Die Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, ist für viele Fahrer ein entscheidender Faktor bei der Wahl eines Autos, sei es für den Transport von Material oder für Wochenendausflüge mit dem Wohnwagen. In dieser Hinsicht unterscheiden sich die Philosophien von Mazda und Peugeot erheblich. Der Mazda 3 setzt auf Einfachheit und Konsistenz, während der Peugeot 308 je nach Motorisierung ein breiteres Spektrum an Möglichkeiten bietet.
Der Mazda 3 der vierten Generation (BP, ab 2019) bietet bei den meisten seiner Motorisierungen, einschließlich der Mild-Hybrid-Benzinvarianten Skyactiv-G und Skyactiv-X, einen einheitlichen Wert für die maximale gebremste Anhängelast von 1300 kg. Das ist ein solider Wert, der problemlos für einen kleineren Wohnwagen oder einen Hobby-Anhänger ausreicht. Besitzer müssen sich also bei der Wahl des Motors nicht allzu sehr einschränken, wenn sie gelegentliches Ziehen planen.
Andererseits zeigt der Peugeot 308 der zweiten (T9, bis 2021) und dritten Generation (P5, ab 2021) seine praktische Stärke vor allem bei den Diesel- und Hybridversionen. Während die Basis-Benzinmotoren 1.2 PureTech eine vergleichbare Anhängelast zwischen 1200 und 1300 kg bieten, kommt der wahre Unterschied mit den BlueHDi-Motoren. Der 1,5-Liter-Diesel der zweiten Generation kann bis zu 1500 kg ziehen, in der neuesten Generation sogar bis zu 1600 kg. Das ist ein Wert, der es erlaubt, auch einen größeren Wohnwagen anzuhängen. Sehr gut schneiden auch die Plug-in-Hybrid-Versionen der dritten Generation mit einem Wert von bis zu 1500 kg ab.
Für diejenigen, die maximale Anhängelast benötigen, ist der Peugeot 308 mit Dieselmotor der klare Sieger. Wenn Ihre Anforderungen jedoch bescheidener sind und Sie ein unkompliziertes Angebot bevorzugen, stellt der Mazda 3 mit seinem einheitlichen und ausreichenden Wert eine zuverlässige Wahl dar.