Die richtige Wahl der Antriebseinheit ist absolut entscheidend für Ihre langfristige Zufriedenheit mit dem Fahrzeug. Daher sind unsere Empfehlungen sorgfältig durch reale Dynamik, tatsächlichen Kraftstoffverbrauch, Feedback von Besitzern sowie mechanische Zuverlässigkeit aus der Praxis untermauert. Beim Vergleich dieser beiden Crossover finden wir völlig unterschiedliche technologische Ansätze, die durch die Generationsentwicklung beider Marken bedingt sind. Ford setzt beim Puma der zweiten Generation vor allem auf seinen jahrelang verfeinerten 1.0 EcoBoost Dreizylinder, den er sehr effizient um Mild-Hybrid-Technologie (mHEV) ergänzt hat. Im Gegensatz dazu durchlief der 2021 eingeführte Opel Mokka der zweiten Generation (B) nach dem Wechsel unter das Dach des Stellantis-Konzerns eine komplette Plattform-Transformation, wobei die ursprünglichen Motoren ersetzt wurden. In beiden Fällen gilt die interessante Tatsache, dass der heutige Markt für etwa vierjährige Gebrauchtwagen fast vollständig von aufgeladenen Dreizylinder-Benzinern dominiert wird, da die einst beliebten Diesel bei diesen Kleinwagen endgültig in den Hintergrund getreten sind.
Wie aus den Verfügbarkeitsdaten deutlich ersichtlich ist, eignen sich ältere Motorisierungen (insbesondere Diesel wie der 1.5 EcoBlue für den Puma oder die alten 1.4 Turbo Aggregate in der ursprünglichen Mokka-Generation) nicht mehr für den Markt moderner, etwa 4 Jahre alter Gebrauchtwagen oder werden gar nicht erst angeboten. In der folgenden Auswahl empfehlen wir daher eindeutig das Beste aus den relevanten Generationen beider Modelle.
Für den Ford Puma empfehlen wir: 1.0 EcoBoost Hybrid (92 kW / 125 PS)
Dieser Mild-Hybrid-Dreizylinder-Benziner stellt in der Puma-Modellreihe die absolut ideale Wahl und einen hervorragenden Kompromiss zwischen Anschaffungspreis, Elastizität und Sparsamkeit dar. Die größte technische Stärke dieser Einheit ist der 48V-Startergenerator, der bereits bei niedrigsten Drehzahlen blitzschnell Drehmoment liefert, wodurch das typische Turboloch komplett ausgeglichen wird und dem Auto eine unerwartet gleichmäßige Beschleunigung verleiht. In der Praxis lässt er sich mit hervorragenden 5,5 bis 6 Litern Benzin auf 100 km fahren. Aus mechanischer Sicht besteht das größte Risiko bei Direkteinspritzern in Verkokungen an den Einlassventilen und einer schnelleren Ölalterung, wenn das Auto hauptsächlich auf Kurzstrecken in der Stadt genutzt wird. Ein entstehendes Problem erkennen Sie bei einer Probefahrt an unruhigem Leerlauf oder leichtem Ruckeln bei niedrigen Drehzahlen. Als Prävention raten wir dazu, das Serviceheft gründlich zu prüfen, das Ölwechselintervall auf maximal 15.000 km oder 1 Jahr zu verkürzen und den Motor regelmäßig durch eine zügigere Autobahnfahrt „freizubrennen“. Dieser Motor wird am meisten von dynamisch orientierten Fahrern geschätzt, die Stadtfahrten mit Wochenendausflügen kombinieren und ein Fahrzeug mit sportlichem Geist suchen.
Für den Opel Mokka empfehlen wir: 1.2 Turbo (96 kW / 130 PS)
Im Falle des Mokka der aktuellen Generation (B) empfehlen wir wärmstens, zur stärkeren Spezifikation des 1.2 Turbo Benzinmotors mit 130 PS zu greifen. Diese Antriebseinheit stellt auf dem Markt für vierjährige Gebrauchtwagen das beste Angebot für den Durchschnittsfahrer dar, insbesondere in Verbindung mit dem sanft schaltenden Achtgang-Automatikgetriebe. Ihre Hauptvorteile sind das geringe Gewicht und ein großzügiges Drehmoment von 230 Nm, das bereits ab 1750 U/min anliegt, wodurch der Mokka flink und überholfreudig ist und Autobahnsteigungen problemlos bewältigt. Der Motor stammt aus der PureTech-Familie, was ein sehr spezifisches und bekanntes Risiko mit sich bringt: Der Zahnriemen läuft im Ölbad. Wenn der Vorbesitzer die Serviceintervalle überzogen hat, beginnt der Riemen zu zerfasern, seine Partikel verstopfen das Ansaugsieb der Ölpumpe und es droht ein kapitaler Motorschaden durch Schmierungsverlust. Diese Gefahr lässt sich oft recht einfach durch Abschrauben des Öleinfülldeckels überprüfen. Leuchten Sie hinein und begutachten Sie den sichtbaren Riemen genau – er darf keine Risse, Ausfransungen an den Kanten oder offensichtliche Aufquellungen aufweisen. Um dem Motor ein problemloses langes Leben zu ermöglichen, ist es absolut kritisch, das genau spezifizierte Öl alle 10.000 km oder einmal im Jahr zu wechseln. Bei korrektem und sorgfältigem Service ist er ein ausgezeichneter, lebendiger und sparsamer Begleiter für Fahrer, die stilvolles Design lieben und entspanntes Reisen im Pendlerverkehr schätzen.