. In beiden Fällen erweitert sich das Angebot, wobei das Tesla Model S von seiner langjährigen Position als technologischer Vorreiter profitiert.

Modell (Baujahr 2022)Geschätzter Preis (Basisversion)Geschätzter Preis (Topversion)Charakteristik des Wertverlusts
Mercedes-Benz EQE45.000 – 55.000 €65.000 – 78.000 € (AMG)Sehr steil in den ersten drei Jahren
Tesla Model S55.000 – 65.000 € (Long Range)73.000 – 90.000 € (Plaid)Schwankend, stark abhängig von Herstellerrabatten

Günstiges Ticket in die Welt des Luxus 💸

Während der vierjährige Mercedes-Benz EQE mit einem kompromisslosen Preisverfall lockt und somit zu einer außerordentlich attraktiven Wahl für Liebhaber von leisem Komfort wird, hält das modernisierte Tesla Model S trotz Preisschwankungen seinen Wert etwas besser und punktet mit unübertroffener Leistung und Effizienz.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Beide dieser Premium-Elektroautos erhielten in den Euro NCAP-Sicherheitstests die maximale Fünf-Sterne-Bewertung, was bei solch fortschrittlichen Fahrzeugen keine große Überraschung ist. Beim Vergleich der Sicherheit auf dem Gebrauchtwagenmarkt ist es jedoch immer entscheidend, den Kontext und das Jahr zu berücksichtigen, in dem die Crashtests durchgeführt wurden. Die Euro NCAP-Methodik entwickelt sich ständig weiter und wird strenger, sodass die prozentualen Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht direkt vergleichbar sind. In diesem Fall haben wir jedoch absolut ideale Bedingungen für eine Analyse. Sowohl der Mercedes-Benz EQE als auch die modernisierte Version des Tesla Model S wurden im selben Jahr (2022) und nach identischen, extrem strengen Standards zertifiziert. Diese Protokolle berücksichtigten bereits vollumfänglich die neuen fortschrittlichen Simulationen von Frontalkollisionen mit beweglicher Barriere, die verbesserte Erkennung von Radfahrern und komplexe Krisenszenarien an Kreuzungen.

Der Mercedes-Benz EQE (getestet im Jahr 2022) bestätigte voll und ganz den Ruf des Stuttgarter Automobilherstellers als einer der Hauptpioniere der passiven Sicherheit. Das Fahrzeug zeichnet sich vor allem beim Schutz erwachsener Insassen aus, wo es beeindruckende 95 % erreichte. Die robuste Karosseriestruktur und das umfassende Airbagsystem bieten erstklassigen Schutz für die Insassen bei allen Arten von Aufprallen. Der Schutz von Kindern ist mit einem Ergebnis von 91 % ebenfalls auf einem hervorragenden Niveau. Beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer erreichte der EQE 83 %, wozu die aktive Motorhaube, die die Folgen einer Kollision mit einem Fußgänger abmildert, maßgeblich beiträgt. Die Sicherheitsassistenzsysteme wurden mit soliden 81 % bewertet, was die sehr zuverlässige Funktionalität der automatischen Notbremssysteme und des aktiven Spurhalteassistenten widerspiegelt.

Das Tesla Model S (ebenfalls 2022 getestet) zeigte in den Tests absolut phänomenale Ergebnisse, die es aus historischer Sicht zu einem der sichersten Fahrzeuge machen, die jemals diesen Tests unterzogen wurden. Seine Bewertung für den passiven Schutz erwachsener Insassen (94 %) und mitfahrender Kinder (91 %) ist praktisch identisch mit der des deutschen Konkurrenten – die schwere, im Boden integrierte Batterie bildet eine außerordentlich steife und widerstandsfähige Plattformstruktur. Worin der amerikanische Pionier jedoch wirklich dominiert, ist die Software-Sicherheit und die aktive Assistenz. In der Kategorie der Sicherheitssysteme erreichte Tesla unglaubliche 98 %, was eines der höchsten Ergebnisse in der gesamten Geschichte von Euro NCAP ist. Ein etwas besseres Ergebnis (85 %) erzielte es auch beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer, dank eines fortschrittlichen Kamerasystems, das blitzschnell und mit maximaler Präzision auf plötzliche Hindernisse reagieren kann.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Modelle die absolute Spitze in Sachen Sicherheit darstellen und als etwa vierjährige Gebrauchtwagen einen Schutz bieten, der den neuesten Fahrzeugen von heute in nichts nachsteht. Während der Mercedes-Benz EQE beim passiven Schutz erwachsener Insassen dank traditionell präziser Deformationsarbeit leicht die Nase vorn hat, übertrifft ihn das Tesla Model S im Bereich der präventiven Assistenten deutlich. Wenn für Sie bei der Auswahl eines gebrauchten Elektroautos die aktive Unfallvermeidung und das technologisch fortschrittlichste Kollisionserkennungssystem oberste Priorität haben, bietet Tesla das umfassendere und eindeutig modernere Sicherheitspaket.

ParameterMercedes-Benz EQETesla Model S
Testjahr20222022
Schutz erwachsener Insassen95 %94 %
Schutz von Kindern91 %91 %
Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer83 %85 %
Sicherheitsassistenzsysteme81 %98 %

Tesla dominiert dank aktiver Prävention 🛡️

Obwohl beide Autos einen erstklassigen passiven Schutz der Insassen beim eigentlichen Aufprall bieten, gewinnt das Tesla Model S insgesamt dank seiner konkurrenzlosen Softwareausstattung und Assistenzsysteme, die Unfälle am effektivsten verhindern können.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Neben der Serienausstattung bieten beide Modelle weit mehr als nur Basisfunktionen, wobei jedes Modell den Mehrwert auf seine eigene Weise angeht und auf eine unterschiedliche Philosophie setzt.

Mercedes-Benz EQE: Traditioneller Luxus in der digitalen Ära

  • Infotainment und Armaturenbrett: Das dominante und technologisch interessanteste Element (oft gegen Aufpreis erhältlich) ist der MBUX Hyperscreen. Dabei handelt es sich um eine gigantische Glasfläche, die sich über die gesamte Breite des Armaturenbretts erstreckt und unter der sich drei separate Displays verbergen, darunter ein eigener Bildschirm rein für den Beifahrer.
  • Fahrwerk und Handling: Ein entscheidender Vorteil für das tägliche Manövrieren in der Stadt mit diesem fast fünf Meter langen Fahrzeug ist die Hinterachslenkung mit einem Einschlagwinkel von bis zu beachtlichen 10 Grad. Dadurch hat der EQE einen Wendekreis, der mit dem von kleinen Stadtautos vergleichbar ist. In Kombination mit der adaptiven Luftfederung Airmatic bietet er zudem den sprichwörtlichen Komfort, der typisch für die Marke mit dem Stern ist.
  • Intelligente Beleuchtung: Die hochmoderne Scheinwerfertechnologie Digital Light dient nicht nur dazu, entgegenkommende Fahrzeuge perfekt und blendfrei auszublenden. Sie kann auch Warnsymbole oder Führungslinien für verengte Fahrspuren auf die Fahrbahn vor dem Auto projizieren, was Nachtfahrten erheblich erleichtert.
  • Sportliche AMG-Varianten: Für Fahrer, die mehr Emotionen suchen, stehen Versionen der AMG-Sparte zur Verfügung (EQE 43 und EQE 53). Diese unterscheiden sich nicht nur durch eine spezifische Abstimmung des Allradantriebs und eine höhere Leistung, sondern auch durch das System AMG Sound Experience, das im Innenraum eine künstliche, sportlich abgestimmte Soundkulisse erzeugt, die auf den Fahrstil reagiert.

Tesla Model S: Unorthodoxe Innovationen und brachiale Leistung

  • Innovative Bedienung und Ergonomie: Ein großes Thema der modernisierten Versionen (ab 2021) ist das Yoke-Lenkrad, das in seiner Form an ein Flugzeugsteuerhorn erinnert und einen freien Blick auf das digitale Kombiinstrument ermöglicht. Zudem hat Tesla die traditionellen Lenkstockhebel entfernt und die Bedienung von Blinkern oder Scheibenwischern direkt auf Touch-Tasten am Lenkrad verlegt.
  • Elektronik und Infotainment als Spielekonsole: Das 17-Zoll-Hauptdisplay mit kinoreifer Auflösung wird durch einen kleineren Bildschirm an der Rückseite des Mitteltunnels ergänzt. Entscheidend ist die Rechenleistung des Bordcomputers (bis zu 10 Teraflops), die es den Passagieren ermöglicht, anspruchsvolle Videospiele auf dem Niveau moderner Heimkonsolen zu spielen. Zudem ist die Fahrzeugarchitektur von Grund auf auf regelmäßige OTA-Updates (Over-The-Air) ausgelegt, wodurch das Auto im Laufe der Jahre völlig neue Funktionen erhält.
  • Extreme Antriebseinheiten: Die Krönung der Tesla-Ingenieurskunst ist die Plaid-Version. Sie nutzt drei Elektromotoren mit kohlefaserummantelten Rotoren, was dem Fahrzeug eine Leistung von über 1000 PS verleiht. Die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h erfolgt in etwa 2 Sekunden, womit das Model S selbst die teuersten traditionellen Supersportwagen deklassiert.
  • Fortschrittliche Telematik und Assistenzsysteme: Tesla ist mit seinem Autopilot-System und dem optional erhältlichen FSD (Full Self-Driving) ein Pionier im Bereich der Assistenzsysteme. Absolut einzigartig und für den Nutzer entscheidend ist jedoch die Integration der Navigation in das Ökosystem der eigenen Supercharger-Schnellladestationen. Das Fahrzeug kann Routen mit perfekter Genauigkeit planen und die Batterie automatisch vorwärmen, damit der Ladevorgang nach der Ankunft an der Ladesäule so schnell wie möglich erfolgt.

Wichtige Vor- und Nachteile

Mercedes-Benz EQE

Vorteile

Spitzenmäßiger Fahrkomfort und hervorragende Geräuschdämmung im Innenraum

Sehr luxuriöse Innenraumverarbeitung mit Premium-Materialien

Fortschrittliche Fahrerassistenzsysteme und anspruchsvolle Ambientebeleuchtung

Hervorragende Manövrierfähigkeit in der Stadt dank Hinterachslenkung

Sanfter und leiser Lauf des Elektroantriebs mit Fokus auf absolute Entspannung

Nachteile

Kleinerer und schwerer zugänglicher Kofferraum (klassische Limousinen-Karosserie)

Hohes Leergewicht, das die sportliche Agilität einschränkt

Ablenkung durch Touch-Flächen am Lenkrad und komplexere Menüs

Schnellerer Wertverlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt

Der Mercedes-Benz EQE ist die perfekte Wahl für alle, die maximalen Komfort, Stille und ein traditionelles Premium-Fahrgefühl suchen. Er spricht vor allem Manager und Langstreckenfahrer an, denen Komfort, präzise Verarbeitung und ein luxuriöses Interieur wichtiger sind als rohe Dynamik oder Kofferraumvolumen.

Tesla Model S

Vorteile

Unübertroffene Beschleunigung und Dynamikwerte (insbesondere bei neueren Versionen)

Überdurchschnittliche reale Reichweite pro Ladung und erstklassige Energieeffizienz

Perfekte Integration in das umfangreiche und zuverlässige Supercharger-Ladenetzwerk

Riesiger und leicht zugänglicher Kofferraum dank Liftback-Karosserie (plus vorderer „Frunk“)

Blitzschnelles Infotainment mit hervorragender Software und regelmäßigen Over-the-Air-Updates (OTA)

Nachteile

Günstiger wirkende Materialien im Innenraum im Vergleich zur deutschen Premium-Konkurrenz

Gelegentliche Mängel bei den Spaltmaßen der Karosserie und der Verarbeitungsqualität

Fehlende Unterstützung für Smartphone-Spiegelung über Apple CarPlay und Android Auto

Kontroverses Yoke-Lenkrad (bei ausgewählten Gebrauchtwagen ab 2021+), das das Einparken erschwert

Das Tesla Model S richtet sich an Technologie-Enthusiasten und Fahrer, die kompromisslose Leistung, hohe Reichweite und maximale Praktikabilität verlangen. Es ist ein äußerst vielseitiges und geräumiges Elektroauto, dessen Hauptvorteil das völlig sorgenfreie Reisen dank des Tesla-Lade-Ökosystems ist, allerdings um den Preis gewisser Zugeständnisse beim traditionellen Luxus.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf unseren eigenen Kontrollen CarAudit, Pannenstatistiken und langjährigen Nutzererfahrungen haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Käufer von etwa vier Jahre alten Fahrzeugen achten sollten. Eine gründliche unabhängige Prüfung des technischen Zustands des Autos ist bei solch komplexen, schweren und leistungsstarken Elektroautos ein absolut notwendiger Schritt vor dem eigentlichen Kauf.

Mercedes-Benz EQE

Der Mercedes-Benz EQE ist ein technologiegeladenes Premium-Elektroauto, bei dem die ersten Produktionsjahre im Zeichen spezifischer Software-Macken und kleinerer Elektronikfehler standen.

  • Infotainment und Software: Das MBUX-Multimediasystem kann bei älteren Softwareversionen gelegentlich unter eingefrorenen Bildschirmen, verzögerten Reaktionen oder spontanen Neustarts während der Fahrt leiden. Die meisten dieser Mängel werden durch Over-the-Air-Updates (OTA) behoben, daher ist es entscheidend zu prüfen, ob das System des Fahrzeugs aktuell ist.
  • Elektronik und Sensoren: Ein häufiges Ziel von Beschwerden sind die bündig versenkten Türgriffe. In den Wintermonaten und bei Frost neigen sie zum Einfrieren, wobei gelegentlich der elektrische Ausfahrmechanismus versagt. Bekannt sind auch verwirrende oder falsche Warnungen der Park- und Assistenzsensoren.
  • Bordnetz (12V-Batterie): Obwohl der Haupt-Hochvoltakku robust ist, gibt es Fälle von plötzlichem Versagen oder schneller Entladung der herkömmlichen 12V-Bordnetzbatterie. Dies führt zu der frustrierenden Situation, dass selbst ein voll geladenes Elektroauto nicht „gestartet“ und in Bewegung gesetzt werden kann.
  • Fahrwerk und Bremssystem: Aufgrund des hohen Leergewichts (oft über 2,3 Tonnen) kommt es zu einem deutlich schnelleren Reifenverschleiß. Viele Fahrer weisen zudem auf das spezifische Gefühl des Bremspedals hin – der Übergang zwischen elektrischer Rekuperation und dem Einsatz der mechanischen Bremsen kann inkonsistent und schwammig wirken.

Mercedes-Benz EQE: Technologischer Luxus mit Kinderkrankheiten

Die meisten Probleme des EQE-Modells drehen sich um nicht ausgereifte Software und streikende Kleinelektronik, während der Elektroantrieb selbst hochgradig zuverlässig bleibt. Eine konsequente Kontrolle der Funktion elektronischer Ausstattungselemente und des Softwarestands ist beim Kauf ein absolutes Muss.

Tesla Model S

Bei der modernisierten Generation des Tesla Model S (Versionen ab ca. 2021) konzentrierte sich der Autohersteller auf eine radikale Leistungssteigerung und Innenrauminnovationen, einige traditionelle Qualitäts- und mechanische Mängel blieben jedoch auch bei diesen Jahrgängen bestehen.

  • Verarbeitung und Materialien im Innenraum: Ein sehr häufiges Problem bei Gebrauchtwagen aus den Jahren 2021 und 2022 ist die abblätternde Deckschicht des veganen Leders am ungewöhnlichen Yoke-Lenkrad. Obwohl sich die allgemeine Fertigungsqualität von Tesla allmählich verbessert hat, stößt man bei der Besichtigung immer noch auf Exemplare mit unregelmäßigen Spaltmaßen zwischen den Karosserieblechen und kleinen Lackfehlern ab Werk.
  • Fahrwerk und Antriebsstrang: Bei den stärkeren Versionen (insbesondere Plaid und Long Range) treten bei starker Beschleunigung nicht selten unangenehme Vibrationen der vorderen Antriebswellen auf (bekannt als „Shudder“). Die extreme Leistung und das Gewicht der schweren Batterie machen sich auch durch schnellen Verschleiß der Querlenker und Gelenke bemerkbar, was sich durch Knarren und Quietschen an der Vorderachse äußert.
  • Thermomanagement: Bei extremer Kälte kam es bei einem Teil der Fahrzeuge zu Ausfällen der Kabinenheizung sowie der Batterieheizung. Das Problem resultierte meist aus Softwarefehlern oder Sensorausfällen im ansonsten hoch innovativen Wärmepumpensystem (sog. Octovalve).
  • Assistenzsysteme (Autopilot): Aufgrund der Umstellung auf das Tesla Vision System, das ausschließlich auf Kameras ohne unterstützenden Radar setzt, beschweren sich Besitzer nicht selten über sogenanntes „Phantombremsen“. Das Fahrzeug kann bei Fahrten mit adaptivem Tempomat plötzlich stark abbremsen, weil Schatten oder Brücken über der Autobahn falsch interpretiert werden.

Tesla Model S: Atemberaubende Dynamik mit qualitativen Kompromissen

Das modernisierte Tesla Model S bietet auch nach Jahren eine unerreichte Leistung und eine erstklassige Reichweite, aber Besitzer müssen gelegentliche Defizite in der Verarbeitung und eine höhere Beanspruchung der Fahrwerksteile tolerieren. Eine gründliche Überprüfung der Querlenker und der Historie der Garantiereparaturen ist der Schlüssel zum Erwerb eines zuverlässigen Exemplars.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Elektroautos haben ihre eigenen technologischen Tücken, und im Premiumsegment können Reparaturen sehr teuer werden. Daher wird immer eine unabhängige umfassende Fahrzeugprüfung empfohlen. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die Sie bei diesen beiden Modellen achten sollten.

Bei der Auswahl eines Mercedes-Benz EQE:

  • Zustand und Flüssigkeit des MBUX-Systems: Das Modell EQE ist buchstäblich ein Computer auf Rädern. Unabhängig davon, ob das Fahrzeug mit dem Standard-Display oder dem riesigen Hyperscreen ausgestattet ist, testen Sie sorgfältig die Berührungsreaktion in allen Ecken des Bildschirms. Versuchen Sie, schnell zwischen Navigation, Kameras und Medien zu wechseln. Ruckeln, selbstständige Neustarts oder „tote Pixel“ sind Warnsignale – der Austausch dieser Displays außerhalb der Garantie ist extrem kostspielig.
  • Verhalten des Luftfahrwerks und der Achslenkung: Achten Sie bei Modellen mit AIRMATIC-Fahrwerk darauf, ob das Fahrzeug nach längerem Stehen auf einer Seite absinkt, was auf einen Druckverlust hindeuten würde. Kurbeln Sie während der Probefahrt beim Einparken die Fenster herunter und hören Sie auf die Hinterachse. Das System der Hinterachslenkung muss völlig reibungslos funktionieren, ohne metallisches Klicken, Quietschen oder Ruckeln.
  • Reifenverschleiß und Geometrie: Der EQE hat ein relativ hohes Leergewicht, was die gesamte Aufhängung beansprucht. Prüfen Sie, ob sich die Reifen an den Innen- oder Außenkanten ungleichmäßig abnutzen. Ein deutlicher einseitiger Verschleiß deutet auf eine verstellte Geometrie oder verschlissene Silentblöcke hin, was auch den Verbrauch und die Reichweite negativ beeinflussen kann.
  • Ladeanschlussabdeckung und Kommunikation mit der Ladestation: Stellen Sie sicher, dass die elektrisch betriebene Abdeckung des Ladeanschlusses reibungslos funktioniert und nicht klemmt (ein häufiges Problem nach der Winterzeit, wenn Schmutz in den Mechanismus gelangt). Idealerweise versuchen Sie, das Auto für einige Minuten an einen Schnelllader anzuschließen, um zu überprüfen, ob der Ladevorgang sofort startet und das Bordsystem keine Kommunikationsfehler meldet.
  • Wärmepumpe und Klimaanlage: Schalten Sie während der Fahrt die Heizung auf Maximum und sofort danach auf Kühlung. Bei den ersten Jahrgängen traten gelegentlich Software- oder Hardwareprobleme mit der Wärmepumpe auf. Das System muss schnell auf Änderungen reagieren und ohne übermäßigen Lärm des Kompressors arbeiten.

Bei der Auswahl eines Tesla Model S:

  • Vibrationen der Antriebswellen bei starker Beschleunigung: Dies ist eine sehr bekannte Schwachstelle des Model S (einschließlich der modernisierten Versionen). Stellen Sie während der Testfahrt das Luftfahrwerk auf die höchste Stufe und versuchen Sie, aus niedriger Geschwindigkeit stark zu beschleunigen. Wenn Sie deutliche Vibrationen oder ein Zittern von der Vorderachse spüren, deutet dies auf verschlissene Antriebswellen hin, was einen baldigen und teuren Werkstattbesuch erfordert.
  • Quietschen des Fahrwerks und der Querlenker: Das Fahrwerk von Tesla leidet oft unter vorzeitigem Verschleiß der Querlenker. Achten Sie beim Überfahren von Bremsschwellen oder Schlaglöchern auf Geräusche. Wenn Sie ein deutliches Quietschen oder Klopfen hören, sind höchstwahrscheinlich die oberen oder unteren Querlenker schuld. Dies kann nur eine technische Inspektion des Autos auf einer Hebebühne im Detail aufdecken.
  • Abnutzung des Lenkrads und Passgenauigkeit des Interieurs: Achten Sie bei Gebrauchtwagen (vor allem ab der Modernisierung im Jahr 2021) auf das Material des Lenkrads – egal ob es sich um das klassische Rundlenkrad oder das abgeflachte „Yoke“ handelt. Das vegane Leder von Tesla neigt dazu, sich relativ früh abzupellen oder Blasen zu bilden. Überprüfen Sie außerdem die Passgenauigkeit des Armaturenbretts und der Türverkleidungen; auf Unebenheiten sollten die Kunststoffe keine resonierenden Geräusche von sich geben.
  • Spaltmaße der Karosserie und aerodynamische Geräusche: Die Fertigungsqualität bei Tesla kann von Fahrzeug zu Fahrzeug variieren. Überprüfen Sie die Abstände zwischen den Karosserieblechen (insbesondere um den Kofferraum und die Motorhaube). Achten Sie bei Autobahngeschwindigkeiten auf übermäßige Windgeräusche an den rahmenlosen Fenstern, was oft falsch eingestellte Türen oder beschädigte Gummidichtungen bedeutet.
  • Kameras und Autopilot-System (HW3/HW4): Vergewissern Sie sich über das Fahrzeugmenü, welche Hardware-Version des Computers das Auto verwendet, und prüfen Sie visuell die Linsen aller Kameras in den Kotflügeln und Säulen. Es darf sich keine kondensierte Feuchtigkeit darin befinden. Beim Einlegen des Rückwärtsgangs muss das Bild aller hinteren und seitlichen Kameras sofort ohne Ruckeln oder schwarze Blitze auf dem zentralen Display erscheinen.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Tesla Model S bietet allgemein eine höhere Batteriekapazität und exzellente Effizienz, was ihr eine etwas längere reale Reichweite sichert. Der Mercedes-Benz EQE schafft jedoch dank seiner hervorragenden Aerodynamik immer noch problemlos über 500 Kilometer mit einer Ladung. Tesla hat zudem einen wesentlichen Vorteil in Form des zuverlässigen und weitläufigen Netzwerks eigener Supercharger-Schnellladestationen.

Tesla ist bekannt für seine beeindruckende Leistung, insbesondere in der Plaid-Version, die in weniger als 2,5 Sekunden von null auf hundert beschleunigt. Mercedes-Benz kann zwar mit starken AMG-Topversionen aufwarten, aber die Fahrwerksabstimmung konzentriert sich primär auf einen gleichmäßigen und leisen Durchzug. Wenn Sie kompromisslose sportliche Dynamik und brachiale Beschleunigung suchen, dominiert das amerikanische Auto in dieser Hinsicht deutlich.

Mercedes gewinnt klar bei der allgemeinen Materialqualität, der perfekten Schalldämmung der Kabine und dem traditionellen Luxus, der durch das fantastische Hyperscreen-Armaturenbrett unterstrichen werden kann. Das konkurrierende Model S geht den Weg des extremen Minimalismus mit einem riesigen zentralen Display, allerdings hinkt die Verarbeitungsqualität und die Qualität der verwendeten Kunststoffe gelegentlich hinterher. Das deutsche Auto ist daher die viel bessere Wahl für Liebhaber von maximalem Komfort auf langen Reisen.

Die amerikanische Marke setzt mit ihrem Autopilot-System, das fortschrittliche Assistenzfunktionen mit großer Sicherheit bewältigt, seit langem Trends. Der deutsche Hersteller hat in den letzten Jahren jedoch vollständig aufgeschlossen und bietet in vielen Situationen sogar sanftere und vorhersehbarere Reaktionen des adaptiven Tempomaten. Beide Autohersteller gehören in diesem Bereich zur absoluten Weltspitze, aber Tesla bietet einen mutigeren Ansatz für das künftige vollautonome Fahren.

Das Model S ist ein großes Liftback mit einem riesigen hinteren Kofferraum von fast 800 Litern Volumen und verfügt zudem über einen praktischen Stauraum unter der Fronthaube (den sogenannten Frunk). Das Model EQE ist als traditionelle Limousine mit einer schmaleren Ladeöffnung und einem kleineren Kofferraumvolumen von 430 Litern konzipiert. Für die familiäre Nutzung und den häufigen Transport sperriger Gegenstände ist Tesla daher die wesentlich vielseitigere Wahl.

Fazit: Welches Modell wählen?

Quellen: ADAC, welt.de, adac.de, electrive.net, kfz-betrieb.vogel.de, industrieanzeiger.de

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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