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BMW M4 vs. Jaguar F-Type: Vollständiger Vergleich 2026

Detaillierter Vergleich BMW M4 vs. Jaguar F-Type. Entdecken Sie reale Erfahrungen, Leistungsvergleiche, Ausstattungsmerkmale und unser Urteil, das Ihnen die Wahl Ihres Sportwagens erleichtern wird.

24. April 2026

VS
BMW M4

BMW M4

Jaguar F-Type

Jaguar F-Type

Einführung

BMW M4 repräsentiert die Spitze deutscher Ingenieurskunst, die aggressives Design perfekt mit kompromissloser sportlicher Leistung für den Alltag sowie für rasante Fahrten auf der Rennstrecke verbindet. Im Gegensatz dazu bringt der Jaguar F-Type reine britische Eleganz mit dramatischen Linien und einem charismatischen Sound in das Segment, der jeden Liebhaber emotionaler Sportwagen anspricht. Werfen wir gemeinsam einen detaillierten Blick darauf, welche dieser beiden außergewöhnlichen Maschinen das bessere Gesamtfahrerlebnis bietet und die vernünftigere Wahl auf dem Markt für junge Gebrauchtwagen darstellt.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Wenn man die etwa vier Jahre alten Modelle BMW M4 (Generation G82/G83) und den Jaguar F-Type nach der Modellpflege nebeneinander stellt, bemerkt man sofort den völlig unterschiedlichen Ansatz bei Design und Proportionen, was sich deutlich in ihren Außenmaßen widerspiegelt. Während der Münchner BMW die verlängerte Plattform der praktischeren 4er-Reihe nutzt und eine beachtliche Länge von bis zu 4801 mm erreicht, behält der Jaguar F-Type strikt die Proportionen eines klassischen, kompakten Sportwagens mit einer Länge von nur 4470 mm bei. Der BMW ist somit mehr als 300 mm länger, was einen ganz wesentlichen Vorteil in Form einer vollwertigen zweiten Sitzreihe und eines größeren Kofferraums mit sich bringt. Wenn Sie einen Sportwagen suchen, der am Wochenende nicht nur Sie, sondern auch zwei weitere Passagiere in relativem Komfort befördern kann, ist die verlängerte Karosserie des BMW M4 die absolut eindeutige Wahl.

In Bezug auf Breite und Höhe wendet sich das Blatt jedoch zugunsten der exotisch anmutenden britischen Raubkatze. Der Jaguar F-Type ist mit seinen 1923 mm etwas breiter als der Standard-BMW M4 (1887 mm, ausgenommen Sondereditionen wie der CSL), vor allem aber ist er um beachtliche 80 bis 90 mm niedriger. Mit einer Höhe von nur 1311 mm in der Coupé-Version hat der F-Type eine extrem geduckte Silhouette, die ihm nicht nur einen niedrigeren Schwerpunkt und ein besseres aerodynamisches Profil garantiert, sondern auch eine Optik, die an Supersportwagen erinnert. Bei der Wahl kommt es also darauf an, ob Sie die ultimative, sportliche Sitzposition direkt über dem Asphalt im Jaguar bevorzugen oder den kompromissbereiteren, höheren Aufbau des BMW M4 schätzen, der das tägliche Einsteigen erleichtert und eine spürbar bessere Sicht aus der Kabine in den Stadtverkehr bietet.

Ein völlig anderes Erlebnis am Steuer diktiert dann der Radstand. Der BMW M4 verfügt über einen für seine Klasse großzügigen Radstand von 2857 mm, während der F-Type auf kurze 2622 mm setzt. Der gewaltige Unterschied von 235 mm bedeutet, dass der kurze Jaguar spürbar nervöser und aggressiver auf Lenkbefehle reagiert und auf kurvigen Landstraßen einen viel wendigeren Eindruck macht. Der BMW hingegen profitiert durch den langen Radstand von einer hervorragenden Richtungsstabilität auf Autobahnen und wirkt bei schnellen Fahrten durch langgezogene Kurven viel souveräner. Die Wahl zwischen diesen beiden Fahrzeugen reduziert sich im Kontext ihrer Größe darauf, ob Sie eine puristische, wendige und etwas unruhige zweisitzige Wochenendmaschine wollen oder ein vielseitigeres „GT“ suchen, das mit seinen Abmessungen die Rolle eines leistungsstarken Alltagswagens souverän meistert.

ParameterBMW M4 CoupéJaguar F-Type CoupéBMW M4 CabrioletJaguar F-Type Cabriolet
Breite (mm)1887 - 1921192318871923
Länge (mm)4794 - 480144704794 - 48014470
Höhe (mm)1386 - 139813111395 - 13991307
Radstand (mm)2857262228572622

Kofferraumvolumen

Der Kofferraum ist bei Sportwagen zwar meist nicht das Hauptargument für den Kauf, spielt aber im Alltag eine überraschend wichtige Rolle. Der Unterschied zwischen den Modellen BMW M4 und Jaguar F-Type in diesem Bereich spiegelt ihre unterschiedlichen Konstruktionskonzepte exakt wider. Während der Münchner Vertreter als vollwertiges viersitziges Auto fungiert, das auf der Plattform der klassischen 4er-Reihe basiert, ist die britische Raubkatze von Grund auf ein strikter Zweisitzer. Dies hat enorme Auswirkungen auf die allgemeine Praktikabilität und die Familientauglichkeit. Wenn Sie ein attraktives Fahrzeug suchen, das Sie nicht nur durch seine Leistung auf Ihren Lieblings-Landstraßen begeistert, sondern bei dem Sie vor der Fahrt in den Urlaub auch kein logistisches Kopfzerbrechen haben müssen, wird Ihnen dieser Parameter die Wahl erheblich erleichtern.

Der BMW M4 in der aktuellen relevanten Generation (G82 Coupé und G83 Cabriolet) bietet einen Kofferraum, der den Vergleich mit herkömmlichen Familienautos nicht scheuen muss. Die Coupé-Version verfügt über ein sehr großzügiges Basisvolumen von 440 Litern. Er bietet somit Platz für mehrere zusätzliche Koffer und reicht für den Wochenendeinkauf sowie einen längeren Urlaub zu zweit oder zu dritt völlig aus. Die Praktikabilität des Coupés wird zudem durch die Rücksitze erweitert, die umgeklappt werden können (im Verhältnis 40:20:40 geteilt), sodass auch lange Gegenstände problemlos transportiert werden können, obwohl der Hersteller den genauen Wert des maximalen Gesamtvolumens für diesen Karosserietyp nicht angibt. Die offene Version M4 Cabriolet erfordert logischerweise Zugeständnisse aufgrund der Notwendigkeit, das Stoffverdeck zu verstauen. In der Basiskonfiguration bietet es 300 Liter, bei geschlossenem Verdeck lässt sich der Raum jedoch leicht auf 385 Liter erweitern.

Der Jaguar F-Type (Generation X152) ist in Bezug auf den Innen- und Kofferraum deutlich bescheidener aufgestellt. Da es sich um einen reinen zweisitzigen Sportwagen handelt, haben Sie hier nicht einmal die Möglichkeit, Jacken oder Handtaschen auf die Rücksitze zu werfen – alles muss schlichtweg in den Kofferraum. Das geschlossene Coupé bietet ein Standardvolumen von 310 Litern (bei Beladung bis zum Dach gibt Jaguar einen Wert von 408 Litern an), was für den normalen Betrieb ausreicht, der Kofferraum ist jedoch sehr flach und breit. Wer sich nach dem Himmel über dem Kopf sehnt, muss sich beim F-Type Cabriolet auf sehr beengte Verhältnisse einstellen. Sein Kofferraumvolumen sinkt auf lediglich 207 Liter und wird damit zu einem Ort, der höchstens weiche Reisetaschen aufnimmt. Die Entscheidung ist also klar: Während der F-Type Sie dazu zwingt, sehr sparsam zu packen, passt sich der BMW M4 Ihren Bedürfnissen mit absoluter Gelassenheit an.

ParameterBMW M4 CoupéJaguar F-Type CoupéBMW M4 CabrioletJaguar F-Type Cabriolet
Basisvolumen (Liter)440310300207
Max. Volumen nach Umklappen (Liter)Nicht verfügbarNicht umklappbar385Nicht umklappbar

Praktikabilität gegen puren Stil 🧳

Der BMW M4 gewinnt klar durch seine Fähigkeit, extreme sportliche Fahrleistungen mit einem vollwertigen Kofferraum für den Alltag zu kombinieren, während der zweisitzige Jaguar F-Type eher Enthusiasten anspricht, die bereit sind, beim Packen deutliche Kompromisse einzugehen.

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Anhängelasten

Bei der Wahl eines reinrassigen Sportwagens wie dem BMW M4 (Generation G82, ab 2021) oder dem Jaguar F-Type ist die Anhängelast nicht der wichtigste Parameter, doch für viele Käufer kann das Fehlen einer Anhängerkupplung einen entscheidenden Einfluss auf die Gesamtpraktikabilität haben. Im Vergleich dieser etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen ist die Situation völlig eindeutig – die standardmäßige sowie die maximale Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger beträgt bei beiden Fahrzeugen genau 0 kg. Beide Automobilhersteller haben diese leistungsstarken Modelle ab Werk schlichtweg nicht für den Anhängerbetrieb homologiert. Im Angebot finden sich auch keine spezifischen oder Hybrid-Versionen mit reduzierter oder abweichender Kapazität; sämtliche Motorisierungen setzen rein auf Leistung, wobei die Montage einer Anhängerkupplung die Gewichtsverteilung, die Aerodynamik und die Funktion des massiven Heckdiffusors beeinträchtigen würde. Aus praktischer Sicht stellt dies eine klare Einschränkung dar: Wenn Sie gerne reisen, gewinnen Sie mit Hilfe eines Anhängers bei diesen Fahrzeugen keinen Platz für ein paar zusätzliche Koffer, noch sichern Sie sich eine Kapazität, die für einen Wochenendeinkauf größerer Gegenstände oder einen längeren Campingurlaub ausreicht. Abschließend lässt sich also feststellen, dass diese beiden Sportwagen-Juwelen im Bereich der Anhängelast völlig übereinstimmen, und falls die Möglichkeit, einen Anhänger anzukoppeln, für Sie eine Notwendigkeit darstellt, müssen Sie eine andere Fahrzeugkategorie in Betracht ziehen, zum Beispiel leistungsstarke SUVs.

Modell und MotorisierungAnhängelast gebremst (kg)Anhängelast ungebremst (kg)
BMW M4 (alle Versionen)00
Jaguar F-Type (alle Versionen)00

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Motorenvergleich: Präzision gegen rohe Gewalt

Der Ansatz bei den Motorisierungen dieser beiden Sportwagen zeigt deutlich ihre unterschiedliche Ausrichtung, was für Interessenten eines Gebrauchtwagens ein entscheidender Faktor ist. Der BMW M4 bleibt seiner Tradition treu und setzt auf einen kompromisslosen Biturbo-Reihensechszylinder, der durch Schärfe, präzises Ansprechverhalten und an der Spitze auch durch Technologien aus der Welt des Motorsports besticht. Der Jaguar F-Type hingegen bietet eine breitere Palette an Konzepten, vom leichteren Vierzylinder bis hin zum charismatischen Kompressor-V8. Für Käufer von etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen bedeutet dies die Wahl zwischen kühler, rennstreckenorientierter Effizienz beim BMW und einem theatralischen britischen Erlebnis mit unverwechselbarem Sound beim Jaguar.

BMW M4 (Generation G82/G83)

Bei der Suche nach einem etwa vier Jahre alten Modell trifft man auf dem Markt auf die Generationen G82 (Coupé) und G83 (Cabriolet), die seit 2021 produziert werden. Das Herzstück aller Versionen ist der brillante 3,0-Liter-Reihensechszylinder (S58) mit zwei Turboladern. Eine Besonderheit ist das Standardmodell mit einer Leistung von 353 kW (480 PS), das als eines der letzten in seiner Klasse ein 6-Gang-Schaltgetriebe und Hinterradantrieb bietet. Die meisten Käufer entscheiden sich jedoch für die stärkere Competition-Variante (375 kW / 510 PS), die serienmäßig mit einer 8-Gang M Steptronic Automatik gekoppelt ist und auch den optionalen, blitzschnellen Allradantrieb M xDrive bietet. Für Sammler und absolute Enthusiasten gibt es die limitierten Leichtbau-Editionen CSL und CS, die massive 405 kW (550 PS) aus dem Motor herausholen.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
M4 (3.0 Twin-Turbo I6)Benzin3535506-Gang-Schaltgetriebe
M4 Competition (3.0 Twin-Turbo I6)Benzin3756508-Gang-Automatik
M4 CSL / CS (3.0 Twin-Turbo I6)Benzin4056508-Gang-Automatik

Jaguar F-Type (Generation X152)

Bei etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen sprechen wir über die modernisierte Version des Jaguar F-Type (Facelift ab Ende 2019), die das Motorenangebot deutlich vereinfacht hat. Die Basis bildet der 2,0-Liter-Turbo-Vierzylinder Ingenium in der Version P300 (221 kW / 300 PS), der dem Wagen Leichtigkeit auf der Vorderachse verleiht. Die wahre Attraktion ist jedoch der großvolumige 5,0-Liter-Kompressor-V8, der entweder in der „gemäßigteren“ Version P450 (331 kW / 450 PS) oder in der Top-Variante R bzw. der limitierten R75 mit massiven 423 kW (575 PS) und einem Drehmoment von 700 Nm erhältlich ist. Alle modernisierten Versionen setzen auf das 8-Gang-Quickshift-Automatikgetriebe. Es ist wichtig zu erwähnen, dass die beliebten Kompressor-Sechszylinder (P340 und P380) Ende 2019 aus dem Programm genommen wurden, sodass sie in den populären vierjährigen Post-Facelift-Gebrauchtwagen nicht mehr zu finden sind.

MotortypKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
P300 (2.0 Turbo I4)Benzin2214008-Gang-Automatik
P340 (3.0 Kompressor V6)*Benzin2504508-Gang-Automatik
P380 (3.0 Kompressor V6)*Benzin2794608-Gang-Automatik
P450 (5.0 Kompressor V8)Benzin3315808-Gang-Automatik
R / R75 (5.0 Kompressor V8)Benzin4237008-Gang-Automatik

*Hinweis: Die Produktion der V6-Motorisierungen (P340 und P380) wurde 2019 eingestellt. Diese Motoren repräsentieren somit ältere Modelle und sind in vier Jahre alten Fahrzeugen nicht mehr verfügbar.

Vernunft gegen Emotionen 🏎️🎭

Während der BMW M4 dank seines auf die Rennstrecke abgestimmten Sechszylinders und seiner technischen Präzision dominiert, besticht der Jaguar F-Type durch seinen altmodischen Kompressor-V8 und seine dramatische Klangkulisse.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl des richtigen Motors ist entscheidend für die langfristige Zufriedenheit mit diesen Sportwagen. Während BMW bei etwa vierjährigen Gebrauchten auf die ständige Evolution und Perfektionierung seines ikonischen 3,0-Liter-Reihensechszylinders mit Biturbo-Aufladung setzt, lockt Jaguar im gleichen Zeitraum entweder mit einem rationalen, aber weniger charakterstarken aufgeladenen Vierzylinder oder im Gegenteil mit einem charismatischen, kompressorgeladenen 5,0-Liter-Achtzylinder. Unsere untenstehenden Empfehlungen basieren auf realen Erfahrungen, der Ausgewogenheit zwischen Alltagsdynamik und realem Verbrauch, Nutzerfeedback sowie der mechanischen Zuverlässigkeit gebrauchter Exemplare.

Für den BMW M4 empfehlen wir: 3.0 I6 TwinPower Turbo (M4 Competition xDrive, 375 kW / 510 PS)

Für die Generation G82 (auf dem Gebrauchtwagenmarkt etwa ab 2021 verfügbar) ist die stärkere Competition-Version in Verbindung mit dem Allradantrieb xDrive eindeutig die beste und gefragteste Wahl. Der aufgeladene Reihensechszylinder mit der Kennung S58 ist ein mechanisches Meisterwerk, das ein massives Drehmoment von 650 Nm über ein extrem breites Drehzahlband liefert. Im Realbetrieb überrascht er zudem mit einem vernünftigen Verbrauch, der bei ruhigerem Autobahntempo bei etwa 10 bis 11 Litern pro 100 km gehalten werden kann. Im Vergleich zur Vorgängergeneration (S55 in der Version F82) ist dieser Motor deutlich robuster, und der Hersteller hat die bekannten Probleme mit der Zentralschraube der Kurbelwelle gelöst. Dennoch erfordert der Motor maximale Pflege – entscheidend ist es, das Ölwechselintervall auf maximal 10 bis 15 Tausend Kilometer zu verkürzen, um einer Degradation des Schmiermittels unter Last vorzubeugen. Die xDrive-Version verleiht dem Wagen eine unglaubliche Traktion und eliminiert so die Nervosität der Hinterachse älterer Modelle. Damit ist er die perfekte Wahl für Fahrer, die einen kompromisslosen Sportwagen suchen, der das ganze Jahr über sicher und effizient einsetzbar ist, auch für weniger erfahrene Piloten.

Für den Jaguar F-Type empfehlen wir: 5.0 V8 Supercharged (P450, 331 kW / 450 PS)

Obwohl bei vierjährigen Gebrauchten (nach der Modernisierung von 2020) auch der leichtere 2,0-Liter-Vierzylinder P300 angeboten wird, empfehlen wir für das wahre Erlebnis eines sportlichen Jaguars eindeutig den kompressorgeladenen 5,0-Liter-Achtzylinder in der Version P450. Dieses Aggregat stellt den absoluten „Sweet Spot“ im Angebot dar – es ist deutlich charakterstärker als der Basis-Vierzylinder und gleichzeitig spürbar erschwinglicher in Anschaffung und Unterhalt als die top-positionierte, extrem harte R-Version (575 PS). Sein technischer Hauptvorteil ist das unmittelbare Ansprechverhalten dank des mechanischen Kompressors, die lineare Leistungsentfaltung und die famose, tiefe Klangkulisse, die einfach zu einem britischen Gran Turismo gehört. Die Zuverlässigkeit des Fünfliters ist in diesen späten Produktionsphasen (Modelljahr 2021 und neuer) sehr gut. Bei der Besichtigung des Fahrzeugs lohnt es sich jedoch, das Kühlsystem detailliert zu prüfen – eine typische, aber lösbare Schwachstelle sind kleine Kühlmittelverluste an der Wasserpumpe oder den Kunststoffrohren im V-Bereich des Motors (es lohnt sich, die Wasserpumpe präventiv um die 100.000-km-Marke zu wechseln). Diese Motorisierung ist ideal für begeisterte Fahrer und Liebhaber von Wochenendausfahrten oder langen Reisen, die ein emotionales Erlebnis und klassische mechanische Rückmeldung der Jagd nach Hundertstelsekunden auf der Rennstrecke vorziehen.

Realer Kraftstoffverbrauch

Bei der Wahl eines Hochleistungssportwagens ist der offizielle Kraftstoffverbrauch oft nur ein theoretischer Wert, der aus Labormessungen stammt und sich deutlich von der täglichen Realität auf der Straße unterscheiden kann. Der wahre Appetit dieser Bestien zeigt sich erst im dichten Stadtverkehr, bei Autobahnetappen und vor allem durch den schweren Gasfuß des Fahrers auf der Lieblingslandstraße. Um ein möglichst genaues Bild für den Markt der etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen zu erhalten, haben wir aktuell verfügbare Motorisierungen verglichen, bei denen ein Vergleich am sinnvollsten ist (beim BMW handelt es sich um die seit 2021 eingeführte Generation G82, beim Jaguar um das modernisierte Modell X152 aus den Jahren 2020–2022). Datengrundlage sind reale Langzeitaufzeichnungen hunderter Besitzer auf dem Crowdsourcing-Portal Spritmonitor.de.

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (l/100 km)Quelle
Jaguar F-Type 2.0 P300 (221 kW)9,5Spritmonitor.de
BMW M4 Coupé (353 kW)11,2Spritmonitor.de
BMW M4 Competition (375 kW)11,8Spritmonitor.de
Jaguar F-Type 5.0 V8 P450 (331 kW)12,1Spritmonitor.de
Jaguar F-Type 5.0 V8 R (423 kW)13,2Spritmonitor.de

Ein detaillierter Blick auf die ermittelten Daten lässt gleich mehrere interessante Trends erkennen. Da man in dieser Leistungsklasse ausschließlich auf Ottomotoren trifft und ein Vergleich von Dieselmotoren somit logischerweise entfällt, ist der Hauptmaßstab die Effizienz der Aufladung bei unterschiedlichen Architekturen. Die auf dem Papier und in der Realität „sparsamste“ Variante ist erwartungsgemäß der aufgeladene Zweiliter-Vierzylinder von Jaguar mit der Bezeichnung P300. Als einziger schafft er es, im normalen Zyklus langfristig unter der Zehn-Liter-Marke zu bleiben. Eine überraschende Erkenntnis ist jedoch die phänomenale Effizienz der Münchner Ingenieurskunst: Obwohl der BMW M4 über einen doppelt aufgeladenen Dreiliter-Reihensechszylinder mit wesentlich brutalerer Leistung als der britische Vierzylinder verfügt, steigt der Verbrauch im Durchschnitt nur auf Werte um 11,2 bis 11,8 Liter. Jaguar hingegen verkörpert mit seinen hubraumstarken Kompressor-V8-Motoren die durstige alte Schule – der gewaltige Fünfliter-Hubraum lässt sich einfach nicht verleugnen, und die realen Zahlen der P450-Versionen sowie der schärferen R-Version liegen regelmäßig über 12 und 13 Litern.

Für den typischen Fahrer, der ein stilvolles Coupé für das tägliche Pendeln in die Stadt sucht und zumindest teilweise das Kraftstoffbudget schonen möchte, ist der Basis-Jaguar F-Type P300 wahrscheinlich die vernünftigste Wahl. Enthusiasten hingegen, die lieber hunderte Kilometer bei schnellen Autobahnetappen abspulen oder gerne Rennstrecken besuchen, verschmerzen in der Regel die knapp zwei Liter Mehrverbrauch und greifen direkt zum BMW M4. Gerade der deutsche Vertreter ergibt unter dem Gesichtspunkt des Preis-Leistungs-Verhältnisses enorm viel Sinn – man erhält unvergleichlich mehr Dynamik und exzellente Effizienz für jeden verbrannten Liter. Liebhaber britischer Extravaganz, die sich hingegen dem V8-Jaguar verschreiben, müssen an den Tankstellen schlichtweg mit gelegentlichen „Strudeln im Tank“ rechnen.

In Anbetracht all dieser Fakten ist es offensichtlich, dass der Kraftstoffverbrauch bei derart ausgerichteten Fahrzeugen nicht der Hauptentscheidungsfaktor sein sollte, da er eher den Gesamtcharakter des Wagens unterstreicht. Ein Interessent für einen Fünfliter-Jaguar F-Type nimmt mit einem Lächeln in Kauf, für die phänomenale Klangkulisse des Kompressor-V8 mehr zu bezahlen, während der präzise deutsche Sechszylinder im BMW M4 den Fahrer durch die beispielhafte Abstimmung von extremer Leistung mit einer fast schon überraschenden Genügsamkeit im Betrieb fasziniert. Letztendlich kaufen die Besitzer beide Fahrzeuge vorwiegend mit dem Herzen und nicht nach Verbrauchstabellen.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Preisvergleich auf dem Gebrauchtwagenmarkt: Deutsche Präzision gegen britischen Charme

Bei der Untersuchung des Marktes für etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen (Jahrgänge 2021 und 2022) stoßen wir auf interessante Unterschiede in der Wertbeständigkeit beider Modelle. In diesem Alter wird das bayerische Coupé in seiner aktuellen und technologisch hochmodernen Generation G82 angeboten, während die britische Raubkatze in ihrer deutlich modernisierten (Facelift-)Version der ersten Generation auf dem Markt vertreten ist, die ein aggressiveres Design und eine zwar verkleinerte, aber umso charakterstärkere Motorenpalette mit sich brachte.

BMW M4 (Generation G82, Jahrgänge 2021–2022)

Dank der ungebrochenen Nachfrage und des exzellenten Rufs der BMW M Division hält dieses Modell seinen Wert sehr selbstbewusst. Zudem bietet der Markt eine recht breite Auswahl über verschiedene Spezifikationen hinweg.

  • Einstiegsmodelle und höhere Laufleistung: Die Preise für Fahrzeuge mit Hinterradantrieb, Schaltgetriebe oder für Versionen mit etwas höherer Kilometerleistung beginnen bei Beträgen um 66.000 €.
  • Die begehrtesten Modelle: Der absolute Verkaufsschlager auf dem Zweitmarkt sind die Competition-Versionen, sehr oft in Verbindung mit dem Allradantrieb M xDrive. Für gut gewartete Exemplare mit einer Laufleistung von etwa 20.000–40.000 Kilometern zahlen Interessenten im Durchschnitt 78.000 bis 90.000 €.
  • Premium-Spezifikationen: Modelle mit teurer Sonderausstattung (M Carbon Exterieurpaket, Carbon-Keramik-Bremsen oder Speziallackierungen aus dem BMW Individual Programm) und minimaler Laufleistung überschreiten problemlos die Grenze von 103.000 €.

Jaguar F-Type (Facelift 1. Generation, Jahrgänge 2021–2022)

Bei Jaguar bestimmen vor allem das Aggregat unter der langen Motorhaube die Geschwindigkeit des Wertverlusts und den Endpreis des Gebrauchtwagens. Das Modell F-Type leidet traditionell unter einem steileren Wertverlust als sein deutscher Konkurrent. Was für den Erstbesitzer ein Nachteil ist, stellt für den Gebrauchtwagenkäufer jedoch eine fantastische Gelegenheit dar.

  • Basis-Vierzylinder (P300): Der Zweiliter-Motor bietet zwar nicht das klassische Grollen eines großen Hubraums, stellt aber auf dem Gebrauchtwagenmarkt den preislich günstigsten Weg zu diesem atemberaubenden britischen Design dar. Die Preise für diese vierjährigen Gebrauchten bewegen sich etwa zwischen 49.000 und 57.000 €.
  • Achtzylinder-Mittelklasse (P450): Für das volle Erlebnis mit dem kompressorgeladenen 5,0-Liter-V8 zahlen Sie in der Regel 66.000 bis 78.000 €, was für einen so hubraumstarken und charismatischen Motor ein exzellentes Angebot ist.
  • Top-Version (F-Type R, P575): Das stärkste Modell mit Allradantrieb hält seinen Restwert deutlich strenger. Bei makellosen und voll ausgestatteten Exemplaren müssen Sie mit einem Betrag zwischen 82.000 und 99.000 € rechnen.

Zusammenfassung der Durchschnittspreise für 4 Jahre alte Fahrzeuge

Modell und AusrichtungUngefährer EinstiegspreisÜblicher Preis für gepflegtes ExemplarTop-Versionen / Geringe Laufleistung
BMW M4 (G82)66.000 €84.000 €103.000 € und mehr
Jaguar F-Type (Facelift)49.000 €72.000 €99.000 €

Hinweis: Die Preise berücksichtigen den tschechischen und europäischen Markt und können je nach aktuellem Angebot, Fahrzeugzustand, nachweisbarer Servicehistorie und Zusatzausstattung variieren.

Ein Blick in die Gebrauchtwagen-Preislisten offenbart eine klare Tatsache: In Bezug auf die Wertbeständigkeit ist der BMW M4 der deutlich stabilere Hafen, für den zudem eine wesentlich größere Auswahl am Markt herrscht. Im Gegensatz dazu spricht der Jaguar F-Type in seiner Facelift-Version vor allem diejenigen an, die einen kompromisslosen Charakter suchen. Dank des steileren Preisverfalls bei den britischen Fahrzeugen gilt eine verlockende Gleichung: Für das Geld, das für eine Standardausführung des BMW M4 reichen würde, können Sie einen majestätischen, vollwertigen V8-Kompressor erwerben, dessen Auftritt in seiner Klasse auf dem Gebrauchtwagenmarkt ein absolutes Unikat ist.

Rationale Investition vs. Emotionen zum Schnäppchenpreis 💸

Während der BMW M4 dank seiner Fähigkeiten und modernen Technologien seinen Wert zuverlässiger hält, bietet Ihnen der britische Jaguar F-Type auf dem Gebrauchtwagenmarkt eine wesentlich erschwinglichere Eintrittskarte in die Welt des klassischen, grollenden Achtzylinders.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Obwohl Käufer von Premium-Sportwagen oft automatisch eine volle Fünf-Sterne-Bewertung in den Euro NCAP-Tests erwarten, ist es bei der Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt immer äußerst wichtig, den Gesamtkontext und das konkrete Testjahr zu berücksichtigen. Die Methodik der unabhängigen Euro NCAP-Tests entwickelt sich nämlich ständig weiter und wird deutlich strenger. Nach und nach werden fortschrittlichere Frontalaufprallsimulationen, eine strengere Erkennung von Radfahrern und Tests der Fahrzeugreaktionen an unübersichtlichen Kreuzungen eingeführt. Aus diesem Grund lassen sich die prozentualen Ergebnisse aus verschiedenen Zeiträumen nicht direkt vergleichen, da ein älteres Fünf-Sterne-Ergebnis nach heutigen Maßstäben möglicherweise nicht mehr für die Höchstbewertung ausreichen würde.

Der BMW M4 teilt sich seine Sicherheitsbewertung mit der zivileren 4er Reihe (und der technisch verwandten 3er Reihe), die 2019 unabhängige Crashtests durchlief und die höchste Fünf-Sterne-Bewertung erhielt. Das bayerische Coupé glänzte vor allem beim Schutz erwachsener Insassen mit einem beeindruckenden Ergebnis von 97 % und erreichte zudem hervorragende 93 % beim Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer. Der Kinderschutz wurde mit sehr guten 83 % bewertet, und die Sicherheitsassistenzsysteme erhielten 72 %. Obwohl die Zertifizierung vor der massiven Einführung der strengsten Assistenztests für den Stadtverkehr nach 2020 stattfand, belegen die Daten eine exzellente Karosseriesteifigkeit und ein höchst zuverlässiges autonomes Bremsen.

Der Jaguar F-Type stellt hingegen aus Sicht unabhängiger Daten einen völlig anderen Fall dar. Seit seiner Markteinführung wurde er von der Organisation Euro NCAP nie offiziell getestet, was bei exklusiven Sportwagen mit geringen Produktionszahlen jedoch ein recht übliches Verfahren ist. Der britische Automobilhersteller hat das Fahrzeug natürlich mit einer ganzen Reihe passiver und aktiver Merkmale ausgestattet, darunter ein autonomer Notbremsassistent, ein Spurhalteassistent sowie ein kompletter Satz Airbags. Das völlige Fehlen eines unabhängigen Zertifikats bedeutet jedoch, dass das tatsächliche Niveau der passiven Sicherheit bei einem Aufprall nicht objektiv überprüft und mit dem Rest des Marktes verglichen werden kann. Aus diesem Grund finden sich in den Euro NCAP-Tabellen für das Modell F-Type keine Werte.

Unter dem Aspekt der Sicherheit und des Seelenfriedens stellt der BMW M4 für Käufer eines etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagens die transparentere und objektiv modernere Wahl dar. Seine außergewöhnlichen Crashtest-Ergebnisse bieten einen realen Beweis für zuverlässigen Schutz, während man sich beim Jaguar F-Type mangels unabhängiger Daten allein auf die internen Behauptungen des Herstellers verlassen muss.

Vergleich der Euro NCAP-Ergebnisse

ParameterBMW M4Jaguar F-Type
Testjahr2019Nicht getestet
Schutz erwachsener Insassen97 %-
Kinderschutz83 %-
Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer93 %-
Sicherheitsassistenzsysteme72 %-

Geprüfte Sicherheit vs. britische Unbekannte 🛡️

Während der BMW M4 eine erstklassige und unabhängig geprüfte Sicherheit bietet, die durch die volle Sternenzahl aus dem Jahr 2019 untermauert wird, hat der Jaguar F-Type nie offizielle Crashtests durchlaufen, was das deutsche Modell zu einer viel transparenteren und sichereren Wahl macht.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Zusätzlich zur Serienausstattung bieten beide Modelle weit mehr als nur Basisfunktionen, wobei jedes von ihnen das Thema Mehrwert auf eine ganz eigene Weise angeht.

BMW M4: Digitale Innovationen und kompromissloser Sportsgeist

  • Elektronik und Assistenz (M Drive Professional): Dieses Paket ist der Traum eines jeden Automobil-Enthusiasten. Enthalten ist der einzigartige M Drift Analyser, der Länge, Zeit und Winkel Ihres Drifts aufzeichnet und bewertet. Für Rennstreckentage steht das System M Laptimer bereit, das Rundenzeiten misst und Fahrdaten direkt über das Bordsystem des Fahrzeugs analysiert.
  • Fahrwerk und Antrieb (M xDrive System): Obwohl der M4 als reiner Hecktriebler erhältlich ist, verfügt die erweiterte Competition-Version oft über den Allradantrieb M xDrive. Dieser ermöglicht eine einzigartige Flexibilität – über das Infotainment-Menü können Sie das Fahrzeug in den reinen Heckantriebsmodus (2WD) schalten und erhalten so das Verhalten eines klassischen, puristischen Sportcoupés zurück, mit der Möglichkeit zum Driften ohne jegliche Eingriffe der Stabilisierungskontrolle.
  • Infotainment und Konnektivität (BMW Live Cockpit Professional): Das Fahrzeug ist mit dem hochreaktiven iDrive-System ausgestattet, das eine fortschrittliche Sprachsteuerung, kabellose Integration von Apple CarPlay und Android Auto sowie die Möglichkeit für Over-the-Air-Software-Updates (OTA) bietet. Spezielle M Mode-Tasten am Lenkrad ermöglichen zudem das sofortige Speichern und Abrufen eigener Einstellungen für das Ansprechverhalten von Motor, Fahrwerk und die Anzeige der Instrumente.
  • Komfort und cleveres Design (M Carbon Schalensitze): Die gegen Aufpreis erhältlichen Carbonsitze sind ein optisches und funktionales Highlight. Sie sparen nicht nur erheblich an Gewicht und verstärken durch das sichtbare Carbon das Rennsport-Feeling im Innenraum, sondern ermöglichen auch das Abnehmen eines Teils der Kopfstütze – ein äußerst praktisches Detail für Fahrer, die auf der Rennstrecke einen Schutzhelm tragen.

Jaguar F-Type: Britische Eleganz mit entfesseltem Sound

  • Motoren und Akustik (Aktive Sport-Abgasanlage): Der Jaguar F-Type ist weltweit berühmt für seinen dramatischen und charismatischen Sound, insbesondere bei den V8-Motoren. Die Modelle der modernisierten Generation bieten jedoch die clevere Funktion Quiet Start. Diese Funktion hält beim Starten die Auspuffklappen geschlossen, sodass das Fahrzeug relativ leise anspringt – eine ideale Eigenschaft, wenn Sie früh morgens aus einem Wohngebiet abfahren und die Nachbarn nicht wecken möchten.
  • Design und Karosserie (Versenkbare Türgriffe und Aerodynamik): Die Designer von Jaguar legten Wert auf absolut klare Linien. Die Türgriffe schließen bündig mit der Karosserie ab und fahren erst aus, wenn Sie das Fahrzeug entriegeln. Auf der Autobahn wird das fließende Profil des Wagens durch einen aktiven Heckspoiler ergänzt, der bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit automatisch ausfährt und so die Stabilität und den aerodynamischen Anpressdruck auf der Hinterachse erhöht.
  • Infotainment und Komfort (Meridian Soundsystem): Im fahrerorientierten Cockpit finden Sie ein hochauflösendes, voll digitales 12,3-Zoll-Instrumentendisplay. Der britische Automobilhersteller ist zudem stolz auf seine Partnerschaft mit der Premiummarke Meridian. Deren Audiosysteme sind so konzipiert, dass sie selbst bei hohen Geschwindigkeiten oder in der Convertible-Version mit offenem Verdeck einen kristallklaren Surround-Sound liefern.
  • Historische Anleihen (Clamshell-Motorhaube): Trotz moderner Technologien bewahrt der F-Type die Verbindung zur berühmten Geschichte der Marke, insbesondere zum E-Type. Die Motorhaube ist aus einem einzigen großen Stück Aluminium gefertigt und öffnet sich unkonventionell nach vorne, was nicht nur den Zugang zum Motor erleichtert, sondern auch ein äußerst effektvolles Element ist, das typisch für britische Sportwagen ist.

Wichtige Vor- und Nachteile

BMW M4

Vorteile

Überwältigende Leistung und Dynamik dank des S58-Sechszylindermotors (bis zu 510 PS in der Competition-Version)

Phänomenale Fahreigenschaften mit der Option des exzellenten Allradantriebs M xDrive

Deutlich höhere Alltagstauglichkeit dank der 2+2-Sitzkonfiguration und eines geräumigeren Kofferraums

Modernes, blitzschnelles iDrive-Infotainment und erstklassige Assistenzsysteme

Bessere Verfügbarkeit von Service und Ersatzteilen

Nachteile

Kontroverses Design der Frontmaske, das nicht jedem Geschmack entsprechen muss

Spürbarer Anstieg des Leergewichts im Vergleich zur Vorgängergeneration

Das Fahrverhalten im Grenzbereich kann leicht synthetisch und distanziert wirken

Der BMW M4 (Generation G82) ist das ultimative Werkzeug für Fahrer, die kompromisslose Geschwindigkeit auf der Rennstrecke suchen, aber gleichzeitig ein Auto für das tägliche Pendeln benötigen. Technologische Reife und das Platzangebot im Innenraum machen ihn zu einer höchst rationalen Wahl in der Kategorie der Hochleistungscoupés, bei der jedoch pure Eleganz durch aggressive Funktionalität ersetzt wurde.

Jaguar F-Type

Vorteile

Wunderschönes, zeitloses britisches Design mit den Proportionen eines klassischen Sportwagens

Absolut phänomenaler und süchtig machender Sound, besonders bei den Varianten mit V8-Kompressormotor

Niedrige Sitzposition hinter dem Lenkrad und authentisches Fahrgefühl in einem reinrassigen Zweisitzer

Deutlichere Exklusivität und Besonderheit auf der Straße

Nachteile

Sehr eingeschränkte Praktikabilität aufgrund der strikt zweisitzigen Kabine und des kleinen Kofferraums

Veraltetes Infotainment und ältere Innenraumarchitektur im Vergleich zur deutschen Konkurrenz

Im direkten Vergleich erreicht er nicht die Präzision und Schärfe bei forcierter Fahrt auf der Rennstrecke

Schnellerer Wertverlust auf dem Gebrauchtwagenmarkt und potenziell höhere Kosten für spezifischen Service

Der Jaguar F-Type ist eine rein emotionale Wahl, die traditionelle automobile Leidenschaft, britischen Charme und unverwechselbaren Charakter verkörpert. Er spricht vor allem Individualisten an, die ein charismatisches Auto für den Fahrspaß auf Landstraßen am Wochenende suchen und bereit sind, ihm die geringere Alltagstauglichkeit sowie die ältere elektronische Ausstattung zu verzeihen.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf langfristigem Feedback von Besitzern, Serviceberichten und Erfahrungen aus unserer unabhängigen technischen Inspektion haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Interessenten dieser etwa vier Jahre alten Sportmodelle achten sollten.

BMW M4 (G82)

Die Generation G82 wird hinsichtlich der mechanischen Zuverlässigkeit bisher sehr hoch bewertet, dennoch treten auch bei diesem ultimativen Sportwagen spezifische Probleme auf, die sich aus seiner Ausrichtung und der komplexen Technik ergeben.

  • Bremsen und Fahrwerk: Besitzer beschweren sich sehr oft über das Quietschen der M-Sportbremsen bei niedrigen Geschwindigkeiten und beim Anhalten, besonders wenn die Bremsen kalt sind. Üblich ist auch eine enorme Bremsstaubentwicklung. Das straffe Fahrwerk führt naturgemäß zu einem übermäßig schnellen Reifenverschleiß.
  • Interieur und Ausstattung: Die optionalen Carbon-Schalensitze (M Carbon) haben in der Mitte der Sitzfläche eine harte Erhöhung, die viele Fahrer im Alltag stört und das Aussteigen erschwert. Das feine Merino-Leder ist zudem sehr anfällig für Kratzer und Abrieb. Gelegentlich tritt ein Klappern von Kunststoffen im Bereich des Armaturenbretts und der Türverkleidungen auf.
  • Elektronik und Infotainment: Beim iDrive-System treten gelegentlich Software-Hänger, Ausfälle der kabellosen Apple CarPlay-Schnittstelle oder Probleme bei der Schlüsselbelegung durch das Komfortzugangssystem auf.
  • Motor (S58): Das Aggregat ist robust und leidet nicht unter fatalen Defekten. Erhöhte Aufmerksamkeit sollte jedoch dem Kühlsystem gewidmet werden, das bei sportlicher Fahrweise extremen thermischen Belastungen ausgesetzt ist, sowie dem regelmäßigen Wechsel hochwertiger Betriebsflüssigkeiten.

BMW M4: Ein zuverlässiger Athlet mit seinen Macken

Der BMW M4 G82 ist mechanisch außerordentlich robust und der S58-Motor gehört zum Besten auf dem Markt. Die meisten Beschwerden der Besitzer beschränken sich auf den akustischen Unkomfort der Bremsen, die Unpraktikabilität einiger Interieur-Elemente und kleinere Software-Mängel.

Jaguar F-Type (Facelift)

Obwohl der britische Automobilhersteller die Zuverlässigkeit seiner Modelle in den letzten Jahren verbessert hat, erfordern gebrauchte F-Types weiterhin einen sorgfältigen Umgang und kämpfen mit einer Reihe von Leiden, die oft die Kühlung und die spezifische Elektronik betreffen.

  • Kühlsystem und Motor: Das größte Schreckgespenst sind die Kunststoffrohre des Kühlsystems (sog. Y-Pipes) und die Wasserpumpen. Die Kunststoffe werden mit der Zeit durch Hitze spröde, reißen und verursachen Kühlmittellecks, was bis zur Überhitzung des Motors führen kann. Vernachlässigte Ölwechsel machen sich bei den V-Motoren durch eine verkürzte Lebensdauer der Steuerketten bemerkbar.
  • Auspuffanlage: Ein ganz gewöhnliches Problem ist das Klemmen der Klappen der aktiven Auspuffanlage. Nicht ungewöhnlich bei Gebrauchten ist auch ein vorzeitiger Defekt der Katalysatoren infolge des aggressiven Verhaltens des Auspuffs in den schärfsten Modi.
  • Elektronik und Exterieur: Besitzer berichten häufig über das Versagen des Motors bei den mittleren ausfahrbaren Lüftungsdüsen der Klimaanlage, die dann auf halbem Weg stecken bleiben. Typisch ist auch das Ausfallen oder Ablösen der LED-Tagfahrlichtstreifen in den Scheinwerfern und klemmende äußere versenkte Türgriffe, die regelmäßiges Schmieren erfordern.
  • Antriebsstrang: Insbesondere bei Fahrzeugen mit hoher Laufleistung oder nach härterer Gangart können Ölverluste über die Dichtungen des Hinterachsdifferenzials auftreten, die bei Vernachlässigung zu schwerwiegenderen Schäden am Getriebe führen.

Jaguar F-Type: Wunderschön, aber wartungsintensiver

Der Jaguar F-Type ist ein charismatischer Sportwagen, dessen Zuverlässigkeit stark von der präventiven Wartung abhängt. Zukünftige Besitzer sollten insbesondere den Zustand des Kühlsystems im Auge behalten und sich darauf einstellen, gelegentlich kleinere Defekte an der Elektronik der Ausstattung zu beheben.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines gebrauchten Sportwagens ist eine gründliche physische Fahrzeugprüfung absolut entscheidend. Hier sind einige spezifische Punkte, auf die Sie sich bei beiden Modellen konzentrieren sollten, damit Sie nach dem Kauf keine unangenehmen Überraschungen erleben.

Bei der Auswahl eines BMW M4:

  • Zustand der Carbon-Keramik-Bremsen (falls vorhanden): Die optionalen Carbon-Keramik-Bremsen lassen zwar auch auf der Rennstrecke nicht nach, aber ihr Austausch kostet Zehntausende Euro. Achten Sie bei der Probefahrt darauf, ob die Bremsen quietschen, nachlassen oder Vibrationen im Lenkrad verursachen. Jede unabhängige technische Inspektion des Fahrzeugs sollte immer eine genaue Wiegung der Scheiben beinhalten, da dies der einzige zuverlässige Weg ist, ihren Verschleißgrad zu bestimmen.
  • Verhalten des 8-Gang-Automatikgetriebes von ZF: Obwohl dieser Wandlerautomat im Allgemeinen sehr zuverlässig ist, sollten Sie bei der Probefahrt sowohl starke Beschleunigung als auch sanftes Dahingleiten testen. Das Getriebe muss sanft und ohne metallische Schläge, Ruckeln oder Verzögerungen beim Herunterschalten schalten.
  • Fahrwerkseinstellung und Spuren von Rennstreckeneinsätzen: Der M4 reagiert sehr empfindlich auf die korrekte Einstellung der Geometrie und des Fahrwerks. Wenn das Auto zur Seite zieht oder die Innenkanten der Reifen deutlich und ungleichmäßig abgenutzt sind, kann dies nicht nur auf eine verstellte Geometrie, sondern auch auf versteckte Unfallschäden oder übermäßige Belastung durch aggressives Fahren auf der Rennstrecke hindeuten.
  • Wartungshistorie und Software-Updates: Die moderne Generation des M4 (G82) setzt auf extrem komplexe Elektronik und das iDrive-System. Überprüfen Sie, ob das Infotainment nicht einfriert, ob alle Fahrmodi sofort funktionieren und ob das Auto die neueste Software des Herstellers installiert hat. Ältere Softwareversionen konnten gelegentliche Ausfälle der Assistenzsysteme verursachen.
  • M Aktives Differenzial und Flüssigkeitsverluste: Überprüfen Sie das hintere aktive Differenzial sorgfältig auf eventuelle Öllecks. Achten Sie bei langsamer Fahrt in engen Kurven mit offenen Fenstern darauf, ob vom Heck her Schleif- oder Knackgeräusche zu hören sind, was auf einen übermäßigen Verschleiß der Differenziallamellen hindeuten würde.

Bei der Auswahl eines Jaguar F-Type:

  • Klappen der aktiven Abgasanlage: Der Sound der aktiven Abgasanlage ist beim F-Type legendär, aber die Auspuffklappen können aufgrund hoher Temperaturen und Rußablagerungen in einer Position festklemmen. Schalten Sie während der Fahrt mehrmals zwischen den Fahrmodi hin und her und achten Sie darauf, ob sich die Lautstärke des Autos deutlich und sofort ändert.
  • Zustand und Geräusch des Kompressors bei V8- und V6-Motoren: Achten Sie bei diesen aufgeladenen Aggregaten auf das Motorgeräusch im Leerlauf und bei warmem Motor. Wenn Sie aus dem oberen Bereich ein Rasseln hören (ein Geräusch, das an "Murmeln in einer Blechdose" erinnert), handelt es sich fast sicher um eine ermüdete Torsionsfeder oder ein verschlissenes Lager im Kompressor. Ihre umfassende Fahrzeugprüfung sollte daher unbedingt eine detaillierte Diagnose und ein physisches Abhören des Motorraums beinhalten.
  • Funktionalität der Elektronik und des Touch Pro Infotainmentsystems: Die Jaguar-Elektronik aus diesen Jahren kann gelegentlich Probleme bereiten. Testen Sie das Display und suchen Sie nach Anzeichen für ein Einfrieren des Bildschirms, langsame Reaktionszeiten beim Wechseln der Menüs oder Probleme bei der Bluetooth-Kopplung mit dem Telefon. Testen Sie auch die Rückfahrkamera – bei einigen Fahrzeugen neigt sie dazu, gelegentlich auszufallen oder einen blauen Bildschirm anzuzeigen.
  • Verschleiß der Querlenker und Fahrwerksbuchsen: Der F-Type ist ein relativ schweres Auto, und insbesondere bei den Versionen mit dem schweren Achtzylinder vorne wird die Vorderachse stark beansprucht. Achten Sie beim Überfahren von Unebenheiten, abgesenkten Gullydeckeln oder Bremsschwellen darauf, ob von vorne ein dumpfes Klopfen oder Quietschen zu hören ist, was auf Spiel in den Querlenkern oder defekte Silentblöcke hindeutet.
  • Geräuschentwicklung des Hinterachsdifferenzials: Halten Sie während der Probefahrt eine konstante Geschwindigkeit von etwa 90–110 km/h und schalten Sie das Radio aus. Wenn vom Heck des Fahrzeugs ein hochfrequentes Summen oder ein langgezogenes Pfeifen zu hören ist, das sich mit der Geschwindigkeit ändert, ist dies ein typisches erstes Anzeichen für ein verschlissenes Differenzial, das bald eine teure Überholung oder einen kompletten Austausch erfordern wird.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Der BMW M4 ist dank seiner viersitzigen Kabine und der guten Rundumsicht für den täglichen Gebrauch wesentlich besser nutzbar. Der Jaguar F-Type hingegen ist ein rein zweisitziger Sportwagen mit begrenztem Innenraum, der primär für Wochenenderlebnisse konzipiert wurde. Zudem kann der deutsche Vertreter im Komfortmodus Unebenheiten auf normalen Straßen besser dämpfen.

Der BMW M4 hat hier deutlich die Nase vorn; sein Kofferraum mit einem Volumen von 440 Litern fasst problemlos das Gepäck von zwei Personen auch für einen längeren Urlaub. Der Jaguar F-Type bietet in der Coupé-Version bescheidenere 310 Liter, und wenn Sie sich für das Cabriolet entscheiden, sinkt das Kofferraumvolumen auf nur 207 Liter. Beim BMW lassen sich zudem die Rücksitzlehnen umklappen, um auch deutlich längere Gegenstände zu transportieren.

Nein, einen per Kompressor aufgeladenen Achtzylinder bietet von diesem Duo nur der Jaguar F-Type, was ihm eine unverwechselbare und sehr dramatische Klangkulisse verleiht. Der BMW M4 setzt ausschließlich auf einen 3,0-Liter-Reihensechszylinder mit Biturbo-Aufladung und exzellentem Durchzug. Während der Brite mit seinem theatralischen Charakter punktet, dominiert der Sechszylinder von BMW M durch blitzschnelles Ansprechverhalten und allgemeine Dynamik.

Der BMW M4 ist dank der erstklassigen Abstimmung der M-GmbH, der steiferen Karosserie und der fortschrittlichen Elektronik auf der Rennstrecke eindeutig schneller und schärfer. Der Jaguar F-Type fungiert eher als traditionell schnelles Auto der Gran-Turismo-Kategorie, weshalb er in Grenzsituationen schwerfälliger wirkt und nicht so präzise ist. Für regelmäßige Besuche von Track Days ist der M4 der absolut klare Favorit.

Bei beiden leistungsstarken Premiumfahrzeugen muss mit hohen Ausgaben für Service, Premiumkraftstoff, Sportreifen und Hochleistungsbremsen gerechnet werden. Die Generation des S58-Reihensechszylinders im BMW M4 gilt als mechanisch außerordentlich robust, aber eventuelle Reparaturen an spezifischen Carbonteilen sind sehr teuer. Jaguar setzt zwar auf das bewährte Fünf-Liter-Aggregat, doch Besitzer haben in diesem Fall häufiger mit kleineren Defekten an der Bordelektronik zu kämpfen.

Fazit: Welches Modell wählen?

Unser Urteil

Die Wahl zwischen einem etwa vier Jahre alten BMW M4 und einem Jaguar F-Type stellt einen klassischen Kampf zwischen erstklassiger Ingenieurspräzision und reinen automobilen Emotionen dar. Das Münchner Coupé ist dank seiner außergewöhnlichen Dynamik, fortschrittlichen Technologien und dem wesentlich praktischeren Konzept mit größerem Kofferraum die ideale Wahl für alle, die ein kompromissloses Rundstrecken-Tool suchen, das zuverlässig im Alltag einsetzbar ist. Im Gegensatz dazu spricht die strikt zweisitzige britische Raubkatze vor allem Individualisten an, die zeitloses Design und den unnachahmlichen Sound des Kompressormotors bevorzugen und auf eine bessere Alltagstauglichkeit verzichten können. Während der BMW M4 eine rationalere Investition mit objektiv besseren und sichereren Fahreigenschaften darstellt, lockt der Jaguar F-Type auf dem Gebrauchtwagenmarkt als preiswertere und äußerst charismatische Eintrittskarte in die Welt der traditionellen Sportwagen.

Finden Sie Ihr ideales Fahrzeug

Quellen: ADAC, welt.de, spiegel.de, ecomento.de, chip.de, cleantechnica.com

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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