
Fiat 500 vs. Kia Picanto: Vollständiges Vergleich 2026
Fiat 500 oder Kia Picanto? Unser detaillierter Vergleich hilft Ihnen bei der Auswahl des richtigen Stadtautos. Detaillierte Tests, Funktionen und das Urteil.
14. Apr. 2026
Artikel
Auto Vergleichstest
Vergleich Kia Picanto vs. Volkswagen up! (VW up!). Entdecken Sie reale Erfahrungen, Unterschiede bei Verbrauch und Ausstattung und finden Sie heraus, welches Stadtauto die bessere Wahl ist.
15. April 2026


Kia Picanto, auf einigen Weltmärkten auch als Kia Morning bekannt, ist ein wendiger und zuverlässiger Stadthatchback, der durch sein attraktives Design und seine überraschend reichhaltige Ausstattung an Beliebtheit gewonnen hat. Sein Herausforderer ist der Volkswagen up!, ein äußerst praktisches und effizientes Kompaktfahrzeug, das auf dem Markt auch unter den Namen seiner technisch verwandten Konzern-Geschwister Škoda Citigo und SEAT Mii bestens bekannt ist. Schauen wir uns im Detail an, wie sich diese beiden beliebten Konkurrenten im direkten Duell schlagen und welcher von ihnen die klügere Wahl für Ihre täglichen Fahrten darstellt.
Bei der Wahl des idealen Stadtautos spielen die Außenmaße eine entscheidende Rolle. Sowohl der Kia Picanto als auch der Volkswagen up! repräsentieren das Beste, was das Kleinstwagen-Segment zu bieten hat, und beim Blick auf ihre Proportionen wird deutlich, dass beide Modelle eine ähnliche Philosophie teilen. Wenn wir uns auf etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen konzentrieren (Generationen und Modelljahre, die um 2022 verfügbar waren), liefern sich beide Fahrzeuge bei der Länge ein sehr enges Duell. Der Volkswagen up! misst genau 3600 mm, während der Kia Picanto mit einer Länge von 3595 mm nur winzige 5 mm kürzer ist. In der Praxis bedeutet das, dass Sie mit beiden Autos problemlos selbst in die kleinsten Lücken in überfüllten Straßen einparken können.
Ein deutlicherer Unterschied findet sich jedoch in der Karosseriebreite. Der Volkswagen up! bietet mit seinen 1645 mm einen spürbar breiteren Aufbau als der Kia Picanto, dessen Standardversion eine Breite von 1595 mm aufweist (bzw. 1625 mm bei spezifischen Ausstattungslinien und Designpaketen). Diese bis zu 50 Millimeter mehr zugunsten des Volkswagen wirken sich positiv auf den Innenraum aus, insbesondere was die Schulterfreiheit der Passagiere auf den Vordersitzen betrifft. Andererseits lässt sich der schmalere Picanto einen Tick leichter durch enge Einbahnstraßen manövrieren, und man steigt in engen Garagen bequemer aus ihm aus.
Was die Höhe und den Radstand betrifft, schenken sich die beiden Konkurrenten nicht viel. Die Höhe beider Fahrzeuge pendelt knapp unter der 1,5-Meter-Marke, was einen vernünftig tiefen Schwerpunkt und ausreichend Kopffreiheit garantiert. Der Radstand ist beim Volkswagen up! etwas länger (bis zu 2417 mm gegenüber glatten 2400 mm beim Kia), was ihm ein etwas erwachseneres Fahrverhalten und mehr Geschmeidigkeit beim Überfahren von Unebenheiten verleiht. Der kürzere Radstand des Picanto kommt hingegen der allgemeinen Agilität und der kompromisslosen Manövrierfähigkeit zugute. Im Ergebnis spricht der breitere und beim Radstand etwas großzügigere up! diejenigen an, die ein gefühlt luftigeres und auf der Straße stabileres Fahrzeug suchen, während der Picanto der absolute Meister des agilen Durchschlängelns durch den Großstadtdschungel bleibt.
| Parameter | Kia Picanto Hatchback | Volkswagen up! Hatchback |
|---|---|---|
| Breite (mm) | 1595 - 1625 | 1645 |
| Länge (mm) | 3595 | 3600 |
| Höhe (mm) | 1485 - 1500 | 1483 - 1507 |
| Radstand (mm) | 2400 | 2407 - 2417 |
Bei der Auswahl eines gebrauchten Stadtautos spielt die Praktikabilität eine überraschend wichtige Rolle. Obwohl Modelle wie der Kia Picanto und der Volkswagen up! die meiste Zeit in engen Gassen oder auf städtischen Parkplätzen verbringen, müssen ihre Besitzer oft den Wochenendeinkauf, Sporttaschen oder Gepäck für einen Kurztrip transportieren. Der Kofferraum ist daher ein Schlüsselfaktor für die tägliche Familientauglichkeit und den allgemeinen Komfort. Betrachtet man etwa vier Jahre alte Fahrzeuge – konkret die dritte Generation des Kia Picanto (bezeichnet als Generation JA) und die auf dem Markt sehr beliebte erste Generation des Volkswagen up! nach dem Facelift – stellt man fest, dass beide Modelle in ihrer Klasse zur absoluten Spitze gehören und mit ihren Innenmaßen auch anspruchsvollere Fahrer zufriedenstellen können.
In konkreten Zahlen ausgedrückt bietet der Kia Picanto in der standardmäßigen fünfsitzigen Konfiguration einen Kofferraum mit einem Volumen von 255 Litern. Klappt man jedoch die Rücksitzlehnen um, erhält man hervorragende 1010 Liter Innenraum, was selbst für den Transport kleinerer Möbelstücke oder übergroßer Kartons ausreicht. Der Volkswagen up! steht seinem koreanischen Rivalen in der Basisversion praktisch in nichts nach und bietet ein absolut vergleichbares Volumen von 251 Litern. Nach dem Umklappen der Rückbank steigt seine maximale Kapazität jedoch nur auf 951 Liter. Der Unterschied von fast 60 Litern beim maximalen Volumen zugunsten des Kia kann in der Praxis Platz für ein paar zusätzliche Koffer oder eine wesentlich einfachere Handhabung beim Beladen sperriger Gegenstände bedeuten. Zur allgemeinen Nutzbarkeit trägt bei beiden Autos auch der optionale doppelte Ladeboden bei, der nach dem Umklappen der Sitze eine ebene Ladefläche schafft.
Wichtig ist auch, die Unterschiede bei den alternativen Antrieben zu erwähnen, auf die man in Gebrauchtwagenbörsen stößt. Während der Picanto fast ausschließlich auf klassische Verbrennungsmotoren setzt, ist beim Volkswagen die vollelektrische Version e-up! sehr beliebt. Diese behält dank der durchdachten Platzierung der Batterien glücklicherweise ein fast identisches Basisvolumen von 250 Litern bei. Eine Verkleinerung bemerkt man erst beim Umklappen der Sitze, wenn die maximale Kapazität der Elektroversion bei 923 Litern stoppt. Der Elektroantrieb stellt somit keine wesentlichen Anforderungen an Kompromisse beim Platzangebot für den Besitzer. Egal, ob Sie sich für den Kia oder den Volkswagen entscheiden, beide Hatchbacks bieten eine hervorragende Balance zwischen winzigen Abmessungen für einfaches Parken und einem überraschend erwachsenen Kofferraumangebot.
| Parameter | Kia Picanto Hatchback | Volkswagen up! Hatchback |
|---|---|---|
| Basisvolumen (Liter) | 255 | 251 |
| Max. Volumen mit umgeklappten Sitzen (Liter) | 1010 | 951 |
Beide Fahrzeuge bieten für ihre Kompaktklasse einen hervorragenden Basiskofferraum mit vergleichbarem Volumen. Wenn Sie jedoch häufig die Rücksitze umklappen, um größere Lasten zu transportieren, bietet Ihnen der Kia Picanto spürbar mehr praktischen Raum.
Die Anhängelast bei den kleinsten Stadtautos (A-Segment), zu denen sowohl der Kia Picanto als auch der Volkswagen up! gehören, ist ein Parameter, der die allgemeine Praktikabilität und die Fähigkeit, sperrige Lasten zu transportieren, wesentlich beeinflusst. Auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen stoßen Interessenten am Anhängerbetrieb jedoch auf eine grundlegende Einschränkung. Aus den verfügbaren Daten geht klar hervor, dass weder der moderne Kia Picanto (Generation JA) noch der Volkswagen up! (1. Generation) über eine Homologation für den Anhängerbetrieb verfügen. Für beide Modelle im Alter von etwa vier Jahren gilt daher, dass sowohl das Standard- als auch das maximale Gewicht eines gebremsten und ungebremsten Anhängers 0 kg beträgt (bzw. die Werte vom Hersteller gar nicht festgelegt wurden).
Eine Ausnahme findet sich nur bei älteren Fahrzeugen. Betrachtet man die Vorgängergeneration des Kia Picanto (Generation TA, verkauft bis 2017), so bot diese bei den Motorisierungen 1.0 und 1.2 eine maximale gebremste Anhängelast von bis zu 700 kg, während das standardmäßige ungebremste Gewicht bei 400 kg lag. Der Volkswagen up! hingegen bietet diese Möglichkeit über alle seine Jahrgänge und Versionen hinweg nicht an. Dies gilt auch für alternative Antriebe – das vollelektrische Modell e-up! oder die Erdgasversionen (EcoFuel) ermöglichen aufgrund des strengen Fokus auf geringstmögliches Gewicht und aerodynamische Effizienz überhaupt keine Anhängerkupplung.
In der Praxis bedeuten diese Unterschiede, dass man an einen älteren Picanto problemlos einen kleinen Anhänger ankoppeln konnte. Dieser bot den idealen Platz für ein paar zusätzliche Koffer, und seine Kapazität reichte problemlos für den Wochenendeinkauf, einen längeren Urlaub oder den Transport von Material in den Garten aus. Bei den modernen vierjährigen Vertretern beider Autohersteller muss man auf eine solche Flexibilität verzichten. Jede installierte Anhängerkupplung (die sogenannte „Kugel“) dient bei neueren Modellen in der Regel ausschließlich als Halterung für Fahrradträger und ist weder für eine reale Anhängerlast dimensioniert noch homologiert.
Bei der Auswahl eines jungen Gebrauchtwagens ist das Urteil daher recht eindeutig: Wenn Sie unbedingt eine Anhängerkupplung für einen klassischen Anhänger benötigen, wird keines der heutigen vierjährigen Modelle Ihren Anforderungen gerecht. Während Sie beim Kia Picanto bei diesem Bedarf zumindest auf die nachweislich ältere Generation (TA) zurückgreifen können, müssen Sie den Volkswagen up! komplett aus der Auswahl der Zugfahrzeuge streichen.
(Hinweis: Der moderne Kia Picanto der Generation JA und der Volkswagen up! der 1. Generation sind ab Werk nicht für den Anhängerbetrieb homologiert, weshalb hierfür Daten fehlen. Die untenstehende Tabelle enthält gemäß der Methodik nur verfügbare Daten für ältere Jahrgänge des Modells Picanto, bei denen der Anhängerbetrieb ermöglicht wurde.)
| Modell und Motorisierung | Anhängelast gebremst (kg) | Anhängelast ungebremst (kg) |
|---|---|---|
| Kia Picanto 1.0 (Gen. TA) | 700 | 400 |
| Kia Picanto 1.2 (Gen. TA) | 400-700 | 400 |
| Kia Picanto 1.1 (Gen. BA) | 400-700 | 400 |
Das Motorenangebot bei den Modellen Kia Picanto und Volkswagen up! zeigt einen völlig unterschiedlichen Ansatz der beiden Automobilhersteller im Segment der Kleinstwagen. Die Unterschiede bei den Antriebseinheiten haben einen wesentlichen Einfluss auf Verbrauch, Zuverlässigkeit und Dynamik, was zu den Hauptkriterien bei der Auswahl eines Gebrauchtwagens gehören sollte. Während sich der südkoreanische Hersteller Kia bei etwa vier Jahre alten Fahrzeugen auf bewährte und konstruktiv einfachere Benzinmotoren (sowohl als Saugmotoren als auch mit Turboaufladung) konzentriert, punktet Volkswagen mit einer für diese Klasse ungewöhnlich vielfältigen Palette an alternativen Antrieben. Die Basis beider Modelle bilden bescheidene Einliter-Dreizylinder, doch für Fahrer, die ein spritzigeres Fahrverhalten suchen, bietet sich der Vergleich der Top-Turbomotoren an – der aufgeladene 1.0 T-GDI (74 kW) im Kia gegen den deutschen 1.0 TSI (66 kW) und sogar den sportlich abgestimmten up! GTI (85 kW). Die Entscheidung auf dem Gebrauchtwagenmarkt hängt somit vom Profil des Fahrers ab: Konservative Fahrer mit begrenztem Budget werden die mechanische Einfachheit der Benzinversionen von Kia schätzen, während Technikbegeisterte, Fahrer, die rein im Stadtverkehr unterwegs sind, oder Interessenten an einem puristischen sportlichen Fahrgefühl ihr Ideal eher bei Volkswagen finden.
Unter der Motorhaube des Kia Picanto der aktuellen dritten Generation (mit der Codbezeichnung JA, was den Fahrzeugen auf dem Markt für junge Gebrauchte um das Baujahr 2022 entspricht) finden Sie ausschließlich traditionelle Verbrennungsmotoren. Diese Strategie bringt den großen Vorteil einer guten mechanischen Zuverlässigkeit und niedriger Servicekosten mit sich. Das Angebot beginnt beim Saug-Dreizylinder 1.0 MPI / DPi mit einer Leistung von 49 kW (67 PS), der vor allem für den dichten Stadtverkehr konzipiert ist. Anspruchsvollere Fahrer, die gelegentlich auf Landstraßen und Autobahnen unterwegs sind, werden eher den elastischeren Vierzylinder 1.2 MPI / DPi (62 kW / 84 PS) oder die Top-Turbo-Variante 1.0 T-GDI mit Direkteinspritzung begrüßen, die solide 74 kW (100 PS) und ein maximales Drehmoment von 172 Nm liefert. Standard für alle Motorisierungen ist ein präzises Fünfgang-Schaltgetriebe, für die Saugmotor-Varianten war jedoch auch ein automatisiertes Fünfgang-Schaltgetriebe (AMT) erhältlich. Die Schwäche im Angebot von Kia ist das völlige Fehlen von Vollhybrid- oder Elektroversionen. Ein Blick in die historischen Produktionsdaten zeigt zudem, dass die sparsamen 1.0 LPG-Versionen, die den beliebten günstigen Betrieb mit Autogas ermöglichten, mit der Generation TA endeten und bei den relevanten vierjährigen Fahrzeugen der Generation JA auf dem Markt nicht mehr zu finden sind.
| Motortyp | Kraftstoff | Leistung (kW) | Drehmoment (Nm) | Getriebe |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 MPI / DPi | Benzin | 49 | 96 | 5MT / 5AMT |
| 1.2 MPI / DPi | Benzin | 62 | 122 | 5MT / 5AMT |
| 1.0 T-GDI | Benzin | 74 | 172 | 5MT |
Das Motorenangebot des Volkswagen up! gehört auf dem Markt für gebrauchte Kleinstwagen zu den absolut vielfältigsten. Volkswagen verließ sich hier nicht nur auf konventionelle Antriebe, sondern brachte im Laufe der Produktion der 1. Generation auch hocheffiziente Alternativen auf den Markt. Die Rolle des zuverlässigen Stadtwagens übernimmt der Basis-Saug-Dreizylinder 1.0 MPI (verfügbar in Versionen mit 44 kW und 55 kW), der mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe oder dem weniger flüssig schaltenden automatisierten Getriebe ASG kombiniert werden kann. Eine hervorragende Elastizität über alle Geschwindigkeitsbereiche hinweg bietet der fortschrittliche Turbomotor 1.0 TSI mit einer Leistung von 66 kW (90 PS). Ein echtes Juwel ist die Top-Variante up! GTI, deren auf starke 85 kW (115 PS) abgestimmter Einliter-TSI in Kombination mit einem präzisen Sechsgang-Schaltgetriebe aus dem leichten Auto eine waschechte Taschenrakete macht. Eine enorm starke Waffe von Volkswagen sind jedoch seine sparsamen ökologischen Varianten: Das Modell eco up! wurde vom Hersteller geschickt für den sehr günstigen Betrieb mit Erdgas (CNG) mit einer Leistung von 50 kW modifiziert, und große Verkaufserfolge feierte das kleine Elektroauto e-up! (61 kW / 210 Nm), dessen verbesserte Batterie seit 2020 zuverlässig eine hervorragende Reichweite für das tägliche Pendeln in der Stadt garantiert. Den verfügbaren Informationen aus der Produktion der Modellreihen zufolge wurden alle Versionen des Volkswagen up! schrittweise in den Jahren 2022 und 2023 eingestellt, sodass für Interessenten ausschließlich attraktive Exemplare vom Gebrauchtwagenmarkt zur Verfügung stehen.
| Motortyp | Kraftstoff | Leistung (kW) | Drehmoment (Nm) | Getriebe |
|---|---|---|---|---|
| 1.0 MPI | Benzin | 44 / 55 | 95 | 5MT / 5ASG |
| 1.0 TSI | Benzin | 66 | 160 | 5MT |
| up! GTI (1.0 TSI) | Benzin | 85 | 200 | 6MT |
| eco up! 1.0 | CNG / Benzin | 50 | 90 | 5MT |
| e-up! | Elektro | 61 | 210 | 1AT |
Während der Kia Picanto absolut ideal für konservative Fahrer ist, die zuverlässige traditionelle Benzinmotoren suchen, stellt der Volkswagen up! dank des hervorragenden Elektroautos e-up!, der sparsamen CNG-Version und des fantastischen GTI-Modells selbst die anspruchsvollsten Gebrauchtwagenkäufer zufrieden.
Die Wahl des richtigen Motors ist absolut entscheidend für die langfristige Zufriedenheit mit einem Gebrauchtwagen. Unsere Empfehlungen basieren auf realen Erfahrungen von Mechanikern, dem tatsächlichen Kraftstoffverbrauch und verifiziertem Feedback von Besitzern. Während der Kia Picanto auch in den letzten Jahren die Option eines außergewöhnlichen und kultivierten Vierzylinders beibehalten hat, hat Volkswagen beim Modell up! sein Angebot schrittweise eingeschränkt. Wie man an der Verfügbarkeit der Modelle auf dem Markt ablesen kann, wurden die aufgeladenen 1.0 TSI-Einheiten (mit Ausnahme der Topversion GTI) um die Jahreswende 2018/2019 aus dem Standardprogramm genommen. Auf dem Markt für etwa vier Jahre alte Gebrauchte trifft somit ein Premium-Vierzylinder aus Korea auf einen technisch minimalistischen, aber unverwüstlichen Dreizylinder aus Deutschland.
Obwohl der Basis-Einliter-Dreizylinder für die Stadt völlig ausreicht, stellt der größere Saugmotor 1.2 MPI (bei neueren Jahrgängen als DPI bezeichnet) im Segment der Kleinstwagen eine enorme und sehr geschätzte Seltenheit dar. Er macht den Picanto zu einem unerwartet vielseitigen Fahrzeug.
Da der stärkere Turbomotor 1.0 TSI nach 2019 komplett aus dem Standardangebot verschwand und nur noch der Randversion GTI vorbehalten blieb, wird der Einliter-Saugdreizylinder bei etwa vier Jahre alten Gebrauchten zum absoluten Standard. Es handelt sich um eine rationale und mechanisch sehr sichere Wahl.
Die offiziellen Verbrauchswerte der Hersteller sind in der Praxis oft zu optimistisch, und sich beim Kauf eines Gebrauchtwagens allein auf sie zu verlassen, kann zu unnötigen Enttäuschungen führen. Im realen Fahrbetrieb, wo die Klimaanlage, häufiges Anfahren an Stadtampeln, die Beladung des Fahrzeugs oder schnelle Autobahnetappen eine Rolle spielen, können die tatsächlichen Werte um mehr als einen Liter Kraftstoff pro hundert Kilometer abweichen.
Um ein möglichst genaues Bild vom tatsächlichen Durst etwa vierjähriger Gebrauchtwagen (Jahrgänge um 2020–2022) zu erhalten, haben wir Daten des unabhängigen Nutzerportals Spritmonitor.de analysiert. Hier dokumentieren Tausende von realen Fahrern ihre täglichen Betankungen, was einen viel genaueren Einblick bietet als die Labormessungen der Automobilhersteller.
Die folgende Tabelle zeigt die durchschnittlichen Realwerte für die gängigsten Motorisierungen auf dem Markt, übersichtlich sortiert nach Antriebsart:
| Modell und Motorisierung | Durchschnittsverbrauch (l/100 km) |
|---|---|
| Volkswagen up! 1.0 MPI (Saugmotor) | 5,4 |
| Kia Picanto 1.0 DPI (Saugmotor) | 5,6 |
| Kia Picanto 1.2 DPI (Saugmotor) | 6,0 |
| Volkswagen up! GTI 1.0 TSI (Turbomotor) | 5,9 |
| Kia Picanto 1.0 T-GDI (Turbomotor) | 6,3 |
| Volkswagen eco up! 1.0 (Alternative CNG) | 3,8 kg/100 km |
Beim Blick auf die realen Daten wird deutlich, dass die Basis-Einliter-Saugdreizylinder für beide Modelle die absolut wirtschaftlichste Benzinwahl sind. Der Volkswagen up! mit dem 1.0 MPI Basismotor ist in der Praxis etwa zwei Zehntelliter sparsamer als der äquivalente 1.0 DPI unter der Haube des Kia Picanto.
Eine interessante und für viele vielleicht überraschende Erkenntnis ist die Tatsache, dass kleine Turbomotoren (Downsizing-Konzept) in diesem Segment den Verbrauch tatsächlich nicht senken, sondern im Gegenteil erhöhen. Das 1.0 T-GDI Aggregat bei Kia benötigt in der realen Welt über 6 Liter, da es unter Last zur Kühlung der Komponenten schlichtweg mehr Kraftstoff braucht. Auf der anderen Seite beweist der sportlich angehauchte Volkswagen up! GTI mit dem 1.0 TSI Motor die langjährige Erfahrung des VW-Konzerns mit der Turboaufladung und schafft es trotz wesentlich höherer Leistung und besserer Dynamik, den Durchschnitt unter der Sechs-Liter-Grenze zu halten.
Ein völlig fehlendes Element im Segment der etwa vierjährigen Stadtautos sind Dieselmotoren. Die Hersteller haben sie in dieser Klasse aus logischen Gründen bereits aufgegeben, sodass ein direkter Vergleich mit Benzinern bei neueren Gebrauchtwagen nicht mehr möglich ist. Eine ganz eigene Alternative zur Maximierung der Ersparnis ist der Volkswagen eco up!, der mit komprimiertem Erdgas (CNG) betrieben wird und die konkurrenzlos niedrigsten Betriebskosten pro gefahrenem Kilometer bietet.
Die Unterschiede im Verbrauch prägen klar, welche Ausführung Sie basierend auf Ihrem Fahrerprofil wählen sollten:
Obwohl kleine Unterschiede im Zehntelliterbereich existieren, sollte der Verbrauch nicht der einzige und wichtigste Entscheidungsgremium im Duell dieser beiden Modelle sein. Sowohl der Kia Picanto als auch der Volkswagen up! stellen in all ihren konventionellen Motorisierungen überdurchschnittlich sparsame Fahrzeuge dar, die Ihren Geldbeutel definitiv nicht ruinieren werden. Ein viel größeres Gewicht bei der Auswahl eines konkreten vierjährigen Gebrauchtwagens sollten der nachweisbare technische Zustand, das Raumangebot im Innenraum und die Sympathie für das jeweilige Bedienkonzept haben.
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt sind sowohl der Kia Picanto als auch der Volkswagen up! sehr gefragte Modelle. Als Vertreter des kleinsten Segments (A-Segment) punkten sie mit niedrigen Betriebskosten und Zuverlässigkeit. Wenn wir uns auf etwa vier Jahre alte Fahrzeuge konzentrieren (Jahrgänge 2021 bis 2022), stellen wir fest, dass die Preisspanne beider Modelle in der Basisversion sehr ähnlich ist, sie sich jedoch in den Randversionen und im langfristigen Werterhalt unterscheiden.
Bei vierjährigen Exemplaren bilden Modelle mit den Basis-Einliter-Saugmotoren das Hauptangebot auf dem Markt. Die Preise beginnen leicht über der Grenze von 8.000 €. Der Volkswagen up! kann im Durchschnitt etwas teurer sein, was auf das starke Renommee der Marke und die oft umfangreichere Sonderausstattung der Erstbesitzer zurückzuführen ist.
| Modell (Jahrgänge 2021–2022) | Üblicher Marktpreis (Standardversion) | Preis (Besser ausgestattete und Sondermodelle) |
|---|---|---|
| Kia Picanto (3. Generation) | 9.000 – 10.000 € | 11.000 – 12.000 € (GT-Line, X-Line) |
| Volkswagen up! (1. Generation) | 9.000 – 11.000 € | 12.000 – 16.000 € (GTI, e-up!) |
In Bezug auf den Restwert und den Investitionsschutz bietet jedes der Fahrzeuge ein anderes stichhaltiges Kaufargument:
Beim Durchstöbern der Anzeigen werden Sie feststellen, dass bei beiden Autos spezifische Motorisierungen oder Ausstattungsvarianten den Preis deutlich nach oben treiben können.
Beim Kia Picanto bewegen sich Fahrzeuge in der sportlich orientierten Ausstattung GT-Line oder mit der an einen Crossover erinnernden Beplankung namens X-Line am oberen Ende der Preisspanne. Teurer sind auch die Versionen mit dem aufgeladenen 1.0 T-GDi-Motor, der den kleinen Picanto auch außerhalb der Stadt zu einem sehr flinken Auto macht.
Der Volkswagen up! hat aufgrund seiner Vielfalt eine viel breitere Preisspanne. Ganz an der Spitze des Angebots thronen zwei völlig unterschiedliche Versionen. Die erste ist der rein elektrische e-up!, der seinen Preis dank hervorragender Effizienz und der soliden Reichweite der Version mit größerer Batterie sehr gut hält. Das andere Extrem ist der sportliche up! GTI mit 85 kW Leistung. Diese Taschenrakete genießt auf dem Gebrauchtwagenmarkt fast schon Kultstatus, und ihre Preise sinken nur sehr zögerlich. Eine Besonderheit sind auch die zahlreich vertretenen und preislich attraktiven Erdgasversionen (CNG) mit der Bezeichnung EcoFuel, die mit extrem günstigen Betriebskosten locken.
Während der Kia Picanto dank der langen Werksgarantie eine Wette auf absolute Sicherheit ohne versteckte Risiken ist, verteidigt der Volkswagen up! seinen Wert beharrlich durch das Produktionsende und die Beliebtheit seiner Spezialversionen.
Obwohl im Zusammenhang mit diesen Modellreihen oder ihren früheren Generationen oft an die einst prestigeträchtige Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP erinnert wird, ist es beim Kauf eines Gebrauchtwagens unerlässlich, den Kontext und das genaue Testjahr zu berücksichtigen. Die Protokolle der unabhängigen Organisation Euro NCAP entwickeln sich im Laufe der Jahre ständig weiter und werden strenger. Nach und nach werden moderne und wesentlich anspruchsvollere Sicherheitsszenarien eingeführt, wie etwa strengere Simulationen von Frontalaufprallen, fortschrittliche Fahrraderkennung oder die Fähigkeit von Assistenzsystemen, an Kreuzungen zu reagieren. Aus diesem Grund lassen sich die prozentualen Ergebnisse oder die Anzahl der Sterne aus verschiedenen Jahrgängen nicht direkt vergleichen, da eine ehemals erstklassige Bewertung aus Sicht der heutigen strengen Standards bereits unzureichend sein kann.
Der Kia Picanto der dritten Generation wurde im Jahr 2017 getestet. Das Fahrzeug erhielt damals in seiner Standardausstattung nur eine Drei-Sterne-Bewertung, wobei diese Sicherheitszertifizierung aus heutiger Sicht bereits vollständig abgelaufen ist. Der Picanto schnitt beim Schutz erwachsener Insassen solide ab, verlor jedoch deutlich beim Kinderschutz und bei den Assistenzsystemen. Den damaligen Basismodellen fehlten nämlich moderne Funktionen wie der autonome Notbremsassistent (AEB), und die Struktur der Rücksitze bedeutete für Kinder ein höheres Risiko einer Nackenbelastung bei einem eventuellen Aufprall.
Der Volkswagen up! hat aus Sicht von Euro NCAP eine recht spezifische Geschichte. Bei seiner Markteinführung im Jahr 2011 erhielt dieses Fahrzeug die volle Punktzahl von fünf Sternen, wurde jedoch im Jahr 2019 erneut nach den damals modernisierten Methoden getestet. Neuere und strengere Regeln drückten sein Ergebnis auf drei Sterne. Obwohl der up! auch im Jahr 2019 eine sehr gute passive Sicherheit für Erwachsene und einen hervorragenden Kinderschutz unter Beweis stellte, verlor er wertvolle Punkte beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer (Fußgänger) und aufgrund fehlender moderner Assistenzfunktionen.
Die folgende Tabelle vergleicht übersichtlich die letzten gültigen Bewertungen für Modelle, die als etwa vierjährige Gebrauchtwagen auf dem Markt sind:
| Parameter | Kia Picanto | Volkswagen up! |
|---|---|---|
| Testjahr | 2017 | 2019 |
| Schutz erwachsener Insassen | 79 % | 81 % |
| Kinderschutz | 64 % | 83 % |
| Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer | 54 % | 46 % |
| Sicherheitsassistenzsysteme | 25 % | 55 % |
Die Ergebnisse zeigen, dass, obwohl beide Modelle eine ältere Konstruktionsschule repräsentieren und ihre Sicherheitsausstattung allmählich veraltet, ein eklatanter Unterschied beim passiven Insassenschutz zwischen ihnen besteht. Die niedrige Punktzahl der Assistenzsysteme bei beiden Fahrzeugen spiegelt schlichtweg die Tatsache wider, dass es sich um erschwingliche Stadtautos handelt, in denen fortschrittliche aktive Sicherheit nicht massenhaft verbaut wurde.
Im Gesamtvergleich bietet der Volkswagen up! nach moderneren Standards ein ganzheitlicheres und robusteres Niveau an passiver Sicherheit, von dem vor allem kindliche Insassen in Kindersitzen auf den Rücksitzen profitieren. Der Kia Picanto hingegen erscheint mit seiner abgelaufenen Bewertung und der wesentlich schlechteren Punktzahl beim Kinderschutz aus struktureller Sicht als das weniger sichere Fahrzeug für die familiäre Nutzung.
Obwohl keines der Fahrzeuge über eine aktuelle Fünf-Sterne-Zertifizierung verfügt, gewährleistet der Volkswagen up! nachweislich eine spürbar höhere Sicherheit für erwachsene und kindliche Insassen als die alternde Struktur des Kia Picanto.
Neben der Serienausstattung bietet jedes der Modelle mehrere einzigartige Merkmale, die für den Kunden entscheidend sein können und ihren sehr unterschiedlichen Ansatz in Bezug auf den Mehrwert zeigen.
Siebenjährige Werksgarantie, die bei einem vierjährigen Gebrauchtwagen immer noch ein hohes Maß an Sicherheit bietet
Die fünftürige Karosserie gehört im Gegensatz zu einigen Konkurrenten immer zum Standard
Modernes und schnelles Infotainment mit voller Unterstützung für Apple CarPlay und Android Auto
Attraktives Design und reichhaltige Ausstattung, besonders bei den beliebten Versionen GT-Line oder X-Line
Hervorragende Wendigkeit und einfaches Parken in engen Stadtgassen
Das automatisierte Schaltgetriebe (AMT) leidet beim Stop-and-Go-Verkehr unter unangenehmem Ruckeln
Der Basis-Saugmotor 1.0 MPI hat selbst auf der Autobahn eine recht schwache Dynamik
Spürbar lauteres Fahrwerk und schlechtere Filterung von scharfen Unebenheiten als bei der Konkurrenz
Begrenzte Kopffreiheit für größere Passagiere auf den Rücksitzen
Der Kia Picanto ist die ideale Wahl für pragmatische Käufer, die ein stilvolles, modern ausgestattetes und wendiges Auto ausschließlich für die Stadt suchen. Vor allem dank der langen siebenjährigen Werksgarantie stellt der Kauf eines vierjährigen Gebrauchtwagens ein minimales Risiko dar und garantiert einen sorgenfreien Besitz für die kommenden Jahre.
Außergewöhnlicher Federungskomfort und Geräuschisolierung der Kabine; das Fahrgefühl entspricht einem Fahrzeug einer höheren Klasse
Hervorragende Raumausnutzung und eine überraschend luftige Kabine für die vorderen Passagiere
Erstklassige Fahreigenschaften und Verfügbarkeit der sammlerwürdigen und spaßigen Version up! GTI
Überdurchschnittlicher Restwert und sehr langsamer Wertverlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt
Zuverlässige, sehr sparsame und kultivierte Einliter-Motoren
Veraltetes Infotainment-Konzept, das bei den meisten Versionen nur auf eine integrierte Smartphone-Halterung setzt
Höherer Anschaffungspreis für Gebrauchtwagen im Vergleich zur koreanischen Konkurrenz
Standardmäßige zweijährige Garantie, die bei einem typischen vierjährigen Gebrauchtwagen längst abgelaufen ist
Schlechtere Ergonomie bei einigen Details, wie das Fehlen klassischer mittlerer Lüftungsdüsen
Der Volkswagen up! spricht Fahrer an, die von einem Stadtauto erwachsene Fahreigenschaften, überdurchschnittlichen Komfort und eine hochwertige Verarbeitung erwarten. Trotz der älteren Lösung der Bordtechnologie behält dieses Modell seinen Wert hervorragend bei und bietet ein sehr kultiviertes Erlebnis am Steuer.
Basierend auf langjährigen Nutzererfahrungen, Serviceberichten, Rückrufaktionen und einer umfassenden Fahrzeugprüfung haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Sie bei der Auswahl dieser gebrauchten Stadtautos achten sollten.
Die dritte Generation des Modells Kia Picanto (Typ JA) gilt als sehr zuverlässiges Stadtauto, dennoch können im Rahmen des Verschleißes bestimmte typische, mit dem Stadtverkehr verbundene Mängel auftreten.
Der Kia Picanto ist insgesamt ein überdurchschnittlich zuverlässiges Fahrzeug, bei dem das größte Betriebsrisiko eine vorzeitig verschlissene Kupplung aus dem Stadtbetrieb und die Anfälligkeit für Verkokung bei den Turboversionen darstellt.
Der Volkswagen up! bietet in seinen neueren Modelljahren für die Kleinstwagenklasse sehr erwachsene Fahreigenschaften, aber auch seine Konzerntechnik hat ihre spezifischen Schwachstellen.
Der Volkswagen up! kämpft hauptsächlich mit kleineren Mängeln wie undichten Wasserpumpen, einer lauteren Schaltung des Rückwärtsgangs und anfälligeren Hinterradbremsen; mechanisch handelt es sich jedoch um ein sehr robustes und widerstandsfähiges Fahrzeug.
Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die Sie bei diesen beiden Modellen im Alter von etwa vier Jahren achten sollten. Obwohl es sich um junge Gebrauchte handelt, kann der typische Stadtverkehr bereits Spuren hinterlassen haben. Für maximale Sicherheit ist eine unabhängige technische Fahrzeuginspektion immer ein ratsamer Schritt, um eventuelle versteckte Mängel aufzudecken.
Beide Fahrzeuge bieten für ihre Klasse einen überraschend praktischen Gepäckraum, der vom Volumen her fast identisch ist. Der Kia Picanto bietet in der Basis 255 Liter, während der Volkswagen up! mit 251 Litern nur geringfügig dahinter liegt. Der Unterschied im Alltag ist zwar minimal, aber der Picanto profitiert von einer etwas besser nutzbaren Form des Kofferraums und einer ebeneren Ladefläche nach dem Umklappen der Sitze.
Beide Modelle gelten als sehr zuverlässige und wartungsfreundliche Autos, insbesondere wenn sie mit den Basis-Saugmotoren ausgestattet sind. Kia punktet auf dem Gebrauchtwagenmarkt jedoch deutlich mit seiner siebenjährigen Werksgarantie, die auch bei vierjährigen Fahrzeugen noch eventuelle Mängel abdeckt. Der Volkswagen up! profitiert hingegen von der hervorragenden Verfügbarkeit günstiger Ersatzteile und einem breiten Netz an unabhängigen Werkstätten.
Obwohl beide Autos primär für die Stadt konzipiert sind, bewältigt der Volkswagen up! Autobahnfahrten viel besser und wirkt insgesamt erwachsener und robuster. Sein Fahrwerk ist bei höheren Geschwindigkeiten stabiler und die Kabine ist besser gegen Wind- und Fahrwerksgeräusche gedämmt. Der Kia Picanto ist auf der Autobahn spürbar unruhiger und lauter, glänzt dafür aber mit Wendigkeit und einfachem Parken in engen Gassen.
Der Volkswagen up! überrascht auf den Vordersitzen mit einem großzügigen Platzangebot in alle Richtungen und erinnert damit an Fahrzeuge aus einem höheren Segment. Der Kia Picanto, der in den letzten Jahren ausschließlich als Fünftürer verkauft wird, bietet jedoch einen wesentlich bequemeren Zugang zu den Rücksitzen. Wenn Sie planen, häufiger erwachsene Passagiere oder Kinder in Kindersitzen hinten zu befördern, ist der fünftürige Picanto deutlich praktischer als die häufigen dreitürigen Versionen des up!.
Der Volkswagen up! dominiert in dieser Hinsicht dank der sehr beliebten vollelektrischen Version e-up! und der populären Sportversion up! GTI. Der Kia Picanto bietet überhaupt keine rein elektrische Variante an und setzt ausschließlich auf Verbrennungsmotoren. Kunden, die sich ein dynamischeres Fahrverhalten wünschen, können bei Kia jedoch zum aufgeladenen 1,0-Liter-T-GDi-Motor in der sportlich gestalteten GT-Line-Ausstattung greifen.
Während der Kia Picanto als außerordentlich wendiger Stadtspezialist mit modernen Technologien und einem großen Trumpf in Form der fortbestehenden siebenjährigen Werksgarantie glänzt, punktet der Volkswagen up! mit unerwartet erwachsenen Fahreigenschaften und einem gefühlt luftigeren Innenraum. Der deutsche Vertreter auf dem Markt für junge Gebrauchtwagen lockt zudem mit einer konkurrenzlos vielfältigen Antriebspalette, aus der man dank der beliebten Elektroversion e-up! oder der sparsamen CNG-Variante das ideale Werkzeug zur radikalen Senkung der Betriebskosten erhält. Das südkoreanische Schrägheck ist hingegen die perfekte Wahl für pragmatische Käufer, die bei einem etwa vier Jahre alten Fahrzeug mechanisch zuverlässige Benzinmotoren, eine reichhaltigere Serienausstattung und einen sorgenfreien Besitz ohne versteckte Risiken suchen. Die Entscheidung hängt somit letztendlich rein davon ab, ob Sie die Sicherheit einer langen Garantie und das flinke Durchschlängeln in der Stadt mit dem Kia bevorzugen oder eher den erwachseneren Reisekomfort und die breiteren Möglichkeiten alternativer Antriebe beim Volkswagen.
Quellen: ADAC, focus.de, spiegel.de, autocar.de, chip.de, pv-magazine.de
Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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