Beim Blick auf die Außenmaße wird deutlich, dass sowohl der Ford Puma als auch der Nissan Juke auf dieselbe Zielgruppe abzielen – auf Fahrer, die einen kompakten, wendigen und stilvollen City-Crossover suchen. Wenn wir uns auf Modelle konzentrieren, die etwa vier Jahre alt sind, also auf die aktuellen Generationen beider Fahrzeuge (Puma der 2. Generation ab 2020 und Juke der Generation F16 ab 2019), finden wir minimale Unterschiede im Grundriss, aber umso interessantere Abweichungen in den Proportionen, die ihren Gesamtcharakter bestimmen.
Was die Gesamtlänge und -breite betrifft, halten sich beide Fahrzeuge an das bewährte Format des B-SUV-Segments. Der Standard-Ford Puma misst in der Länge 4 186 mm (wobei die sportlich abgestimmten ST-Versionen bis zu 4 266 mm erreichen), während der Nissan Juke eine einheitliche Länge von 4 210 mm bietet. In der Breite herrscht ein absolutes Unentschieden, da der Puma mit einem Wert von 1 805 mm nur um vernachlässigbare 5 mm breiter ist als sein japanischer Konkurrent. In Bezug auf die Manövrierfähigkeit im dichten Stadtverkehr und das Parken in engen Lücken bieten beide Autos somit ein praktisch identisches und sehr angenehmes Erlebnis.
Den Hauptunterschied, den man auch optisch wahrnimmt, finden wir bei der Höhe und dem Radstand. Der Nissan Juke ist mit seiner Höhe von bis zu 1 595 mm spürbar höher als der Ford Puma, dessen Höhe sich je nach Motorisierung und Fahrwerksabstimmung im Bereich von 1 520 bis 1 555 mm bewegt. Dieser Höhenunterschied verleiht dem Nissan ein robusteres Aussehen und bringt etwas mehr Kopffreiheit. Einen weiteren unbestreitbaren Vorteil hat der Juke beim Radstand, der großzügige 2 636 mm beträgt, was volle 48 mm mehr sind als beim Puma (2 588 mm). Dieser Vorsprung macht sich in der Praxis durch eine etwas großzügigere Beinfreiheit für die Passagiere auf den Rücksitzen bemerkbar.
Aus Sicht der Außenmaße hängt die Wahl also weitgehend von Ihren Vorlieben bezüglich der Statur des Fahrzeugs ab. Der Ford Puma setzt eher auf eine sportlichere, breitbeiniger wirkende und flachere Silhouette, die trotz des kürzeren Radstands von einer sehr cleveren Raumausnutzung profitiert. Der Nissan Juke hingegen spielt die Karte eines traditionelleren SUV – er stellt die größere Höhe in den Vordergrund und kann dank des längeren Radstands eine etwas luftigere Kabine in Längsrichtung bieten, was Sie besonders dann schätzen werden, wenn Sie hinten häufiger erwachsene Passagiere befördern.