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Hyundai Ioniq 5 vs. Volkswagen ID.4: Vollständiger Vergleich 2026

Detaillierter Vergleich der Elektroautos Hyundai Ioniq 5 und Volkswagen ID.4. Erfahren Sie mehr über die reale Reichweite, Ausstattungsdetails und unser Fazit, das Ihnen die Entscheidung erleichtern wird.

13. April 2026

VS
Hyundai Ioniq 5

Hyundai Ioniq 5

Volkswagen ID.4

Volkswagen ID.4

Einführung

Hyundai Ioniq 5 ist ein moderner Elektro-Crossover mit markantem Retro-Futuristik-Design und fortschrittlicher 800V-Architektur, der seit seiner Einführung im Jahr 2021 mit ultraschnellem Laden und überdurchschnittlichem Platzangebot im Innenraum überzeugt. Der Volkswagen ID.4, der auf einigen ausländischen Märkten auch unter den Alternativnamen ID.4 Crozz oder ID.4 X verkauft wird, stellt hingegen ein etabliertes und praktisch orientiertes Familien-SUV dar, das die tragende Säule des Elektroangebots des deutschen Herstellers bildet. Der folgende Vergleich analysiert detailliert die Eigenschaften dieser beiden rund vier Jahre alten Modelle und hilft Ihnen herauszufinden, welches von ihnen auf dem Gebrauchtwagenmarkt die bessere Wahl für Ihre täglichen Bedürfnisse darstellt.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Obwohl beide Modelle in das beliebte Segment der elektrischen Familien-SUVs fallen, unterscheidet sich ihr Ansatz bei den Außenmaßen grundlegend. Der Hyundai Ioniq 5 täuscht optisch – auf Fotos sieht er wie ein etwas zu groß geratener Hatchback aus, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um ein massives Fahrzeug. Mit seiner Basislänge von 4635 mm ist er etwa 51 mm länger als der Volkswagen ID.4 (4584 mm) und gleichzeitig um deutliche 38 mm breiter (1890 mm gegenüber 1852 mm beim Volkswagen). In der Praxis bedeutet das, dass der Hyundai Ioniq 5 zwar einen etwas luftigeren Innenraum im Schulterbereich und einen gefühlt stabileren Stand bietet, der Volkswagen ID.4 sich jedoch dank seiner schmaleren und kürzeren Karosserie etwas leichter in engen Stadtgassen oder älteren Tiefgaragen parken lässt.

Der wesentlichste Unterschied liegt jedoch im Radstand und der Gesamthöhe des Fahrzeugs. Volkswagen setzt auf traditionelle SUV-Proportionen – er ist höher (bis zu 1640 mm) und bietet eine typisch aufrechtere Sitzposition mit hervorragender Sicht auf die Straße. Im Gegensatz dazu ist der Ioniq 5 etwas niedriger positioniert (1605 mm), verfügt aber über einen absolut beeindruckenden Radstand von 3000 mm, ein Wert, der eher bei Luxuslimousinen üblich ist. Der ID.4 hinkt ihm in dieser Hinsicht um gewaltige 229 mm hinterher. Für die Insassen bedeutet das ein klares Urteil: Der Hyundai bietet auf den Rücksitzen buchstäblich königliche Beinfreiheit, während der Volkswagen dank der höheren Dachkonstruktion mit etwas mehr Kopffreiheit punktet.

Bei der Wahl eines etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagens spielen diese Dimensionen eine Schlüsselrolle für die Alltagstauglichkeit. Wenn für Sie das Platzangebot auf den Rücksitzen oberste Priorität hat – zum Beispiel für heranwachsende Kinder oder den Einbau massiver Kindersitze – und Sie die breitere Bauweise des Fahrzeugs nicht stört, ist der Hyundai Ioniq 5 eine unschlagbare Wahl. Wenn Sie jedoch ein Auto suchen, das von seinen Proportionen her eher klassischen Verbrenner-SUVs entspricht, sich besser manövrieren lässt und ein höheres Fahrgefühl vermittelt, dann ist der Volkswagen ID.4 der sympathischere Begleiter.

ParameterHyundai Ioniq 5 SUVVolkswagen ID.4 SUV
Länge (mm)4635 - 47154582 - 4584
Breite (mm)1890 - 19401852
Höhe (mm)1585 - 16051619 - 1640
Radstand (mm)30002769 - 2773

Kofferraumvolumen

Für Familien und aktive Einzelpersonen ist der Kofferraum oft einer der entscheidenden Faktoren bei der Wahl eines gebrauchten Elektroautos. Bei den etwa vier Jahre alten Modellen Hyundai Ioniq 5 und Volkswagen ID.4 aus ihren ersten Generationen bieten beide Fahrzeuge eine sehr gute Praktikabilität und ausreichend Platz für den täglichen Gebrauch. Während beide Konkurrenten alltägliche Familieneinkäufe mit Bravour meistern, zeigen sich beim Packen für einen längeren Urlaub oder beim Transport größerer Gegenstände feine Unterschiede im Konstruktionsansatz und in der Nutzung des Innenraums der beiden Automobilhersteller.

Hinsichtlich der Standardkonfiguration bietet der Volkswagen ID.4 mit 543 Litern ein geringfügig größeres Basisvolumen gegenüber 527 Litern beim Hyundai Ioniq 5. Dieser Unterschied von 16 Litern bedeutet in der Praxis Platz für ein paar zusätzliche kleine Taschen, insgesamt ist die Kapazität beider Fahrzeuge jedoch sehr ausgeglichen. Nach dem Umklappen der Rücksitze wendet sich das Blatt leicht zugunsten des südkoreanischen Elektroautos. Der Hyundai Ioniq 5 bietet nämlich eine maximale Kapazität von 1587 Litern und übertrifft damit den Wert von 1575 Litern beim ID.4 um 12 Liter. Sowohl für den Wochenendeinkauf als auch für längere Urlaube sind beide Fahrzeuge also mehr als ausreichend und profitieren von der sehr regelmäßigen Form der hinteren Ladefläche.

Ein spezifischer Vorteil des Hyundai Ioniq 5 ist das Vorhandensein eines zusätzlichen vorderen Kofferraums, des sogenannten „Frunks“. Die Versionen mit Hinterradantrieb verfügen unter der Fronthaube über einen Raum mit einem Volumen von 57 Litern, der ideal für die Aufbewahrung schmutziger Ladekabel ist, während die Allradvarianten aufgrund des vorderen Elektromotors bescheidenere 24 Liter bieten. Der Volkswagen ID.4 hingegen hat keinen vorderen Kofferraum, sodass sämtliches Zubehör seinen Platz im klassischen hinteren Bereich finden muss, wo dafür ein Fach unter dem doppelten Boden reserviert ist. Die Wahl hängt also davon ab, ob Sie einen etwas größeren Basiskofferraum hinten bevorzugen oder ein separates vorderes Fach für spezifische Ausrüstung außerhalb des Hauptgepäckraums schätzen.

ParameterHyundai Ioniq 5 SUVVolkswagen ID.4 SUV
Basisvolumen (Liter)527543
Maximales Volumen bei umgeklappten Sitzen (Liter)15871575

Nützliche Details entscheiden 🧳

Beide Modelle bieten eine hervorragende Familientauglichkeit, wobei der Volkswagen ID.4 beim Basisvolumen des hinteren Kofferraums leicht gewinnt, während der Hyundai Ioniq 5 mit einem größeren maximalen Volumen und praktischem Stauraum unter der Fronthaube punktet.

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Anhängelasten

Die Fähigkeit, einen Anhänger zu ziehen, ist für viele Autofahrer ein entscheidender Faktor, sei es aus praktischen Gründen beim Transport sperriger Güter oder beim Reisen mit dem Wohnwagen. Betrachtet man etwa vier Jahre alte Modelle (Generationen aus den Jahren 2021–2023), bieten die beiden rein elektrischen Crossover, der Hyundai Ioniq 5 und der Volkswagen ID.4, recht unterschiedliche Parameter. Bei einem standardmäßigen ungebremsten Anhänger herrscht Gleichstand – beide Modelle schaffen das gesetzliche Maximum von 750 kg. Diese Basistraglast reicht völlig aus für den Wochenendeinkauf von sperrigem Material oder den Transport von Gartenabfällen.

Wesentliche Unterschiede zeigen sich jedoch bei der maximalen gebremsten Anhängelast, die je nach verwendeter Batterie und Spezifikation stark variiert. Beim Hyundai Ioniq 5 muss man genau auf die gewählte Version achten: Die Basisversion mit der kleineren 58-kWh-Batterie darf gebremste Anhänger nur bis zu einem Gewicht von 750 kg ziehen, was die Kapazität des Fahrzeugs erheblich einschränkt. Im Gegensatz dazu können die Varianten mit größeren Batterien (72,6 und 77,4 kWh) ihr Potenzial voll ausschöpfen und bieten eine maximale Anhängelast von bis zu 1600 kg. Der Volkswagen ID.4 geht das Thema Anhängelast hingegen etwas konservativer an, bietet aber bei den schwächeren Versionen einen besseren Standard. Die Varianten Pure und Pro Performance bewältigen einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von 1000 kg, während die leistungsstärkeren Pro-Varianten und der zweimotorige GTX aus diesen Jahren 1200 kg ziehen können.

In der praktischen Anwendung bedeuten diese Werte einen erheblichen Unterschied in der Nutzung des Fahrzeugs. Während die Basisversionen beider Elektroautos primär für den Transport leichterer Lasten oder die zuverlässige Befestigung eines schweren E-Bike-Trägers dienen, kann der stärkere Hyundai Ioniq 5 problemlos einen mittelgroßen Wohnwagen ziehen. So lässt sich Platz für zusätzliche Koffer und sperrige Ausrüstung schaffen, was für einen längeren Urlaub absolut ausreichend ist. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Volkswagen ID.4 zwar bei den Basismodellen ausgewogenere Parameter bietet, der Gesamtsieger für anspruchsvollere Nutzer, die maximale Zugkraft suchen, jedoch zweifellos der Hyundai Ioniq 5 in der Version mit der größeren Batterie ist.

Modell und MotorisierungGebremste Anhängelast (kg)Ungebremste Anhängelast (kg)
Hyundai Ioniq 5 (58 kWh)750750
Hyundai Ioniq 5 (72,6 – 77,4 kWh)1600750
Volkswagen ID.4 Pure / Pro Performance1000750
Volkswagen ID.4 Pro / GTX1200750

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Beide Modelle, der Hyundai Ioniq 5 und der Volkswagen ID.4, sind vollelektrische SUVs, die sich jedoch in ihrem Konzept und ihrem Ansatz beim Antriebsstrang unterscheiden. Während der Ioniq 5 von seiner fortschrittlichen 800V-Architektur profitiert, die einige der schnellsten Ladezeiten auf dem Markt garantiert und sehr großzügige Leistungsparameter bietet, steht der ID.4 auf der soliden Konzernplattform MEB, die Laufruhe, Effizienz und ein konservativeres Fahrverhalten bevorzugt. In beiden Fällen trifft man beim Blick auf etwa vierjährige Gebrauchtwagen auf Fahrzeuge, die sowohl über Heckantrieb als auch über Allradantrieb verfügen. In Bezug auf die Gesamtleistung liegt der koreanische Vertreter leicht vorn, dessen relevante Gebrauchtvarianten bis zu 239 kW erreichen, gegenüber 220 kW bei der Topversion GTX von Volkswagen. Kunden wählen daher am häufigsten danach aus, ob sie bei ihrem Elektroauto explosive Dynamik und überdurchschnittliche Zugkraft bevorzugen (Hyundai) oder ein komfortabel abgestimmtes Familienauto für Langstrecken suchen (Volkswagen).

Die Basis des Angebots beim Hyundai Ioniq 5 aus den ersten Produktionsjahren (2021–2022) bildete eine Batterie mit einer Kapazität von 58 kWh, neben der ein größerer Akkumulator mit einer nutzbaren Kapazität von 72,6 kWh figurierte. Wie aus den verfügbaren Marktdaten hervorgeht, durchliefen beide Versionen eine schnelle Entwicklung – die Variante mit der 72,6-kWh-Batterie sowie die schwächere 58-kWh-Version mit Allradantrieb (4WD) wurden bereits Mitte 2022 aus dem Angebot genommen. An ihre Stelle trat bald eine verbesserte Batterie mit einer Kapazität von 77,4 kWh, die nicht nur eine leichte Erhöhung der Reichweite, sondern auch eine spürbare Leistungssteigerung brachte – bei der Version mit Heckantrieb auf 168 kW und beim Allradler auf beachtliche 239 kW mit einem enormen Drehmoment von 605 Nm. Alle Aggregate sind mit einem sanft arbeitenden 1-Gang-Reduktionsgetriebe gekoppelt. Auf dem Gebrauchtwagenmarkt stößt man daher am häufigsten auf einen interessanten Wendepunkt: Bei älteren Jahrgängen finden sich in den Anzeigen eher die kleineren 72,6-kWh-Batterien, während Fahrzeuge ab Ende 2022 bereits über die technisch ausgereiftere 77,4-kWh-Architektur verfügen.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
58 kWh (2WD)Elektro1253501-Gang-Reduktionsgetriebe
58 kWh (4WD)Elektro1736051-Gang-Reduktionsgetriebe
72,6 kWh (2WD)Elektro1603501-Gang-Reduktionsgetriebe
72,6 kWh (4WD)Elektro2256051-Gang-Reduktionsgetriebe
77,4 kWh (2WD)Elektro1683501-Gang-Reduktionsgetriebe
77,4 kWh (4WD)Elektro2396051-Gang-Reduktionsgetriebe

Der Volkswagen ID.4 nähert sich seiner Motorenpalette etwas traditioneller an und gliedert das Portfolio sorgfältig in viele Leistungsstufen, die klar zwischen Alltagsfahrern und sportlich orientierten Fahrern unterscheiden. Das Einstiegstor in die Welt des ID.4 ist die Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 52 kWh, die in den Ausführungen Pure (109 kW) und Pure Performance (125 kW) erhältlich ist. Produktionsdaten zeigen jedoch, dass die stärkere Variante Pure Performance bereits 2022 aus den Katalogen verschwand. Die überwiegende Mehrheit der Kunden entschied sich lieber für den größeren 77-kWh-Akku. Dieser findet sich auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen am häufigsten in der äußerst beliebten Version Pro Performance mit 150 kW Leistung, deren Verkauf Volkswagen jedoch im Herbst 2023 einstellte. Für anspruchsvollere Fahrer wurde Mitte 2022 der Allradler Pro 4MOTION (195 kW) eingeführt, der die Lücke zwischen den Standardmodellen und der scharfen Version GTX 4MOTION (220 kW) schloss. Neuere und wesentlich leistungsstärkere Versionen mit Heckantrieb (210 kW) erschienen erst mit der umfassenden Modernisierung im Jahr 2024, weshalb sie auf dem heutigen typischen Gebrauchtwagenmarkt noch fast gar nicht zu finden sind.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
52 kWh Pure (RWD)Elektro1092201-Gang-Reduktionsgetriebe
52 kWh Pure Performance (RWD)Elektro1253101-Gang-Reduktionsgetriebe
77 kWh Pro Performance (RWD)Elektro1503101-Gang-Reduktionsgetriebe
77 kWh Pro 4MOTION (AWD)Elektro1954251-Gang-Reduktionsgetriebe
77 kWh GTX 4MOTION (AWD)Elektro2204601-Gang-Reduktionsgetriebe

Moderne koreanische Kraft gegen deutsche Laufruhe ⚡

Während der Hyundai Ioniq 5 Fahrer begeistert, die sich nach Spitzentechnologien und sofortigem explosivem Durchzug sehnen, spricht der Volkswagen ID.4 eher ruhigere Naturen an, die bei einem vierjährigen Gebrauchtwagen maximale Benutzerfreundlichkeit, Effizienz und eine komfortabel abgestimmte Leistung suchen.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl des richtigen Elektromotors und der Batteriekapazität ist entscheidend für die langfristige Zufriedenheit, da sie die reale Reichweite, die Dynamik und die an Ladestationen verbrachte Zeit direkt beeinflusst. Beim Vergleich von etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen aus den Jahren 2021 und 2022 stoßen wir auf grundlegende generationelle und technologische Unterschiede. Während der Volkswagen ID.4 auf die bewährte und etwas konservativere 400V-MEB-Plattform setzt, die für einen reibungslosen und effizienten Alltagsbetrieb optimiert ist, trat der Hyundai IONIQ 5 als visionärer Vorreiter auf den Markt. Seine revolutionäre 800V-Architektur ermöglicht an Ultraschnellladestationen Leistungen, die die deutsche Konkurrenz aus diesen Jahren schlichtweg nicht erreicht. Unsere untenstehenden Empfehlungen basieren auf einer detaillierten Bewertung von Leistung, Alltagstauglichkeit und mechanischer Zuverlässigkeit aus der Praxis.

Für den Hyundai IONIQ 5 empfehlen wir: 72,6 kWh 2WD, 160 kW

Für Fahrzeuge aus der frühen Produktion ist die Version mit Hinterradantrieb und einer Leistung von 160 kW (217 PS) der eindeutige „Sweet Spot“ des Angebots. Den verfügbaren Daten zufolge wurde die Variante mit dieser 72,6-kWh-Batterie nur relativ kurz produziert, nämlich nur im Zeitraum von 2021 bis 2022, bevor der Hersteller sie durch einen geringfügig größeren Akku ersetzte. Dies macht sie heute zu einer sehr attraktiven und zeitlich begrenzten Gelegenheit auf dem Gebrauchtwagenmarkt, die Sie in den Anzeigen definitiv nicht übersehen sollten. Diese Spezifikation bietet einen völlig gleichmäßigen, zügigen Durchzug und profitiert durch den Verzicht auf den schweren vorderen Elektromotor von einem niedrigeren Energieverbrauch sowie einem größeren vorderen Kofferraum (Frunk), der sich hervorragend zur Aufbewahrung der Ladekabel eignet. Der größte Trumpf für Langstreckenreisende bleibt natürlich die Möglichkeit, in beeindruckenden 18 Minuten von 10 auf 80 % aufzuladen. Beim Kauf eines Gebrauchtwagens dieser ersten Generation ist es jedoch unerlässlich, die Servicehistorie gründlich zu prüfen, insbesondere den rechtzeitigen Austausch des sogenannten niedrigleitfähigen Kühlmittels der Batterie (low-conductivity coolant). Diese spezielle Flüssigkeit isoliert das Batteriesystem und verhindert das Risiko eines Kurzschlusses, unterliegt jedoch der Alterung. Ihr periodischer Austausch, der in der Regel bei einer Laufleistung von etwa 60.000 km vorgeschrieben ist, gehört zu den teureren Wartungsarbeiten. Eine Vernachlässigung kann allmählich zu Fehlermeldungen des Batteriemanagements oder sogar zu einer Einschränkung der Ladeleistung führen; seien Sie also wachsam und bitten Sie den Verkäufer immer um Rechnungen, die bestätigen, dass die Wartung dieses kritischen Punktes rechtzeitig durchgeführt wurde.

Für den Volkswagen ID.4 empfehlen wir: Pro Performance (77 kWh) 2WD, 150 kW

Die vernünftigste und universellste Wahl für einen gebrauchten ID.4 als Familienwagen ist eindeutig die Motorisierung Pro Performance mit der größeren 77-kWh-Batterie und dem hinteren Elektromotor mit einer Leistung von 150 kW (204 PS). Diese Version, die aus den ersten Produktionsjahren stammt und den Markt als Modelle der Jahre 2021 bis 2023 dominiert, stellt die ideale Eintrittskarte in die Welt des Reisens dar, ohne ständige Sorge um die verbleibenden Reichweitenprozente. Den schwächeren 52-kWh-Versionen fehlt für ein so massives und schweres SUV oft die Autobahntauglichkeit, weshalb man sie beim Kauf lieber meiden sollte. Die Leistung von 150 kW harmoniert hingegen hervorragend mit der komfortablen, leisen Abstimmung des Fahrzeugs und bewältigt sicheres Überholen auch dann problemlos, wenn das Auto voll beladen ist. Das Hauptrisiko beim Kauf eines gebrauchten ID.4 aus der Anfangszeit liegt jedoch nicht im Elektroantrieb, sondern in der Software. Die ersten Modelle litten unter langsamen, ruckelnden Infotainment-Systemen mit häufigen Verbindungsabbrüchen; lassen Sie sich daher bei der Probefahrt das Menü mit den Systeminformationen anzeigen und meiden Sie Exemplare, die nicht mindestens das Update auf Version 3.0 installiert haben (welches die Probleme deutlich stabilisierte). Was mechanische Tücken betrifft, sollten Sie sich bei der Probefahrt auf die hinteren Trommelbremsen konzentrieren. Aufgrund der üblicherweise starken Nutzung der stufenlosen Motorrekuperation werden die klassischen Bremsen bei den meisten ruhigen Fahrern nur absolut minimal genutzt, was bei älteren Fahrzeugen zu spürbarer Oberflächenkorrosion an den Trommeln führen kann. Ein eventuelles Problem lässt sich am einfachsten feststellen, indem Sie auf einem sicheren und übersichtlichen Abschnitt versuchen, aus höherer Geschwindigkeit kräftiger mechanisch mit dem Bremspedal zu bremsen – wenn Sie ein deutliches, tiefes Schleifen oder ein metallisches Brummen von der Hinterachse hören, müssen Sie nach dem Kauf in die Reinigung oder gar den kompletten Austausch dieser Komponenten investieren.

Realer Kraftstoffverbrauch

Realer Stromverbrauch

Die offiziellen Verbrauchswerte der Automobilhersteller nach dem WLTP-Zyklus zeichnen oft ein allzu ideales Bild, das im realen Fahrbetrieb, insbesondere in den Wintermonaten oder bei höheren Autobahngeschwindigkeiten, nur schwer zu erreichen ist. Für einen möglichst präzisen Vergleich haben wir daher Realdaten von echten Fahrern aus gemeinschaftlichen Plattformen genutzt, wie zum Beispiel dem populären Portal Spritmonitor.de. Da wir aus Sicht des Gebrauchtwagenmarktes ein Fahrzeug im Alter von etwa vier Jahren auswählen, haben wir uns auf die ersten Generationen beider Modelle konzentriert, die in den Jahren 2021 und 2022 verfügbar waren.

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (kWh/100 km)
VW ID.4 Pure / Pure Performance (52 kWh)16,8
Hyundai IONIQ 5 (58 kWh)17,4
VW ID.4 Pro Performance (77 kWh)17,5
Hyundai IONIQ 5 (72,6 / 77,4 kWh)17,5
VW ID.4 GTX (77 kWh)17,6

Bei einem detaillierteren Blick auf die aggregierten Daten stellen wir fest, dass die Basismotorisierungen mit kleineren Batterien (VW ID.4 mit 52 kWh und Ioniq 5 mit 58 kWh) dank des geringeren Leergewichts am sparsamsten sind. Der Volkswagen-Konzern liegt hier bei der Effizienz leicht vorn, was er der besseren Aerodynamik seiner tropfenförmigeren Karosserie verdankt. Der Hyundai IONIQ 5 leistet mit seinem retro-futuristischen und „kantigeren“ Design dem Luftstrom spürbar mehr Widerstand, was sich in einem leicht höheren Verbrauch niederschlägt. Dies gilt auch für die stärkeren und schwereren Versionen mit größeren Batterien (72,6 kWh, bei neueren Modellen ab Ende 2022 durch 77,4 kWh ersetzt). Am Ende der Tabelle befindet sich wenig überraschend der sportlich abgestimmte Volkswagen ID.4 GTX, bei dem zwei Elektromotoren und der Allradantrieb die höchste Energiemenge beanspruchen. Die Unterschiede zu den Versionen mit einachsigem Antrieb sind jedoch keineswegs gewaltig.

Für den Durchschnittsnutzer bedeuten diese Zahlen eine recht klare Regel. Wenn Sie sich primär im Stadtverkehr oder auf Landstraßen im Umland bewegen, werden beide Fahrzeuge hocheffizient sein, und Sie können den Verbrauch mit leichtem Fuß sogar unter 15 kWh/100 km drücken. Umgekehrt wird der VW ID.4 für Fahrer, die viele Autobahnkilometer abspulen, in Bezug auf den reinen Verbrauch dank der flüssigeren Umströmung der Luft geringfügig die Nase vorn haben. Hier wendet sich jedoch das Blatt dank des Haupttrumpfs des koreanischen Wagens – der IONIQ 5 verfügt über eine fortschrittliche 800V-Architektur. Was der Hyundai durch den leicht höheren Verbrauch auf Langstrecken verliert, kompensiert er problemlos durch blitzschnelles Schnellladen, bei dem er den konservativeren ID.4 um zig Minuten schlägt.

Abschließend lässt sich festhalten, dass der reine Stromverbrauch wahrscheinlich nicht der entscheidende Faktor sein wird, warum man sich für das eine oder das andere gebrauchte Elektroauto entscheidet. Beide Autos aus den Jahren 2021 bis 2023 halten sich im Durchschnitt auf sehr ähnlichen, soliden Werten um die 17 bis 18 kWh/100 km. Bei der Auswahl sollten Sie daher eher abwägen, ob Sie die souveränere Autobahnreichweite von Volkswagen bevorzugen oder ob Sie bereit sind, etwa eine Kilowattstunde mehr für das markante Design und die überlegene Ladegeschwindigkeit des Hyundai zu opfern.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Gebrauchtwagen-Preisvergleich: Hyundai Ioniq 5 vs. Volkswagen ID.4

Beim Blick auf den Markt für etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen (Baujahre 2021–2022) stellen beide Modelle einen sehr attraktiven Einstieg in die familiäre Elektromobilität dar. Diese ersten Jahrgänge haben die steilste Kurve des Wertverlusts bereits hinter sich, was bedeutet, dass man sie derzeit zu einem Bruchteil der ursprünglichen Anschaffungspreise erwerben kann.

Preisspanne und Marktangebot

Auf dem europäischen Markt gibt es einen leichten Unterschied darin, wie diese beiden beliebten Fahrzeuge ihren Wert halten. Der Volkswagen ID.4 profitiert von hohen Verkaufszahlen, was sich in einem viel breiteren Angebot an Gebrauchtwagen und einem spürbar niedrigeren Einstiegspreis widerspiegelt. Im Gegensatz dazu hält der Hyundai Ioniq 5 dank seiner einzigartigen 800V-Architektur und seines hochgeschätzten retro-futuristischen Designs seinen Restwert deutlich besser.

Modell (Baujahre 2021–2022)Geschätzter EinstiegspreisPreis für besser ausgestattete Versionen (AWD / höhere Batteriekapazität)
Volkswagen ID.4ab 25.000 €31.000 – 35.000 € (einschließlich GTX-Version)
Hyundai Ioniq 5ab 31.000 €35.000 – 43.000 €

(Die angegebenen Preise sind Richtwerte und hängen immer von der tatsächlichen Laufleistung, dem Batteriezustand (SoH) und der jeweiligen Ausstattungsvariante ab.)

Was bekommen Sie für Ihr Geld?

Bei der Auswahl in dieser Altersklasse sollten Sie vor allem abwägen, was Ihre Prioritäten in Bezug auf Technologie und den täglichen Familieneinsatz sind:

  • Volkswagen ID.4: Stellt eine ausgezeichnete Wahl für Käufer dar, die ein möglichst erschwingliches Familien-Elektroauto suchen. Für einen Preis nahe der Grenze von 25.000 € erhalten Sie ein sehr geräumiges SUV mit leisem Fahrverhalten und einer soliden realen Reichweite. Bei älteren Modellen (insbesondere aus dem Jahr 2021) muss man jedoch mit einer älteren Infotainment-Version rechnen, die unter Kinderkrankheiten und langsameren Reaktionen litt. Vergewissern Sie sich daher immer, dass das Fahrzeug über die aktuellste Software verfügt.
  • Hyundai Ioniq 5: Der höhere Durchschnittspreis dieses Gebrauchtwagens wird durch seine Spitzentechnologien reichlich wettgemacht. Selbst als vierjähriges Modell bietet das Auto dank des fortschrittlichen 800V-Netzes ultraschnelles Laden, was die Zeit an Autobahn-Ladestationen auf ein Minimum reduziert. Ein riesiger Bonus ist die V2L-Technologie (Vehicle-to-Load), mit der Sie problemlos ein E-Bike aufladen oder klassische Elektrogeräte anschließen können.

Wertverlustkurve

Beide Fahrzeuge haben den klassischen Preissturz durchlaufen, der bei Elektroautos in den ersten Jahren recht deutlich ausfällt (in der Regel 40 bis 50 % des ursprünglichen Wertes). Für Gebrauchtwageninteressenten ist dies jedoch ein Gewinn.

Der Volkswagen ID.4 ist zweifellos die ideale rationale Wahl, wenn Sie ein knapperes Budget haben und maximalen Innenraum zum niedrigstmöglichen Preis suchen. Der Hyundai Ioniq 5 aus den Jahren 2021–2022 belastet den Geldbeutel beim Kauf zwar mehr, aber sein technologischer Vorsprung bei der Ladegeschwindigkeit ist so grundlegend, dass das Auto technisch wesentlich langsamer veraltet und eine zukunftssicherere Investition darstellt.

Vernunft oder superschnelles Laden? 🔋

Während der gebrauchte Volkswagen ID.4 eindeutig mit einem hervorragenden Preis-Leistungs-Verhältnis und familiärer Geräumigkeit bei einem niedrigeren Einstiegspreis lockt, hält der Hyundai Ioniq 5 dank seiner zeitlosen 800V-Technologie zu Recht einen höheren Preis und bietet eine komfortablere Lösung für längere Reisen.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Beide Elektroautos erhielten in den Tests der unabhängigen Organisation Euro NCAP die maximale Gesamtbewertung von fünf Sternen. Bei der Bewertung der Sicherheit von Gebrauchtwagen ist es jedoch unerlässlich, diese Ergebnisse immer im Kontext des jeweiligen Testjahres zu betrachten. Die Methoden und Protokolle von Euro NCAP entwickeln sich im Laufe der Zeit dynamisch weiter und werden ständig verschärft – neuere Tests beinhalten beispielsweise anspruchsvollere Simulationen von Frontalkollisionen mit einer beweglichen Barriere, eine verbesserte Erkennung von Radfahrern beim Abbiegen oder anspruchsvolle Szenarien für das sichere Durchfahren von Kreuzungen. Prozentuale Bewertungen aus verschiedenen Testjahren lassen sich daher meist nicht direkt vergleichen. Im Fall dieser beliebten, etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen ist die Situation jedoch ideal: Sowohl der Hyundai Ioniq 5 als auch der Volkswagen ID.4 haben die ursprünglichen Sicherheitstests im selben Jahr (2021) unter völlig identischen Bedingungen absolviert, was uns einen absolut direkten und objektiven Vergleich ermöglicht.

Hyundai Ioniq 5

Der Hyundai Ioniq 5 absolvierte die Euro NCAP-Sicherheitstests im Herbst 2021 nach den damals gültigen und sehr anspruchsvollen Standards. Das Fahrzeug profitiert von der sehr steifen neuen E-GMP-Plattform und bietet serienmäßig fortschrittliche passive Sicherheitsmerkmale, darunter den wichtigen Mittelairbag, der bei einem Seitenaufprall eine Kollision der Köpfe von Fahrer und Beifahrer verhindert. Der Schutz erwachsener Insassen erreichte hervorragende 88 % und der Kinderschutz im Fahrzeug solide 86 %. Das Modell verzeichnete ein etwas schwächeres Ergebnis beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer (Fußgänger und Radfahrer), wo es 63 % erreichte, primär aufgrund härterer Deformationszonen im Bereich der A-Säulen. Diese verlorenen Punkte machte das Fahrzeug jedoch eindeutig durch eine hervorragende Bewertung von 88 % für die Sicherheitsassistenzsysteme wett. Besonders gut funktionierten die automatische Notbremsung (AEB) mit präziser Erkennung und der Spurhalteassistent.

Volkswagen ID.4

Der Volkswagen ID.4 durchlief die Tests der Organisation Euro NCAP ebenfalls im Jahr 2021 und bewies die exzellente technische Vorbereitung seiner MEB-Plattform. In Bezug auf den passiven strukturellen Insassenschutz schnitt der ID.4 besser ab als sein koreanischer Konkurrent. Für den Schutz Erwachsener erhielt er hervorragende 93 % und für den Kinderschutz 89 %. Die Fahrgastzelle blieb sowohl beim Frontal- als auch beim Seitenaufprall absolut stabil, und genau wie der Ioniq 5 kann der Volkswagen mit der Integration eines vorderen Mittelairbags aufwarten. Einen deutlichen Vorsprung verzeichnete der deutsche Vertreter beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer mit 76 %, was die rücksichtsvollere physische Gestaltung der Frontpartie und das problemlose Ansprechen der Radarsysteme belegt. Ein geringfügiger Punktabzug ergab sich hingegen bei der Bewertung der Sicherheitsassistenzsysteme, wo der ID.4 eine Gesamtpunktzahl von 85 % erreichte. Dennoch handelt es sich um ein ausgezeichnetes Ergebnis, das bestätigt, dass die aktive Assistenz des Fahrzeugs in Krisensituationen schnell und zuverlässig reagiert.

Beide Fahrzeuge stellen für Interessenten an einem gebrauchten Elektroauto eine außerordentlich sichere Wahl für die Familie dar, und die Fünf-Sterne-Zertifizierung aus dem Jahr 2021 garantiert auch für den heutigen Straßenverkehr einen enormen Sicherheitsstandard (die Gültigkeit der Euro NCAP-Zertifikate beträgt in der Regel sechs Jahre, also mindestens bis Ende 2027). Aus dem direkten Vergleich geht der Volkswagen ID.4 als knapper Sieger im Bereich der reinen strukturellen Festigkeit und des Fußgängerschutzes hervor, andererseits kann der Hyundai Ioniq 5 dank eines etwas feiner abgestimmten Verhaltens der aktiven elektronischen Systeme und Sicherheitsassistenten sehr gut mithalten.

ParameterHyundai Ioniq 5Volkswagen ID.4
Testjahr20212021
Schutz erwachsener Insassen88 %93 %
Kinderschutz86 %89 %
Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer63 %76 %
Sicherheitsassistenzsysteme88 %85 %

🛡️ Maximale Sicherheit für die ganze Familie

Egal, ob Sie sich für den strukturell erstklassig bewerteten Volkswagen ID.4 oder den mit hochentwickelten Assistenzsystemen ausgestatteten Hyundai Ioniq 5 entscheiden, beide etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen garantieren ein Fünf-Sterne-Sicherheitsniveau von Euro NCAP, das Sie und Ihre Kinder problemlos schützt.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Zusätzlich zur Serienausstattung bietet jedes der Modelle mehrere einzigartige Merkmale, die über die üblichen Spezifikationen hinausgehen und einen spezifischen Ansatz für den Mehrwert bieten, der für den Kunden bei der endgültigen Auswahl entscheidend sein kann.

Hyundai Ioniq 5: Retro-Futurismus und mobiles Kraftwerk

Der koreanische Vertreter bricht mit etablierten Konventionen und konzentriert sich darauf, der Besatzung maximalen Komfort nicht nur während der Fahrt, sondern auch während der Ladepausen zu bieten.

  • Technologische Innovationen und Laden: Ein absolut entscheidendes Element ist die 800V-Elektroarchitektur (die eher im Premiumsegment wie beim Porsche Taycan üblich ist), die ein ultraschnelles Laden von 10 auf 80 % in nur 18 Minuten ermöglicht. Hinzu kommt die einzigartige Funktion V2L (Vehicle-to-Load), dank derer das Auto über eine Standard-230V-Steckdose externe Geräte mit Strom versorgen kann – vom Laptop bis hin zum Elektrogrill oder E-Bike.
  • Smartes Design und Interieur: Die Fahrzeugkabine ist als rollendes Wohnzimmer konzipiert. Zu den interessantesten Elementen gehört das sogenannte Universal Island, eine verschiebbare Mittelkonsole, die ein bequemes Aussteigen auch auf der gegenüberliegenden Fahrzeugseite ermöglicht.
  • Komfort und Ergonomie: Die Vordersitze können mit der Premium Relaxation-Funktion ausgestattet werden. Auf Knopfdruck lassen sie sich vollständig zurücklehnen und eine Wadenstütze fährt aus, was die ideale Position zum Ausruhen während des Ladevorgangs schafft.
  • Elektronik und Ökologie: Zur Ausstattung können nicht nur fortschrittliche Dual-Displays und ein Head-up-Display mit Augmented Reality (AR)-Elementen gehören, sondern auch ein optionales Solardach, das unter idealen Bedingungen die Batterie kontinuierlich aufladen und jährlich einige Dutzend Kilometer zusätzliche Reichweite generieren kann.

Volkswagen ID.4: Familienfreundliche Praktikabilität und digitale Interaktion

Der deutsche Konkurrent setzt hingegen auf schlichte Moderne, minimalistische Bedienelemente und Technologien, die das tägliche Zusammenleben mit dem Familienauto erleichtern.

  • Elektronik und Kommunikation: Ein völlig einzigartiges Detail ist das ID. Light – ein intelligentes Lichtband unter der Windschutzscheibe. Dieses Band kommuniziert visuell mit dem Fahrer: Durch Pulsieren zeigt es den Ladestand an, gibt Abbiegehinweise gemäß der Navigation oder blinkt eindringlich bei Gefahrenwarnungen.
  • Infotainment und Innovation: Das Fahrzeug basiert auf dem Konzept der ständigen Vernetzung mit der Möglichkeit von Over-the-Air (OTA)-Updates. Die Benutzeroberfläche setzt primär auf Touchflächen und Slider, während dem Fahrer ein ausgeklügeltes AR-Head-up-Display hilft, das Navigationspfeile virtuell direkt auf die Fahrbahn in das Sichtfeld des Fahrers projiziert.
  • Fahrwerk und Assistenzsysteme: Volkswagen bietet optional das adaptive Fahrwerk DCC (Dynamic Chassis Control) an, das eine exzellente Balance zwischen Familienkomfort und Sicherheit in Kurven bietet. Ebenfalls an Bord ist der intelligente Travel Assist, der in Autobahnstaus zuverlässig die Lenkung übernimmt.
  • Sportliches Erbe und Motoren: Für Fahrer, die mehr Dynamik suchen, ist im Portfolio die GTX-Version reserviert. Diese ergänzt die praktische Karosserie um Allradantrieb, höhere Leistung, ein spezifisches sportliches Stoßfänger-Design, bessere Sitze und ein insgesamt schärferes Auftreten, wodurch sie sich optisch und fahrerisch von den Standardvarianten des ID.4 abhebt.

Wichtige Vor- und Nachteile

Hyundai Ioniq 5

Vorteile

800-V-Architektur für extrem schnelles Laden (von 10 auf 80 % in 18 Minuten)

Einzigartiges retro-futuristisches Design, das auf der Straße auffällt

Riesiges Platzangebot im Innenraum und viel Beinfreiheit dank des extrem langen Radstands

Nützliche V2L-Funktion (Vehicle-to-Load) zur Stromversorgung herkömmlicher elektrischer Geräte

Hervorragende Geräuschdämmung im Innenraum und eine sehr komfortable Fahrwerksabstimmung

Nachteile

Fehlender Heckscheibenwischer verschlechtert die Sicht nach hinten bei Regen und schlechtem Wetter

Auf dem Papier und in der Praxis kleinerer und flacherer Kofferraum im Vergleich zu Familien-SUVs

Großer Wendekreis erschwert das Manövrieren und Parken in engen Garagen geringfügig

Höherer Stromverbrauch bei konstanten Autobahngeschwindigkeiten aufgrund der Aerodynamik

Der Hyundai Ioniq 5 ist die perfekte Wahl für Technikbegeisterte und Fahrer, die oft auf Langstrecken unterwegs sind und das blitzschnelle Laden voll ausnutzen. Er besticht durch sein mutiges Konzept und den außergewöhnlich luftigen Innenraum, wenn auch um den Preis kleiner Kompromisse beim Kofferraumvolumen und der Wendigkeit.

Volkswagen ID.4

Vorteile

Sehr praktischer und tiefer Kofferraum mit einem Basisvolumen von 543 Litern

Überraschend kleiner Wendekreis (hervorragender Lenkeinschlag), was die Fortbewegung in der Stadt erleichtert

Traditionelleres und glatteres SUV-Konzept, das konservativeren Fahrern entgegenkommt

Sanftes Fahrverhalten und sichere Fahreigenschaften, die typisch für Volkswagen-Fahrzeuge sind

Nachteile

Langsamere Reaktionen und gelegentliche Hänger des Infotainmentsystems (insbesondere bei Softwareversionen vor 2023)

Ziemlich unpraktische Touch-Tasten am Lenkrad und fehlende Hintergrundbeleuchtung der Temperaturregler

Deutlich langsamere maximale Schnellladegeschwindigkeit aufgrund der älteren 400-V-Architektur

Günstiger wirkende Materialien und ein größerer Anteil an Hartplastik im Innenraum

Der Volkswagen ID.4 richtet sich vor allem an Familien und praktisch denkende Kunden, die ein geräumiges, leises und leicht zu bedienendes Elektro-SUV für den Alltag suchen. Er bietet einen hervorragenden Nutzwert und einen riesigen Kofferraum, allerdings muss man beim Kauf eines Gebrauchtwagens mit einer weniger intuitiven Touch-Bedienung und einem älteren Bordsystem rechnen.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf unseren eigenen CarAudit-Prüfungen, Pannenstatistiken aus Werkstätten, Rückrufaktionen und Nutzerberichten haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Käufer von etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen achten sollten. Um eventuelle Mängel bereits vor dem Kauf aufzudecken, wird immer eine gründliche physische Besichtigung des Gebrauchtwagens empfohlen.

Hyundai Ioniq 5

Beim Ioniq 5 aus den ersten Produktionsjahren (um 2021 und 2022) drehen sich die Mängel vor allem um spezifische elektronische Komponenten und Ladesysteme, während das Fahrzeug mechanisch und hardwareseitig sehr solide ist.

  • Elektronik und Laden (ICCU): Das bei weitem bekannteste und schwerwiegendste Problem dieses Modells. Ein Defekt an der integrierten Ladesteuereinheit (ICCU) kann dazu führen, dass die 12V-Batterie nicht mehr geladen wird, das Fahrzeug während der Fahrt an Leistung verliert oder nicht an einer heimischen Wechselstrom-Wallbox (AC) geladen werden kann. Der Hersteller hat dieses Problem flächendeckend durch eine große Rückrufaktion gelöst, die ein Software-Update oder den direkten physischen Austausch der Einheit gegen eine neue beinhaltete.
  • 12V-Batterie und deren Entladung: In engem Zusammenhang mit der defekten ICCU-Einheit oder aufgrund übermäßiger Hintergrundkommunikation der Bluelink-Mobil-App mit dem Fahrzeug kommt es bei einigen Gebrauchten zu einer häufigen und unerwarteten Entladung der 12V-Batterie. Das Auto wird dann völlig fahruntüchtig, startet das Hochvolt-System nicht und erfordert eine Starthilfe sowie einen anschließenden Batteriewechsel.
  • Softwarefehler und Assistenzsysteme: Besitzer der ersten Softwareversionen beschwerten sich oft über ein zu eifriges Kollisionsvermeidungssystem (FCA), das panisch und unerwartet auf normale Verkehrssituationen reagierte. In der Regel hilft ein Standard-Software-Update des Fahrzeugs in einer Vertragswerkstatt.
  • Fahrwerk und Karosserie: Aus dem Bereich der Heckklappe und der Hinterachse ist beim Überfahren von Unebenheiten oft ein Klappern oder unangenehmes Klopfen zu hören. Werkstätten lösen diese Unannehmlichkeit meist erfolgreich durch eine kleine Anpassung und Schmierung der Kofferraumanschläge oder durch den Austausch des defekten Schließmechanismus der Heckklappe.

Hyundai Ioniq 5: Solide Basis, aber Vorsicht bei der Elektronik

Der Ioniq 5 ist ein mechanisch überdurchschnittlich robustes Elektroauto, jedoch ist es beim Kauf eines Gebrauchtwagens absolut kritisch zu prüfen, ob beim Fahrzeug nachweislich die Ladeeinheit ICCU ausgetauscht oder softwareseitig überprüft wurde und in welchem Zustand sich die 12V-Batterie befindet.

Volkswagen ID.4

Die ersten Jahrgänge des ID.4 (2021 und 2022) litten unter einer Reihe sogenannter Kinderkrankheiten, die aus dem Bestreben des Automobilherstellers resultierten, sein erstes Massen-Elektroauto so schnell wie möglich auf den Markt zu bringen, was sich bei etwa vier Jahre alten Gebrauchten insbesondere in Softwareproblemen widerspiegelt.

  • Infotainment und Software: Ein extrem häufiges Problem bei älteren Fahrzeugen mit der ursprünglichen Software (Version 2.x). Es treten Aufhänger des zentralen Bildschirms, sehr langsame Reaktionen, unerwartete Neustarts des gesamten Systems oder komplett schwarze Displays auf, was auch die Rückfahrkamera außer Betrieb setzt. Die meisten dieser Fehler werden durch umfangreiche Service-Updates auf die Softwareversion 3.0 und neuer behoben, die das System deutlich stabilisieren.
  • Probleme mit der 12V-Batterie: Frühe ID.4-Modelle verließen das Werk mit einer unterdimensionierten 12V-Batterie. Diese verschliß nicht nur schnell, sondern konnte zudem den Prozess großer Over-the-Air-Updates (OTA) des Fahrzeugs energetisch nicht bewältigen. Volkswagen rief daher eine flächendeckende Servicekampagne für deren physischen Austausch gegen einen robusteren EFB/AGM-Typ aus.
  • Ladefehler und Kommunikation: Bei Gebrauchtwagen aus dem Beginn der Produktion treten relativ häufig Kommunikationsprobleme zwischen dem Auto und öffentlichen DC-Schnellladestationen von Drittanbietern auf. Der Ladevorgang kann vorzeitig beendet werden, bei 50 % einfrieren oder gar nicht erst starten, wobei das Armaturenbrett einen unbestimmten Fehler des Ladesystems meldet.
  • Türgriffe und Wassereintritt: Eine sehr ernste Rückrufaktion zu Beginn der Produktion betraf defekte Dichtungen an den Türgriffen. Eindringende Feuchtigkeit verursachte einen Kurzschluss auf der Elektronikplatine im Inneren des Mechanismus, was bei einigen Exemplaren sogar zu einem unerwarteten selbsttätigen Öffnen der Türen während der Fahrt bei sehr niedrigen Geschwindigkeiten führen konnte.

Volkswagen ID.4: Kinderkrankheiten erfordern Updates

Der Kauf eines etwa vier Jahre alten Volkswagen ID.4 aus den ersten Jahrgängen macht nur Sinn, wenn das Fahrzeug eine transparente Historie aller wichtigen Rückrufaktionen vorweisen kann – insbesondere den Austausch der 12V-Batterie, die Installation einer stabilen Software und die Überprüfung der Türgriffdichtungen.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Obwohl Elektroautos im Allgemeinen mechanisch einfacher sind als Autos mit Verbrennungsmotor, haben beide Modelle Besonderheiten, auf die es sich bei der Auswahl zu konzentrieren lohnt und bei denen Ihnen eine sorgfältige physische Fahrzeuginspektion helfen kann.

Bei der Auswahl eines Hyundai Ioniq 5:

  • Zustand der ICCU-Einheit und Laden: Die integrierte Ladesteuereinheit (ICCU) stellt bei den ersten Jahrgängen auf der E-GMP-Plattform ein bekanntes Risiko dar. Wenn sie ausfällt, können Sie das Auto nicht laden oder die 12V-Batterie entlädt sich vollständig. Bestehen Sie auf einem Test des Schnellladens (DC) sowie des langsamen Ladens (AC) und prüfen Sie im Serviceheft, ob das Fahrzeug die entsprechende Rückrufaktion und das Software-Update durchlaufen hat.
  • Wechsel der speziellen Kühlflüssigkeit: Der Ioniq 5 verwendet eine teurere, niedrigleitfähige Kühlflüssigkeit für das Batteriesystem, die ein relativ kurzes Wechselintervall hat (oft 60.000 km oder 3 Jahre). Überprüfen Sie die Servicehistorie, ob der Wechsel durchgeführt wurde, sonst erwartet Sie direkt nach dem Kauf eine unerwartete und nicht unerhebliche Ausgabe. Prüfen Sie auch den Füllstand im Behälter unter der Motorhaube.
  • Geräusche aus dem hinteren Teil des Innenraums: Fahren Sie das Auto auf einer Straße mit schlechter Oberfläche und hören Sie genau auf Geräusche von hinten. Ein häufiges Problem ist Knarren oder Klopfen von der Heckklappe, was zwar oft durch einfaches Einstellen der Anschläge oder Schmieren des Schlosses lösbar ist, die Fahrt aber sehr unangenehm machen kann.
  • Reifenverschleiß und Geometrie: Da es sich um ein schweres und leistungsstarkes Fahrzeug handelt (insbesondere in der AWD-Version), können sich die Reifen unerwartet schnell abnutzen. Prüfen Sie die Profiltiefe und vor allem ungleichmäßigen Verschleiß an den Innenkanten der Hinterreifen. Wenn die Reifen ungleichmäßig "abgehobelt" sind, ist eine Einstellung der Geometrie erforderlich, worauf auch eine detaillierte technische Fahrzeuginspektion hinweisen wird.
  • Stabilität des Infotainments: Das System sollte flüssig und ohne Einfrieren bedienbar sein. Versuchen Sie während der Fahrt, ein Ziel in die Navigation einzugeben und zwischen den Menüs zu wechseln. Zufällige Neustarts oder eine nicht funktionierende Verbindung mit der Bluelink-App deuten auf veraltete Software hin, die einen Werkstattbesuch erfordert.

Bei der Auswahl eines Volkswagen ID.4:

  • Softwareversion und Systemstabilität: Dies ist ein absolut entscheidender Punkt. Frühe ID.4-Modelle aus den Jahren 2021–2022 hatten ab Werk eine problematische Software (Version 2.x), die einfror und Ausfälle der Assistenten verursachte. Überprüfen Sie in den Einstellungen, ob das Fahrzeug bereits das Update auf Version 3.0 oder neuer erhalten hat. Wenn sich noch die alte Software im Auto befindet, wird das System frustrierend in der Anwendung sein.
  • Rückrufaktion für die 12V-Batterie: Damit Volkswagen bei den ersten Jahrgängen überhaupt große Over-the-Air-Software-Updates aufspielen konnte, mussten im Rahmen einer Servicekampagne die ursprünglichen 12V-Bleibatterien präventiv gegen stärkere ausgetauscht werden. Überprüfen Sie, ob dieser Vorgang in einer Vertragswerkstatt durchgeführt wurde.
  • Geräusche von der Vorderachse: Der ID.4 kann durch Knarren oder stumpfes Klopfen von der Vorderachse beim Überfahren von Bremsschwellen oder Unebenheiten nerven. Meist handelt es sich um verschlissene Koppelstangen oder knarrende Silentblöcke der Querlenker. Kurbeln Sie bei der Probefahrt über Unebenheiten die Fenster herunter, schalten Sie das Radio aus und hören Sie hin. Eine umfassende Fahrzeugprüfung hilft zuverlässig, dieses Spiel im Fahrwerk aufzudecken.
  • Elektronische Türgriffe: Das Modell verwendet elektronische Taster, die an der Innenseite der feststehenden Außengriffe verborgen sind. In diesen Mechanismus gelangt bei den ersten Jahrgängen gelegentlich Feuchtigkeit, was dazu führen kann, dass sich die Türen von außen gar nicht mehr öffnen lassen. Gehen Sie um das Fahrzeug herum und testen Sie mehrmals das Öffnen aller vier Türen.
  • Kapazitive Tasten am Lenkrad: Testen Sie jede Touch-Fläche am Lenkrad, idealerweise während der Fahrt. Manchmal reagieren die Panels nicht mehr auf Fingerberührung oder reagieren im Gegenteil zu empfindlich auf bloßes flüchtiges Berühren mit der Hand. Der Austausch des gesamten Bedienmoduls ist relativ kostspielig.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Der Hyundai Ioniq 5 lädt dank seiner fortschrittlichen 800V-Architektur deutlich schneller. An einer geeigneten Schnellladestation lässt sich die Batteriekapazität in nur 18 Minuten von 10 auf 80 % aufladen. Der Volkswagen ID.4 nutzt ein standardmäßiges 400V-System und benötigt unter idealen Bedingungen etwa 30 bis 35 Minuten für die gleiche Ladung.

Der Volkswagen ID.4 bietet mit 543 Litern einen etwas größeren Hauptkofferraum im Vergleich zu den 527 Litern des koreanischen Konkurrenten. Hyundai gleicht diesen geringfügigen Nachteil jedoch durch einen praktischen vorderen Kofferraum (sogenannter Frunk) unter der Motorhaube mit einem Volumen von bis zu 57 Litern aus. Dieser eignet sich hervorragend zur Aufbewahrung von Ladekabeln, was beim Volkswagen fehlt.

Beide Fahrzeuge wirken im Innenraum sehr luftig, aber der Hyundai profitiert von einem riesigen Radstand von genau 3 Metern. Passagiere auf den Rücksitzen verfügen so über ein überdurchschnittliches Maß an Beinfreiheit, das eher an Luxuslimousinen erinnert. Der Volkswagen ist im Kniebereich etwas enger, bietet dafür aber geringfügig mehr Kopffreiheit.

Hyundai verfügt über ein traditionelleres System mit einem sehr logischen Menü und nützlichen physischen Tasten für Grundfunktionen wie Klimaanlage oder Radio. Volkswagen setzt auf einen minimalistischen Ansatz mit Touch-Flächen ohne physisches Feedback, was eine längere Eingewöhnungszeit erfordert. Bei älteren ID.4-Modellen aus den ersten Produktionsjahren kann das System zudem gelegentlich langsamer reagieren, obwohl viele Probleme durch kabellose Software-Updates verbessert wurden.

Der Hyundai Ioniq 5 glänzt auf Langstrecken vor allem durch das bereits erwähnte blitzschnelle Laden, das die Standzeiten an Ladesäulen minimiert. Der Volkswagen ID.4 bietet hingegen bei den meisten Versionen eine etwas höhere Reichweite laut Datenblatt und eine etwas komfortablere, sanftere Fahrwerksabstimmung. Die Wahl hängt also eher davon ab, ob Sie schnelle Stopps oder eine etwas flüssigere Fahrt ohne häufige Pausen bevorzugen.

Fazit: Welches Modell wählen?

Unser Urteil

Die Wahl zwischen den etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen Hyundai Ioniq 5 und Volkswagen ID.4 hängt vor allem von Ihren Vorlieben in den Bereichen Technologie und tägliche Familiennutzung ab. Der Hyundai Ioniq 5 ist die perfekte Wahl für Technikbegeisterte und Langstreckenreisende, denen er eine revolutionäre 800V-Architektur für blitzschnelles Laden, enorm viel Platz auf den Rücksitzen und ein zeitloses retro-futuristisches Design bietet. Der Volkswagen ID.4 hingegen spricht eher pragmatische Käufer und Familien an, da er auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit einem günstigeren Einstiegspreis, einem etwas größeren Basis-Kofferraumvolumen und dem traditionelleren, komfortabel abgestimmten Fahrverhalten eines klassischen SUVs punktet. Wenn Sie also eher maximalen Nutzwert und einen erschwinglicheren Begleiter für entspanntes Reisen suchen, greifen Sie zum Volkswagen, während für unschlagbare Ladegeschwindigkeit und innovative Funktionen das südkoreanische Modell die bessere Investition ist.

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Quellen: ADAC, spiegel.de, autobild.de, autogazette.de, autocar.de, transport-online.de

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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