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BMW i7 vs. Mercedes-Benz EQS: Vollständiger Vergleich 2026

Detaillierter Vergleich zwischen BMW i7 und Mercedes-Benz EQS. Entdecken Sie die reale Reichweite, Details zur Luxusausstattung und lesen Sie unser Fazit. Welches Elektroauto ist die richtige Wahl?

19. April 2026

VS
BMW i7

BMW i7

Mercedes-Benz EQS

Mercedes-Benz EQS

Einführung

Der BMW i7, die rein elektrische Variante der siebten Generation der prestigeträchtigen 7er-Reihe (bezeichnet als Generation G70), verkörpert den absoluten Gipfel des Münchner Ansatzes für emissionsfreien Luxus und fortschrittliche Technologien. Sein direkter Herausforderer ist der Mercedes-Benz EQS (Generation V297), das Flaggschiff der EQ-Familie, das ein revolutionäres aerodynamisches Design in das Segment brachte und oft als das vollelektrische Äquivalent der S-Klasse bezeichnet wird. Im folgenden Vergleich werden wir uns im Detail ansehen, welches dieser rund vier Jahre alten Premium-Elektroautos auf dem Gebrauchtwagenmarkt die klügere Wahl darstellt, und die wichtigsten Unterschiede aufzeigen, die Ihnen bei der endgültigen Entscheidung helfen sollen.

Vergleich der äußeren Abmessungen

Vergleich der Außenmaße: Traditionelle Erhabenheit gegen aerodynamischen Tropfen

Wenn man den BMW i7 und den Mercedes-Benz EQS nebeneinander parkt, bemerkt man auf den ersten Blick einen völlig unterschiedlichen Ansatz bei Design und Außenproportionen. Während Mercedes-Benz auf eine aerodynamische Tropfenform mit kurzer Front setzt, behält BMW die majestätische, klassische Stufenheck-Karosserie mit einer wuchtigen und langen Motorhaube bei. Dieser Konzeptunterschied schlägt sich auch deutlich in den Tabellen nieder. Der BMW i7 ist in der Länge buchstäblich gigantisch – er misst 5.391 mm, was beachtliche 168 bis 175 mm mehr sind als beim EQS-Modell (dieses misst in den für den Gebrauchtwagenmarkt typischen Jahrgängen 5.216 mm, bei AMG-Versionen oder neueren Ausführungen dann 5.223 mm).

In Bezug auf Breite und Höhe hat der Münchner Vertreter ebenfalls die Nase vorn. Mit einer Breite von 1.950 mm und einer Höhe von 1.544 mm übertrifft er den Mercedes um 24 mm in der Breite und um etwa 30 mm in der Höhe. Wo sich die beiden luxuriösen Elektro-Limousinen hingegen überraschend treffen, ist der Radstand. Trotz der wesentlich längeren Karosserie beim BMW beträgt sein Radstand 3.215 mm, was nur 5 mm mehr sind als beim EQS (3.210 mm). Mercedes-Benz konnte dank der radikalen Vorverlegung der Kabine (sog. Cab-Forward-Design) aus einem etwas kürzeren Fahrzeug praktisch den identischen Raum zwischen den Vorder- und Hinterrädern herausholen.

Was bedeuten diese Werte für das tägliche Miteinander? Der BMW i7 bietet dank seines höheren Aufbaus und des klassischen Dachprofils ein großzügigeres Gefühl von Luftigkeit und mehr Kopffreiheit für die Fondpassagiere, was man besonders bei der Nutzung des Fahrzeugs mit Chauffeur zu schätzen weiß. Der Preis für diesen Komfort ist jedoch die Länge von fast 5,4 Metern, die in engen Stadtgassen oder älteren Tiefgaragen eine erhebliche Herausforderung darstellt. Der Mercedes-Benz EQS ist dank seiner kompakteren Außenmaße beim Parken etwas freundlicher, auch wenn es sich immer noch um ein sehr großes Fahrzeug handelt. Ein Vorteil des EQS ist zudem seine praktische Fließheck-Karosserie (Liftback) mit einer riesigen Heckklappe, die einen unvergleichlich besseren Zugang zum Kofferraum ermöglicht als bei einer klassischen Limousine.

ParameterBMW i7 LimousineMercedes-Benz EQS Fließheck
Länge (mm)53915216 - 5223
Breite (mm)19501926
Höhe (mm)15441512 - 1520
Radstand (mm)32153210

Kofferraumvolumen

Bei der Wahl eines luxuriösen Elektroautos spielen das Volumen und die Zugänglichkeit des Kofferraums eine überraschend wichtige Rolle, und das nicht nur für die familiäre Nutzung, sondern auch für die alltägliche Praktikabilität. Während es in dieser Prestigeklasse üblich ist, dem Platz für die Passagiere auf den Rücksitzen Vorrang einzuräumen, können die unterschiedlichen Ansätze der Automobilhersteller grundlegend beeinflussen, wie einfach Sie Golfbags, einen Kinderwagen oder Gepäck für einen längeren Urlaub im Auto unterbringen. Hier stehen sich zwei völlig unterschiedliche Welten gegenüber – die traditionelle Münchner Limousine und das innovative Stuttgarter fünftürige Fließheck.

Der BMW i7 (Generation G70) ehrt die klassische Drei-Box-Karosserie vom Typ Limousine und bietet ein Basis-Kofferraumvolumen von glatten 500 Litern. Hierbei ist anzumerken, dass die rein elektrische Version i7 aufgrund des Platzbedarfs für die Batterien ein geringfügig kleineres Kofferraumvolumen hat – die Verbrennerversionen der 7er-Reihe bieten nämlich etwas bessere 540 Liter. Dennoch ist der Wert von 500 Litern völlig ausreichend für den Gepäcktransport auf einer Geschäftsreise oder für den Wochenendeinkauf. Im Gegensatz dazu profitiert der Mercedes-Benz EQS (Generation 297) von seiner abgerundeten aerodynamischen Karosserie, die technisch gesehen ein Hatchback mit einer riesigen, weit aufschwingenden Heckklappe ist. Dank dieser Lösung bietet er in der Basis großzügige 610 Liter (einige Messmethoden geben sogar 620 Liter an), was im Vergleich zum bayerischen Konkurrenten Platz für mehrere zusätzliche Koffer bedeutet und die Tür für eine vielseitigere familiäre Nutzung öffnet.

Der größte Unterschied zeigt sich jedoch in dem Moment, in dem Sie sperrigere Gegenstände transportieren müssen. Beim Mercedes EQS lassen sich die Rücksitze bequem umklappen, wodurch Sie ein riesiges maximales Volumen von 1770 Litern erhalten – ein Wert, der sowohl für den Wochenendeinkauf im Baumarkt als auch für einen sehr langen Urlaub mit Ausrüstung ausreicht. Der BMW i7 hingegen spielt die Rolle der klassischen Limousine für Top-Manager, bei der maximaler, kompromissloser Komfort für die Passagiere an erster Stelle steht. Die Möglichkeit, die Rückbank komplett flach umzuklappen, um das Volumen zu maximieren, bietet er daher nicht an und verlässt sich für den Transport längerer Gegenstände primär auf eine nützliche Durchlademöglichkeit für Skier oder Snowboards. Der Hersteller gibt für den BMW i7 daher gar kein offizielles maximales Volumen nach dem Umklappen an, und der Besitzer muss primär mit der Basiskapazität des Kofferraums kalkulieren.

Tabelle des Kofferraumvolumens

ParameterBMW i7 LimousineMercedes-Benz EQS Hatchback
Basisvolumen (Liter)500610
Max. Volumen bei umgeklappten Sitzen (Liter)500*1770

*Der BMW i7 hat die Konstruktion einer klassischen Limousine, die auf maximalen Komfort für die Fondpassagiere ausgerichtet ist. Vollständig umklappbare Sitze zur flächigen Vergrößerung des Laderaums sind serienmäßig nicht verfügbar; es kann lediglich die mittlere Durchlademöglichkeit für lange Gegenstände genutzt werden.

Praktikabilität gegen Tradition 🧳

Wenn Sie planen, das Fahrzeug nicht nur zur Repräsentation, sondern auch für den häufigeren Transport sperrigerer Gegenstände zu nutzen, wird Sie der Mercedes-Benz EQS dank seiner außerordentlich praktischen Karosserie und des riesigen Kofferraums begeistern. Der BMW i7 hingegen bleibt den klassischen Limousinenformen und Traditionen treu, bei denen der Kofferraum rein als luxuriöser und getrennter Raum für einige elegante persönliche Gepäckstücke dient.

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Anhängelasten

Bei der Auswahl einer luxuriösen Elektro-Limousine ist die Anhängelast vielleicht nicht der erste Parameter, der einem in den Sinn kommt, aber das Gewicht des Anhängers spielt eine entscheidende Rolle für die allgemeine Praktikabilität des Fahrzeugs. Zwischen den Modellen BMW i7 und Mercedes-Benz EQS gibt es in diesem Bereich recht deutliche Unterschiede. Bei etwa vier Jahre alten Gebrauchtwagen, die am häufigsten auf dem Markt zu finden sind (Jahrgänge 2021–2023), bietet der Mercedes-Benz EQS über seine gängigen Versionen hinweg eine maximale Anhängelast für gebremste und ungebremste Anhänger von lediglich 750 kg. Im Gegensatz dazu dominiert der BMW i7 in der Motorisierung xDrive60 (verfügbar ab 2022) eindeutig mit der Möglichkeit, einen gebremsten Anhänger mit einem Maximalgewicht von bis zu 2000 kg zu ziehen, während der Standardwert für ungebremste Anhänger bei beiden Fahrzeugen bei den üblichen 750 kg bleibt.

Es muss erwähnt werden, dass die Anhängelasten bei diesen Elektroautos je nach Baujahr und spezifischer Antriebsvariante erheblich variieren können. Bei neueren Versionen des Mercedes-Benz EQS (ab 2024) hat der Hersteller das Limit für die Allradversionen (450, 500, 580 und 53 AMG) auf wesentlich brauchbarere 1700 kg angehoben, während das Basismodell mit reinem Hinterradantrieb (EQS 450+) auf die ursprünglichen 750 kg begrenzt bleibt. Im Fall des BMW i7 sind für die Motorisierungen M70 xDrive und eDrive50 in den technischen Datenblättern standardmäßig keine homologierten Werte für Anhänger angegeben und sie kommen auf dem Markt nicht vor, weshalb sie im untenstehenden Vergleich fehlen und sich der Text auf die voll definierte Version xDrive60 konzentriert.

In der Praxis bedeutet dies, dass der begrenzte Wert von 750 kg bei älteren EQS-Modellen das Fahrzeug eher für den Einsatz eines kleinen Lastenanhängers oder eines E-Bike-Trägers prädestiniert. Im Gegensatz dazu bietet die hohe Kapazität von 2000 kg beim BMW i7 dem Fahrer eine viel größere Flexibilität. So können Sie problemlos einen schwereren Wohnwagen ziehen oder idealen Platz für ein paar zusätzliche Koffer in einem größeren, abschließbaren Anhänger schaffen, dessen Tragfähigkeit locker für den Wochenendeinkauf oder einen längeren Urlaub mit der ganzen Familie ausreicht.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn das Ziehen schwererer Lasten und die Vielseitigkeit des Fahrzeugs für Sie Priorität haben – und Sie aus Fahrzeugen im Alter von etwa vier Jahren wählen – stellt ein gebrauchter BMW i7 eine viel sicherere und praktischere Wahl dar als die damalige ältere Generation des Mercedes EQS, bei der Sie erst nach den neuesten Facelift-Modellen ab 2024 suchen müssen, um eine zumindest teilweise vergleichbare Anhängelast zu erhalten.

Modell und MotorisierungGebremste Anhängelast (kg)Ungebremste Anhängelast (kg)
BMW i7 xDrive602000750
Mercedes-Benz EQS 350 / 450+750750
Mercedes-Benz EQS 450 / 500 / 53 AMG / 580 (2021 - 2023)750750
Mercedes-Benz EQS 450 / 500 / 53 AMG / 580 (2024 - heute)1700750

Übersicht der häufigsten Motorisierungen

Beim Vergleich der Motorisierungen dieser beiden Flaggschiff-Elektrolimousinen wird der leicht unterschiedliche Ansatz der beiden Automobilhersteller deutlich, was die Auswahl auf dem Gebrauchtwagenmarkt grundlegend beeinflusst. Während der BMW i7 (Generation G70) bereits in der Basisversion mit kompromissloser Leistung aufwartet und sich an Fahrer richtet, die unter allen Umständen maximale Dynamik verlangen, bietet der Mercedes-Benz EQS (Generation V297) ein wesentlich breiteres Spektrum an Leistungsstufen. Dies gibt den Kunden die Möglichkeit, besser zwischen absoluter Reichweite und brutaler Kraft zu wählen. Technisch setzen beide Modelle ausschließlich auf die für Elektroautos typischen Ein-Gang-Automatikgetriebe und Lithium-Ionen-Batterien mit einer enormen Kapazität, die bei den meisten Versionen 100 kWh (nutzbar) überschreitet. Für Interessenten an einem etwa vier Jahre alten Fahrzeug bedeutet dies, dass man beim BMW bereits in der Basisversion eine Leistung von über 330 kW erhält, während man beim Mercedes auch zu effizienteren Versionen mit geringerer Leistung greifen kann, die wiederum die Reichweitentabellen anführen.

Motorisierungen BMW i7 (Generation G70, 2022–heute)

Das Angebot an Antriebseinheiten für die bayerische Limousine ist übersichtlich und setzt voll auf gewaltige Leistung. Die Standardmotorisierung beginnt mit dem Modell eDrive50 mit Hinterradantrieb, das über eine sehr solide Leistung von 335 kW verfügt. Wer Allradantrieb benötigt, für den bietet sich die Version xDrive60 mit zwei Elektromotoren und einer Gesamtleistung von 400 kW an. Das Spitzenmodell der Baureihe ist der M70 xDrive aus der M-Division. Dieser sportlich abgestimmte Gigant leistet 485 kW und bietet ein beeindruckendes Drehmoment von 1.015 Nm, wodurch dieser Drei-Tonnen-Koloss in unglaublichen 3,7 Sekunden auf Hundert beschleunigt. Alle BMW i7 Modelle aus diesen Jahren teilen sich eine riesige Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 101,7 kWh, was für ein konsistentes Verhalten über das gesamte Angebot hinweg sorgt.

MotorisierungKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
i7 eDrive50Elektro3356501-Gang-Automatik
i7 xDrive60Elektro4007451-Gang-Automatik
i7 M70 xDriveElektro48510151-Gang-Automatik

Motorisierungen Mercedes-Benz EQS (Generation V297, 2021–heute)

Der Stuttgarter Konkurrent geht die Motorisierungen mit größerer Variabilität an und konzentriert sich viel stärker auch auf Kunden mit dem Wunsch nach maximaler Autobahneffizienz. Einstiegsmodell war in den Jahren 2021 bis 2022 der EQS 350, ausgestattet mit einer kleineren Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 90,6 kWh und einer Leistung von 215 kW. Diese Variante wird heute nicht mehr als Neuwagen produziert, aber auf dem Markt für junge Gebrauchte im Alter von etwa vier Jahren werden Sie garantiert darauf stoßen. Die übrigen Modelle setzen auf eine riesige Batterie mit einer nutzbaren Kapazität von 107,8 kWh. Unter Fahrern, die eine extreme Reichweite bevorzugen, wird insbesondere die Version EQS 450+ mit Hinterradantrieb (245 kW) gefragt sein, die einen der besten Luftwiderstandsbeiwerte und eine phänomenale reale Reichweite bietet. Für Anhänger des Allradantriebs 4MATIC stehen Varianten mit Leistungen von 265 kW (EQS 450) bis zu 385 kW beim Modell EQS 580 zur Verfügung. Wem das noch nicht reicht, der kann die Variante EQS 53 4MATIC+ aus der AMG-Division wählen, deren Leistung dank des optionalen Dynamic Plus Pakets 560 kW und monströse 1.020 Nm erreichen kann.

MotorisierungKraftstoffLeistung (kW)Drehmoment (Nm)Getriebe
EQS 350*Elektro2155651-Gang-Automatik
EQS 450+Elektro2455681-Gang-Automatik
EQS 450 4MATICElektro2658001-Gang-Automatik
EQS 500 4MATICElektro3308281-Gang-Automatik
EQS 580 4MATICElektro3858551-Gang-Automatik
EQS 53 AMG 4MATIC+Elektro484 / 560950 / 10201-Gang-Automatik

* Das Modell EQS 350 war nur bis 2022 im Angebot.

Vielfalt gegen rohe Gewalt ⚡

Während der Mercedes-Benz EQS eine breitere Palette an Versionen bietet – von extrem effizienten Autobahn-Kilometerfressern bis hin zum rasanten AMG –, setzt der BMW i7 auf ein einfacheres Angebot, bei dem schon die absolute Basis eine mehr als souveräne Leistung und Premium-Dynamik bietet.

Empfohlene Motorisierungen

Die Wahl der richtigen Motorisierung ist bei gebrauchten Luxus-Elektroautos entscheidend für die langfristige Zufriedenheit, da sie den realen Wirkungsgrad, die Dynamik und die künftigen Servicekosten direkt beeinflusst. BMW i7 und Mercedes-Benz EQS teilen sich ähnlich massive Batterien (mit einer nutzbaren Kapazität von über 100 kWh), verfolgen beim elektrischen Antrieb jedoch recht unterschiedliche Ansätze. Während Mercedes auf radikale Aerodynamik und maximale Effizienz für Autobahnfahrten setzt, bevorzugt BMW klassische majestätische Präsenz, kompromisslosen Komfort und enorme Leistung auf Kosten der absoluten Reichweite. Unsere Empfehlung für etwa vier Jahre alte Gebrauchtwagen basiert auf realen Erfahrungen von Besitzern, dem tatsächlichen Verbrauch im Betrieb und der allgemeinen mechanischen Zuverlässigkeit der ersten Produktionsjahre.

Für den BMW i7 empfehlen wir: i7 xDrive60 (400 kW / 544 PS)

  • Warum dies die beste Wahl im Angebot ist: Das Modell xDrive60, das von Beginn der Produktion an (Ende 2022) das Rückgrat der Verkäufe bildete, stellt für den Zweitmarkt das ideale Gleichgewicht dar. Der serienmäßige Allradantrieb garantiert Sicherheit bei allen Wetterbedingungen, und die enorme Leistung von 400 kW entspricht genau dem massiven Charakter des Fahrzeugs. Auf Gebrauchtwagenmärkten und bei zertifizierten Händlern ist dies zudem die am besten verfügbare Version, bei der sich Preise leicht vergleichen lassen.
  • Technische Vorzüge: Zwei Elektromotoren sorgen für einen absolut gleichmäßigen Durchzug, der das Leergewicht von fast 2,7 Tonnen elegant kaschiert. Auch wenn die Werksangabe zur Reichweite recht optimistisch ist, schafft das Auto im realen Mischbetrieb sicher etwa 450 bis 480 km. Ein großer Vorteil des BMW i7 ist das hervorragend gesteuerte Thermomanagement der Batterie und die damit verbundene Ladekurve – das Fahrzeug kann eine Spitzenladeleistung (bis zu 195 kW) recht lange halten, was Stopps auf Langstrecken deutlich verkürzt.
  • Bekannte Risiken und Schwächen: Die Physik lässt sich bei einem so großen und schweren Auto nicht überlisten. Fahrwerkskomponenten und Bremsen leiden unter enormer Belastung. Prüfen Sie bei einer Probefahrt immer, ob die Reifen (oft bis zu 21 Zoll) an den Innenkanten abgefahren sind, was auf verschlissene Silentblöcke oder eine verstellte Geometrie hindeuten würde. Achten Sie gleichzeitig auf das Verhalten der Luftfederung – wenn das Auto bei Unebenheiten poltert oder nach kurzer Standzeit irgendwie „absinkt“, deutet dies auf Luftverlust aus den Bälgen oder einen schwächer werdenden Kompressor hin, dessen Austausch in der Luxusklasse sehr teuer ist. Rechnen Sie auch damit, dass der Verbrauch bei Autobahntempo und im Winter steil nach oben geht.
  • Für wen er bestimmt ist: Er ist perfekt für Fahrer, die eine traditionelle Ausführung einer Luxuslimousine suchen, die Stille einer isolierten Kabine, absoluten Komfort und ein repräsentatives Erscheinungsbild bevorzugen. Er ist nicht für diejenigen geeignet, die beabsichtigen, Rekorde im sparsamen Fahren aufzustellen.

Für den Mercedes-Benz EQS empfehlen wir: EQS 450+ (245 kW / 333 PS)

  • Warum dies die beste Wahl im Angebot ist: Obwohl die Basismodelle EQS 450+ aus der ersten Produktionswelle (produziert von 10/2021 bis 04/2023) nicht über den Allradantrieb 4MATIC verfügen, sind sie im Bereich der gebrauchten Luxus-EVs der unangefochtene König der Reichweite. Diese spezifische einmotorige Version erfüllt die Mission des EQS als unermüdlicher Autobahnkreuzer ohne die Angst vor häufigem Laden voll und ganz.
  • Technische Vorzüge: Die Besonderheit der Version 450+ beruht auf der Kombination aus Hinterradantrieb, riesiger Batterie (107,8 kWh) und aerodynamisch perfekter Karosserie (cW-Wert nur 0,20). Dank dieses Zusammenspiels kann das Fahrzeug auf Autobahnen einen erstaunlichen Realverbrauch von etwa 16–18 kWh/100 km erreichen. Die tatsächliche Reichweite steigt sehr oft über 550 km und erreicht bei moderater Fahrweise sogar fast 600 Kilometer.
  • Bekannte Risiken und Schwächen: Aufgrund des enormen Gewichts des Fahrzeugs und des reinen Hinterradantriebs können Fahrer unter anspruchsvolleren Winterbedingungen eine verschlechterte Traktion haben – hochwertige Premium-Winterreifen sind hier ein absolutes Muss. Bei frühen Jahrgängen (2021 und 2022) kann es zum Einfrieren oder Verlangsamen der riesigen Borddisplays kommen; stellen Sie daher immer sicher, dass die neueste Software aufgespielt ist. Widmen Sie zudem der Kontrolle des komplexen Hinterachslenkungssystems große Aufmerksamkeit; hören Sie bei langsamen Kurvenfahrten und vollem Lenkeinschlag genau hin, ob von den Hinterrädern Quietschen oder „Knacken“ zu hören ist, was oft auf teuren Verschleiß der hinteren Spurstangen oder Servomotoren hindeutet.
  • Für wen er bestimmt ist: Die ideale Wahl für Autobahnreisende, vielbeschäftigte Manager und Technikliebhaber, die außergewöhnliche Effizienz suchen und mit einem Elektroauto bequem extreme Distanzen überwinden wollen.

Realer Kraftstoffverbrauch

Die offiziellen Verbrauchswerte der Hersteller nach dem WLTP-Standard sehen auf dem Papier immer sehr verlockend aus, doch die tägliche Realität auf den Straßen sieht meist anders aus. Bei großen Luxus-Elektroautos, die weit über zwei Tonnen wiegen, spielen Aerodynamik, Fahrstil und Wetterbedingungen eine entscheidende Rolle. Um ein genaueres Bild davon zu bekommen, wie viel Energie diese technologischen Flaggschiffe tatsächlich für ihren Betrieb benötigen, haben wir uns reale Nutzerdaten des bekannten Community-Portals Spritmonitor.de und aus unabhängigen Langzeittests angesehen. Dabei haben wir Daten für Fahrzeuge beider Generationen berücksichtigt (Mercedes-Benz 297 von 2021 bis heute und BMW i7 G70 ab 2022), die nun häufig als junge Gebrauchte auf den Markt kommen.

Modell und MotorisierungDurchschnittsverbrauch (kWh/100 km)
Mercedes-Benz EQS 450+19,5
Mercedes-Benz EQS 450 4MATIC20,8
Mercedes-Benz EQS 500 4MATIC21,0
BMW i7 eDrive5021,0
Mercedes-Benz EQS 580 4MATIC21,5
BMW i7 xDrive6022,5
Mercedes-Benz EQS 53 AMG24,0
BMW i7 M70 xDrive24,5

Beim Blick auf die realen Zahlen sticht ein Trend deutlich hervor: Aerodynamik und die Effizienz des Elektroantriebs spielen bei diesen riesigen Autobahnkreuzern eine extrem wichtige Rolle. Der Mercedes-Benz EQS erreicht dank seiner radikalen Tropfenform (mit einem der besten Luftwiderstandsbeiwerte auf dem Markt) eine absolute Spitzeneffizienz. Insbesondere die Basisversion EQS 450+ mit reinem Hinterradantrieb erweist sich als absoluter Langstrecken-Champion, dessen Realverbrauch sich relativ leicht unter der Marke von 20 kWh/100 km halten lässt. Überraschenderweise schlägt sich aber auch der kastenartigere, majestätisch wirkende BMW i7 sehr gut – das Modell xDrive60 ist trotz der kantigeren Frontpartie relativ sparsam, auch wenn er gegenüber der absoluten Effizienz des Mercedes logischerweise leicht verliert. Bei beiden Herstellern gilt zudem eine klare Regel bezüglich der Top-Motorisierungen. Wer sich für die extrem leistungsstarken Modelle Mercedes-AMG EQS 53 oder BMW i7 M70 xDrive entscheidet, muss mit einem deutlich höheren Appetit rechnen, der in der Praxis zuverlässig die 24 kWh/100 km markiert oder überschreitet. Es bestätigt sich somit, dass die Einstiegsmotorisierungen mit nur einer angetriebenen Achse real wertvolle Energie sparen und die Reichweite maximieren.

Für typische Nutzer ergeben sich daraus einige wichtige Erkenntnisse. Wenn Sie ein Kilometerfresser auf der Autobahn sind und lange internationale Strecken quer durch Europa fahren, ist der EQS 450+ zweifellos die praktischste Wahl – sein niedriger Verbrauch spart Zeit an den Ladesäulen und verlängert die nutzbare Reichweite erheblich. Wenn Sie das Fahrzeug jedoch eher zur Repräsentation im Stadtverkehr und auf stadtnahen Autobahnabschnitten nutzen, spielt der Unterschied in der Aerodynamik bei niedrigeren Geschwindigkeiten keine so große Rolle. Der klassisch geschnittene BMW i7 bietet Ihnen hier immensen Komfort, ohne dass sein aerodynamisches Handicap zu einer frustrierenden Verkürzung der Reichweite führt. Für Interessenten, die einen goldenen Mittelweg auf dem Markt für drei bis vier Jahre alte Gebrauchtwagen suchen, bieten sich Modelle wie der EQS 580 oder der i7 xDrive60 an – sie bieten brachiale Dynamik und die Traktion eines Allradantriebs bei gleichzeitig moderatem Verbrauch.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass es bei Luxusschiffen in Preisklassen von über 82.000 € natürlich nicht primär um Ersparnisse beim Strom im Cent-Bereich geht, sondern um das Wichtigste bei jedem Elektroauto: Freiheit und Zeit. Der Mercedes-Benz EQS gewinnt den Verbrauchsvergleich dank seines kompromisslosen Aerodynamik-Konzepts und stellt somit die effizientere Wahl dar. Der BMW i7 hingegen opfert aufgrund seines klassischen und selbstbewussten Designs etwa 1 bis 2 kWh auf 100 Kilometern. Dieser Unterschied bedeutet zwar etwas häufigeres oder längeres Laden, doch wenn Sie monumentales Design und ein traditionelles Interieur ohne Kompromisse bevorzugen, ist der Verbrauch des BMW definitiv nicht so hoch, dass er dieses Modell als vollwertiges Manager-Elektroauto in irgendeiner Weise disqualifizieren würde.

Preisbereich und Gebrauchtwagenangebot

Ein Blick auf den Markt für etwa vier Jahre alte Luxus-Elektroautos offenbart interessante Unterschiede beim Restwert. Beide Flaggschiffe knackten als Neuwagen in gut ausgestatteten Spezifikationen regelmäßig die Marke von 144.000 bis 165.000 €. Auf dem Sekundärmarkt beginnen ihre Preise jedoch deutlich auseinanderzugehen. Es muss berücksichtigt werden, dass der Mercedes-Benz EQS etwas früher auf den Markt kam (im Laufe des Jahres 2021) als der BMW i7 (erst Ende 2022), was sich logischerweise in einem breiteren Angebot an älteren und erschwinglicheren Exemplaren mit dem Stern-Logo widerspiegelt.

  • Mercedes-Benz EQS (ab 2021): Aufgrund der längeren Marktpräsenz und der oft höheren Laufleistungen der ersten Firmenwagen sind gebrauchte Versionen wie der EQS 450+ oder EQS 580 heute bereits ab ca. 58.000 bis 74.000 € erhältlich. Dies ist ein sehr steiler Wertverlust, der wiederum Interessenten für Gebrauchtwagen in die Hände spielt. Die sportlichen Top-Varianten AMG 53 erscheinen auf dem Markt am häufigsten mit einem Preisschild knapp über der Grenze von 91.000 €.
  • BMW i7 (ab 2022): Gebrauchte i7-Modelle sind auf dem Sekundärmarkt noch relativ jung und vergleichsweise selten, weshalb sie ihren Preis deutlich besser halten. Einstiegs- und gängige Versionen wie der eDrive50 oder xDrive60 aus den ersten Produktionsjahren bewegen sich in den Anzeigenangeboten im Bereich von 95.000 bis 123.000 €. Bei der absoluten Top-Spezifikation M70 xDrive müssen Sie mit Beträgen rechnen, die sogar über 140.000 € klettern können.

Bei der Wahl eines gebrauchten elektrischen Flaggschiffs ist bei beiden Modellen die nachweisbare Servicehistorie und der Zustand der Hochvoltbatterie der kritischste Faktor. Die gute Nachricht ist, dass beide Hersteller bei vier Jahre alten Fahrzeugen noch problemlos die volle Garantie auf die Traktionsbatterie abdecken sollten, die bei diesen Flaggschiffen in der Regel 10 Jahre oder beachtliche 250.000 Kilometer beträgt (abhängig von den spezifischen Bedingungen zum Zeitpunkt des Kaufs).

Übersicht der Gebrauchtwagenpreise (typischerweise Jahrgänge 2022 und 2023)

ModellGeschätzter Einstiegspreis für GebrauchtwagenHäufigste PreisspanneTop-Versionen (AMG / M)
Mercedes-Benz EQS58.000 €62.000 – 74.000 €91.000 € und mehr
BMW i791.000 €95.000 – 119.000 €128.000 € und mehr

Elektrischer Luxus zum Bruchteil des Preises 📉

Der Mercedes-Benz EQS lockt auf dem Gebrauchtwagenmarkt mit einem deutlich attraktiveren Anschaffungspreis dank seines früheren Markteintritts und des schnelleren Wertverlusts, während der BMW i7 eine spürbar teurere und exklusivere Wahl für anspruchsvollere Käufer bleibt.

Sicherheit und Euro NCAP Bewertung

Testkontext und Entwicklung der Euro NCAP-Protokolle

Bei Premium-Elektrolimousinen, die oft als Schaufenster modernster Technologien dienen, gilt eine Fünf-Sterne-Sicherheit als absolute Selbstverständlichkeit. Beim Blick auf unabhängige Crashtests ist es jedoch entscheidend, den breiteren Kontext zu betrachten. Die Euro NCAP-Testmethodik entwickelt sich im Laufe der Jahre ständig weiter und wird deutlich strenger. Die Organisation führt regelmäßig neue und anspruchsvollere Simulationen von Frontal- und Seitenaufprallen ein, legt größeren Wert auf eine ausgefeilte Erkennung von Radfahrern und bewertet komplexe Krisenszenarien beim Durchfahren von Kreuzungen. Aus diesem Grund lassen sich prozentuale Ergebnisse aus verschiedenen Jahren nicht direkt vergleichen – eine Bewertung nach einem älteren Protokoll muss heute nicht mehr das gleiche Schutzniveau darstellen wie eine Bewertung nach den strengsten aktuellen Normen.

Mercedes-Benz EQS: Offiziell bestätigte Spitzenklasse

Der Mercedes-Benz EQS absolvierte die Euro NCAP-Tests im Jahr 2021 und erhielt erwartungsgemäß die volle Fünf-Sterne-Bewertung. Das Flaggschiff der Stuttgarter Marke glänzte besonders beim Schutz erwachsener Insassen, wo es eine beachtliche Punktzahl von 96 % erreichte. Auch beim Kinderschutz bot das Fahrzeug erheblichen Rückhalt (91 %). Obwohl die Tests noch vor der Einführung der neuesten strengen Methodiken für aktive Unfallverhütungssysteme stattfanden, erreichte das Modell dennoch hervorragende 80 % in der Kategorie der Assistenzsysteme. Eine extrem steife Karosserie kombiniert mit einer reichhaltigen Ausstattung an damaligen Radarsystemen bedeutet, dass der EQS in puncto passiver Sicherheit auch heute noch zu den sichersten Fahrzeugen auf den Straßen gehört.

BMW i7: Modernere Plattform ohne offizielles Label

Beim BMW i7 stellt sich die Situation anders dar. Aufgrund des hohen Anschaffungspreises und der im Kontext des allgemeinen Automobilmarktes relativ geringen Produktionszahlen wurde diese Ultra-Luxus-Version bis heute nicht offiziell von Euro NCAP getestet. Dies ist gängige Praxis; Fahrzeuge mit einem Preisschild oberhalb einer bestimmten Grenze werden von den Testlaboren meist nicht für unabhängige Prüfungen ausgewählt, und die Automobilhersteller stellen sie nicht auf eigene Kosten zur Verfügung. Kunden müssen sich daher darauf verlassen, dass die Münchner Marke die Plattform und Sicherheitsmerkmale weitgehend mit kleineren Modellen teilt, die die Tests mit hervorragenden Ergebnissen bestanden haben (z. B. das SUV-Modell iX). Da für den BMW i7 keine offiziellen Daten vorliegen, führen wir im folgenden Vergleich das Fehlen von Ergebnissen an.

Vergleich der wichtigsten Euro NCAP-Testparameter

ParameterBMW i7Mercedes-Benz EQS
Testjahr-2021
Schutz erwachsener Insassen-96 %
Kinderschutz-91 %
Schutz ungeschützter Verkehrsteilnehmer-76 %
Sicherheitsassistenzsysteme-80 %

Hinweis: Aufgrund fehlender offizieller Euro NCAP-Tests für den BMW i7 führen wir für dieses Fahrzeug in der Tabelle keine Daten auf.

Abschließende Sicherheitsbewertung

Der Mercedes-Benz EQS bietet für einen Gebrauchtwagen den enormen Vorteil transparenter und erstklassiger Daten direkt aus den Euro NCAP-Laboren des Jahres 2021. Der BMW i7 verfügt zwar nicht über ein formelles Fünf-Sterne-Zertifikat, kam aber mit zeitlichem Abstand auf einer etwas moderneren Technologiearchitektur auf den Markt. Dank der Integration noch neuerer Assistenzfunktionen, leistungsfähigerer Sensorik für teilautomatisiertes Fahren und fortschrittlicherer prädiktiver Systeme bietet der i7 nach aktuellen Standards ein umfassenderes und moderneres Paket an aktiver Sicherheit. In beiden Fällen wählen Sie jedoch massive Elektrolimousinen, bei denen die Automobilhersteller keinerlei Kompromisse beim Schutz von Menschenleben eingegangen sind.

Sicherheit ohne Kompromisse 🛡️

Während der Mercedes-Benz EQS mit klar belegbaren Ergebnissen aus Crashtests punktet, bietet der neuere BMW i7 auch ohne offizielle Messung einen Schritt moderneren und anspruchsvolleren Schutz durch fortschrittlichste Assistenztechnologien.

Vergleich interessanter Ausstattungsmerkmale

Neben der Serienausstattung bieten beide elektrischen Flaggschiff-Modelle weit mehr als nur grundlegenden Premium-Luxus, wobei jedes Modell seinen eigenen, völlig unterschiedlichen Ansatz für Innovation, Komfort und Gesamtwert verfolgt.

BMW i7: Privates Kino und kristalline Innovationen

Dieses Münchner Elektroauto konzentriert sich auf maximale visuelle Wirkung und die Verwandlung der Rücksitze in ein vollwertiges Wohnzimmer.

  • Infotainment für die Fondpassagiere: Das Highlight der Ausstattung ist der BMW Theatre Screen. Dabei handelt es sich um ein ausklappbares 31,3-Zoll-Panorama-Display mit 8K-Auflösung, das nach der Aktivierung die Sonnenrollos schließt und den hinteren Teil des Fahrzeugs in ein privates Kino verwandelt.
  • Smarte Steuerung in den Türen: Sitzfunktionen, Klimatisierung und das hintere Display selbst werden von den Passagieren über kleine 5,5-Zoll-Touchscreens gesteuert, die elegant direkt in die Griffe der hinteren Türen integriert sind.
  • Innovatives Armaturenbrett: Vorne dominiert die BMW Interaction Bar – eine beleuchtete Leiste in Kristalloptik, die sich über die gesamte Breite des Fahrzeugs erstreckt. Sie wechselt die Farben je nach Fahrmodus, warnt vor Gefahren und enthält versteckte Touch-Tasten zur Steuerung der Belüftung.
  • Automatische Türen: Ähnlich wie Fahrzeuge von Rolls-Royce bietet der i7 die Möglichkeit, alle Türen per Knopfdruck vollautomatisch zu öffnen und zu schließen, sowohl von außen als auch von innen.
  • Exklusive Materialien: Als Alternative zu traditionellem Leder bietet BMW eine einzigartige Sitzpolsterung an, die feine Wolle und Kaschmir kombiniert, was den modernen Ansatz für Luxus ohne tierische Materialien unterstreicht.

Mercedes-Benz EQS: Aerodynamische Perfektion und digitale Dominanz

Während sich BMW auf die Fondpassagiere konzentriert, setzt der Mercedes-Benz EQS auf ein futuristisches, fahrerorientiertes Design und extreme technologische Reife.

  • Revolutionäre Armaturenbrett-Gestaltung: Der optional erhältliche MBUX Hyperscreen ersetzt das klassische Armaturenbrett durch ein 56 Zoll großes, gewölbtes Panel aus gehärtetem Glas. Er vereint drei separate Displays (darunter eines direkt vor dem Beifahrer) und nutzt künstliche Intelligenz, die die Gewohnheiten des Nutzers lernt und die meistgenutzten Funktionen auf dem Hauptbildschirm anbietet.
  • Fortschrittliches Fahrwerk und Manövrierfähigkeit: Angesichts der riesigen Abmessungen des Fahrzeugs ist die Hinterachslenkung ein Schlüsselelement. Diese kann um bis zu 10 Grad einschlagen, was der über fünf Meter langen Limousine einen Wendekreis verleiht, der mit dem eines kompakten Schrägheckmodells vergleichbar ist.
  • Laborreine Luft: Unter der Fronthaube befindet sich ein gigantischer HEPA-Filter (Teil des Energizing Air Control Plus Systems). Dieser fängt Feinstaub, Mikropartikel und Pollen ab und absorbiert Gerüche, wodurch im Fahrzeuginneren eine Luftqualität auf OP-Saal-Niveau gewährleistet wird.
  • Aerodynamisches Design (One-Bow): Der EQS glänzt mit einem Luftwiderstandsbeiwert von nur 0,20 (einer der weltweit besten Werte für Serienfahrzeuge). Diese Tropfenform reduziert den Energieverbrauch drastisch und sorgt für absoluten akustischen Komfort an Bord.
  • Soundkulissen und Audio: Das Burmester-Surround-Soundsystem bietet einzigartige Soundkulissen (Soundscapes, z. B. Silver Waves oder Vivid Flux), die das Geräusch des Verbrennungsmotors durch dynamische und interaktive Frequenzen ersetzen, die auf die Betätigung des Gaspedals reagieren.

Wichtige Vor- und Nachteile

BMW i7

Vorteile

Außergewöhnlich komfortables und leises Fahrverhalten dank erstklassiger Geräuschdämmung und Luftfederung

Prachtvolles Luxus-Interieur mit Premium-Materialien und einzigartigen Technologien (z. B. ausklappbarer Theatre Screen)

Konkurrenzlose und natürliche Sitzposition im Fond, die die meisten elektrischen Wettbewerber übertrifft

Traditionelleres Ergonomiekonzept, das moderne Displays mit dem bewährten iDrive-Dreh-Drück-Steller kombiniert

Hervorragende Fahreigenschaften, die die extremen Abmessungen und das Gewicht des Fahrzeugs kaschieren

Nachteile

Stark polarisierendes Außendesign mit riesiger Niere und geteilten Scheinwerfern

Die Nutzung einer gemeinsamen Plattform mit der verbrennungsmotorischen 7er-Reihe bedeutet konstruktive Kompromisse, einschließlich des Fehlens eines vorderen Kofferraums (Frunk)

Die aerodynamisch weniger effiziente Karosserie führt zu einem etwas höheren Verbrauch und einer geringeren Reichweite als bei rein elektrischen Plattformen

Das enorme Leergewicht (über 2,7 Tonnen) macht sich bei Notbremsungen und dynamischen Richtungswechseln bemerkbar

Der BMW i7 ist die kompromisslose Wahl für alle, die eine traditionelle, majestätische Limousine mit Fokus auf absoluten Luxus und Komfort für die Fondpassagiere suchen. Er spricht vor allem Manager und anspruchsvolle Käufer an, die das klassische Gefühl eines Luxusautos in die Elektro-Ära übertragen wissen wollen und denen das extravagantere Außendesign nichts ausmacht.

Mercedes-Benz EQS

Vorteile

Rekordverdächtig niedriger Luftwiderstandsbeiwert, der für hervorragende Effizienz und eine sehr hohe Reichweite sorgt

Die dedizierte Elektroplattform ermöglicht einen flachen Boden und eine optimale Raumausnutzung im vorderen Bereich

Hochgradig praktische Liftback-Karosserie mit riesiger Ladeöffnung und geräumigem Kofferraum

Technologisch faszinierendes MBUX-Bordsystem mit dem optionalen, durchgehenden Hyperscreen

Überraschende Wendigkeit in engen Stadtgassen dank einer Hinterachslenkung von bis zu 10 Grad

Nachteile

Die aerodynamische "Kapselform" lässt die repräsentative Aura und die traditionellen Proportionen eines Flaggschiffs vermissen

Hoch liegende Batterien und die abfallende Dachlinie schränken den Komfort der Fondpassagiere ein (weniger Platz für Oberschenkel und Kopf)

Nicht intuitives und schwammiges Gefühl des Bremspedals aufgrund der spezifischen Rekuperationsabstimmung, an das man sich erst lange gewöhnen muss

Die Passgenauigkeit und das Knarren einiger Kunststoffe im Innenraum erreichen nicht die traditionellen Standards der verbrennungsmotorischen S-Klasse

Der Mercedes-Benz EQS ist ideal für Technikbegeisterte und Fahrer, die überwiegend Langstrecken fahren und maximale Reichweite sowie Gesamteffizienz des Antriebs schätzen. Dank des praktischen Kofferraums und der hervorragenden Wendigkeit ist er im Alltag für Selbstfahrer sinnvoller, erreicht jedoch nicht das Niveau an Limousinenkomfort im Fond wie sein bayerischer Rivale.

Häufige Mängel und Beschwerden von Besitzern

Basierend auf langjährigen Nutzererfahrungen, Serviceberichten, Aufzeichnungen über Rückrufaktionen und einer unabhängigen Prüfung des technischen Zustands des Fahrzeugs haben wir eine Übersicht der häufigsten Probleme zusammengestellt, auf die Käufer von Gebrauchtwagen achten sollten.

BMW i7

Der BMW i7 ist ein technologisch hochentwickeltes Elektroauto, dessen häufigste Kinderkrankheiten bei etwa vierjährigen Gebrauchten vor allem die komplexe Elektronik und das extreme Leergewicht betreffen.

  • Infotainment und Software: Bei älteren Softwareversionen kommt es gelegentlich zum Einfrieren des iDrive 8-Systems, zu Verbindungsabbrüchen mit der mobilen App und zum Klemmen des ausklappbaren Rückbildschirms (Theater Screen). Die meisten dieser Probleme werden erfolgreich durch sogenannte Over-the-Air-Updates (OTA) gelöst.
  • Elektronik und Sensoren: Es wurden Fehlwarnungen der fortschrittlichen Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und gelegentliche Defekte der Ultraschallsensoren für die automatische Türöffnung gemeldet, die in engen Räumen verwirrt reagieren können.
  • Fahrwerk und Verschleiß: Das extreme Gewicht des Fahrzeugs (nahezu 2,7 Tonnen) führt zu einem übermäßigen und sehr schnellen Reifenverschleiß. Bei höheren Laufleistungen kann aufgrund dieser Belastung früher Spiel an den Komponenten der Luftfederung und den Querlenkerlagern auftreten.
  • 12V-Batterie: Es gab vereinzelte Fälle einer schnellen Entladung des 12V-Bordnetzes aufgrund eines Softwarefehlers, bei dem Steuergeräte nicht in den Ruhemodus wechselten, was dazu führen kann, dass das Fahrzeug weder gestartet noch geöffnet werden kann.

BMW i7: Vorsicht bei der komplexen Elektronik

Das Flaggschiff von BMW leidet vor allem unter Kinderkrankheiten der komplizierten Software und schnellem Reifenverschleiß aufgrund des hohen Gewichts. Rein mechanisch und in Bezug auf die Degradation der Hochvoltbatterie erweist sich der i7 bisher jedoch als äußerst zuverlässig.

Mercedes-Benz EQS

Der Mercedes-Benz EQS teilt ein ähnliches Schicksal wie sein Münchner Konkurrent – die mechanisch robuste elektrische Basis wird bei den ersten Jahrgängen gelegentlich von den Launen der modernen Ausstattung und dem Tribut für das schwere Chassis überschattet.

  • Infotainment und MBUX: Modelle, die mit dem optionalen riesigen Hyperscreen-Panel ausgestattet sind (Standard bei höheren Motorisierungen), leiden gelegentlich unter langsameren Reaktionen beim Start, Einfrieren der Bildschirme oder kompletten Ausfällen des Zentraldisplays, die einen manuellen Neustart des gesamten Systems erfordern.
  • Exterieur und Karosserie: Ein relativ häufiges und unangenehmes Problem sind die elektrisch ausfahrbaren, bündigen Türgriffe. Diese können durch eindringenden Schmutz oder im Winter durch Vereisung des Mechanismus klemmen.
  • Elektromotoren und Antriebsstrang: Bei den ersten Jahrgängen gab es Rückrufaktionen wegen fehlerhafter Software des Antriebssteuergeräts, was theoretisch zu einem plötzlichen Leistungsverlust während der Fahrt führen konnte. Um zu überprüfen, ob ein Fahrzeug alle Rückrufaktionen durchlaufen hat, empfiehlt sich immer eine gründliche physische Inspektion des Gebrauchtwagens.
  • Innenraumverarbeitung und Fahrwerk: Trotz der luxuriösen Ausrichtung gab es bei frühen Modellen (Jahrgänge 2021 und 2022) Beschwerden von Besitzern über gelegentliches Knarzen von härteren Kunststoffen am Mitteltunnel bei Fahrten auf schlechten Straßen. Das hohe Gewicht fordert, genau wie beim BMW, einen schnelleren Tribut am Reifenprofil.

Mercedes-Benz EQS: Probleme mit Griffen und Displays

Der EQS ist ein aerodynamisch erstklassiger und komfortabler Cruiser, bei dem Käufer insbesondere die Funktionalität der empfindlichen ausfahrbaren Griffe und die Stabilität des MBUX-Systems prüfen sollten. Das Fahrzeug ist insgesamt sehr zuverlässig, sofern es eine lückenlose Servicehistorie und die entscheidenden Software-Updates vorweisen kann.

Tipps für den Kauf eines Gebrauchtwagens

Beim Kauf eines Gebrauchtwagens ist eine gründliche Inspektion entscheidend. Obwohl Elektroautos in Bezug auf die Mechanik des Antriebsstrangs in vielerlei Hinsicht zuverlässiger sind als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren, haben beide Premiummodelle aufgrund der enormen Menge an komplexer Elektronik spezifische Schwachstellen, und eine komplexe Fahrzeugprüfung vor dem Kauf sollte daher eine absolute Selbstverständlichkeit sein.

Bei der Auswahl eines BMW i7:

  • Zustand und Funktionalität der automatischen Türen: Viele i7-Modelle aus den ersten Produktionsjahren sind mit motorisierten Türen ausgestattet, die Ultraschallsensoren für ein sicheres Öffnen nutzen. Stellen Sie beim Test sicher, dass sich alle Türen reibungslos und ohne Klemmen öffnen und schließen und dass die Sensoren Hindernisse von außen korrekt erkennen. Etwaige Defekte an diesen komplexen Mechanismen sind in der Reparatur meist extrem teuer.
  • Testen des Rücksitz-Bildschirms (Theater Screen): Wenn das Fahrzeug mit dem riesigen 31-Zoll-Klappdisplay für die Fondpassagiere ausgestattet ist, lassen Sie es mehrmals vom Dach herunterfahren und wieder einklappen. Achten Sie auf die Laufruhe, prüfen Sie die Oberfläche auf Pixelfehler und hören Sie, ob die Elektromotoren des Mechanismus rasseln oder in den Schienen schleifen.
  • Luftfederung und übermäßiger Reifenverschleiß: Der BMW i7 wiegt weit über 2,6 Tonnen. Achten Sie während der Probefahrt genau darauf, ob Klopfgeräusche von den Achsen zu hören sind. Kontrollieren Sie die Reifen visuell – ein so schweres Elektroauto kann sie schnell und oft ungleichmäßig abfahren (insbesondere an den Innenkanten), was auf die Notwendigkeit einer Achsvermessung oder auf Verschleiß der Aufhängungskomponenten hindeuten kann.
  • Stabilität des Infotainments iDrive 8: Vorbesitzer älterer Jahrgänge berichteten gelegentlich über das Einfrieren von Bildschirmen, Ausfälle von Apple CarPlay oder eine langsamere Systemreaktion unmittelbar nach dem Start. Klicken Sie sich bei der Besichtigung gründlich durch das System und finden Sie heraus, welche Softwareversion im Fahrzeug installiert ist. Bestehen Sie gegebenenfalls auf einem „Over-The-Air“ (OTA) Update, das die meisten dieser Kinderkrankheiten behebt.
  • Zustand der Hochvoltbatterie: Ein Elektroauto, das etwa 3 bis 4 Jahre alt ist, sollte nur eine absolut minimale Degradation aufweisen. Ein normaler Käufer kann die Kapazität jedoch nicht feststellen. Eine unabhängige technische Prüfung des Fahrzeugzustands sollte daher immer eine Tiefendiagnose des sogenannten „State of Health“ (SOH) der Batterie beinhalten, damit Sie sicher sein können, die ursprüngliche Reichweite zu erhalten.

Bei der Auswahl eines Mercedes-Benz EQS:

  • Funktion und Zustand des MBUX Hyperscreen-Systems: Wenn der EQS über das massive Glaspanel verfügt, das sich über das gesamte Armaturenbrett erstreckt, prüfen Sie, ob das System verzögert auf Berührungen reagiert. Achten Sie besonders auf den physischen Zustand des Displays – suchen Sie bei Betrachtung aus verschiedenen Winkeln nach möglicher Delamination (Ablösen der Schichten), kleinen Blasen an den Rändern oder gelben Sonnenflecken durch Überhitzung.
  • Versenkte Türgriffe: Dieses elegante aerodynamische Element ist äußerst anfällig für feinen Staub und im Winter für Vereisung. Testen Sie bei einem Gebrauchten alle vier Griffe durch wiederholtes Ent- und Verriegeln des Fahrzeugs. Sie müssen immer zuverlässig aus- und einfahren, ohne mechanische, quietschende oder knarzende Nebengeräusche.
  • Funktion der Hinterachslenkung: Das Modell EQS kann mit einer Hinterradlenkung von bis zu beachtlichen 10 Grad ausgestattet sein. Führen Sie während der Probefahrt enge Manöver auf einem Parkplatz durch oder drehen Sie bei niedrigen Geschwindigkeiten in einem kleineren Kreisverkehr. Achten Sie auf die Geschmeidigkeit der Heckbewegung und öffnen Sie das Fenster, um festzustellen, ob von der Hinterachse mechanische Schläge oder Quietschen ausgehen.
  • Zustand und Korrosion der klassischen Bremsen: Dank der sehr starken und effizienten Rekuperation nutzen Besitzer des EQS-Modells mechanische Reibungsbremsen nur selten. Dadurch entsteht eine Neigung zu Oberflächenkorrosion der Bremsscheiben und zum Festsetzen der Bremssättel. Schalten Sie während der Probefahrt (in Sicherheit und bei entsprechendem Verkehr) in den Leerlauf (Neutral), wodurch die Rekuperation deaktiviert wird, und bremsen Sie mehrmals mechanisch. Das Auto sollte nicht im Pedal vibrieren oder zur Seite ziehen.
  • Kühlung und Thermomanagement der Batterie: Der EQS verfügt über ein komplexes flüssigkeitsbasiertes Temperaturmanagement. Wenn die Kreisläufe jedoch langfristig nicht richtig funktionieren oder irgendwo auch nur geringfügig Kühlmittel austritt, kann es in der Folge zu Überhitzung und Degradation der Batteriemodule kommen. Vor der endgültigen Unterzeichnung des Kaufvertrags lohnt sich daher definitiv eine professionelle physische Fahrzeuginspektion, die auf Leckagen von Betriebsflüssigkeiten rund um den Akku und die Diagnose des Thermomanagements ausgerichtet ist.

FAQ: Die häufigsten Fragen

Mercedes-Benz EQS dominiert dank seiner außergewöhnlich aerodynamischen, tropfenförmigen Karosserie, was beispielsweise der Version 450+ eine Reichweite von zuverlässig über 600 km mit einer Ladung ermöglicht. BMW i7 hat etwas traditionellere, wuchtige Formen sowie ein höheres Gewicht, weshalb sich seine reale kombinierte Reichweite eher um 500 bis 550 km bewegt. Für sehr häufige Autobahnfahrten quer durch Europa ist der Mercedes somit die insgesamt effizientere Wahl.

Der Mercedes-Benz EQS nutzt eine Liftback-Karosserie mit einer großen Heckklappe, was einen hervorragenden Zugang zum Kofferraum mit einem großzügigen Volumen von 610 Litern ermöglicht. Der BMW i7 hingegen bleibt dem klassischen Limousinen-Konzept mit einer kleineren Ladeöffnung und einem Kofferraumvolumen von 500 Litern treu. Wenn Sie häufig sperriges Gepäck oder Sportausrüstung einladen müssen, ist der Mercedes deutlich praktischer.

Beide Limousinen bieten Premium-Komfort, aber der BMW i7 ist für die Fondpassagiere die absolute Spitze, vor allem dank des massiven 31,3-Zoll Theater Screens und der besseren Karosserieproportionen. Beim Mercedes finden Sie zwar erstklassige Sitze, aber seine stark abfallende Dachlinie schränkt leider die Kopffreiheit für größere Personen ein. Der bayerische Vertreter ist daher die viel bessere Wahl, falls Sie häufig die Dienste eines persönlichen Fahrers in Anspruch nehmen werden.

BMW nutzt eine universelle, geteilte Plattform, sodass das Elektromodell fast identisch mit der klassischen 7er-Reihe mit Verbrennungsmotoren aussieht und sein majestätisches Erscheinungsbild beibehält. Mercedes hat den EQS von Anfang an auf einer rein elektrischen Architektur entwickelt, was den Designern ermöglichte, eine einzigartige aerodynamische Form mit kurzer Front und weit vorne platzierter Kabine zu schaffen. Die Entscheidung hängt also davon ab, ob Sie die klassischen Proportionen einer traditionellen Luxuslimousine bevorzugen oder lieber ein futuristisches und streng funktionales Aussehen wählen.

Der BMW behält trotz des enormen Fahrzeuggewichts einen Teil seiner typischen sportlichen DNA bei und bietet überraschende Agilität sowie Sicherheit bei Kurvenfahrten. Der Mercedes hingegen ist primär auf vollkommene Isolation von der Außenwelt und maximale Geschmeidigkeit abgestimmt, wodurch er fahrerisch eher an eine schwebende Luxusyacht erinnert. Kurvige Straßen werden Sie also mit dem BMW mehr genießen, während für eine absolut entspannte Fahrt ohne störende Einflüsse der Mercedes ideal ist.

Fazit: Welches Modell wählen?

Unser Urteil

Die Wahl zwischen diesen beiden rund vier Jahre alten elektrischen Flaggschiffen hängt vor allem davon ab, ob Sie ein traditionelles Luxusverständnis oder eher futuristische Effizienz bevorzugen. Der BMW i7 beeindruckt durch kompromisslosen Komfort für die Fondpassagiere, ein klassisch majestätisches Erscheinungsbild sowie eine höhere Anhängelast und ist damit die ideale Wahl für anspruchsvolle Kunden, die eine traditionelle, repräsentative Limousine suchen. Im Gegensatz dazu glänzt der Mercedes-Benz EQS dank seiner aerodynamischen Karosserie mit einer unerreichten Autobahnreichweite. Da er zudem einen sehr praktischen fünftürigen Kofferraum sowie aktuell attraktivere Preise auf dem Gebrauchtwagenmarkt bietet, wird er zum perfekten Begleiter für Kilometerfresser und den täglichen Einsatz. Ob Sie sich nun für das opulente Münchner Kino auf Rädern oder den technologiegeladenen Langstrecken-Rekordhalter aus Stuttgart entscheiden – in beiden Fällen erhalten Sie die absolute Spitze der erstklassigen emissionsfreien Ingenieurskunst.

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Quellen: ADAC, spiegel.de, auto-motor-und-sport.de, autozeitung.de, electrive.net, charging-infrastructure.com

Dieser Artikel wurde mit Hilfe von Werkzeugen der künstlichen Intelligenz erstellt. Garant der Sektion ist Petr Dušek.

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