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Auto Vergleichstest

Toyota Hilux vs. Volkswagen Amarok: Vollständiger Vergleich 2026

Detaillierter Vergleich der gebrauchten Pick-ups Toyota Hilux vs. Volkswagen Amarok. Erfahren Sie mehr über die Unterschiede in Zuverlässigkeit und Ausstattung und lesen Sie das Fazit vor dem Kauf.

22. April 2026

VS
Toyota Hilux

Toyota Hilux

Volkswagen Amarok

Volkswagen Amarok

Einführung

Toyota Hilux, ein weltweit anerkannter japanischer Arbeitstier, das für seine Unzerstörbarkeit und außergewöhnliche Zuverlässigkeit in schwerem Gelände berühmt ist, stellt auf dem Gebrauchtwagenmarkt einen langjährigen Maßstab in der Pick-up-Klasse dar. Ihm gegenüber steht der Volkswagen Amarok, ein eher premiumorientierter deutscher Konkurrent, der erfolgreich eine hohe Nutzlast mit anspruchsvollem Fahrkomfort und einem luxuriöser gestalteten Innenraum kombiniert. Schauen wir uns im Detail an, welches dieser beiden robusten Fahrzeuge in unserem direkten Vergleich besser abschneidet und die ideale Wahl für Ihren täglichen Arbeitseinsatz sowie für Wochenendabenteuer darstellt.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Beim Blick auf die Außenmaße wird sofort deutlich, dass beide Fahrzeuge zur Kategorie der vollwertigen Arbeits-Pick-ups gehören, ihr Ansatz bezüglich der Gesamtgröße hat sich jedoch unterschiedlich entwickelt. Toyota Hilux behält in seiner beliebten Generation (Facelift ab 2020) seine traditionellen, etwas schmaleren und aus Offroad-Sicht praktischeren Proportionen bei. Auf dem Markt für etwa vierjährige Gebrauchtwagen stößt man beim Volkswagen Amarok jedoch auf eine interessante Besonderheit – aufgrund einer Produktionspause entscheiden sich Interessenten entweder für späte Fahrzeuge der 1. Generation (bis 2020) oder für die technisch völlig andere 2. Generation (ab 2023). Der neuere Amarok ist dabei im Vergleich zum Toyota und seinem Vorgänger spürbar in Länge und Höhe gewachsen.

Der Hauptunterschied, den man im Alltag spürt, ist die Gesamtbreite und der Radstand. Der Amarok gehörte schon immer zu den breitesten Fahrzeugen seiner Klasse (bis zu 1954 mm bei der ersten und 1910 mm bei der zweiten Generation) im Vergleich zum Hilux, der selbst in den am besten ausgestatteten Versionen mit Double Cab 1855 mm misst (und in den eher nutzorientierten Single-Cab-Versionen sogar nur 1800 mm).

  • Vorteile der breiteren Karoserie (Amarok): Großzügigeres Platzangebot für die Schultern der Insassen im Innenraum und ein sicheres, stabileres Fahrverhalten auf normalen Asphaltstraßen.
  • Vorteile der schmaleren Karoserie (Hilux): Deutlich einfacheres Parken vor Einkaufszentren und problemloses Manövrieren auf engen Waldwegen.

Einen entscheidenden Einfluss auf die Fahrzeugwahl hat auch der Abstand zwischen den Achsen. Während der Toyota Hilux agile 3085 mm beibehält, ist der Radstand bei der neueren Generation des Amarok auf massive 3270 mm gesprungen. Der längere Radstand garantiert dem Volkswagen eine wesentlich sanftere und ruhigere Fahrt auf der Autobahn, was ihn zu einem hervorragenden Autobahn-Cruiser für das Ziehen schwerer Anhänger macht. Die kürzere Plattform des Toyota Hilux bietet hingegen einen viel besseren Rampenwinkel. Dadurch bewahrt sich das japanische Arbeitstier den Ruf eines unaufhaltsamen Offroaders, da es in schwierigem Gelände und an Geländekanten nicht so leicht „aufsetzt“.

ParameterToyota Hilux Pick-upVolkswagen Amarok Pick-up
Länge (mm)53255254 - 5350
Breite (mm)1800 - 18551910 - 1954
Höhe (mm)1795 - 18151820 - 1884
Radstand (mm)30853095 - 3270

Hinweis: Die Werte in der Tabelle berücksichtigen die am häufigsten auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen verfügbaren Modelle (Toyota Hilux nach dem Facelift von 2020 und die Schnittmenge beider modernen Generationen des Volkswagen Amarok). Die unterschiedlichen Spannen bei den Abmessungen spiegeln verschiedene Kabinentypen (Single, Extra, Double Cab) und Ausstattungsvarianten wider.

Kofferraumvolumen

Bei Pick-ups wie dem Toyota Hilux und dem Volkswagen Amarok ersetzt eine geräumige offene Ladefläche den herkömmlichen Kofferraum. Für Interessenten an etwa vierjährigen Gebrauchtwagen (wobei wir auf dem Markt hauptsächlich über die Hilux-Generation AN1P nach dem Facelift und die erste oder die aufkommende zweite Generation des Amarok sprechen) ist gerade die Größe und Nutzbarkeit des Laderaums eines der Hauptargumente für den Kauf. Egal, ob Sie ein robustes Auto für den Transport von Baumaterial oder ein strapazierfähiges Arbeitstier für aktive Familienwochenenden im Ferienhaus suchen, Pick-ups bieten eine unübertroffene Praktikabilität. Im Gegensatz zu den sorgfältig ausgekleideten Kofferräumen herkömmlicher SUVs spülen Sie die massive Ladefläche nach Verschmutzung einfach mit dem Schlauch aus, und sie ist bereit für die nächste Fahrt.

Der Volkswagen Amarok rühmt sich auf dem Markt traditionell einer der breitesten Ladeflächen und bietet in seiner beliebtesten Version Double Cab (Doppelkabine) großzügige 1.222 mm zwischen den Radkästen. Das bedeutet in der Praxis, dass Sie eine Standard-Europalette problemlos quer auf die Ladefläche laden können. Das berechnete Basisvolumen der Amarok-Ladefläche bis zur Oberkante liegt somit bei etwa 1.280 Litern. Der Toyota Hilux ist im Bereich der Radkästen etwas schmaler, bietet aber mit einem Volumen von ca. 1.127 Litern in der Double Cab-Version immer noch genügend Platz für sperrige Ladung. Wenn Sie für die Arbeit das absolute Maximum an Platz benötigen und auf das zweite Türenpaar verzichten können, werden beide Modelle auch in der reinen Arbeitsversion Single Cab verkauft. Diese bietet beim Amarok ein riesiges Ladevolumen von rund 1.814 Litern, während Sie beim Hilux einen Raum mit einem Volumen von 1.750 Litern erhalten.

Im Gegensatz zu Pkw erlauben es Pick-ups nicht, die Rücksitze umzuklappen und so die Ladefläche mit dem Innenraum zu verbinden. Das angegebene Basisvolumen der Ladefläche ist somit im Grunde auch das Maximalvolumen. Bei den Double Cab-Versionen können Sie zwar bei beiden Fahrzeugen die Rücksitzbank hochklappen, damit schaffen Sie jedoch nur einen trockenen und sicheren Raum in der Kabine zur Aufbewahrung von wertvollerem Werkzeug oder dem Wochenendeinkauf, nicht aber eine Verlängerung der Ladefläche selbst. Spezifische elektrifizierte Versionen wie der Mild-Hybrid-Hilux (verfügbar etwa ab 2024) behalten trotz modernerer Technik und zusätzlicher Batterie exakt die gleichen Abmessungen des Laderaums bei wie die reinen Dieselvarianten. Der Amarok profitiert insgesamt von den etwas größeren Abmessungen der Ladefläche, der Hilux kontert jedoch mit seiner unverwüstlichen Konstruktion. Beide Fahrzeuge lassen sich zudem leicht mit einer Kunststoffwanne und einem abschließbaren Hardtop (fester Aufbau) oder einem Rollo nachrüsten, wodurch die Ladefläche in einen riesigen und sicheren Kofferraum verwandelt wird, der perfekt für Familienreisen ist.

ParameterToyota Hilux Single CabVolkswagen Amarok Single CabToyota Hilux Extra CabToyota Hilux Double CabVolkswagen Amarok Double Cab
Basisvolumen (Liter)17501814133811271280
Max. Volumen mit umgeklappten Sitzen (Liter)Nicht anwendbarNicht anwendbarNicht anwendbarNicht anwendbarNicht anwendbar

Könige des Nutzraums 🚜

Obwohl der Volkswagen Amarok eine etwas breitere und insgesamt voluminösere Ladefläche bietet, die das bequeme Querladen einer Europalette ermöglicht, steht der Toyota Hilux ihm in puncto Alltagstauglichkeit in nichts nach. Jedes dieser Modelle lässt sich mit einem Hardtop in ein Familien-Expeditionsfahrzeug verwandeln, bei dem Sie die Transportliter nie wieder ängstlich zählen müssen.

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Anhängelasten

Die Fähigkeit, schwere Anhänger zu ziehen, ist bei Fahrzeugen der Kategorie Pick-up oft ein entscheidender Parameter, der über ihre Nutzbarkeit für anspruchsvolle Arbeit sowie aktive Freizeit entscheidet. Beim Blick auf Gebrauchtwagen im Alter von etwa vier Jahren stellen wir fest, dass beide Modelle zur Spitze gehören und die gesetzlichen Grenzwerte voll ausschöpfen, wobei wir jedoch je nach gewählter Generation und Spezifikation kleine Abweichungen zwischen ihnen finden.

Sowohl der Toyota Hilux der Generation AN1P (auf dem Gebrauchtwagenmarkt vertreten durch die Jahrgänge um 2020–2024) als auch der Volkswagen Amarok (hier vergleichen wir die auslaufende 1. Generation bis 2020 und die nachfolgende 2. Generation ab 2023) bieten hervorragende Tabellenwerte. Die standardmäßige gebremste Anhängelast kletterte bei den beliebten Karosserieversionen Double Cab auf maximal 3.500 kg. Beim Hilux gilt dies sowohl für die Basismotorisierung 2.4 D-4D als auch für den stärkeren 2.8 D-4D. Diese höchstmögliche Kapazität behält zudem auch die neuere Version 2.8 D-Mildhybrid ohne Einschränkungen bei. Eine verringerte Anhängelast tritt bei Toyota vor allem bei spezifischen Arbeitsvarianten Single Cab auf, wo sie bei einigen Ausführungen auf 2.800 kg sinkt.

Auf der anderen Seite bot der Volkswagen Amarok der ersten Generation, der häufig mit dem 3.0 V6 TDI Motor gesucht wird, eine Anhängelast im Bereich von 3.000 bis 3.500 kg, je nach konkreter Ausstattung und Fahrwerksmodifikation. Die zweite Generation des Amarok (verfügbar ab 2023) hat diese Werte vereinheitlicht: Die Basisversion 2.0 TDI SCR (125 kW) schafft 3.450 kg, während alle stärkeren Versionen sowie der Top-Sechszylinder bereits die vollen 3.500 kg ziehen. Der ungebremste Anhänger fällt bei beiden Fahrzeugen unter das standardmäßige europäische Limit von 750 kg.

In der Praxis kann der auf den ersten Blick geringfügige Unterschied von 500 kg bei älteren Amaroks eine entscheidende Rolle spielen. Diese fünfhundert Kilogramm stellen genau den fehlenden Spielraum für den Transport schwererer Baumaschinen, voluminöser Pferdetransporter oder Premium-Wohnwagen dar. Der Wert von 3.500 kg ist absolut ausreichend für den Wochenendurlaub mit dem größten Boot sowie für den täglichen Einsatz auf dem Bauernhof oder der Baustelle.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass beide Modelle in Bezug auf die Zugkraft erstklassige Fähigkeiten bieten. Beim Kauf auf dem Gebrauchtwagenmarkt muss ein Interessent für einen Volkswagen Amarok der ersten Generation jedoch sorgfältig den Fahrzeugschein des jeweiligen Wagens prüfen. Nicht jedes Exemplar erreicht nämlich automatisch die magische Grenze von 3,5 Tonnen, die der moderne Hilux und der Amarok der 2. Generation in ihrer Klasse praktisch als Standard anbieten.

Modell und MotorisierungGebremster Anhänger (kg)Ungebremster Anhänger (kg)
Toyota Hilux Double Cab 2.4 D-4D (AN1P)3500750
Toyota Hilux Double Cab 2.8 D-4D (AN1P)3500750
Toyota Hilux Double Cab 2.8 D-Mildhybrid (AN1P)3500750
Toyota Hilux Single Cab 2.4 D-4D (AN1P)2800 - 3500750
VW Amarok Double Cab 3.0 V6 TDI (1. Generation)3000 - 3500750
VW Amarok Double Cab 2.0 TDI (2. Generation)3450 - 3500750
VW Amarok Double Cab 3.0 V6 TDI (2. Generation)3500750

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Bei der Wahl eines gebrauchten Pick-ups, der etwa vier Jahre alt ist, stoßen Sie bei diesen beiden Modellen auf völlig unterschiedliche Ansätze bei den Antriebseinheiten. Der Toyota Hilux setzt traditionell auf die sprichwörtliche Unzerstörbarkeit seiner D-4D-Vierzylinder-Dieselmotoren, die für härteste Einsätze im Gelände ausgelegt sind, historisch jedoch im Bereich der Dynamik das Nachsehen hatten. Der Wendepunkt kam im Jahr 2020, als der Hilux den verstärkten 2.8 D-4D Motor erhielt und damit die Leistungslücke erheblich verkleinerte. Der Volkswagen Amarok hingegen wurde berühmt für seine Souveränität auf der Autobahn und seine Kultiviertheit, die ihm in den späteren Jahren der ersten Generation der massive 3.0 V6 TDI Sechszylinder verlieh. Hier ist es jedoch wichtig, auf die Besonderheiten des Gebrauchtwagenmarktes hinzuweisen: Die erste Generation des Amarok beendete ihren Weg in Europa Mitte 2020, und die brandneue zweite Generation (entwickelt in Zusammenarbeit mit Ford) kam erst im Mai 2023 auf den Markt. Interessenten für ein etwa vier Jahre altes Fahrzeug müssen sich also entscheiden, ob sie nach den letzten produzierten und heute sehr geschätzten Sechszylindern der ersten Generation suchen, eventuell etwas mehr für den neuesten Amarok ab Baujahr 2023 bezahlen oder den in diesem Altersfenster absolut dominierenden Toyota Hilux nach dem Facelift wählen.

Motorisierungen Toyota Hilux

Unter der Motorhaube der achten Generation des Toyota Hilux herrscht bewährte Diesel-Klassik. Der Grundbaustein für die tägliche Arbeit ist das 2.4 D-4D Aggregat mit einer Leistung von 110 kW (150 PS). Er bietet zwar ein ruhigeres Tempo, zeichnet sich aber durch Wirtschaftlichkeit und legendäre Ausdauer aus. Als Reaktion auf die Nachfrage nach einer leistungsstärkeren Maschine – sei es für souveräneres Überholen oder das Ziehen schwerer Anhänger – nahm Toyota Ende 2020 den 2.8 D-4D Motor mit 150 kW (204 PS) ins Programm auf. Dieser liefert in Verbindung mit dem Sechsgang-Automatikgetriebe ein beachtliches Drehmoment von 500 Nm (beim Schaltgetriebe ist der Wert auf 420 Nm begrenzt). Der Automobilhersteller hat die Palette kürzlich um den modernen 2.8 D-Mildhybrid erweitert, dieser wird jedoch erst seit Ende 2024 produziert und ist daher im Angebot typischer vierjähriger Gebrauchtwagen nicht zu finden.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
2.4 D-4DDiesel1104006MT / 6AT
2.8 D-4DDiesel150420 / 5006MT / 6AT
2.8 D-MildhybridDiesel / MHEV1505006AT

Motorisierungen Volkswagen Amarok

Das Motorenangebot beim Volkswagen Amarok ist strikt nach dem Baujahr getrennt. Das Ende der beliebten ersten Generation (verfügbar bis etwa Juli 2020) gehörte dem fantastischen 3.0 V6 TDI Diesel-Sechszylinder, der in der Spitzenversion bis zu 190 kW (258 PS) und gewaltige 580 Nm Drehmoment leistete. Nach der erwähnten dreijährigen Produktionspause startete im Mai 2023 die zweite Generation mit einer völlig neuen Architektur. Standard wurde der 2,0-Liter-Vierzylinder 2.0 TDI SCR (verfügbar mit 125 kW oder als stärkerer BiTDI mit 151 kW). Das Herzstück für Kenner blieb jedoch der Sechszylinder, diesmal ein 3.0 V6 TDI SCR mit 177 kW und einem riesigen Drehmoment von 600 Nm. Die modernen Aggregate der zweiten Generation sind im Gegensatz zu den älteren Achtgang-Getrieben mit einer fortschrittlichen Zehngang-Automatik gekoppelt, was den Autobahnverbrauch weiter senkt.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
3.0 V6 TDI (1. Gen., bis 2020)Diesel120 - 190500 - 5806MT / 8AT
2.0 TDI SCR (2. Gen., ab 2023)Diesel1254056MT / 6AT
2.0 BiTDI SCR (2. Gen., ab 2023)Diesel15150010AT
3.0 V6 TDI SCR (2. Gen., ab 2023)Diesel17760010AT

Zusammenfassung und Empfehlung: Die Entscheidung zwischen diesen beiden Rivalen hängt weitgehend davon ab, wie Sie das Fahrzeug nutzen möchten. Wenn Sie ein unermüdliches Arbeitstier für Handwerker oder für regelmäßige Fahrten durch den Schlamm suchen, ist der budgetorientierte und unzerstörbare Hilux 2.4 D-4D ein Volltreffer. Größere Lasten bewältigt der agilere Hilux 2.8 D-4D mit Leichtigkeit. Den Volkswagen Amarok – insbesondere im Fall von gut erhaltenen Modellen der ersten Generation mit dem 3.0 V6 TDI Motor oder den neueren Sechszylindern der zweiten Generation – empfehlen wir Fahrern, die unter der Woche hunderte Autobahnkilometer zurücklegen und am Wochenende mit Premium-Komfort ein Boot oder einen Wohnwagen ans Meer bringen wollen.

Kraft versus Unzerstörbarkeit 🛻

Während Toyota mit robusten Vierzylindern und konkurrenzloser Langlebigkeit für schwere Arbeit punktet, erobert der Amarok die Herzen der Fahrer mit seinen samtigen und dynamischen Sechszylindern, die ideal für lange Strecken sind.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl des richtigen Motors ist bei diesen Arbeits- und Lifestyle-Pick-ups absolut entscheidend für die langfristige Zufriedenheit. Während der Toyota Hilux seit langem auf mechanisch robuste Diesel-Vierzylinder mit dem Ruf unzerstörbarer Technik setzt, hat sich der Volkswagen Amarok bei den Kunden vor allem durch seine prestigeträchtigen Diesel-Sechszylinder einen Kultstatus erarbeitet, die dem Pick-up eine Dynamik und Kultiviertheit verleihen, die an Premium-SUVs heranreicht. Unsere Empfehlungen basieren auf realen Erfahrungen, dem Verbrauch im Alltag sowie dem Feedback von Besitzern und konzentrieren sich auf die Motorisierungen, die für den Markt der etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen am relevantesten sind.

Für den Toyota Hilux empfehlen wir: 2.8 D-4D (150 kW / 204 PS)

Dieser Diesel-Vierzylinder, der mit der Modellpflege im Jahr 2020 unter die Haube des Hilux kam, hat die Hauptschwäche der älteren Jahrgänge mit dem kleineren 2.4 D-4D-Motor – den gefühlten und tatsächlichen Leistungsmangel bei voller Beladung – endgültig behoben. Im Alltag werden Sie das großzügige Drehmoment von 500 Nm (in Verbindung mit dem Automatikgetriebe) zu schätzen wissen, dank dem Überholvorgänge, Bergfahrten oder das Ziehen schwerer Anhänger absolut souverän gelingen. Dabei behält der Motor die für die Marke Toyota typische legendäre Zuverlässigkeit bei und überzeugt zudem mit einem vernünftigen Verbrauch, der sich um die 9 bis 10 Liter auf 100 km bewegt. Die stärkste Motorisierung ist perfekt auf anspruchsvolle Nutzer, dynamischeres Fahren und Fahrer abgestimmt, die ein kompromissloses Arbeitstier kombiniert mit Sicherheit auf Langstrecken verlangen.

  • Zusetzen des Dieselpartikelfilters (DPF): Wenn der Diesel-Hilux wie ein normaler Pkw primär auf kurzen Stadtstrecken genutzt wird, schafft es das System nicht, den Ruß abzubrennen. Dies führt zu Leistungsverlust und einer gefährlichen Ölverdünnung durch unverbrannten Diesel, was die Schmiereigenschaften des Öls massiv verschlechtert. Woran man es erkennt: Achten Sie bei der Probefahrt auf einen unruhigen Leerlauf oder verminderte Leistung. Ziehen Sie physisch den Ölmessstab heraus – der Stand darf nicht über der Maximum-Markierung liegen (was eben auf die Dieselverdünnung hindeutet).
  • Verschleiß von Fahrwerk und Antrieb durch Geländeeinsatz: Der Hilux verleitet zu Ausflügen abseits befestigter Wege, doch extremer Offroad-Einsatz kann versteckte Folgen an den Antriebskomponenten hinterlassen, die man auf der Straße auf den ersten Blick nicht erkennt. Woran man es erkennt: Überprüfen Sie die Unterseite des Fahrzeugs physisch auf Schutzbleche und Differenzialgehäuse. Öllecks an den Differenzialen, Riefen oder deutliche Beschädigungen am Achsträger deuten darauf hin, dass der Vorbesitzer das Auto im Gelände nicht geschont hat, was bald teure Werkstattaufenthalte bedeuten kann.

Für den Volkswagen Amarok empfehlen wir: 3.0 V6 TDI (177 kW - 190 kW)

Bei der Suche nach einem Amarok auf dem Markt der etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen werden Sie auf eine zeitliche Besonderheit stoßen – aufgrund des Produktionsendes der ersten Generation in Europa Ende 2020 und des tatsächlichen Starts der zweiten Generation erst im Jahr 2023 klafft im Angebot der Inserate für genau vier Jahre alte Fahrzeuge eine Produktionslücke. Sie werden sich also zwischen den hochgeschätzten letzten Exemplaren der ersten Generation (Leistung 190 kW / 258 PS) entscheiden oder etwas mehr für frühe Modelle der aktuellen zweiten Generation (Leistung 177 kW / 240 PS) bezahlen. In beiden Fällen ist der starke Diesel-Sechszylinder die einzig richtige Wahl. Er verleiht dem Pick-up einen seidigen Lauf, enorme Leistungsreserven und ein Fahrverhalten ähnlich wie bei Premium-SUVs. Das fein abgestimmte Zusammenspiel mit den hervorragenden Automatikgetrieben macht ihn zur perfekten Maschine für Autobahn-Kilometerfresser, komfortorientierte Fahrer und für Besitzer, die bequem und ohne dass das Fahrzeug außer Puste gerät, schwere Boote oder Pferdeanhänger ziehen müssen.

  • Längung der Steuerkette (insbesondere 1. Generation): Besitzer älterer Sechszylinder müssen damit rechnen, dass der komplexe Steuertrieb bei höheren Laufleistungen Spiel aufweist. Das Ignorieren des Problems kann zum Überspringen der Kette und einem kapitalen Motorschaden führen, wobei der Austausch der Steuerkette selbst aufgrund der Notwendigkeit, den Motor aus dem Fahrzeug auszubauen, extrem teuer ist. Woran man es erkennt: Bestehen Sie auf einen absolut kalten Start – der Motor darf vor Ihrer Ankunft beim Verkäufer nicht warmgelaufen sein. Wenn unmittelbar nach dem Anlassen für einige Sekunden ein sehr deutliches metallisches Rasseln aus dem Bereich der Spritzwand zu hören ist, ist die Kette bereits reif für den Austausch.
  • Öllecks und Zustand des Getriebes: Der starke Motor erzeugt erhebliche Belastungen, und bei vernachlässigter Wartung kann der Amarok mit Undichtigkeiten zu kämpfen haben. Woran man es erkennt: Leuchten Sie den unteren Teil des Motors ab, insbesondere die Stelle, an der der Motorblock mit dem Getriebe verbunden ist. Öltropfen an diesen Stellen bedeuten einen undichten Kurbelwellensimmerring. Überprüfen Sie zudem in der Servicehistorie, ob das Öl im Automatikgetriebe spätestens alle 60 bis 80 Tausend Kilometer gewechselt wurde – bei der Probefahrt muss die Automatik sanft und ohne jegliches Rucken schalten.

Realer Kraftstoffverbrauch

Der Unterschied zwischen den offiziellen Verbrauchswerten der Hersteller und der realen Praxis ist bei großen Geländewagen-Pick-ups besonders deutlich. Die Papierwerte berücksichtigen oft nicht die schlechtere Aerodynamik, Fahrten mit schwerer Last oder den häufigen Einsatz abseits befestigter Straßen und im Gelände.

Für einen möglichst genauen Vergleich haben wir reale Daten von Besitzern des bekannten Nutzerportals Spritmonitor.de herangezogen. Dabei haben wir uns primär auf Modelle und Generationen konzentriert, die heute als etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen auf dem Markt zu finden sind – konkret auf den Toyota Hilux nach der Modernisierung (Generation AN1P aus den Jahren 2020–2024) und die entsprechenden Motorisierungen des Volkswagen Amarok (am Übergang zwischen der beliebten auslaufenden ersten Generation und dem Beginn der zweiten Generation).

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (l/100 km)
Toyota Hilux 2.4 D-4D (110 kW)8,9
Volkswagen Amarok 2.0 TDI (125 kW)9,0
Toyota Hilux 2.8 D-4D (150 kW)9,6
Volkswagen Amarok 3.0 V6 TDI (177 kW)10,5

Bei näherer Betrachtung der gesammelten Daten wird deutlich, dass die kleineren Vierzylindermotoren ihren primären Zweck zuverlässig erfüllen und die sparsamste Wahl darstellen. Der Toyota Hilux mit dem Basismotor 2.4 D-4D ist im Realbetrieb am genügsamsten und liegt im Durchschnitt knapp unter der Neun-Liter-Marke pro hundert Kilometer, was für einen so robusten Pick-up ein hervorragendes Ergebnis ist. Beim Volkswagen Amarok bietet der kleinere Vierzylinder 2.0 TDI eine sehr ähnliche Effizienz. Eine Überraschung aus der Praxis ist die Feststellung, dass der Amarok trotz des auf dem Papier sparsameren geringeren Hubraums in der realen Welt beim Bewältigen eines so schweren Autos praktisch genauso viel Diesel verbraucht wie das hubraumstärkere 2,4-Liter-Aggregat von Toyota.

Höhere Leistung und eine größere Zylinderzahl fordern bei beiden Modellen verständlicherweise ihren Tribut. Der beliebte Top-Sechszylinder 3.0 V6 TDI unter der Haube des Amarok überschreitet regelmäßig die Zehn-Liter-Grenze, belohnt dafür aber mit einer beispiellosen Laufkultur. Ähnlich verhält es sich mit der stärkeren 2,8-Liter-Vierzylindervariante des Toyota, die etwa einen knappen Liter mehr Kraftstoff benötigt als ihr schwächeres Geschwistermodell, in absoluten Zahlen jedoch etwas sparsamer bleibt als der deutsche Sechszylinder.

Für den Durchschnittsnutzer, der den Pick-up als tägliches Arbeitsgerät für häufige Fahrten oder Lieferungen zur Baustelle im stadtnahen Bereich nutzt, machen die Basis-Vierzylinder wirtschaftlich am meisten Sinn. Wenn Sie hingegen planen, häufig schwere Anhänger zu ziehen oder viel Zeit auf langen Autobahnetappen verbringen, sollte Sie der Verbrauch nicht vom Kauf der stärkeren Versionen abschrecken. Die Leistungsreserve des Amarok V6 oder des Hilux 2.8 D-4D sorgt nämlich dafür, dass diese Motoren unter Last nicht an der Grenze ihrer Möglichkeiten arbeiten, wodurch der Verbrauchsunterschied zu den gequälten schwächeren Vierzylindern schlagartig schwindet.

Insgesamt lässt sich sagen, dass der Kraftstoffverbrauch nicht der wichtigste und einzige Entscheidungsfaktor zwischen diesen beiden Rivalen sein sollte. Die Unterschiede zwischen den vergleichbaren Vierzylinderversionen beider Marken sind minimal und hängen in der Praxis viel stärker vom Fahrstil des Fahrers, dem Streckenprofil und dem Gewicht der transportierten Ladung ab. Wenn Sie jedoch beim Amarok dem Charme der maximalen Leistung und des Sechszylinder-Durchzugs erliegen, müssen Sie schlichtweg damit rechnen, bei jedem Tankstellenbesuch tiefer in die Tasche zu greifen.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Beim Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt für Fahrzeuge im Alter von etwa 4 Jahren (Baujahre um 2021–2022) stellen wir bei beiden Modellen eine außerordentlich hohe Wertstabilität fest. Obwohl es sich um die beliebtesten Vertreter des Pick-up-Segments handelt, zielt jeder von ihnen auf eine etwas andere Zielgruppe ab, was sich direkt im Angebot und in der Preisgestaltung auf dem Sekundärmarkt widerspiegelt.

Toyota Hilux: Arbeitstier mit minimalem Wertverlust

Die achte Generation des Toyota Hilux wurde im Jahr 2020 einer umfassenden Modernisierung unterzogen, die neben einer aufgefrischten Optik vor allem den neuen und begehrten 2.8 D-4D Dieselmotor brachte. Gerade die Modelle nach diesem Facelift bilden den idealen Querschnitt durch den Markt vierjähriger Gebrauchtwagen.

  • Preisspanne: Etwa 29.000 bis 45.000 €.
  • Ausstattung und Motorisierung: Während sich die Basis-Arbeitsversionen (oft mit dem 2.4 D-4D Motor und Schaltgetriebe) am unteren Ende bewegen, erreichen voll ausgestattete Modelle mit Automatikgetriebe in der luxuriöseren Invincible-Ausstattung oder der sportlich abgestimmten GR Sport-Variante und dem stärkeren 2.8 D-4D Motor problemlos die 41.000-Euro-Marke.
  • Restwert: Der Hilux hält seinen Preis absolut vorbildlich. Dank seines legendären Rufs der Unzerstörbarkeit gehört sein Restwert zu den besten in der gesamten Automobilindustrie.

Volkswagen Amarok: Die letzte Chance auf einen ehrlichen Sechszylinder

Bei etwa 4 Jahre alten Volkswagen Amarok stoßen Käufer auf eine sehr spezifische Marktsituation. In den Jahren 2020 und 2021 endete in Europa nämlich die Produktion der ersten Generation nach dem Facelift, und die brandneue zweite Generation (die sich die Plattform mit dem Ford Ranger teilt) kam erst Ende 2022 auf den Markt. Gebrauchtwagen aus dieser Übergangszeit sind daher meist gesuchte „Auslaufmodelle“ der ersten Generation.

  • Preisspanne: Etwa 31.000 bis 49.000 €.
  • Ausstattung und Motorisierung: In dieser Altersklasse dominieren absolut die starken 3.0 V6 TDI Sechszylinder. Sie erscheinen oft in den Premium-Ausstattungen Highline oder der Top-Version Aventura. Gut erhaltene Exemplare mit geringer Laufleistung werden zu Preisen verkauft, die auch nach Jahren 41.000 Euro überschreiten.
  • Restwert: Der Amarok hält seinen Preis aus einem anderen Grund als der Toyota. Er ist in gewissem Maße zu einem Kultobjekt geworden, und das Interesse an den starken Premium-Sechszylindern unter Gebrauchtwagenkäufern ist nach wie vor ungebrochen.

Rychlé srovnání trhu

ModellGeneration und häufige Motorisierungen (Alter ~4 Jahre)Orientierungspreis (€)Charakteristik des Gebrauchtwagenmarktes
Toyota Hilux8. Gen (nach Facelift 2020), 2.4 & 2.8 D-4D29.000 – 45.000Einsatz als Arbeits- und Lifestyle-Fahrzeug, außergewöhnliche Zuverlässigkeit und Robustheit.
VW Amarok1. Gen (Produktionsende), 3.0 V6 TDI31.000 – 49.000Hohe Nachfrage durch luxuriöseres Interieur und V6-Leistung.

Während der Kauf eines gebrauchten Toyota Hilux eine konservative Investition in ein Auto darstellt, das als ehrliches Werkzeug noch Jahrzehnte unermüdlich arbeiten wird, suchen Volkswagen Amarok Käufer meist nach der Dynamik und dem Fahrkomfort eines teuren SUV, jedoch mit dem praktischen Vorteil einer Ladefläche.

Preis und Investition 💰

Während der Hilux seinen außerordentlich hohen Restwert dank seines Rufs als unverwüstliches Arbeitstier behält, werden die Preise für gebrauchte Amaroks durch die ungebrochene Nachfrage nach dem kultigen Diesel-Sechszylinder vom Ende der ersten Generation in die Höhe getrieben.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Obwohl sowohl der Toyota Hilux als auch der Volkswagen Amarok mit der maximalen Fünf-Sterne-Bewertung in den Euro NCAP-Crashtests glänzen, ist es für Gebrauchtwagenkäufer entscheidend, diese Ergebnisse in ihrem historischen Kontext zu betrachten. Die Testprotokolle dieser unabhängigen Organisation entwickeln sich im Laufe der Jahre ständig weiter und werden deutlich strenger. Aus diesem Grund lassen sich die prozentualen Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht direkt vergleichen. Fünf Sterne, die vor einigen Jahren in Bezug auf aktiven und passiven Schutz vergeben wurden, repräsentieren ein völlig anderes Sicherheitsniveau als die gleiche Bewertung, die nach den neuesten und wesentlich anspruchsvolleren Standards erreicht wurde.

Der Toyota Hilux der aktuellen achten Generation absolvierte die europäischen Euro NCAP-Tests im Jahr 2016. Seine Fünf-Sterne-Bewertung erhielt er nur bei Modellen, die mit dem optionalen Sicherheitspaket Toyota Safety Sense ausgestattet waren (die Basisversion des Fahrzeugs erhielt damals nur drei Sterne). Obwohl die prozentuale Bewertung des Insassenschutzes für Erwachsene mit 93 % auf den ersten Blick hervorragend aussieht, wurde sie nach älteren und deutlich milderen Kriterien erreicht. Nach den heutigen strengen Maßstäben der Organisation Euro NCAP ist die Gültigkeit der Zertifizierung aus dem Jahr 2016 bereits offiziell abgelaufen, und die damalige Testmethodik umfasste zudem weder moderne Simulationen von Kollisionen an Kreuzungen noch die fortschrittliche Erkennung von Radfahrern und Fußgängern beim Rückwärtsfahren.

Im Gegensatz dazu absolvierte die neue Generation des Volkswagen Amarok (technisch verwandt mit dem Ford Ranger) die Tests im Jahr 2022. Ihr Ergebnis spiegelt somit wesentlich strengere Protokolle wider. Der Amarok wurde dem Einsatz einer modernen beweglichen Barriere für eine komplexe Simulation des Frontalaufpralls, einer strengen Bewertung der autonomen Notbremsung (AEB) mit Erkennung gefährdeter Verkehrsteilnehmer und anspruchsvollen Ausweichtests unterzogen. Trotz dieser schwierigeren Bedingungen bewies er ein exzellentes Schutzniveau für Kinder (90 %) und eine hohe Zuverlässigkeit der integrierten Sicherheitsassistenten.

ParameterToyota Hilux (2016*)Volkswagen Amarok (2022)
Testjahr20162022
Schutz erwachsener Insassen93 %84 %
Kindersicherheit82 %90 %
Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer83 %74 %
Sicherheitsassistenzsysteme63 %84 %

*Die angegebenen Werte gelten für das Hilux-Modell mit dem optionalen Sicherheitspaket Safety Sense.

Bei einem tieferen Blick auf die Ergebnisse wird der enorme Generationssprung in der Technologie deutlich, was besonders für Kunden wichtig ist, die einen etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen suchen. Während der mechanische Schutz der robusten Karosserie bei beiden Pick-ups sehr gut ist, zeigen die 63 % für die Sicherheitsassistenten beim Toyota Hilux aus dem Jahr 2016 aus heutiger Sicht die Grenzen seiner älteren Plattform auf. Im Gegensatz dazu ist die Punktzahl von 84 % für die aktiven Sicherheitsassistenten beim Amarok von 2022 im Kontext moderner, anspruchsvoller Tests ein exzellentes Ergebnis. Dies signalisiert, dass das Fahrzeug über eine breite Palette reaktionsschneller Sensoren verfügt, die in der Lage sind, Kollisionen proaktiv zu verhindern.

Alles in allem bietet der Volkswagen Amarok ein wesentlich umfassenderes und fortschrittlicheres Sicherheitspaket, wenn Sie bei der Wahl eines älteren, neuwertigen Pick-ups moderne Sicherheitstechnologien bevorzugen. Seine aktiven Assistenzsysteme sowie die Fähigkeit, die Insassen zu schützen, entsprechen voll und ganz den aktuellen strengen Standards, was ihn zu einer kompromisslosen Wahl für besonders anspruchsvolle Nutzer macht.

🛡️ Sicherer und moderner Amarok

Obwohl beide Modelle mit fünf Sternen aus den Euro NCAP-Tests glänzen, bietet der neuere und durch strengere Prüfungen verifizierte Volkswagen Amarok im Vergleich zum konstruktiv älteren Toyota Hilux ein unverhältnismäßig moderneres Niveau an aktiver Sicherheit.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Zusätzlich zur Standardausstattung bietet jedes der Modelle mehrere einzigartige Merkmale, die für den Kunden entscheidend sein können. Während der japanische Vertreter auf jahrelang bewährte Mechanik und schrittweise Verbesserungen für den täglichen Komfort setzt, punktet der deutsche Pick-up mit modernsten digitalen Technologien und einem Premium-Ambiente, das es mit Luxus-SUVs aufnehmen kann.

Toyota Hilux: Legendäre Widerstandsfähigkeit und sportlicher Geist

  • Motoren und Fahrwerk: Nach einer umfassenden Modernisierung (für Modelle ab 2020) brachte der vylepšený 2,8-D-4D-Vierzylinder-Dieselmotor nicht nur eine deutliche Leistungssteigerung, sondern auch einen ruhigeren Lauf. Eine grundlegende Änderung erfuhr die Hinterradaufhängung – überarbeitete Blattfedern und Stoßdämpfer verbesserten den Fahrkomfort bei leerer Ladefläche erheblich, ohne die legendäre Nutzlast des Fahrzeugs zu beeinträchtigen.
  • Offroad-Technologien: Für eine verbesserte Traktion auf der Straße und in leichtem Gelände sorgt das elektronische Auto-LSD-System, das als Sperrdifferenzial für den Hinterradantrieb fungiert. Die extreme Geländegängigkeit wird durch die aktive Traktionskontrolle (A-TRC) und einen sehr sanft arbeitenden Bergabfahrassistenten (DAC) ergänzt.
  • Sport- und Top-Ausstattungen: Wenn Sie das Besondere suchen, bietet die Variante GR Sport ein sportlich abgestimmtes Fahrwerk mit strafferen Dämpfern, einzigartige Designelemente, die von den Erfolgen bei der Rallye Dakar inspiriert sind, und Premium-Sportsitze mit Alcantara. Die luxuriös ausgerichtete Version Invincible verwöhnt die Insassen hingegen mit Leder und einer markanten Außenbeplankung für einen robusteren Look.
  • Infotainment und Sicherheit: Auch ein Arbeitsgerät kann smart sein. Modelle dieser Generation unterstützen bereits vollumfänglich die Smartphone-Spiegelung (Apple CarPlay und Android Auto). Für den täglichen Familieneinsatz ist das fortschrittliche Toyota Safety Sense Paket entscheidend, das einen adaptiven Tempomaten oder ein Pre-Collision System mit Fußgängererkennung umfasst. Musikliebhaber werden das Premium-Audiosystem von JBL in den höheren Ausstattungslinien zu schätzen wissen.

Volkswagen Amarok: Premium-Komfort und technologische Vorherrschaft

  • Motoren und Getriebe: Auf dem Gebrauchtwagenmarkt findet bei der zweiten Generation des Amarok der kraftvolle 3,0-TDI-Sechszylinder-Diesel den größten Anklang. Dieser ist serienmäßig mit einem modernen Zehngang-Automatikgetriebe gekoppelt, das über einen elektronischen Wählhebel (E-Shifter) bedient wird. Diese Kombination bietet außergewöhnliche Kultiviertheit, blitzschnelle Schaltvorgänge und enorme Zugkraft.
  • Elektronik und Infotainment: Der Innenraum stellt einen gewaltigen Generationssprung dar. Die Mittelkonsole wird von einem vertikal ausgerichteten Touchscreen (mit einer Diagonale von bis zu 12 Zoll) dominiert, der mit einem fortschrittlichen digitalen Cockpit für den Fahrer vernetzt ist. Das System ermöglicht kabellose Software-Updates (OTA), und für das Klangerlebnis sorgt das High-End-Audiosystem von Harman Kardon.
  • Fahrwerk und Assistenzsysteme: Der Amarok verfügt über das fortschrittliche intelligente Allradsystem 4MOTION, das durch bis zu sechs spezielle Fahrmodi (von normaler Straße bis hin zu tiefem Schlamm und Schnee) ergänzt wird. Ein enormer technologischer Vorteil für Nachtfahrten sind die intelligenten IQ.Light LED-Matrix-Scheinwerfer, die entgegenkommende Fahrzeuge stufenlos ausblenden und Kurven ausleuchten.
  • Spezifische Ausstattungslinien und clevere Lösungen: Volkswagen hat die Top-Versionen geschickt in zwei unterschiedliche Richtungen aufgeteilt. Die Linie PanAmericana ist mit robusterer Beplankung und Geländereifen auf Offroad getrimmt, während die Version Aventura auf Luxus, große Räder und Chromdetails setzt. Reisende und Abenteurer werden sich über die extreme statische Dachlast (bis zu 350 kg) freuen, die ideal für die Installation von Dachzelten ist, oder über das optional erhältliche, elektrisch bedienbare Laderaumrollo, das direkt aus der Kabine oder per Schlüssel bedient werden kann.

Wichtige Vor- und Nachteile

Toyota Hilux

Vorteile

Legendäre Zuverlässigkeit und Robustheit unter härtesten Bedingungen

Hervorragende Geländegängigkeit dank Leiterrahmen und klassischem Untersetzungsgetriebe

Sehr geringer Wertverlust, was einen hohen Wiederverkaufswert auf dem Gebrauchtwagenmarkt garantiert

Der modernisierte 2.8 D-4D Motor (ab 2020) hat den früheren Mangel an Leistung und Dynamik erfolgreich behoben

Niedrigere Service- und Betriebskosten auf lange Sicht

Nachteile

Härteres und unruhigeres Fahrverhalten bei unbeladener Ladefläche auf normalen Straßen

Der Innenraum wirkt eher zweckmäßig und weist einen höheren Anteil an Hartplastik auf

Veraltete Grafik und langsamere Reaktionszeit des Infotainment-Systems

Spürbar höheres Geräuschniveau im Innenraum bei Autobahngeschwindigkeiten im Vergleich zu Premium-Wettbewerbern

Toyota Hilux ist die perfekte Wahl für Nutzer, die ein nahezu unzerstörbares Arbeitsgerät suchen und sich oft in anspruchsvollem Gelände bewegen. Er spricht vor allem Käufer an, für die Zuverlässigkeit, Langlebigkeit und Nutzwert absolute Priorität haben, auch um den Preis leichter Abstriche beim Fahrkomfort auf der Straße.

Volkswagen Amarok

Vorteile

Phänomenaler 3.0 V6 TDI Motor, der ein massives Drehmoment und hervorragende Dynamik bietet

Fahreigenschaften und akustischer Komfort auf der Straße, die es locker mit Premium-SUVs aufnehmen können

Geräumige Kabine mit überdurchschnittlicher Verarbeitungsqualität und hervorragender Sitzergonomie

Breitere Ladefläche, auf der eine Europalette problemlos quer Platz findet

Absolut souveräne Stabilität und Kraft beim Ziehen schwerer Anhänger

Nachteile

Höherer Anschaffungspreis auf dem Gebrauchtwagenmarkt und insgesamt teurere Servicearbeiten

Fehlen eines klassischen Untersetzungsgetriebes bei den beliebten Versionen mit Achtgang-Automatik

Höherer Durchschnittsverbrauch aufgrund des großen Sechszylindermotors

Etwas schlechtere Böschungswinkel und Grenzen in wirklich extremem Gelände im Vergleich zum Hilux

Volkswagen Amarok spricht Kunden an, die die Praktikabilität und Nutzlast eines Pick-ups verlangen, aber keine Kompromisse beim Fahrkomfort auf befestigten Straßen eingehen wollen. Er stellt einen idealen und repräsentativen Autobahn-Cruiser dar, der für das komfortable Abspulen hunderter Kilometer und das souveräne Ziehen von Anhängern geschaffen wurde.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen, Servicestatistiken und detaillierten Daten, die der umfassende Fahrzeugcheck liefert, haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Sie bei diesen gebrauchten Pick-ups achten sollten.

Die achte Generation des Toyota Hilux (vor allem mit den beliebten Motoren 2.4 D-4D und 2.8 D-4D) genießt auf dem Markt den Ruf eines fast unzerstörbaren Fahrzeugs, dennoch hat auch er seine spezifischen Schwachstellen.

  • Motor und Emissionssysteme: Die häufigsten Probleme betreffen den Dieselpartikelfilter (DPF), der dazu neigt, schneller zu verstopfen, wenn das Fahrzeug ausschließlich auf Kurzstrecken eingesetzt wird. Es treten auch Probleme mit dem SCR-System (AdBlue-Einspritzung) auf, bei dem es zur Kristallisation der Flüssigkeit und zum Ausfall der Pumpe kommen kann.
  • Fahrwerk und Karoserie: Insbesondere bei hart beanspruchten Exemplaren, die oft im Gelände unterwegs waren, tritt Oberflächenkorrosion am Leiterrahmen und an Fahrwerkskomponenten auf. Ein bekanntes, aber eher kosmetisches Übel ist das Quietschen der hinteren Blattfedern, die gelegentliches Schmieren erfordern.
  • Interieur und Infotainment: Besitzer beschweren sich oft über das veraltete und langsam reagierende Multimediasystem, das unter gelegentlichen Bluetooth-Verbindungsausfällen leiden kann. Bei reinen Arbeitsversionen kommt es zu einem schnelleren Verschleiß der Hartkunststoffe im Innenraum.

Toyota Hilux: Mechanischer Dauerläufer mit kleinen Macken

Dank seiner robusten Konstruktion gehört er zu den zuverlässigsten Fahrzeugen seiner Klasse, wobei beim Kauf die größte Aufmerksamkeit der Kontrolle von Rahmenkorrosion und dem Zustand des DPF-Filters gewidmet werden sollte. Bei regelmäßiger Wartung kann er Hunderttausende von Kilometern ohne fatale mechanische Defekte zurücklegen.

Der Volkswagen Amarok (auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen vor allem durch die sehr gefragte erste Generation mit dem 3.0 V6 TDI-Motor oder die nachfolgende zweite Generation vertreten) bietet erstklassige Dynamik und Komfort, reagiert jedoch etwas empfindlicher auf präzise Wartung.

  • Motor und Getriebe: Bei den beliebten Sechszylinder-Dieseln kann bei höheren Laufleistungen ein Rasseln der Steuerkette auftreten, was auf verschlissene Kettenspanner hindeutet. Das Achtgang-Automatikgetriebe von ZF ist mechanisch robust, erfordert aber unbedingt Ölwechsel (idealerweise alle 60 bis 80 Tausend Kilometer), da sonst Ruckeln beim Schalten und allmähliche Schäden am Wandler drohen.
  • Emissionssysteme: Ähnlich wie bei Toyota besteht bei Fahrzeugen, die in der Stadt betrieben werden, die Gefahr eines verstopften DPF-Filters. Bei den TDI-Motoren treten häufiger Defekte an den AGR-Ventilen und Abgaskühlern auf, die zu Kühlmittelverlusten führen können.
  • Fahrwerk und Karosserie: Aufgrund des höheren Gewichts auf der Vorderachse (insbesondere bei den V6-Versionen) kommt es zu einem schnelleren Verschleiß der Silentblöcke der vorderen Querlenker und der Spurstangenköpfe. Ein typischer und oft gemeldeter Defekt der ersten Generation ist das Eindringen von Wasser in die Kabine durch eine spröde Dichtung der dritten Bremsleuchte.

Volkswagen Amarok: Autobahnkreuzer mit höherem Wartungsaufwand

Der Amarok punktet mit erstklassigen Fahreigenschaften und starken Motoren, erfordert aber einen verantwortungsbewussteren Ansatz bei der Wartung und Vorbeugung von Emissions- und Steuersystemen. Beim Kauf eines geprüften Exemplars mit transparenter Servicehistorie werden Sie mit dem besten Reisekomfort in der Pick-up-Klasse belohnt.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Besonders bei Offroad-Pick-ups, die möglicherweise harte Arbeit mit schweren Lasten oder anspruchsvolle Offroad-Einsätze hinter sich haben, ist eine unabhängige Prüfung des technischen Zustands des Fahrzeugs absolut unerlässlich. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die Sie bei diesen beiden Modellen achten sollten.

Bei der Auswahl eines Toyota Hilux:

  • Zustand des Partikelfilters (DPF) und des AdBlue-Systems: Die Dieselmotoren 2.4 D-4D und 2.8 D-4D im Hilux sind extrem zuverlässig, können aber leiden, wenn das Fahrzeug primär auf Kurzstrecken in der Stadt eingesetzt wurde, wo keine regelmäßige DPF-Regeneration stattfindet. Achten Sie bei der Probefahrt darauf, ob die Leerlaufdrehzahl schwankt oder ob das Kombiinstrument Warnungen zum Emissionssystem anzeigt.
  • Rahmenkorrosion und Fahrwerksschäden: Selbst bei etwa vier Jahre alten Fahrzeugen muss man bedenken, dass der Hilux oft für harte Arbeit genutzt wird. Überprüfen Sie den Korrosionsschutz des Leiterrahmens – Oberflächenrost ist üblich, darf aber nicht in die Tiefe gehen. Eine detaillierte physische Inspektion des Gebrauchtwagens sollte sich auch auf Spuren von Geländekontakten konzentrieren (z. B. verbogene Querlenker, beschädigtes Hinterachsdifferenzial oder Schutzbleche).
  • Quietschen der hinteren Blattfedern: Der Hilux ist dafür bekannt, dass seine robuste Hinterradaufhängung unter Last oder in staubiger Umgebung unangenehm quietschen und knarren kann. Testen Sie die Fahrt über Unebenheiten mit leerer Ladefläche und achten Sie auf Geräusche von der Hinterachse. Oft hilft nur Reinigen und Schmieren, aber es kann auch auf Verschleiß der Blattfederbuchsen hindeuten.
  • Verhalten des Automatikgetriebes und des Allradantriebs: Die Sechsgang-Automatik muss sanft und ohne jegliches Ruckeln oder Verzögerung schalten. Testen Sie auf unbefestigtem Untergrund (niemals auf trockenem Asphalt!) die Funktionalität des mechanisch zuschaltbaren Allradantriebs (H4) sowie der Untersetzung (L4). Das Umschalten sollte reibungslos und mit einem maximal leisen Einrasten erfolgen.

Bei der Auswahl eines Volkswagen Amarok:

  • Schaltkomfort der 10-Gang-Automatik: Bei neueren Modellen (die Allianz-Technik nutzen) ist ein Zehngang-Automatikgetriebe verbaut. Dieses kann gelegentlich beim Rangieren bei niedrigen Geschwindigkeiten (insbesondere beim Schalten vom 1. in den 2. und 3. Gang) spürbar ruckeln oder unschlüssig wirken. Achten Sie während der Probefahrt auf das Fahren im Stau und auf sanftes Anfahren ohne Rucken.
  • Verschleiß durch Belastung bei V6-Motorisierungen: Modelle mit dem leistungsstarken V6-Diesel (egal ob aus der älteren oder neueren Generation) wurden von den Erstbesitzern oft zum Ziehen schwerer Anhänger gekauft. Überprüfen Sie den Zustand der Anhängerkupplung und suchen Sie nach Spuren von übermäßigem Verschleiß an den hinteren Bremsen und Stoßdämpfern. Eine umfassende Fahrzeugprüfung sollte zuverlässig klären, ob der Antriebsstrang und die Kardanwelle durch schwere Lasten übermäßig beansprucht wurden.
  • Software und Reaktionszeit des Infotainmentsystems: Die moderne Generation des Amarok setzt auf einen großen vertikalen Touchscreen, der die meisten Bedienelemente einschließlich der Klimaanlage bündelt. Testen Sie während der Fahrt die Flüssigkeit des Systems auf Ruckler, prüfen Sie das Umschalten der Fahrmodi und vergessen Sie nicht zu kontrollieren, wie schnell die Parkkameras nach dem Einlegen des Rückwärtsgangs aktiv werden.
  • Dichtigkeit und Funktion des Laderaumrollos: Die originalen elektrischen oder manuellen Rollos auf der Ladefläche des Amarok leiden oft unter Verschmutzung der Führungsschienen durch Staub und Dreck, was zu Klemmen oder sogar zum Wassereintritt in den Laderaum führt. Versuchen Sie, das Rollo mehrmals zu öffnen und zu schließen, achten Sie auf Knirschen im Mechanismus und prüfen Sie die Feuchtigkeit am Boden der Ladefläche.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Der Toyota Hilux ist legendär für seine Unverwüstlichkeit und profitiert im anspruchsvollen Gelände von einer hervorragenden Achsverschränkung sowie einem extrem robusten Fahrwerk. Der Volkswagen Amarok bewältigt das Gelände dank seines ausgeklügelten Allradantriebs zwar sehr gut, doch der Hilux bleibt die sicherere Wahl für den täglichen Einsatz unter härtesten Bedingungen.

Der Volkswagen Amarok besticht eindeutig durch seinen Fahrkomfort, da seine Fahrwerksabstimmung und die Geräuschdämmung der Kabine eher dem Fahrgefühl eines Premium-SUVs entsprechen. Der Toyota Hilux hat eine straffere und eher zweckorientierte Federung, was zwar bei voller Beladung hilft, aber mit leerer Ladefläche auf unebenen Straßen spürbar unruhiger ist.

Beide Modelle können standardmäßig einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 3,5 Tonnen ziehen und je nach Ausstattung etwa eine Tonne Last auf der Ladefläche transportieren. Der Volkswagen Amarok verfügt jedoch über eine etwas breitere Ladefläche, auf die eine Standard-Europalette quer besser passt.

Ja, der Volkswagen Amarok ist wegen seines beliebten Sechszylinder-Diesels (V6) sehr gefragt, der eine souveräne Dynamik und enorme Durchzugskraft auch bei voller Beladung bietet. Der Hilux hingegen setzt auf bewährte Vierzylinder mit 2,4 oder 2,8 Litern Hubraum, die sich durch Sparsamkeit und Langlebigkeit auszeichnen, denen es aber an der Leistungsreserve und Spritzigkeit des Sechszylinders fehlt.

Der Toyota Hilux genießt weltweit einen unübertroffenen Ruf in Bezug auf langfristige Zuverlässigkeit, weshalb er seinen Preis wie kaum ein anderes Fahrzeug auf dem Markt hält. Auch der Amarok ist sehr wertstabil, allerdings kann die Wartung seiner komplexeren Sechszylindermotoren bei älteren Gebrauchtwagen finanziell aufwendiger sein.

Fazit: Welches Modell wählen?

Unser Urteil

Die Entscheidung zwischen dem Toyota Hilux und dem Volkswagen Amarok auf dem Markt für etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen hängt vor allem davon ab, ob Sie ein unermüdliches Arbeitsgerät oder eher einen Premium-Komfort-Cruiser suchen. Der japanische Hilux glänzt durch seine legendäre Zuverlässigkeit, unübertroffene Geländegängigkeit in schwerem Terrain und einen konkurrenzlosen Werterhalt, was ihn zur idealen Wahl für anspruchsvolle Handwerker, Förster oder Liebhaber von hartem Offroad macht. Im Gegensatz dazu punktet der Volkswagen Amarok, der besonders für seinen kraftvollen und laufruhigen V6-Dieselmotor geschätzt wird, mit einer breiteren Ladefläche und souveränen Fahreigenschaften, die auf befestigten Straßen locker mit Luxus-SUVs mithalten können. Wenn Sie also ein unverwüstliches Arbeitstier für Schlamm und Baustellen benötigen, greifen Sie mit Sicherheit zum Toyota; für das komfortable Ziehen schwerer Anhänger und das tägliche Abspulen von Langstreckenkilometern wird Ihnen der kultiviertere Volkswagen jedoch wesentlich bessere Dienste leisten.

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Quellen: ADAC, handelsblatt.com, focus.de, vision-mobility.de, chip.de, flottenmanagement.de

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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