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Ford Puma vs. Opel Mokka: Vollständiger Vergleich 2026

Ford Puma vs. Opel Mokka: Vergleich von City-SUVs. Lesen Sie eine detaillierte Bewertung von Motoren, Platzangebot sowie Fahreigenschaften und wählen Sie den idealen Gebrauchtwagen aus.

14. April 2026

VS
Ford Puma

Ford Puma

Opel Mokka

Opel Mokka

Einführung

Ford Puma ist ein agiles Kompakt-SUV, das eine sportliche Optik mit einem überraschend praktischen Innenraum kombiniert. Ihm gegenüber steht der selbstbewusste Opel Mokka, der auf einigen Märkten auch unter dem Namen Vauxhall Mokka bekannt ist und Fahrer mit seinem mutigen, futuristischen Design sowie moderner Technologie anlockt. Werfen wir einen detaillierten Blick darauf, welcher dieser stylischen City-Crossover letztendlich das bessere Fahrerlebnis, den höheren Alltagsnutzen und die bessere Zuverlässigkeit bietet.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Beim Blick auf die Außenmaße wird deutlich, dass beide Modelle auf Kunden abzielen, die einen kompakten City-Crossover suchen, jedoch bei der Raumnutzung leicht unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die aktuellen Generationen dieser Fahrzeuge (gebaut etwa ab 2020 im Fall von Ford und 2021 im Fall von Opel) weisen feine Unterschiede auf. Der Ford Puma misst in seiner Standardversion 4186 mm in der Länge (bei den sportlichen ST-Versionen bis zu 4266 mm), während der Opel Mokka mit einer Länge von 4150 bis 4151 mm etwas kompaktere Proportionen beibehält. Der Ford ist somit in der Standardausführung um 35 mm länger und gleichzeitig etwa 20 mm breiter (1805 mm gegenüber 1785–1787 mm beim Mokka). In der Praxis bedeutet dies, dass sich der Opel Mokka dank seiner kürzeren und schmaleren Proportionen etwas besser durch enge Stadtgassen schlängelt und das Längsparken erleichtert. Der Ford Puma hingegen macht auf der Straße einen etwas robusteren Eindruck.

Ein sehr wichtiger Parameter für das gesamte Platzangebot im Innenraum ist der Radstand. Der Ford Puma bietet einen Wert von 2588 mm, während der Opel Mokka über einen Radstand von 2561 mm verfügt. Dieser Unterschied von 27 mm zugunsten des Ford, zusammen mit dem etwas höheren Karosserieaufbau (die Höhe des Puma liegt zwischen 1520 und 1555 mm im Vergleich zu 1515 bis 1534 mm beim Mokka), sorgt für einen etwas luftigeren Innenraum. Ein längerer Radstand bedeutet in der Regel mehr Beinfreiheit für die Passagiere auf den Rücksitzen und eine bessere Richtungsstabilität bei Autobahngeschwindigkeiten. Im Hinblick auf die tägliche Nutzung setzt Opel auf visuelle Dynamik mit kürzeren Überhängen, während Ford versucht, den Innenraum auf der Grundfläche der jeweiligen Klasse zu maximieren.

Zusammenfassend lässt sich zu den Außenmaßen sagen, dass der Opel Mokka für Kunden, die primär Wendigkeit und einfaches Parken im dichten Verkehr suchen, ein kleines Stück entgegenkommender sein wird. Der Ford Puma hingegen profitiert von seinen etwas größeren Außenproportionen, die sich direkt auf die Praktikabilität auswirken und Familien oder Passagieren im Fond einen etwas komfortableren Lebensraum bieten.

ParameterFord Puma SUVOpel Mokka SUV
Länge (mm)4186 - 42664150 - 4151
Breite (mm)18051785 - 1787
Höhe (mm)1520 - 15551515 - 1534
Radstand (mm)25882561

Kofferraumvolumen

Platzangebot und Praktikabilität: Wer transportiert mehr?

Wenn Sie sich für einen etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen entscheiden und Ihnen die Familientauglichkeit sowie die allgemeine Praktikabilität wichtig sind, wird Sie der Unterschied beim Kofferraumvolumen dieser beiden Modelle vielleicht überraschen. Obwohl beide Autos in das beliebte Segment der kleinen City-SUVs fallen und ihre Außenmaße sehr ähnlich sind, unterscheidet sich ihre Innenraumaufteilung grundlegend.

Ford Puma der zweiten Generation (gebaut seit 2020) ist in dieser Disziplin der eindeutige König. Er bietet ein hervorragendes Basisvolumen von 456 Litern, wobei sein größter Trumpf die sogenannte MegaBox ist – ein zusätzliches 80-Liter-Fach unter dem Boden, das über eine abwaschbare Oberfläche und ein praktisches Ablassventil verfügt. Nach dem Umklappen der Rücksitzlehnen erhalten Sie einen maximalen Stauraum von 1126 Litern. Bei früheren Mild-Hybrid-Versionen aus dem Beginn der Produktion verringerte die Batterie das Volumen geringfügig auf immer noch sehr ordentliche 402 Liter, während die moderne vollelektrische Gen-E-Version sogar mit einem hinteren Laderaum von 574 Litern aufwartet, ergänzt durch einen kleineren vorderen Kofferraum.

Opel Mokka der Generation B (Markteinführung 2021) setzt hingegen primär auf emotionales und klares Design, was sich zwangsläufig in einer bescheideneren Transportkapazität niederschlägt. Das Basis-Kofferraumvolumen bei den herkömmlichen Verbrenner-Versionen beträgt eher durchschnittliche 350 Liter, und nach dem Umklappen der Sitze erreichen Sie 1105 Liter. Wenn Sie sich zudem für eine gebrauchte Elektroversion des Opel Mokka entscheiden (oft als Mokka Electric oder Mokka-e bezeichnet), müssen Sie damit rechnen, dass die Unterbringung der Traktionsbatterien das Basis-Kofferraumvolumen auf 310 Liter reduziert.

In der Praxis bedeuten diese Werte einen erheblichen Unterschied im Alltag. Während der kleinere Kofferraum des Mokka für den normalen Wochenendeinkauf oder das Verstauen von zwei Sporttaschen völlig ausreicht, bietet der Puma problemlos Platz für mehrere zusätzliche Koffer. Dank der cleveren, tiefen MegaBox-Lösung meistert der Ford so auch die Rolle als Auto für längere Urlaube oder den sicheren Transport höherer Gegenstände und ist für Familien mit Kindern die deutlich praktischere Wahl.

ParameterFord Puma SUVOpel Mokka SUV
Basisvolumen (Liter)456350
Max. Volumen nach Umklappen der Sitze (Liter)11261105

📦 Puma beherrscht den Raum

Während der Opel Mokka eher auf urbanen Stil setzt und hauptsächlich für alltägliche Einkäufe ausreicht, glänzt der Ford Puma dank seines riesigen Kofferraums und der einzigartigen MegaBox-Lösung als überraschend praktisches Auto, das auch für den Familienurlaub geeignet ist.

Anhängelasten

Bei der Wahl eines Kompakt-Crossovers steht die Anhängelast vielleicht nicht immer an erster Stelle, doch für viele Interessenten eines rund vier Jahre alten Gebrauchtwagens ist sie ein entscheidender Parameter, der die allgemeine Praktikabilität maßgeblich beeinflusst. Im Vergleich der aktuellen Generationen stoßen wir beim Ford Puma (Generation II) und Opel Mokka (Generation B) auf recht wesentliche Unterschiede. Die gebremste Anhängelast liegt bei den konventionellen Versionen des Ford Puma bei 900 kg für den standardmäßigen 1.0 EcoBoost, während die Mild-Hybrid-Varianten und der 1.5 EcoBlue Diesel ein Maximum von 1100 kg erreichen (ungebremste Anhängelast beträgt üblicherweise 640 kg). Der konkurrierende Opel Mokka hingegen kann mit seinen Verbrennungsmotoren einen gebremsten Anhänger mit einem Gewicht von bis zu 1200 kg und einen ungebremsten von etwa 620 kg ziehen. In der Praxis bieten diese Werte wertvollen zusätzlichen Laderaum – sie reichen völlig aus für den Wochenendeinkauf im Baumarkt, den Transport von Gartengeräten oder einen längeren Urlaub mit einem kleineren Wohnwagen.

Deutliche Abweichungen gibt es jedoch bei den Rand- und elektrifizierten Motorisierungen. Der sportlich abgestimmte Puma ST sowie der neuere rein elektrische Puma Gen-E haben aus konstruktiven Gründen eine reduzierte gebremste Anhängelast von 750 kg. Bei Opel ist die Situation noch spezieller: Die gefragte vollelektrische Version Mokka Electric (die als einzige die Generation B in den Datensätzen vertritt) ist nämlich überhaupt nicht für den Anhängerbetrieb homologiert, und ihre tabellarische Kapazität beträgt 0 kg. Das Fazit in dieser Disziplin ist also recht eindeutig – wenn Sie auf traditionelle Verbrennungsmotoren setzen und eine möglichst hohe Anhängelast suchen, bietet Ihnen ein gebrauchter Opel Mokka einen leichten Vorteil. Wenn Sie jedoch ein Elektroauto oder ein sportlicheres Fahrgefühl suchen und dennoch die Möglichkeit behalten möchten, gelegentlich einen Anhänger mit Last anzukoppeln, wird der Ford Puma zur vielseitigeren und sichereren Wahl.

(Da die Datenbank für das entsprechende Alter des Modells Opel Mokka keine Homologationsdaten zur Anhängerkupplung bei den vollelektrischen Versionen enthält, werden in der folgenden Tabelle nur die verfügbaren Spezifikationen für den Ford Puma angezeigt. Details zum Modell Mokka sind oben im Text ausgeführt.)

Modell und MotorisierungGebremster Anhänger (kg)Ungebremster Anhänger (kg)
Ford Puma 1.0 EcoBoost900 - 1100640
Ford Puma 1.0 EcoBoost Hybrid900 - 1100640
Ford Puma 1.5 EcoBlue1100640
Ford Puma 1.5 EcoBoost ST750640
Ford Puma Gen-E750640

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Beim Vergleich der Antriebseinheiten der etwa vier Jahre alten Modelle Ford Puma (zweite Generation, ab 2020) und Opel Mokka (Generation B, ab 2021) werden die völlig unterschiedlichen Ansätze der beiden Automobilhersteller deutlich. Der Ford Puma orientiert sich stark an einem sportlichen Auftritt und der maximalen Nutzung der Mild-Hybrid-Technologie (mHEV), die nicht nur den Kraftstoffverbrauch senkt, sondern dem Auto auch Elastizität und Elan bereits bei niedrigen Drehzahlen verleiht. Im Gegensatz dazu bietet der Opel Mokka eine entspanntere, dafür aber vielfältigere Palette, die traditionelle Verbrennungsmotoren und zusätzlich eine fortschrittliche vollelektrische Version umfasst, die ideal für den täglichen Stadtverkehr ist. Interessanterweise verfügten beide Modelle in ihrer Anfangszeit auch über sehr sparsame Dieselmotoren (1.5 EcoBlue bei Ford und 1.5 Diesel bei Opel), die durch ein hohes Drehmoment und einen kombinierten Verbrauch von deutlich unter fünf Litern überzeugten. Aufgrund strengerer Emissionsnormen und des sinkenden Kundeninteresses an Dieselmotoren in kleinen SUVs verschwanden sie jedoch relativ schnell aus dem Angebot, sodass sie heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt gesuchte, aber seltene „Mangelware“ darstellen.

Ford Puma (ab 2020)

Unter der Motorhaube des Ford Puma spielt der preisgekrönte Ein-Liter-Dreizylinder 1.0 EcoBoost die Hauptrolle, den man auf dem Markt für junge Gebrauchtwagen am häufigsten in den dynamischen Mild-Hybrid-Versionen (mHEV) mit einer Leistung von 92 kW (125 PS) oder 114 kW (155 PS) findet. Ein kleiner Elektromotor hilft hier, das anfängliche Turboloch zu überbrücken, und verleiht dem Fahrzeug eine gleichmäßigere Beschleunigungskurve. Kunden konnten zwischen einem präzisen Sechsgang-Schaltgetriebe oder ab 2021 auch einem schnellen Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (PowerShift) wählen. Für gelegentliche sowie regelmäßige Autobahnfahrten bot Ford kurzzeitig den zuverlässigen Vierzylinder-Diesel 1.5 EcoBlue mit einem kraftvollen Drehmoment von 285 Nm an. Wie aus verfügbaren Datenbankdaten hervorgeht, wurde dessen Produktion für den Puma bereits Ende Dezember 2021 eingestellt. Ein Kapitel für sich bildet für anspruchsvolle Fahrer die scharfe Topversion 1.5 EcoBoost ST. Diese holt aus dem robusten Dreizylinder stolze 147 kW (200 PS) heraus und schickt massive 320 Nm ausschließlich über ein Schaltgetriebe an die Vorderräder. Die Produktion dieser puristischen Motorisierung wurde leider in der ersten Hälfte des Jahres 2024 eingestellt.

MotortypKraftstoffartLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
1.0 EcoBoostBenzin701706MT
1.0 EcoBoost mHEVBenzin (Mild-Hybrid)922106MT / 7AT
1.0 EcoBoost mHEVBenzin (Mild-Hybrid)1142406MT / 7AT
1.5 EcoBlueDiesel882856MT
1.5 EcoBoost STBenzin1473206MT

Opel Mokka (ab 2021)

Der Opel Mokka setzt primär auf Einfachheit und Komfort ohne unnötige Komplikationen. Die Benzin-Basis des gesamten Portfolios bildet der kultivierte Vollaluminium-Dreizylinder 1.2 Turbo. Er ist in einer bescheideneren Variante mit 74 kW (100 PS) erhältlich, die nur mit einem Schaltgetriebe gekoppelt ist, aber für Landstraßen und den Stadtverkehr völlig ausreicht. Wenn Sie etwas mehr Souveränität auf der Autobahn benötigen, ist die 96-kW-Version (130 PS) mit 230 Nm Drehmoment sinnvoller, die neben dem Schaltgetriebe auch mit einer sehr sanften Achtgang-Wandlerautomatik ausgestattet werden konnte. Genau wie der Puma dachte auch der Mokka anfangs mit dem Vierzylinder-Dieselaggregat 1.5 Diesel (81 kW / 110 PS) an Langstreckenfahrer. Obwohl es sich um eine außergewöhnlich sparsame Motorisierung handelte, wurde sie Ende 2023 aus dem Programm gestrichen. Ein echtes technologisches Highlight bei Gebrauchtwagen dieses Alters ist jedoch der emissionsfreie Mokka Electric. Dank einer soliden 50-kWh-Batterie (Netto) und einem Elektromotor mit 100 kW (136 PS) bietet er ein fantastisches Drehmoment von 260 Nm, das sofort ab dem Stillstand zur Verfügung steht. Dies macht ihn zu einem perfekt agilen urbanen Jäger mit beachtlicher Stille an Bord.

MotortypKraftstoffartLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
1.2 TurboBenzin742056MT
1.2 TurboBenzin962306MT / 8AT
1.5 DieselDiesel812506MT
Mokka Electric (50 kWh)Elektro1002601AT

Entscheidung nach Prioritäten 🎯

Während der Ford Puma mit dynamisch orientierten Mild-Hybrid-Dreizylindern und der fantastischen manuellen ST-Version für echte Fahrbegeisterte lockt, bietet der Opel Mokka ein komfortabel abgestimmtes Verbrenner-Portfolio, aus dem die beliebte und leise Elektro-Variante für die Stadt klar hervorsticht.

Empfohlene Motorisierungen

Die richtige Wahl der Antriebseinheit ist absolut entscheidend für Ihre langfristige Zufriedenheit mit dem Fahrzeug. Daher sind unsere Empfehlungen sorgfältig durch reale Dynamik, tatsächlichen Kraftstoffverbrauch, Feedback von Besitzern sowie mechanische Zuverlässigkeit aus der Praxis untermauert. Beim Vergleich dieser beiden Crossover finden wir völlig unterschiedliche technologische Ansätze, die durch die Generationsentwicklung beider Marken bedingt sind. Ford setzt beim Puma der zweiten Generation vor allem auf seinen jahrelang verfeinerten 1.0 EcoBoost Dreizylinder, den er sehr effizient um Mild-Hybrid-Technologie (mHEV) ergänzt hat. Im Gegensatz dazu durchlief der 2021 eingeführte Opel Mokka der zweiten Generation (B) nach dem Wechsel unter das Dach des Stellantis-Konzerns eine komplette Plattform-Transformation, wobei die ursprünglichen Motoren ersetzt wurden. In beiden Fällen gilt die interessante Tatsache, dass der heutige Markt für etwa vierjährige Gebrauchtwagen fast vollständig von aufgeladenen Dreizylinder-Benzinern dominiert wird, da die einst beliebten Diesel bei diesen Kleinwagen endgültig in den Hintergrund getreten sind.

ModellTypische MotorisierungMarktverfügbarkeitWichtige Anmerkung zu Gebrauchtwagen
Ford Puma (Gen II)1.5 EcoBlue (Diesel)2020 - 2021Produktion eingestellt, auf dem Markt für ca. 4-jährige Autos fast nicht vorhanden.
Opel Mokka (Gen A)1.4 Turbo / 1.6 CDTI2012 - 2016Motoren der ursprünglichen Generation (GM), für 4-jährige Gebrauchtwagen völlig irrelevant.
Ford Puma (Gen II)1.0 EcoBoost Hybrid2020 - heuteDer am weitesten verbreitete und am besten bewertete Antrieb für dieses Fahrzeugalter.
Opel Mokka (Gen B)1.2 Turbo2021 - heuteNeue Stellantis-Basis, die die überwältigende Mehrheit des Marktes für neuere Gebrauchtwagen ausmacht.

Wie aus den Verfügbarkeitsdaten deutlich ersichtlich ist, eignen sich ältere Motorisierungen (insbesondere Diesel wie der 1.5 EcoBlue für den Puma oder die alten 1.4 Turbo Aggregate in der ursprünglichen Mokka-Generation) nicht mehr für den Markt moderner, etwa 4 Jahre alter Gebrauchtwagen oder werden gar nicht erst angeboten. In der folgenden Auswahl empfehlen wir daher eindeutig das Beste aus den relevanten Generationen beider Modelle.

Für den Ford Puma empfehlen wir: 1.0 EcoBoost Hybrid (92 kW / 125 PS)

Dieser Mild-Hybrid-Dreizylinder-Benziner stellt in der Puma-Modellreihe die absolut ideale Wahl und einen hervorragenden Kompromiss zwischen Anschaffungspreis, Elastizität und Sparsamkeit dar. Die größte technische Stärke dieser Einheit ist der 48V-Startergenerator, der bereits bei niedrigsten Drehzahlen blitzschnell Drehmoment liefert, wodurch das typische Turboloch komplett ausgeglichen wird und dem Auto eine unerwartet gleichmäßige Beschleunigung verleiht. In der Praxis lässt er sich mit hervorragenden 5,5 bis 6 Litern Benzin auf 100 km fahren. Aus mechanischer Sicht besteht das größte Risiko bei Direkteinspritzern in Verkokungen an den Einlassventilen und einer schnelleren Ölalterung, wenn das Auto hauptsächlich auf Kurzstrecken in der Stadt genutzt wird. Ein entstehendes Problem erkennen Sie bei einer Probefahrt an unruhigem Leerlauf oder leichtem Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen. Als Prävention raten wir dazu, das Serviceheft gründlich zu prüfen, das Ölwechselintervall auf maximal 15.000 km oder 1 Jahr zu verkürzen und den Motor regelmäßig durch eine zügigere Autobahnfahrt „freizubrennen“. Dieser Motor wird am meisten von dynamisch orientierten Fahrern geschätzt, die Stadtfahrten mit Wochenendausflügen kombinieren und ein Fahrzeug mit sportlichem Geist suchen.

Für den Opel Mokka empfehlen wir: 1.2 Turbo (96 kW / 130 PS)

Im Falle des Mokka der aktuellen Generation (B) empfehlen wir wärmstens, zur stärkeren Spezifikation des 1.2 Turbo Benzinmotors mit 130 PS zu greifen. Diese Antriebseinheit stellt auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen das beste Angebot für den Durchschnittsfahrer dar, insbesondere in Verbindung mit dem sanft schaltenden Achtgang-Automatikgetriebe. Ihre Hauptvorteile sind das geringe Gewicht und ein großzügiges Drehmoment von 230 Nm, das bereits ab 1750 U/min anliegt, wodurch der Mokka flink und überholfreudig ist und Autobahnsteigungen problemlos bewältigt. Der Motor stammt aus der PureTech-Familie, was ein sehr spezifisches und bekanntes Risiko mit sich bringt: Der Zahnriemen läuft im Ölbad. Wenn der Vorbesitzer die Serviceintervalle überzogen hat, beginnt der Riemen zu zerfasern, seine Partikel verstopfen das Ansaugsieb der Ölpumpe und es droht ein kapitaler Motorschaden durch Schmierungsverlust. Diese Gefahr lässt sich oft recht einfach durch Abschrauben des Öleinfülldeckels überprüfen. Leuchten Sie hinein und begutachten Sie den sichtbaren Riemen genau – er darf keine Risse, Ausfransungen an den Kanten oder offensichtliche Aufquellungen aufweisen. Um dem Motor ein problemloses langes Leben zu ermöglichen, ist es absolut kritisch, das genau spezifizierte Öl alle 10.000 km oder einmal im Jahr zu wechseln. Bei korrektem und sorgfältigem Service ist er ein ausgezeichneter, lebendiger und sparsamer Begleiter für Fahrer, die stilvolles Design lieben und entspanntes Reisen im Pendlerverkehr schätzen.

Realer Kraftstoffverbrauch

Bei der Wahl eines etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagens, in die idealerweise die Modelle Ford Puma der 2. Generation (produziert seit 2020) und Opel Mokka B (seit 2021) fallen, ist es wichtig zu bedenken, dass die offiziellen Verbrauchswerte der Hersteller oft von der Realität abweichen. Die Werksangaben sehen zwar verlockend aus, für ein realistisches Bild ist es jedoch immer besser, in Datenbanken zu schauen, die Daten von den Fahrern selbst sammeln. Für unseren Vergleich haben wir daher das beliebte deutsche Portal Spritmonitor.de genutzt, das einen recht genauen Einblick bietet, wie viel Kraftstoff diese City-SUVs im Alltag tatsächlich schlucken.

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (l/100 km)Datenquelle
Dieselmotoren
Ford Puma 1.5 EcoBlue (88 kW)4,8Spritmonitor.de
Opel Mokka 1.5 Diesel (81 kW)4,9Spritmonitor.de
Benzinmotoren
Ford Puma 1.0 EcoBoost mHEV (92/114 kW)6,0Spritmonitor.de
Opel Mokka 1.2 Turbo (74/96 kW)6,3Spritmonitor.de
Ford Puma 1.5 EcoBoost ST (147 kW)7,4Spritmonitor.de

Ein Blick auf die Tabelle zeigt einige interessante Trends. Dieselmotoren behalten, auch wenn sie in dieser Kategorie längst nicht mehr so verbreitet sind, ihre souveräne Stellung in Bezug auf die absolute Sparsamkeit. Sowohl der 1.5 EcoBlue von Ford als auch der 1.5 Diesel von Opel bleiben auf Langstrecken problemlos unter der Fünf-Liter-Marke. Bei den Benzinern hingegen sehen wir die klassische Schwäche kleiner Turbomotoren – sie versprechen Wunder, aber der reale Durchschnittsverbrauch pendelt sich in der Praxis immer um die Sechs-Liter-Marke ein. Der Ford Puma verschafft sich hier jedoch dank des ausgeklügelten Mild-Hybrid-Systems (mHEV) beim 1.0 EcoBoost-Motor einen kleinen Vorsprung und ist im Durchschnitt etwa drei Deziliter sparsamer als der reine Verbrenner 1.2 Turbo im Opel Mokka. Keine Überraschung ist zudem der logischerweise höhere Durst der sportlich abgestimmten Version Puma ST, bei der man für die 200 PS schlichtweg auch an der Tankstelle draufzahlen muss.

Was bedeuten diese Werte für den Durchschnittsnutzer? Wenn Sie sich überwiegend in der Stadt und im Vorstadtverkehr bewegen, sind die Benzinversionen die deutlich sinnvollere Wahl. Der Ford Puma kann Ihnen hier dank der cleveren elektrischen Unterstützung beim ständigen Anfahren im Stau den einen oder anderen Euro sparen. Wenn Sie hingegen wöchentlich hunderte Autobahnkilometer abspulen und oft außerhalb der Stadt unterwegs sind, macht es Sinn, nach den Dieselvarianten zu suchen. Diese sind auf dem Gebrauchtwagenmarkt zwar nicht so zahlreich vertreten, belohnen Sie aber mit einer tollen Reichweite und niedrigen Betriebskosten. Für alle Fahrer gilt zudem bei den Benzin-Dreizylindern eine universelle Regel: Diese Motoren reagieren extrem empfindlich auf den Fahrstil. Sobald Sie auf der Autobahn die Tempolimits überschreiten oder einen Stop-and-Go-Fahrstil pflegen, schießt der Verbrauch steil nach oben und der Vorteil des „Downsizing“ verschwindet sofort.

Abschließend lässt sich mit gutem Gewissen sagen, dass der Kraftstoffverbrauch wahrscheinlich nicht das Haupt- und einzige Argument sein wird, das über den Sieg eines dieser Fahrzeuge entscheidet. Der Ford Puma bietet zwar dank Mild-Hybrid-Technologie einen Tick effizientere Benzinaggregate, aber in der realen Welt sind die Unterschiede zwischen vergleichbaren Motorisierungen beider Autos so gering, dass Sie eher das unterschiedliche Design, die Innenraumgestaltung oder die Fahreigenschaften des jeweiligen Modells schätzen werden.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Beim Blick auf den Gebrauchtwagenmarkt für Fahrzeuge im Alter von etwa vier Jahren (Jahrgänge 2021 bis 2022) zeigt sich, dass sowohl der Ford Puma als auch der Opel Mokka (aktuelle Generation Mokka B) ihren Wert sehr gut halten. Beide Modelle gehören zum stark nachgefragten Segment der kleinen City-Crossover (B-SUV), was sich direkt in stabilen und hohen Preisen widerspiegelt. Während der Ford Puma eher fahrerorientierte Kunden mit einer Vorliebe für Mild-Hybrid-Technologien anspricht, punktet der Opel Mokka mit einem außergewöhnlich extravaganten Design und der Option auf einen rein elektrischen Antrieb.

Beim Preisvergleich haben wir uns auf Fahrzeuge konzentriert, die auf dem Gebrauchtwagenmarkt derzeit am sinnvollsten sind – also etwa vierjährige Modelle, die den aktuellen Generationen entsprechen.

  • Ford Puma (2020–2022): Die günstigsten Gebrauchtwagen mit dem Basismotor 1.0 EcoBoost (oft in der Titanium-Ausstattung mit einer Laufleistung von fast 100.000 km) starten bei etwa 13.000 €. Die goldene Mitte in Form von besser ausgestatteten Mild-Hybrid-Versionen ST-Line mit Automatikgetriebe und geringerer Laufleistung liegt meist zwischen 15.000 € und 17.000 €. Die wirklich sportliche Variante Puma ST (147 kW) liegt deutlich über der Grenze von 18.000 €.
  • Opel Mokka (2021–2022): Die zweite Generation des Mokka mit dem neuen „Opel Vizor“-Gesicht taucht als Gebrauchtwagen etwas seltener auf, was den Einstiegspreis leicht erhöht. Fahrzeuge mit dem Basis-Benzinmotor 1.2 Turbo (74 kW oder 96 kW) sind ab 14.000 € erhältlich. Gefragte Modelle mit Automatikgetriebe und höheren Ausstattungslinien wie GS Line oder Ultimate knacken dann leicht die Marke von 16.000 €.

Für einen schnellen Vergleich der Durchschnittspreise vierjähriger Gebrauchtwagen dient die folgende Tabelle:

ModellBasisversion (hohe Laufleistung)Mittelklasse (bessere Ausstattung, geringere Laufleistung)Sport- / Elektroversionen
Ford Puma (2021–2022)13.000 – 14.000 €15.000 – 17.000 € (ST-Line)18.000 € und mehr (Puma ST)
Opel Mokka (2021–2022)14.000 – 15.000 €16.000 – 18.000 € (GS Line)18.000 € und mehr (Mokka-e)

In Bezug auf die Anschaffungskosten liegen beide Fahrzeuge extrem nah beieinander und sind direkte Konkurrenten. Der Ford Puma bietet aufgrund seiner früheren Markteinführung ein etwas vielfältigeres und breiteres Angebot an Gebrauchtwagen, was Interessenten mit knappem Budget eine größere Chance gibt, ein attraktives Angebot zu finden. Auf der anderen Seite hat der Opel Mokka der zweiten Generation auf dem Markt immer noch den Status einer brandheißen Neuheit, selbst einige Jahre nach der Vorstellung, wodurch er seinen Preis etwas selbstbewusster verteidigt.

Ausgeglichenes Duell der City-Style-Ikonen 💰

Beide Crossover bieten für ähnliches Geld ein attraktives Design und moderne Ausstattung; der Ford Puma punktet mit einem breiteren Angebot an Gebrauchten und einem etwas niedrigeren Einstiegspreis, während der Opel Mokka seinen Wert dank seines markanten Aussehens und der modernen Plattform hält.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Obwohl bei beiden Modellen im Laufe ihrer Verkaufsgeschichte oft von der Erzielung der maximalen Fünf-Sterne-Bewertung von Euro NCAP die Rede ist, ist es sehr wichtig, den genauen Kontext und das Jahr der Prüfung zu kennen. Die Protokolle der Sicherheits-Crashtests werden im Laufe der Zeit ständig verschärft und weiterentwickelt – in den letzten Jahren kamen beispielsweise deutlich anspruchsvollere Simulationen von Frontalkollisionen, eine sensiblere Erkennung von Radfahrern oder Krisenszenarien an modernen Kreuzungen hinzu. Aus diesem Grund sind die prozentualen Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht direkt vergleichbar. Ältere Zertifizierungen verlieren langsam ihre Gültigkeit, und was früher bei älteren Generationen automatisch fünf Sterne bedeutete, würde heute nach den neuesten Standards möglicherweise nicht mehr bestehen.

Ford Puma
Während der Ford Puma bei seiner Markteinführung im Jahr 2019 die vollen fünf Sterne erhielt, hat die unabhängige Organisation Euro NCAP dieses Modell im Jahr 2022 nach neueren, wesentlich strengeren Protokollen erneut geprüft. In dieser aktualisierten Bewertung erhielt das Fahrzeug aus Sicht der heutigen Normen vier Sterne. Der größte Punktverlust resultiert aus dem fehlenden Mittelairbag, der bei einem heftigen Seitenaufprall einen schweren Zusammenstoß der beiden Insassen auf den Vordersitzen verhindern würde. Trotzdem behielt der Puma ein hervorragendes Schutzniveau für Kinder und Erwachsene bei, und seine aktiven Sicherheitsmerkmale helfen weiterhin zuverlässig in kritischen Momenten.

Opel Mokka
Die zweite Generation des kleinen SUV Opel Mokka trat 2021 gegen die Wände der Euro NCAP-Labore an und nahm aus den aktuellen Tests ebenfalls vier Sterne mit nach Hause. Die Fahrzeugstruktur und die Kabine bleiben beim Aufprall zwar vorbildlich stabil, das Gesamtergebnis wird jedoch durch Defizite bei modernen aktiven und passiven Schutzelementen spürbar beeinträchtigt. Im Vergleich zu den strengsten Normen fehlt dem Mokka ein moderner Mittelairbag, und er verfügt auch nicht über fortschrittliche automatische Notbremssysteme (AEB) zur Erkennung von Radfahrern. Dies schlug sich leider deutlich in niedrigeren Prozentsätzen bei den Assistenzsystemen und dem Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer nieder.

ParameterFord PumaOpel Mokka
Jahr der Prüfung20222021
Schutz erwachsener Insassen75 %73 %
Kindersicherheit84 %75 %
Schutz gefährdeter Verkehrsteilnehmer70 %58 %
Sicherheitsassistenten69 %64 %

Aus dem abschließenden Sicherheitsvergleich geht der Ford Puma als das deutlich besser vorbereitete Fahrzeug hervor. Auch wenn beide Konkurrenten auf dem Gebrauchtwagenmarkt nach der Neubewertung in strengeren Tests aktuell vier Sterne teilen, übertrifft der Puma seine deutsche Konkurrenz in allen beobachteten prozentualen Kategorien deutlich und stellt somit ein umfassenderes und moderneres Sicherheitspaket sowohl für die Insassen selbst als auch für Fußgänger und Radfahrer dar.

🛡️ Sicherheitsgewissheit

Dank der insgesamt besseren prozentualen Ergebnisse in allen gemessenen Kategorien und des deutlich ausgefeilteren Schutzes für Fußgänger und Radfahrer ist der Ford Puma für Gebrauchtwageninteressenten die etwas sicherere und verlässlichere Wahl.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Neben der Serienausstattung bietet jedes der Modelle mehrere einzigartige Merkmale und Innovationen, die ihren unterschiedlichen Ansatz in der Klasse der kleinen Crossover unterstreichen und für den Kunden bei der endgültigen Auswahl entscheidend sein können.

Ford Puma: Clevere Lösungen und sportliche DNA

  • Praktikabilität und Platz: Der absolute Trumpf des Puma ist die innovative MegaBox – ein tiefer Stauraum unter dem Kofferraumboden mit einem Volumen von 80 Litern. Sie hat eine abwaschbare Kunststoffoberfläche und sogar eine Ablassschraube am Boden. Dies ist die ideale Lösung für den Transport von schlammigen Schuhen, schmutziger Sportausrüstung oder zum Beispiel hohen Zimmerpflanzen.
  • Komfortfunktionen: Ford hat mit Massagesitzen für die Vordersitze ein unerwartetes Luxuselement in dieses Segment gebracht, das lange Fahrten deutlich angenehmer macht. Zudem verfügen die Sitzbezüge bei einigen Ausstattungsvarianten über Reißverschlüsse, wodurch sie leicht abgenommen und gewaschen werden können.
  • Sportliche Varianten: Die ST-Line-Reihe bringt eine aggressivere Optik und ein sportlicheres Fahrwerk. Ein echtes Unikat in dieser Kategorie ist das vollwertige Modell Puma ST, das die Praktikabilität eines Crossovers mit der scharfen Technik des Fiesta ST kombiniert, einschließlich eines hervorragenden Fahrwerks und eines optionalen Sperrdifferenzials.
  • Technologie und Infotainment: Das Multimediasystem SYNC 3 wird durch ein digitales 12,3-Zoll-Instrumentendisplay mit feiner Grafik ergänzt, die sich je nach gewähltem Fahrmodus ändert. Zur Ausstattung gehört auch das fortschrittliche FordPass Connect System mit Cloud-basierten Warnungen vor lokalen Gefahren auf der Strecke.
  • Antrieb und Fahrwerk: Der Puma setzt vor allem auf Mild-Hybrid-Technologie (mHEV) bei den beliebten Einliter-Dreizylinder-EcoBoost-Motoren. Der Elektromotor hilft hier, das Turboloch zu überbrücken und verbessert das Ansprechverhalten des Fahrzeugs insgesamt. Unterstützt wird dies durch ein Fahrwerk, das zur absoluten fahrerischen Spitze im B-SUV-Segment gehört.

Opel Mokka: Avantgardistisches Design und elektrische Revolution

  • Designsprache: Die zweite Generation des Mokka führte als erstes Modell der Marke das völlig neue Gesicht namens Opel Vizor ein. Dieses einteilige schwarze Panel verbindet elegant die Frontscheinwerfer, den Kühlergrill und das neue Logo des Automobilherstellers und verleiht dem Fahrzeug einen unverwechselbaren retro-futuristischen und breiten Auftritt.
  • Interieur und Displays: Das Pure Panel-Konzept vereint optisch das digitale Kombiinstrument (mit einer Diagonale von bis zu 12 Zoll) und den zentralen Infotainment-Touchscreen (bis zu 10 Zoll) zu einem fließenden, fahrerorientierten Block. Es minimiert so physische Tasten, behält aber geschickt die manuelle Klimasteuerung für eine einfache Bedienung während der Fahrt bei.
  • Lichttechnologie: Der Mokka bietet hochmoderne adaptive IntelliLux LED Matrix-Scheinwerfer, bestehend aus 14 unabhängigen LED-Segmenten. Diese Technologie ermöglicht dauerhaftes Fahren mit Fernlicht, da das System entgegenkommende und vorausfahrende Fahrzeuge automatisch „ausblendet“ und Blendung verhindert. In dieser Preis- und Größenklasse ist dies eine absolut überdurchschnittliche und gefragte Funktion.
  • Antrieb und Plattform: Dank der flexiblen Plattform (CMP) kann der Kunde genau das wählen, was ihm zusagt. Neben sparsamen Benzin- und Dieselmotoren ist eine vollelektrische Version, der Mokka-e, erhältlich. Die Batterie ist direkt im Boden integriert, sodass sie keinen Platz im Innenraum wegnimmt und zudem den Schwerpunkt des Fahrzeugs senkt.
  • Styling und Ausstattungslinien: Für diejenigen, die einen dynamischeren Look ohne extreme Leistung suchen, bietet Opel die GS Line-Version an. Diese ersetzt traditionelle Chromelemente durch glänzend schwarze Details, fügt die typische rote Linie um die Fenster hinzu und bietet die Möglichkeit einer Kontrastlackierung für Dach und Motorhaube.

Wichtige Vor- und Nachteile

Ford Puma

Vorteile

Hervorragende Fahreigenschaften und ein spaßiges Fahrverhalten, das zur Spitze seines Segments gehört

Innovative und leicht abwaschbare „Megabox“ unter dem Kofferraumboden, die zusätzliche 80 Liter Stauraum bietet

Sparsame und sehr elastische 1.0 EcoBoost Mild-Hybrid-Motoren

Hervorragende Ergonomie des Fahrerplatzes unter Beibehaltung physischer Tasten für die Bedienung der Klimaanlage

Schnelle, präzise und kommunikative Lenkung

Nachteile

Straffere Fahrwerksabstimmung, die bei den sportlicheren ST-Line-Versionen den Komfort auf schlechteren Straßen mindert

Begrenzte Beinfreiheit und Kopffreiheit für erwachsene Passagiere auf den Rücksitzen

Veraltetes Armaturenbrett-Konzept, dessen Design komplett vom Fiesta der Vorgängergeneration übernommen wurde

Schlechtere Sicht schräg nach hinten aufgrund der stark abfallenden Dachlinie

Der Ford Puma ist die ideale Wahl für Fahrer, die beim Wechsel auf einen Crossover nicht auf Fahrspaß verzichten wollen. Dank des agilen Fahrwerks und des clever gelösten Kofferraums mit Megabox stellt er trotz seines sportlichen Schnitts ein überraschend praktisches und unterhaltsames Auto für kleine Familien oder Paare dar.

Opel Mokka

Vorteile

Mutiges und sehr attraktives Außendesign mit der markanten Frontmaske namens Opel Vizor

Hochmodernes und minimalistisches Pure Panel Armaturenbrett-Konzept mit zwei Displays

Wahlmöglichkeit einer voll elektrischen Mokka-e Version mit lokal emissionsfreiem Betrieb

Komfortable Fahrwerksabstimmung, die alltägliche Unebenheiten in der Stadt sehr gut filtert

Verfügbarkeit fortschrittlicher IntelliLux Matrix-LED-Scheinwerfer, was in dieser Klasse keine Selbstverständlichkeit ist

Nachteile

Unterdurchschnittliches Kofferraumvolumen von nur 350 Litern (bei der Elektroversion sogar nur 310 l)

Erschwerter Einstieg in den Fond aufgrund der schmalen Türöffnung und beengtere Platzverhältnisse hinten

Weniger präzise Lenkung und insgesamt distanzierteres Fahrverhalten im Vergleich zum dynamisch abgestimmten Puma

Erhöhtes Risiko von Problemen mit dem Verschleiß des „im Öl laufenden“ Zahnriemens bei älteren 1.2 Turbo Dreizylinder-Motoren

Der Opel Mokka spricht vor allem Fahrer an, die einen modernen, technologisch fortschrittlichen und im Straßenbild unübersehbaren Crossover suchen. Er ist eine hervorragende Alternative für diejenigen, die eine ruhige und komfortable Fahrt sowie avantgardistischen Stil bevorzugen und denen ein geringerer Fokus auf maximale Transportkapazität nichts ausmacht.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf unseren langjährigen Erfahrungen aus dem Gebrauchtwagencheck, Pannenstatistiken, Service-Bulletins und Nutzerfeedback haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Sie bei der Auswahl eines Gebrauchtwagens beider Modelle besonders achten sollten.

Ford Puma

Der Ford Puma der aktuellen Generation gilt allgemein als mechanisch robuster Crossover, dennoch können typische Mängel auftreten, die vor allem mit der Bordelektronik und der spezifischen Wartung der Motoren zusammenhängen.

  • Elektronik und Infotainment: Das SYNC 3-System ist bei den Nutzern beliebt, aber Besitzer berichten relativ häufig von gelegentlichem Einfrieren, verzögerten Reaktionen des Bildschirms oder unerwarteten Neustarts. Dieses Problem wird meist erfolgreich durch die neuesten Software-Updates behoben.
  • 1.0 EcoBoost-Motoren: Bei der modernen Generation dieser Motoren unter der Haube des Puma ist Ford beim Hauptantrieb auf eine zuverlässigere Kette umgestiegen. Der Antrieb der Ölpumpe erfolgt jedoch weiterhin über einen im Öl laufenden Riemen. Es ist absolut kritisch, die Ölwechselintervalle einzuhalten und strikt die vorgeschriebene Spezifikation zu verwenden, da sonst die Gefahr besteht, dass sich der Riemen zersetzt, der Schmierkreislauf verstopft und es zu einem fatalen Motorschaden kommt.
  • Mild-Hybrid-System (mHEV): Bei einigen Fahrzeugen erscheinen Fehlermeldungen des 48V-Systems im Kombiinstrument. Dies wird oft durch eine tiefentladene kleine Batterie aufgrund häufiger Kurzstrecken in der Stadt verursacht, in seltenen Fällen ist ein defekter Spannungswandler die Ursache.
  • Innenraum und Fahrwerk: Das straffere und sportlicher abgestimmte Fahrwerk kann auf sehr schlechten Straßen zu einem schnelleren Verschleiß der Koppelstangen führen. Im Innenraum können mit zunehmender Kilometerleistung gelegentlich Knistergeräusche von den härteren Kunststoffen im Bereich der Türverkleidungen auftreten.

Ford Puma: Zuverlässige Basis mit Fokus auf präzisen Service

Der Ford Puma erfreut sich einer recht soliden Zuverlässigkeit, jedoch erfordern seine 1.0 EcoBoost-Benzinmotoren eine absolut kompromisslose und rechtzeitige Wartung. Wenn bei einem Gebrauchtwagen eine klare Historie der Ölwechsel fehlt, wird der Kauf zu einem unnötigen Risiko.

Opel Mokka

Die zweite Generation des Opel Mokka (produziert seit 2020) hat die technische Basis komplett verändert und nutzt die Plattform des Stellantis-Konzerns. Dies bringt eine Reihe moderner Technologien mit sich, aber auch bekannte Schwachstellen im Service, die mit den verwendeten Antriebseinheiten verbunden sind.

  • 1.2 Turbo-Motoren (PureTech): Das bei weitem größte Schreckgespenst dieses Fahrzeugs ist der Zahnriemen, der im Ölbad läuft. Wie bei verwandten Modellen des Konzerns kann es hier zu Materialablösungen kommen. Riemenpartikel verstopfen anschließend das Ansaugsieb der Ölpumpe, was zum Verlust des Öldrucks führt. Vor dem Kauf ist eine gründliche physische Inspektion des Fahrzeugs unerlässlich, bei der Zustand, Struktur und Breite des Riemens durch den Öleinfüllstutzen kontrolliert werden.
  • Elektronik und Multimedia: Das Infotainment und das digitale Kombiinstrument (das sogenannte Opel Pure Panel) können gelegentlich unter Software-Macken leiden, wie z. B. langsameres Laden, Einfrieren der Rückfahrkamera oder Ausfälle der Smartphone-Spiegelung über Apple CarPlay und Android Auto.
  • Getriebe und Antrieb: Die Achtstufen-Automatik von Aisin ist mechanisch sehr zuverlässig. Wenn Ruckeln beim Herunterschalten auftritt (insbesondere bei kaltem Fahrzeug), hilft in den meisten Fällen das Aufspielen einer neuen Software für das Getriebesteuergerät.
  • Elektrischer Mokka-e: Bei den vollelektrischen Versionen aus den ersten Produktionsjahren treten gelegentlich Defekte am Bordladegerät (OBC) oder Probleme mit dem Kompressor der optionalen Wärmepumpe auf. Hier spielt die Überprüfung der Historie von Garantiereparaturen eine Schlüsselrolle.

Opel Mokka: Erhöhte Aufmerksamkeit auf den Zustand des Zahnriemens

Der Schlüssel zur Zufriedenheit mit einem Benzin-Mokka ist die sorgfältige Auswahl eines Exemplars mit nachweisbarer Servicehistorie und kontrolliertem Zahnriemen. Wenn der Vorbesitzer den Serviceplan nicht eingehalten hat, drohen beim beliebten 1.2 Turbo-Dreizylinder fatale Schäden.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die man bei diesen beiden Modellen achten sollte, bei denen immer eine gründliche physische Fahrzeuginspektion durch einen erfahrenen Mechaniker stattfinden sollte.

Bei der Wahl eines Ford Puma:

  • Verhalten des Doppelkupplungsgetriebes (Powershift): Achten Sie beim Siebengang-Automatikgetriebe auf die Geschmeidigkeit beim Anfahren und Schalten bei niedrigen Geschwindigkeiten. Ruckeln, Zögern oder Stöße beim Stop-and-Go-Verkehr können auf verschlissene Kupplungen oder die Notwendigkeit eines Software-Updates hindeuten.
  • Test des Mild-Hybrid-Systems (mHEV): Die meisten gebrauchten Pumas haben den 1.0 EcoBoost Mild-Hybrid-Motor unter der Haube. Achten Sie bei der Probefahrt auf der Instrumententafel darauf, ob das System beim Bremsen mit dem Motor korrekt Energie rekuperiert. Wenn das System nicht reibungslos funktioniert oder sich das Fahrzeug im Start-Stopp-Modus nicht ausschalten lässt, kann dies auf eine schwächelnde 48V-Batterie hindeuten.
  • Reaktion des Infotainments SYNC 3: Fords Bordsystem kann bei älteren Softwareversionen einfrieren oder langsame Reaktionszeiten haben. Versuchen Sie während der Fahrt, schnell zwischen Navigation, Radio und Telefonverbindung zu wechseln. Verzögerungen oder schwarze Bildschirme bedeuten, dass die Software neu aufgespielt werden muss.
  • Zustand der innovativen „MegaBox“: Der Ford Puma bietet im Kofferraum ein praktisches tiefes Fach mit Ablassschraube. Öffnen Sie es und prüfen Sie, ob sich im Inneren Feuchtigkeit, Schimmel oder Geruch befindet. Der Vorbesitzer könnte es für nasse Sachen benutzt und unzureichend getrocknet haben, oder der Dichtungsstopfen könnte fehlen.
  • Klopfen von der Vorderachse: Achten Sie beim Überfahren von Unebenheiten und Bremsschwellen auf Geräusche von der Vorderradaufhängung. Erhöhter Verschleiß der Koppelstangen oder Silentblöcke äußert sich durch ein dumpfes Klopfen, was eine detaillierte technische Inspektion des Autos auf der Hebebühne aufdecken sollte.

Bei der Wahl eines Opel Mokka:

  • Zustand des Zahnriemens (1.2 Turbo Motor): Der Opel Mokka nutzt Motoren aus dem Stellantis-Konzern (PureTech), bei denen der Zahnriemen im Öl läuft. Ein entscheidender Fehler des Vorbesitzers kann ein vernachlässigter Ölwechsel sein, was zum Zerbröseln des Riemens führt. Ein Mechaniker sollte über den Öleinfüllstutzen den Zustand des Riemens kontrollieren und per Diagnose den Öldruck prüfen. Für diese Kontrolle ist eine fachgerechte, umfassende Fahrzeugprüfung unerlässlich.
  • Geschmeidigkeit der Achtgang-Automatik (EAT8): Im Gegensatz zum Puma hat der Mokka eine klassische Wandlerautomatik. Sie sollte butterweich schalten. Testen Sie sowohl starke Beschleunigung als auch das Herunterschalten beim Heranfahren an eine Kreuzung. Jedes grobe Ruckeln bedeutet meist altes und verschlechtertes Getriebeöl.
  • Batteriezustand beim elektrischen Mokka-e: Wenn Sie die elektrische Version kaufen, fordern Sie ein Zertifikat über den Batteriezustand (SoH) an. Laden Sie das Auto bei der Probefahrt voll auf und beobachten Sie die geschätzte Reichweite auf dem Bordcomputer. Achten Sie auch darauf, ob vom Elektromotor ungewöhnliche hochfrequente Pfeifgeräusche zu hören sind.
  • Software und Rückfahrkamera: Die Elektronik des Mokka kann gelegentlich unter Kinderkrankheiten leiden. Versuchen Sie, den Rückwärtsgang einzulegen – wenn das Laden des Bildes der Rückfahrkamera mehrere Sekunden dauert oder das Display gelegentlich ausgeht, ist ein Update des Steuergeräts erforderlich.
  • Qualität der Innenraumkunststoffe bei Unebenheiten: Der Mokka hat ein stilvolles Design mit dem „Opel Vizor“-Panel und digitalem Cockpit, jedoch können härtere Kunststoffe im Innenraum mit der Zeit nachgeben. Achten Sie bei Fahrten auf schlechtem Untergrund darauf, ob aus dem Bereich des Armaturenbretts oder der Türverkleidungen Knistern oder Klappern zu hören ist.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Der Ford Puma bietet einen deutlich größeren und praktischeren Laderaum mit einem Volumen von 456 Litern, während der Opel Mokka nur über ein Volumen von 350 Litern verfügt. Ein riesiger Vorteil des Puma ist zudem die innovative, auswaschbare Box namens MegaBox unter dem Kofferraumboden. Der Mokka ist insgesamt eher auf Optik getrimmt und wirkt im hinteren Teil der Kabine sowie im Kofferraum beengter.

Der Ford Puma wird von vielen Autojournalisten dank seiner präzisen Lenkung und des hervorragend abgestimmten Fahrwerks als das am besten fahrende kleine SUV auf dem Markt angesehen. Der Opel Mokka hingegen ist primär auf eine komfortable, leise und ruhige Fahrt im städtischen Umfeld ausgerichtet. Wenn Sie täglichen Fahrspaß am Steuer auf Landstraßen suchen, ist der Puma der eindeutige Sieger.

Der Opel Mokka ist auf dem Gebrauchtwagenmarkt häufig als voll elektrisches Modell Mokka-e erhältlich, das eine Batterie mit einer Kapazität von 50 kWh und eine reale Reichweite von etwa 300 Kilometern bietet. Bei etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen des Ford Puma finden Sie nur Verbrennungsmotoren, von denen die meisten die sparsame Mild-Hybrid-Technologie nutzen. Eine voll elektrische Version des Puma kam erst deutlich später auf den Markt.

Der Opel Mokka besticht auf den ersten Blick durch das sogenannte Pure Panel, eine minimalistische Anordnung von zwei großen, zum Fahrer orientierten Displays. Das Interieur des Ford Puma basiert direkt auf dem Modell Fiesta und wirkt wesentlich traditioneller und älter, obwohl man ihm die hervorragende Ergonomie der Tasten nicht absprechen kann. Bei beiden vierjährigen Gebrauchtwagen können Sie jedoch mit einer zuverlässigen Unterstützung der Systeme Apple CarPlay und Android Auto rechnen.

Beim Ford Puma ist die absolute Basis der sehr zuverlässige und preisgekrönte Dreizylinder 1.0 EcoBoost, der in Verbindung mit dem Mild-Hybrid eine minimale Störanfälligkeit aufweist. Der 1.2 Turbo Benzinmotor im Opel Mokka (ursprünglich vom PSA-Konzern) erfordert erhöhte Aufmerksamkeit, da er einen in Öl laufenden Zahnriemen hat. Für einen problemlosen Betrieb des Mokka ist es daher absolut entscheidend, die verkürzten Ölwechselintervalle einzuhalten und nur das vom Hersteller vorgeschriebene Schmiermittel zu verwenden.

Fazit: Welches Modell wählen?

Quellen: ADAC, spiegel.de, autobild.de, ecomento.de, autogazette.de, firmenauto.de

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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